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Am 02.12.2017 110. Auktion: Moderne Kunst Teil I und II

© Galerie Bassenge Berlin

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Auktionen

Design, Muranoglas und Afrikana bei Quittenbaum in München

Auf wackeligen Beinen


Sandro Chia, chair, 1988

Am 22. September läutet das Münchner Auktionshaus Quittenbaum zum zweiten Mal die Herbstsaison mit einem Dreigespann aus Murano-Glas, afrikanischer Kunst und einem kleinen Angebot aus Design ein. Letzteres trägt im Durchschnitt die geringsten Schätzpreise, mit nicht mehr als 11.000 Euro für Sandro Chias „chair“. Der Entwurf aus dem Jahr 1988 wurde ein Jahr später bei Memphis in 25 Exemplaren ausgeführt, allerdings nicht aus grünlackiertem Holz, sondern aus grün patinierter Bronze, die die materielle Beschaffenheit des etwas wackeligen, zudem durch angebundene Holzstäbe notdürftig erhöhten Gestells täuschend echt imitiert. Antik griechische Formen scheint Vít Cimbura in seinem Stuhlunikat „Amacord“ aufzugreifen, das 1988 noch zu Zeiten des Eisernen Vorhangs in Prag entstand (Taxe 3.000 EUR). ...mehr

Alte und Neuere Meister bei Koller in Zürich

Alter Freund, hoher Preis


Ambrosius Bosschaert d.Ä., Blumenstrauß in einer Vase mit Tulpen, Rosen, Narzissen, Akelei, Alpenveilchen, Ranunkel, Anemone und einem roten Admiralsschmetterling, um 1609/10

Eingeführte Namen bestimmen die Spitze der Gemäldeauktion, mit der Koller in Zürich am 18. September einen Höhepunkt seiner großen Auktionswoche im Frühherbst veranstaltet. Bei den Alten Meistern ist es Ambrosius Bosschaert d.Ä. Mit dem 1573 in Antwerpen geborenen Stilllebenmeister hat Koller erst vor ziemlich genau einem Jahr bei 5 Millionen Franken einen neuen Rekord aufgestellt. Damals handelte es sich ein kleines Blumenbild, das von Experten noch um 1608 datiert worden war. Mittlerweile enthüllte eine Reinigung der Malschicht die Datierung 1610. Das jetzt angebotene, bislang unpublizierte Werk, das erneut eine wichtige Bereicherung im Œuvre des nur wenig erforschten Meisters bietet, entstand etwa um dieselbe Zeit und zeigt die charakteristische detailgetreue und lebensechte Wiedergabetechnik des Meisters. Tulpen, Rosen, Narzissen, eine Akelei, Alpenveilchen, Ranunkel und Anemone in einer bemalten Porzellanvase sowie ein roter Admiralschmetterling bilden das Personal dieses Bildes. Die preislichen Erwartungen sind dem momentanen Wirtschaftsumfeld angepasst und liegen bei 1 bis 1,5 Millionen Franken. Vor einem Jahr betrug die Schätzung noch 2,5 bis 3,5 Millionen Franken. ...mehr

In der Kunst- und Antiquitätenauktion bei Neumeister in München dominiert die Malerei des 19ten Jahrhunderts

Max ohne Silber


Heinrich Bürkel, Gebirgsdorf mit Brunnen

Ruhig lässt das Münchner Auktionshaus Neumeister am 16. September die zweite Halbzeit des Jahres 2009 angehen. Der stattliche Katalog listet zwar wieder ein Angebot von rund siebenhundert Losnummern, doch kapitale Größen sind nur wenige darunter, und die Preise wie gewohnt niedrig angesetzt. Die Stärke liegt gewohntermaßen auf dem 19ten Jahrhundert, allen voran der Landschaftsmalerei. Der wichtigste Name ist hier Heinrich Bürkel, einer der Hauptvertreter der technisch brillanten Münchner Schule, mit der um die Mitte des 19ten Jahrhunderts allenfalls die Düsseldorfer konkurrieren konnten. Gefällige Behaglichkeit strahlt sein „Gebirgsdorf mit Brunnen“ aus, an dem sich Menschen und Tier sowie ein junger Mann zu Pferd begegnen (Taxe 32.000 EUR). Besitzt dieses Ölbild schon ein kleines Format, so tragen vollends eine Ansicht der Gräberstraße in der römischen Campagna (Taxe 18.000 EUR) und eine Landschaft in den Pontinischen Sümpfen den Charakter einer Gelegenheitsarbeit (Taxe 14.000 EUR). ...mehr

