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Am 29.11.2018 Nachverkauf Auktion 69

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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Auktionen

Neuere Meister mit viel südlicher und östlicher Kunst im Wiener Dorotheum

Kleines Bild, großer Preis


Isidor Kaufmann, Portrait eines chassidischen Schülers

Gerade einmal 24 Zentimeter misst die Holztafel in der Höhe, 18,5 Zentimeter ist sie breit – und doch trägt sie mit 200.000 bis 300.000 Euro den höchsten Schätzpreis der Versteigerung Neuerer Meister im Wiener Auktionshaus Dorotheum. Zu sehen ist darauf das Portrait eines chassidischen Schülers mit langen schwarzen Locken und der charakteristischen Kopfbedeckung in Form eines pelzverzierten Schtreimel sowie einem Gebetsschal. Platziert ist der Junge mit seinem melancholischen Blick vor einem bunten Behang, der unter anderem die Schriftzeichen für die Thora enthält. Geschaffen hat das kleine Bildnis der aus Ungarn stammende, später in Wien wirkende Maler Isidor Kaufmann. Der vom Dorotheum anvisierte Betrag ist keine Übertreibung: Vor rund fünf Jahren beispielsweise erzielte ein ähnliches und im Format fast identisches Knabenbildnis bei Sotheby’s in New York fast 500.000 Dollar einschließlich Aufgeld. ...mehr

Das Heilbronner Kunstauktionshaus Dr. Jürgen Fischer läutet die farbenfrohe Herbstsaison mit einem prallgefüllten Angebot von über 1.000 gläsernen Preziosen ein

Von Bandwürmern und einer keuschen Pomona


Passglas mit vier Ringen, Deutschland, 17. Jahrhundert

Bei Dr. Jürgen Fischer gibt es in der 232. Auktion jede Menge europäisches Glas und Studioglas zu entdecken. Vom alten Formglas über Gefäße des Jugendstil und Art Déco bis hin zu Exponaten moderner Künstler aus Tschechien, Deutschland und Schweden hat das Programm einiges für Liebhaber und Sammler zu bieten. Das älteste Stück stammt aus dem 5. Jahrhundert vor Christus und wird aufgrund seiner geringen Höhe von nur elf Zentimeter Amphoriskos genannt. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters ist die kobaltblaue, kleine Amphore mit den Doppelhenkeln gut erhalten und wirkt mit ihren aufgeschmolzenen, wellenförmigen Mustern in Rot und Gelb fast wie ein psychedelisches Dekor der Flower Power-Bewegung. Sie ist für 1.500 bis 1.700 Euro zu haben. Mit einem Schätzwert von 10.000 bis 13.000 Euro überbietet jedoch ein museales deutsches Ringglas aus dem 17. Jahrhundert alle anderen Lose seiner Kategorie. Es stand ehemals im Jagdschloss Klipphausen bei Wilsdruff und war im Besitz der Fürsten Reuß zu Köstritz, bis diese 1945 enteignet wurden. Auf der graustichigen Wandung sind fünf eingekerbte Passfäden angebracht. Zwischen den beiden obersten befinden sich vier gekniffene Ösen, in die vier bewegliche Ringe eingehängt sind. ...mehr

Zeitgenössische Kunst bei Sotheby’s in London

Die Stunde der Jungen


Eine neue Bescheidenheit scheint beim Auktionsriesen Sotheby’s eingezogen zu sein. Oder hat es die Londoner Zentrale einfach nicht geschafft, bedeutendere Werke zur Versteigerung zeitgenössischer Kunst in der ersten Herbstauktionsrunde zu akquirieren? Im Rennen um die Sammlung des österreichischen Unternehmers Essl, der sich aus wirtschaftlichen Gründen von einigen kapitalen Stücken trennen muss, behielt jedenfalls Konkurrent Christie’s die Oberhand. Den Evening Sale am 17. Oktober bei Sotheby’s bestreitet ein eher konventionelles Programm, das das sensationsverwöhnte Publikum wohl nur selten – am ehesten vielleicht bei den jungen Künstlern – zu hitzigen Bietgefechten animieren wird. Ein mittelgroßer Francis Bacon, die eher unspektakuläre „Study for a Portrait“ von 1954, für 1,5 bis 2 Millionen Pfund ist dabei, einige mehr oder weniger „alltägliche“ Andy Warhols wie seine 18fache Collage der Warnung „Fragile – Handle with Care“ von 1962 ebenfalls für 1,5 bis 2 Millionen Pfund oder eine breite, machtvoll wirkende „Peinture“ Pierre Soulages’ vom 30. Oktober 1958 mit schwarzen Balken auf goldbraunem Grund für 2 bis 3 Millionen Pfund. ...mehr

