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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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AktuellAktuell:Messen

Die 27. Ausgabe der Art Amsterdam schloss ihre Pforten

In Amsterdam gibt’s mehr als Tulpen und Käse


Edo Dijksterhuis ist als Messechef bei weitem nicht so präsent, wie es einst seine quirlige Vorgängerin Anneke Oele war. Aber vielleicht ist das sein Erfolgsgeheimnis. 133 Galerien haben jedenfalls in diesem Jahr an der Art Amsterdam teilgenommen; 44 davon kamen aus dem Ausland. 21.000 Besucher konnte die Messe vom 11. bis 15. Mai verzeichnen, und es wurde Kunst für fünf Millionen Euro gehandelt, was im Durchschnitt pro Aussteller rund 37.500 Euro ausmacht. Eine beeindruckende Bilanz. ...mehr

Eingequetscht zwischen Art Cologne und Berliner Gallery Weekend: Die Art Brussels punktete einmal mehr mit einer starken Auswahl an Galerien, guten Sammlern und Internationalität

Kunstzirkus unterm Atomium


am Stand von „Sorry we’re closed“: The Clown Show

Champagnerlaune und gute Besucherzahlen auf der Art Brussels: Knapp 25.000 Besucher hatten sich auf den Weg in die Messehallen unweit des Atomiums gemacht. Sammler aus Benelux, Deutschland, aber auch den USA begaben sich auf Einkaufstour in Brüssel, auch wenn das Gallery Weekend im fernen Berlin lockte. Doch kein Problem für kunsttourenerprobte Profis: Selbst einige belgische Sammler hatten ihre Termine dicht getaktet und schafften es, noch auf der Vernissage der Art Brussels dabei zu sein und zwei Tage später ihre Mammuttour durch die 44 teilnehmenden Galerien des Gallery Weekend anzutreten. ...mehr

Die Art Brussels hatte diesmal besonders mit dem Gallery Weekend in Berlin zu kämpfen und verlor dadurch wichtige Aussteller. Ein Rückblick

Glatt und faltenfrei


Sie galt seit vielen Jahren als die europäische Messe für zeitgenössische Kunst, die das höchste Entwicklungspotenzial vorzuweisen hatte. Von der Ausstrahlung der Art Brussels war man von Jahr zu Jahr zunehmend begeistert, und immer wieder war zu lesen: „Brüssel hat mehr zu bieten als Fritten und Pralinen“. Die ernsthafte Konkurrenz zur Art Cologne wurde immer wieder betont, und manches Feuilleton beobachtete gespannt die beiden Kunstmessen. Lange hatte man von Brüssels Kunstschau außerhalb des kleinen regierungslosen Landes keine Notiz genommen, dann machte die Messe auch im benachbarten Ausland auf sich aufmerksam. Und alle kamen: Medienvertreter, Galeristen, Künstler, Sammler, Museumsleute. Es begann ein Hype, „the place to be“ war schnell kreiert. Brüssel als Kapitale Europas tat ihr übriges. Karen Renders, die Messechefin, wurde zur mächtigen Generalsekretärin verschiedener Verkaufschauen in Belgien erhoben, und man ging sogar nach Berlin, um dort mitsamt Pressekonferenz und Stehempfang Werbung für die Art Brussels zu machen. ...mehr

Der Schwerpunkt der Residenzmesse in Salzburg liegt in gewohnter Weise auf österreichischer Kunst: Schiele, Walde, Hundertwasser, Romako, Weiler und Möbel von Josef Hoffmann

