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Am 02.12.2017 Auktion 1100: Zeitgenössische Kunst

© Kunsthaus Lempertz

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Auktionen

Sotheby’s setzt in Zürich Schweizer Kunst für gut 10 Millionen Franken ab und freut sich über einen robusten Markt

Ein Fest für Félix Vallotton


Félix Vallotton, Coucher de soleil à Grâce, ciel orangé et violet, 1918

Diesmal war nicht Ferdinand Hodler der Star der Auktion „Schweizer Kunst“ bei Sotheby’s in Zürich, sondern Félix Vallotton. Die Suite mit zwölf Gemälden und Zeichnungen des schweizerisch-französischen Malers hätte jedem Museum zur Ehre gereicht. Und so belegt Vallotton mit seinen kühl-sachlichen, teils spitz formulierten, farblich stets ausgesuchten und ungewohnten Landschaften, Stillleben und Gesellschaftsbildern immerhin vier Plätze in der Top Ten-Liste der Versteigerung. An erster Stelle rangiert sein „Coucher de soleil à Grâce, ciel orangé et violet“. Das Meisterwerk zeigt den Blick auf die Seinemündung an der Côte de Grâce in der Nähe von Honfleur, einer kleinen Hafenstadt in der Normandie, wo Vallotton häufig den Sommer verbrachte, und nimmt ein wiederholt von ihm bearbeitetes Motiv auf. Zwischen 1910 und seinem frühen Tod im Jahr 1925 malte Vallotton rund 40 Sonnenuntergänge. Die eindrückliche Bildkomposition mit ihrer flächigen Malweise und den starken farblichen Kontrasten von Orange, mehreren Nuancen an Violett und Wasserblau erinnert an die japanischen Farbholzschnitte, von denen sich Vallotton gerne inspirieren ließ. Die 2,1 Millionen Franken, die ein Privatsammler bewilligte, liegen innerhalb der Schätzung von 1,8 bis 2,5 Millionen Franken, zählen nun zu den höchsten Auktionspreisen für Vallotton und bestätigen den Stellenwert des Gemäldes von 1918 als teuerstes Werk aus der Serie der Sonnenuntergänge. ...mehr

Bei der Kunstgewerbeauktion von Van Ham in Köln sorgten die Stücke aus Schloss Wehrden für einträgliche Ergebnisse

Aus gutem Hause


Konsoltisch, Deutschland, um 1700

Außergewöhnliche Provenienz ist neben herausragender Qualität immer noch einer der wichtigsten Faktoren für einen guten Erlös von Kunstwerken. Das bewies die Versteigerung von europäischem Kunstgewerbe bei Van Ham in Köln. Dort kamen eine erlesene Objekte aus Schloss Wehrden in Beverungen, der ehemaligen Sommerresidenz des Fürstbischofs zu Paderborn, unter den Hammer. Erstes Stück am 20. November war ein aus Holz geschnitzter und vergoldeter Barockkonsoltisch auf verstrebten Stützen mit Büstendekor, floral durchbrochener Zarge und verzierter Platte. Der deutsche Tisch entstand um 1700 und war auf 7.000 bis 8.000 Euro angesetzt, doch wurde sein Preis auf 13.000 Euro hochgetrieben. Passend dazu kam auch das Paar Gueridons mit Büstenzier für 12.000 bis 15.000 Euro zum Aufruf, das das Auktionshaus erst bei 28.000 Euro verließ. Ihm stand ein weiteres Exemplar dieser Beistelltischchen aus Schloss Wehrden zur Seite, diesmal mit Adlern in den hohen Füßen, das von 3.500 Euro auf 11.000 Euro hochkletterte. ...mehr