Neumeister zündet mit hochadeliger Provenienz ein Feuerwerk der Gebote

Adel verpflichtet


Hans Makart, Erzherzogin Marie Valerie von Österreich als Kind

Adel zieht immer. Wenn dann noch ein berühmter Maler dazukommt, ist Alles geritzt. So jedenfalls zeigte es sich auf der vergangenen Versteigerung Alter Kunst, die Neumeister in München mit einer im Sonderkatalog vorgestellten Suite von Gemälden, überwiegend Portraits, aus hochadeligem Besitz der Wittelsbacher und Habsburger bereichert hatte. Eindrucksvollstes Beispiel: Hans Makarts Bildnis der etwa vierjährigen Erzherzogin Marie Valerie, Tochter Kaiser Franz Josephs I. und seiner „Sisi“, deren Geburt 1868 bewusst im ungarischen Ofen inszeniert worden war und die das Lieblingskind ihrer Mutter gewesen sein soll. Das etwa lebensgroße Ganzfigurenstück des auf einem Schemel stehenden, von allerlei Flitterwerk in typischer Makart-Manier umgebenen Mädchens war von Neumeister auf 40.000 bis 50.000 Euro angesetzt worden und steigerte sich schließlich auf 115.000 Euro. ...mehr

Das Kinsky bittet zur 102. Auktion und hat zeitgenössische Kunst und zeitloses Design aus der Werkstätte Hagenauer für seine Gäste in Wien im Angebot. Selber schuld, wer dort nichts findet

Schreck, lass’ nach!


Mit weit aufgerissenen Augen und grünstichiger Haut drängt sich das Gesicht eines hageren Mannes mit schütterem Haar ins Bild. Weit hinter ihm am Horizont vor einem blutroten Himmel steigt die Pilzwolke einer Atomwaffenexplosion auf, darüber in akkurater Schrift der Titel des Bildes: „Erschrockener Europäer – Adam schau hin! Siehst du denn nicht, es brennt bereits am Horizont!“. Rudolf Hausner, fantastischer Realist der ersten Stunde, erschuf 1957 nach seinem Ebenbild die Kunstfigur Adam, sein Alter Ego, die als Identifikationsfigur dienen sollte. Im quadratischen Acrylgemälde aus dem Jahr 1980, das im Kinsky für 35.000 bis 70.000 Euro zu Gebot steht, ist er der Stellvertreter Europas und angesichts des Worst Case-Szenarios im Schreck erstarrt. Das Entstehungsjahr des Bildes markiert den Höhepunkt des Kalten Krieges; die latente Bedrohung und die bedrückende Unabwendbarkeit der Gefahr spiegeln sich im Blick des Mannes und führen den regenbogenfarbenen Farbverlauf des Meeres geradezu ad absurdum. ...mehr

Alte Kunst und Antiquitäten mit exzellenter Uhrensammlung bei Nagel in Stuttgart

Maria aus Pappe


Der Turmbau zu Babel, wohl Flandern, 2. Hälfte 17. Jahrhundert

Das China-Geschäft wächst und gedeiht bei Nagel. Immer wieder macht das Stuttgarter Auktionshaus durch Millionenpreise für asiatische Kostbarkeiten auf sich aufmerksam. Da die fernöstliche Kundschaft auch auf anderen Gebieten zunimmt, versieht Nagel alle seine Kataloge zu größeren Auktionen neuerdings mit chinesischen Kurzübersetzungen. So erhalten auch chinesische Kunstfreunde die notwendigen Informationen über eine leicht querrechteckige Leinwand, auf der der protzige Turmbau zu Babel detailreich verbildlicht ist. Leider freilich weiß man nicht, wer der Schöpfer der feinen, qualitätvollen Malerei ist. Nagel formuliert vorsichtig „wohl flämische Schule“, und auch die Entstehungszeit kann mit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts nur annähernd angegeben werden. 15.000 Euro sollen es trotzdem für das aus einer Baden-Badener Villa stammende Gemälde sein. ...mehr