Vielfalt, Eleganz und Qualität


Egon Schiele, Sitzender Halbakt, 1914

Auch wenn Salzburg in Sachen Kunst und Antiquitäten noch nie der Nabel der Welt war, für viele Galerien scheint die elegante, aber gediegene „Messe für Kunst & Antiquitäten“ in der Salzburger Residenz Pflichtprogramm zu sein. Zum Beispiel die Galerie Thoman aus Innsbruck: Sie zeigte auf der Art Cologne bis Sonntagabend Jürgen Klaukes Serie „Maskulin/Feminin I“, war ab Freitag zuvor, zum Start der Residenzmesse, aber auch schon an der Salzach vertreten mit Max Weilers Gemälde „Figur und Schattenwesen“, mit Arbeiten von Arnulf Rainer und von dem „Jungen Wilden“ Siegfried Anzinger. Bei aller Vielfalt, österreichische Kunst ist erwartungsgemäß Trumpf auf dieser Messe. Und die Skala ist breit. Mit einem Preis von 1,7 Millionen Euro ist Egon Schieles Gouache „Sitzender Halbakt“ von 1914, die die Galerie Wienerroither & Kohlbacher anbietet, das teuerste Objekt der Verkaufsschau. ...mehr

Positives Fazit der Art Cologne: Viele einflussreiche Händler unterstützten die Messe am Rhein und wollen im nächsten Jahr wieder kommen

Der Patient erholt sich


Frauke Dannert am Stand von Rupert Pfab

Aufbruchstimmung in Köln: Am Sonntag ging die 45. Art Cologne zu Ende und vermeldete stolze 60.000 Besucher. Viele der Händler waren sich einig, dass nach einigen Jahren Hängepartie sich die Traditionsmesse wieder auf einem guten Weg befindet. Für viele hat sie Zukunftspotenzial. Galerist Christian Nagel aus Köln, Berlin und Antwerpen betonte: „Das war die beste Messe, die ich in Köln je gemacht habe.“ Er verkaufte unter anderem zwei Gemälde des Wolfgang-Hahn-Preisträgers John Miller aus der Serie „Everything is said.“ Unter den nach Köln zurückgekehrten Top-Galerien sind auch die Zürcher Hauser & Wirth, die der Art Cologne und ihrem allseits gelobten Direktor Daniel Hug den Rücken stärken möchten. „Ich sehe hier die Zeichen auf Grün“, sagt Anna Helwing, Associate Director bei Hauser & Wirth. „Es ist hier zwar nicht die Art Basel, aber es geht in die richtige Richtung. Wir sehen unser Engagement hier langfristig und möchten über die nächsten Jahre etwas aufbauen.“ Bei dem internationalen Top-Seller erwarben die Kunden im Open Space wiederholt Arbeiten von Phyllida Barlow. Mit dem offensiv geäußerten Bekenntnis der Schweizer zur Art Cologne machen Hauser & Wirth gute Werbung bei Galeristenkollegen, die ebenfalls großes Interesse an der wieder erstarkten Kölner Kunstmesse zeigen. Auch wenn die Verkäufe noch nicht überall stimmen: Die Art Cologne befindet sich in der Gesamtwahrnehmung im Aufwind. ...mehr

Was macht die junge Kunst auf der Art Cologne? Ein erster Rundgang

Vielversprechendes für wenig Geld


Wenn am frühen Abend des Vernissagetages der Art Cologne die ersten Kölsch ausgeschenkt werden, sind die wichtigsten Geschäfte meist schon gelaufen. Rund 200 Galerien aus 22 Ländern sind in diesem Jahr an den Rhein gereist. Die 45. Ausgabe der ältesten Messe der Welt für zeitgenössische Kunst bietet wieder einmal Arbeiten von der Klassischen Moderne bis zu ganz junger, trendiger Kunst. Im der Gegenwart vorbehaltenen Obergeschoss sorgen Formate wie der Open Space mit seiner offenen Kojenarchitektur und der Konzentration auf Einzelpositionen sowie die beiden Fördersektoren New Positions und New Contemporaries für frischen Wind. ...mehr