Resultate: Moderne und zeitgenössische Kunst bei Hassfurther in Wien

Scharf berechnete Überraschungen


Rudolf von Alt, Die Eisengießerei Kitschelt in der Skodagasse, 1898

Der ungewöhnliche Fall von der letzten Sommersaison, dass der kleine Einmannbetrieb von Wolfdietrich Hassfurther nicht nur die österreichischen, sondern auch die deutschen Auktionshäuser auf dem Gebiet der modernen Kunst jedenfalls punktuell überflügelt und mit einem Gemälde Albin Egger-Lienz’ den höchsten Einzelzuschlag verbucht, wiederholte sich in diesem Herbst nicht. Dennoch zeigte Hassfurthers 51. Auktion am 6. Dezember, dass der seit bald vierzig Jahren erfolgreich agierende Geschäftsmann weiterhin eine feste Größe ist, wenn auch auf einem engen Sektor und beschränkt auf eine Handvoll erlesener Namen. Diesmal kam wieder einmal Rudolf von Alt an die Reihe: Sein beeindruckend wirklichkeitsnahes Aquarell „Die Eisengießerei Kitschelt in der Skodagasse“, seit seiner Entstehung 1898 von Zeitgenossen und Nachfahren hochgeschätzt als ein Schlüsselwerk der Moderne und vielfach ausgestellt, besetzte bei 235.000 Euro erwartungsgemäß den ersten Platz. Den Schätzpreis hatte Hassfurther recht bescheiden mit 130.000 bis 170.000 Euro angegeben, war doch schon vor dreizehn Jahren eine ähnliche Fassung desselben Motivs für umgerechnet rund 334.000 Euro brutto über den Ladentisch gegangen. ...mehr

Das Dorotheum brachte in Wien die zeitgenössische Kunst ohne großes Spektakel an die Käufer

Rot, strukturiert


Das erste Los trug den Sieg davon: Agostino Bonalumis zugleich auf das Titelbild des Katalogs gehobenes Wachsbild „Arancione“, das neben seiner reliefartigen Struktur vor allem durch das stechend scharfe klare Rot beeindruckt, brachte es zu Beginn der Zeitgenossenauktion des Wiener Dorotheums auf 170.000 Euro, noch 20.000 Euro über der oberen Schätzung. Das 1968 entstandene Werk des heuer 75jährigen Avantgardisten avancierte damit knapp zum Toplos einer Auktion, der man sichtlich anmerkte, dass den österreichischen Auktionshäusern die Akquise guter zeitgenössischer Kunst außerhalb des eigenen Landes in Zeiten zunehmender Internationalität nicht gerade leicht fällt. Die beiden eigentlichen Hauptlose, Andy Warhols spätes Acryl- und Siebdruck-Portrait „Ms. Giuliana Benetton“ von 1986 für 250.000 bis 300.000 Euro und Hermann Nitschs frühes Aktionsprodukt „Rosenbild“ von 1963, mit 350.000 bis 450.000 Euro wirklich etwas anspruchsvoll bewertet, blieben denn auch unveräußert. ...mehr

Ketterer in München stellt das teuerste Kunstwerk des deutschen Auktionsmarkts 2010 und freut sich über ein Umsatzhoch

Kometenhafter Aufstiegs eines Neulings


Ernst Ludwig Kirchner, Kinderköpfchen, 1906

Den höchsten Zuschlag auf einer Auktion in Deutschland in diesem Jahr wird wohl, wenn nichts Unvorhergesehenes mehr passiert, das Münchner Auktionshaus Ketterer erzielt haben: 1,45 Millionen Euro netto bewilligte ein norddeutscher Sammler am 4. Dezember für Ernst Ludwig Kirchners „Kinderköpfchen“, ein nicht besonders großes, aber ausdrucksstarkes Ölgemälde aus dem Jahr 1906, als der Maler unter starken Einfluss der Kunst Vincent van Goghs stand, aber auch schon seine eigene Formensprache zu entwickeln begann. Damit wurden auch die 1,35 Millionen Euro übertroffen, die Lempertz für „seinen“ Kirchner, allerdings unterhalb der Schätzung, erreichte. Ketterer hatte seine Erwartung für das in der Vergangenheit vielfach ausgestellte Kind mit langem orangeblondem Haar lediglich auf 600.000 bis 800.000 Euro gesetzt. Bis auf bemerkenswerte 105.000 Euro steigerte sich auch Kirchners Holzschnitt „Nervöse beim Diner“, den er während seiner Genesungszeit 1916 im Sanatorium im Taunus in einer wohl sehr kleinen Auflage herstellte. Hier hatten 30.000 bis 40.000 Euro auf dem Preisschild gestanden. Auch der Holzschnitt wird nun in Norddeutschland beheimatet sein. ...mehr