Möbel und Einrichtungsgegenstände bei Koller in Zürich

Erotik eines Knöchels


Godefroy Dester, Lackkommode, Paris um 1775

Kommoden, diese praktischen und handlichen Möbel, die ihre bequeme Zweckmäßigkeit bereits im Namen tragen, stehen wieder einmal an der Spitze des klassischen Ausstattungsprogramms bei Koller am 17. September. Interessante Namen und auch weniger bekannte Künstler kommen hier zum Zuge. Einer von ihnen führt die Preisliste an: Godefroy Dester besaß in der Pariser Rue du Faubourg-Saint-Antoine ein erfolgreiches Atelier, das sich in der Zeit des Transition, also des Übergangs vom sprudelnden Rokoko zum sachlich abgekühlten Klassizismus, auf Lackkommoden spezialisiert hatte. Um 1775 entstand ein solches Stück unter Verwendung chinesischer Panneelen in Schwarz mit herrlichen Parklandschaften samt Figurenstaffagen, exotischen Vögeln und vielen verschiedenen Pflanzen. 420.000 bis 620.000 Franken erwarten sich die Züricher Experten für diese exzeptionelle Arbeit, die ihren Reiz ebenso aus der Verarbeitung wie aus der Originalität ihrer Materialien aus Fernost bezieht. ...mehr

Die Stuttgarter Galerie Valentien zieht in ein neues Domizil und lässt einen Teil ihrer Bestände von Irene Lehr versteigern

Mit Schlemmer fing es an


Die erste Ausstellung in den neuen Stuttgarter Galerieräumen stand unter keinem guten Stern und war zugleich ein rühmliches Beispiel für den Mut der Kunst: 1933 stellte die Galerie Valentien, die gerade erst aus der Königstraße in die Räumlichkeiten im Stuttgarter Königsbau umgezogen war, den von den Nationalsozialisten bereits verfemten Oskar Schlemmer aus. Erst kurz zuvor war der „Kunstbolschewist“ Schlemmer mit seinen Werken aus dem Württembergischen Kunstverein herausgedrängt worden. Drei Jahre später zählten unter anderem Willi Baumeister, Max Ackermann und Rudolf Schlichter zu den Gästen einer Ausstellungseröffnung von Walter Wörn bei Valentien, wieder zwei Jahre später wurde der mit Ausstellungsverbot belegte HAP Grieshaber unter dem Tarntitel „Arabische Volksbücher, griechische Volksmalerei“ gezeigt. Ein Bombenangriff zerstörte 1944 die Galerieräume, notdürftig wurden sie wiedereingerichtet, einer der ersten Kunden war der als amerikanischer Kunstoffizier zurückgekehrte Heinz Berggruen, der Care-Pakete gegen Blätter Paul Klees eintauschte. ...mehr

Kunst und Kunsthandwerk in Schloss Ahlden

Kaffeehahn


Johann Joachim Kändler und Jean-Claude Duplessis zugeschrieben, Pendule, um 1745

Nach der Sommerpause erwacht der Auktionsmarkt allmählich wieder zum Leben, krisenbeeindruckt, aber nicht -geschüttelt und mit der gehörigen Portion Optimismus in die Herbstsaison schauend. Einen der ersten Kataloge hat das niedersächsische Auktionshaus Schloss Ahlden vorgelegt, zweidaumendick wie immer und mit einem Angebot von mehr als zweitausend Losnummern bestückt. Wieder liegt der Schwerpunkt auf dem Kunsthandwerk, und wieder finden sich die kapitalen Stücke im Meißner Porzellan. Wer an der prächtigen Bronzependule für 68.000 Euro allerdings den künstlerischen Vorrang hat, ist schwer zu entscheiden: die wahrscheinlich von dem französischen Hofgoldschmied Jean-Claude Duplessis entworfene Bronzemontierung mit dem Putto obenauf oder eben doch die kleine Zweiergruppe, die sich verliebt zwischen den Blattranken und Porzellanblüten herzen. ...mehr