Zwischen Aufbruch und Ermüdung: Die Art Cologne hat eröffnet

Ein deutsches Frühlingsfest der Kunst


Als Drehscheibe der Kunst im deutschen Westen versteht sich die Art Cologne. Doch die Konkurrenz ist mittlerweile groß. Eingezwängt zwischen mehrere weitere Kunstmessen, besitzt die Kölner Mutter schon lange kein Alleinstellungsmerkmal. Dies hat Auswirkungen auf Aussteller, Angebote und Kunden. So spielt die Art Cologne den Part der absoluten Spitzenklasse lange nicht mehr. Die obere Mittelklasse mit singulären Tendenzen und ein reiches Angebot bei der jungen Kunst ins untere Preissegment zeichnet heuer die Auswahl aus. Zwar hat Daniel Hug, der ehemalige Galerist aus Los Angeles, als künstlerischer Leiter nach drei Jahren die Art Cologne wieder konsolidiert, das Niveau der Aussteller gehoben und diesmal wieder einige wichtige Berliner Galerien an den Rhein holen können, doch mangelt es der Verkaufsschau an Ideen und innovativer Spritzigkeit. Das ganz große Feuerwerk wird in Köln nicht gezündet. Man gibt sich eher gesättigt, wenig lebendig und risikoscheu. Es fehlt etwas die Verve, mit dem sich junge Kunst gerne umgibt. Für diejenigen, die nicht alltäglich über Kunstmessen wandern, bietet die Art Cologne interessante Einblicke. Professionelle Kunstfreunde werden sich aber eher gelangweilt auf den Parcours begeben. ...mehr

Die Eurantica ist das Kaufhaus für die TEFAF. Die 30ste Ausgabe der Brüsseler Kunst- und Antiquitätenmesse startete am vergangenen Wochenende mit regem Zuspruch

Die kleine, erfolgreiche Schwester


Die TEFAF hatte noch ihr Schlusswochenende vor sich, als sich in Brüssel schon die Tore zur 30sten Ausgabe der Eurantica öffneten. Die Händler der TEFAF nahmen die Gelegenheit wahr, vom nahe gelegenen Maastricht mal schnell nach Brüssel zu fahren und dort noch einzukaufen. Das heißt, man konnte noch vor der Preview für geladene Gäste, vor der Presse und, nachdem die Fachjury die einzelnen Stände in Abwesenheit der Aussteller besucht hatte, mit den Kollegen aus Maastricht so manchen Handel tätigen. Bob Shimanovich aus Berlin, regelmäßiger Teilnehmer der Eurantica, konnte dadurch schon einmal die Standkosten als bezahlt abhaken. Er ist spezialisiert auf Wiener Bronzen, jene Kleinodien, die seit der Biedermeierzeit von einem neuen Bewusstsein des Bürgertums in Sachen Wohnkultur und Geselligkeit kündeten. ...mehr

Die Art Dubai ist der Motor der Kunstentwicklung in den Golfstaaten; die politische Lage in der arabischen Welt war auf der fünften Ausgabe der Kunstmesse ein unübersehbares Thema

Schwindelige Schnelligkeit zum Jubiläum


Zum fünften Geburtstag hatte man sich einen opulenten Strauß an Kulturaktivitäten gesteckt: Auslobung des Emirates Art Prize, Fortsetzung des Abraaj Capital Art Prize mit dem weltweit höchsten Preisgeld in Höhe von 1 Million US-Dollar, Global Art Forum 5, Art Busses, Marker, ein kuratierter experimenteller Ansatz für Kunst aus Asien und der arabischen Region, die Sharjah Biennal, Eröffnung des Arab Museum of Modern Art in Qatar und vieles mehr. Die Masse an Offerten ließ den Besucher der Art Dubai nicht zur Ruhe kommen und bot immer wieder neue Blicke auf die Entwicklungen im Kunstgeschehen und Kunstmarkt, die sich in dieser Region mit einer beachtlichen Geschwindigkeit vollziehen. Und auch etliche der 81 Galerien aus 34 Ländern mit 31 Neuausstellern im kitschigen Luxusambiente des Jumeirah Madinat Resorts hatten „schnelle“ Kunst dabei, die schon die jüngsten politischen Entwicklungen in den arabischen Staaten aufgegriffen hat. ...mehr

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News vom 20.09.2017

Matisse und Bonnard in Frankfurt

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Zeitgenössische arabische Kunst in Berlin

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Documenta bilanziert positiv

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Furchtlos mit Alicia Framis in der Kunsthalle Nürnberg

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