Sächsische Künstler bei Schmidt in Dresden gefragt

Dame mit Geheimnis


Hanns Oehme, Doppelportrait des Künstlers mit seiner Ehefrau Ruth, 1928

Malerei von Künstlern des näheren Umkreises war erwartungsgemäß am meisten gefragt auf der vergangenen Kunstversteigerung des Dresdner Auktionshauses Schmidt. Ob Hanns Oehmes melancholisches Selbstportrait mit seiner jungen Ehefrau Ruth aus dem Jahr 1928 für 3.600 Euro, Joachim Heuers kubistisch inspirierte „Sitzende Figur im Raum“ aus der Zeit um 1950 für 3.800 Euro oder eine geometrische Komposition in Orange, Braun und Rot auf Schwarz von Bernd Hahn aus dem Jahr 1989 für 2.800 Euro – stets stammten die Schöpfer dieser Preziosen aus Dresden oder einer nicht allzu weit davon entfernten Ortschaft. Die Versteigerungsergebnisse lagen dabei überwiegend im Bereich der Schätzpreise. Das galt auch für Paul Wilhelms nüchterne „Feldlandschaft“ zur Erntezeit von 1930, die leicht von 3.200 Euro auf 3.000 Euro nachgab. Diese kleine Scharte machte gleich im Anschluss seine frontale milde Ansicht einer älteren Frau mit einem Sprung von 1.200 Euro auf 2.600 Euro wieder wett. ...mehr

Das Dorotheum hat tief in den Kisten gewühlt und eine wunderbare Auswahl an Zeichnungen und Grafiken österreichischer und internationaler Künstler zusammengestellt

Es war einmal…


Dornenhecken versperren den Blick auf die schlafende Schöne. Bunte Blüten mit roten, gelben und blauen Ornamenten sowie Heckenrosen blühen zwischen den Dornen und schmücken eine der wohl berühmtesten Märchenszenen aller Zeiten: Dornröschen, vom Fluch in tiefen Schlaf gefallen und auf ihren Prinzen wartend. Carl Krenek schuf das kleinformatige Temperabild für die Wiener Werkstätte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und griff damit ein zeitloses Sujet auf, das jedes Kind auf den ersten Blick deuten könnte. Das leicht beschädigte Exemplar ist für 2.400 bis 3.000 Euro zu haben – ein märchenhafter Preis für jeden Anhänger Kreneks. Noch weitere flächig ornamentale Blätter des Jugendstilmalers listet der Katalog des Dorotheums, darunter zwei träumerische Märchenszenen mit Inseln im Meer für jeweils 1.800 bis 2.000 Euro oder den Jahrmarkt mit zahlreichen Buden und tanzenden Menschen von 1898 für 3.000 bis 4.000 Euro. ...mehr

Alte und Neuere Meister mit guten Ergebnissen bei Koller in Zürich

Gemeine Vogelfalle


Matthias Stom, Die Evangelisten Markus und Lukas mit ihren Attributen Löwe und Ochse

Einen seiner Höhepunkte während der ersten großen Herbstauktionswoche feierte das Zürcher Auktionshaus Koller mit seiner Versteigerung Alter und Neuerer Meister am vergangenen Wochenende. Ließen sich einige schmerzliche Rückgänge hochgehandelter Stücke auch nicht ganz vermeiden, so fiel die Bilanz mit neun sechsstelligen Zuschlägen bei den Alten und vier ebensolchen bei den Neueren Meistern doch recht erfreulich aus. Auch eine Reihe teils hoher Wertsteigerungen vor allem aus dem unteren Bereich war zu verzeichnen. Das ging bei einer der ersten Losnummern gleich los, dem dreiteiligen Flügelaltar eines Schweizer Meisters aus der Zeit um 1500, auf dem mittig die Krönung Mariens verbildlicht ist, während die Außenflügel mit den Heiligen Bernhard von Clairvaux und Agnes sowie einer Anna Selbdritt und einer Verkündigung bemalt sind. Das in dieser Vollständigkeit selten gut erhaltene Triptychon eines Malers aus dem Umkreis der Nelkenmeister wurde auch seiner hervorragenden künstlerischen Qualität wegen hoch beboten und landete mit 150.000 Franken etwa beim Doppelten der Schätzung. ...mehr

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Konsoltisch für das Mannheimer Schloss

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Galerie Frank Fluegel - Mr. Brainwash Splash Series

Mr. Brainwash Splash Series Je T"Aime neue Skulpturen erschienen.
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - Mr. Brainwash - Einstein Love is the Answer.

neue Mr. Brainwash Arbeiten eingetroffen. Unikate direkt aus den USA,
Galerie Frank Fluegel

Koller Auktionen AG - Chanel Tweedjacken, Hermès Tasche Sac Constance und Louis Vuitton Koffer

Erste rein virtuelle Auktion «ibid» endet in wenigen Tagen
Koller Auktionen AG

Nachbericht Auktion 268 'Siebenbürgische Kunst' und 269 'Kunst, Antiquitäten & Schmuck'
Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn





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