Rückblick: Fotografie bei Bassenge in Berlin

Geschäftstüchtige Barbiere


Wie bekommt man Kunden in seinen Friseursalon, vor allem männliche? Naja, ganz jugendfrei ist die Sache nicht, die sich ein New Yorker Friseur in den 1960er Jahren hat einfallen lassen. Er rahmte die Spiegel, die bieder auf einer Blumentapete hingen, einfach mit Pin-up-Girls aus Illustrierten. So hat er jedenfalls zwei Männer auf seinen chromledernen Sessel sitzen, die eigentlich gar nicht so viel Haarpflege benötigen. So hat es Diane Arbus 1963 gesehen, die ja gerade mit ihren Fotografien des Absonderlichen und Exzentrischen für Aufmerksamkeit sorgte. Ihren „Barber Shop, N.Y.C.“, der posthum 1980 noch einmal in 75 Exemplaren aufgelegt wurde, hatte das Berliner Auktionshaus Bassenge in Angebot. Angesetzt mit 6.000 Euro, waren 5.000 Euro die Grenze dessen, was die Bieter dafür ausgeben wollten. Damit war auch schon fast das Ende der Fahnenstange erreicht. Lediglich Floris Michael Neusüss’ lebensgroßes schattenhaftes Nudogramm einer schwangeren Frau von 1967 schloss mit 7.500 Euro besser ab. Aber auch hier fehlten 500 Euro, um den Schätzpreis zu erreichen. ...mehr

Ergebnisse: Kunst und Antiquitäten bei Fischer in Luzern

Teurer Einstein


Lucas Cranach d.Ä. und Werkstatt, Heiliger Hieronymus in der Einöde

1,2 Millionen Franken sind ein stolzer Preis für eine rund 35 mal 25 Zentimeter Lindenholztafel Lucas Cranachs d.Ä. und seiner Werkstatt. Doch die miniaturhafte, außerordentlich feine Darstellung von Hieronymus in der Einöde erzielte diesen Zuschlag in der letzten Versteigerungsrunde bei Fischer in Luzern. Nur wenig lässt sich dem an die Seite stellen: 500.000 Pfund etwa erreichte im vergangenen Sommer eine 26,5 mal 17,5 Zentimeter große Darstellung mit Herkules im Kampf gegen Antaeus bei Sotheby’s. Schon vor drei Jahren hatte Fischer mit einem Cranach Erfolg. Damals erzielte eine Madonna mit der Traube von 1534 gute 1,1 Millionen Franken, bei einer Taxe von 800.000 bis 1 Million Franken. Diesmal hatten für den Hieronymus allerdings nur 150.000 bis 180.000 Franken auf dem Etikett gestanden. ...mehr

Rückblick: Moderne und zeitgenössische Kunst der zweiten Reihe in der Villa Grisebach

Viele kleine Knoebels


Max Liebermann, Junge mit zwei Reiteseln am Meer, um 1900

Wichtiger Bestandteil der Versteigerungsrunde mit moderner und zeitgenössischer Kunst bei Grisebach ist immer das breit gefächerte Angebot am Tag nach der Abendauktion mit den „Ausgewählten Werken“. So spielten auch die rund 250 Werke am 6. Juni in Berlin noch über 3,8 Millionen Euro ein bei einer Zuschlagsquote nach Losen von stattlichen 84 Prozent, die sich mit dem Nachverkauf noch auf 90 Prozent erhöhen ließ. Und einige großartige Einzelergebnisse konnten auch noch verbucht werden. Das beste erzielte ziemlich zu Beginn ein Schweizer Künstler, Adolf Dietrich, einer der vielleicht prägnantesten Vertreter des „Stils der Wahrheit“, der als unmittelbarer Vorläufer einer neusachlichen Kunst seinen besonderen Platz in der Kunstgeschichte einnimmt. Auf 40.000 bis 60.000 Euro waren seine beiden Bildnisse von Vater und Mutter aus dem Jahr 1905 angesetzt. Mit einem Zuschlagspreis von 128.000 Euro konnte diese Schätzung mehr als verdoppelt werden. ...mehr

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Ein seltenes Eisvergnügen
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Erste deutschsprachige Publikation zu Mr. Brainwash erschienen.
Galerie Flügel-Roncak

Galerie Flügel-Roncak - Mr. Brainwash - Einstein Love is the Answer.

neue Mr. Brainwsh Arbeiten eingetroffen. Unikate direkt aus den USA,
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Wahrnehmung des Anderen - Wechselwirkungen
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