Gute Preise für die großen Namen: Rückblick auf die zeitgenössische Kunst bei Lempertz in Köln

Mit Ehren überhäuft


Dass die wirklich guten Künstler zu ihren Lebzeiten verkannte Genies waren, ist ein Klischee, das allenfalls für ein paar jung verstorbene Außenseiter wie Vincent van Gogh gelten mag. Wer ein gewisses Alter erreicht und sich vielleicht nicht gar zu ungeschickt anstellt, wird es auch zu Lebzeiten schon zu einigem Ruhm bringen. Die Gefahr ist vielmehr, dass sich wie etwa die französischen Salonmaler der 19ten Jahrhunderts die Begeisterung für ihr Werk rasch legt und sie allmählich in Vergessenheit geraten. So entsteht bisweilen ein lustiges Wechselspiel von Ruhm und Bann in der Rezeption der Nachgeborenen. Wie es bei dem im vergangenen Juni verstorbenen Sigmar Polke sein wird, muss sich noch erweisen. Zu Lebzeiten hatte er die breite Anerkennung, die seiner geistvollen, witzigen und doch nicht leichtgewichtigen Kunst gebührt. Auf internationalen Auktionen erzielen seine Werke Millionenpreise, im Gegensatz zu Deutschland: Dort werden die ganz großen Stücke, zumindest auf dem Auktionsmarkt, gar nicht erst gehandelt. Da ist man schon froh, wenn ein mittelgroßes Dekomuster mit Rasterbild und Interferenzfarbengewaber aus den späteren Jahren des Meisters seinen Weg findet, wie jetzt zu Lempertz ein unbetiteltes aus dem Jahr 1993. Der Preis ging kräftig in die Höhe, gemessen an den 380.000 bis 400.000 Euro, auf die das Werk taxiert war: Bei 540.000 Euro endete der Wettkampf – und wieder bediente sich mit einem englischen Händler Kundschaft aus dem Ausland. ...mehr

Rückblick: Bei Sotheby’s in Amsterdam erreichen die „Alten Meister“ gute Ergebnisse

Feines aus den Niederlanden


Gerrit Dou, Alter bärtiger Mann

Nicht gerade groß ist die Tafel, die Gerrit Dou vermutlich in den 1660er Jahren am Ende seines Schaffens bemalte. Mit feinem Pinselstrich brachte der niederländische Barockmaler aus Leiden das Dreiviertelportrait eines alten Mannes auf das Holz. Nichts lenkt von dem energisch fragenden Blick des Dargestellten ab, doch nimmt dieser keinerlei Kontakt zum Betrachter auf. In sich gekehrt schaut er aus der rechten Bildseite heraus. Dunkle und warme Brauntöne erinnern an Rembrandts Werke. Anfang 2006 hatte in der New Yorker Dependance des Hauses ein vergleichbares Werk des Künstlers für rund 1,2 Millionen Euro den Besitzer gewechselt. Angesichts dessen hatten die Experten nun das kleine, erst vor kurzem wiederentdeckte Gemälde mit 150.000 bis 200.000 Euro eher vorsichtig eingeschätzt. Wie das Bietgefecht am 30. November in Amsterdam zeigte, war eine solche Bescheidenheit gar nicht nötig. Mit 430.000 Euro konnte das Bild fast das Dreifache der unteren Taxe einspielen und machte knapp ein Drittel des Nettoumsatzes der Auktion aus. Dieser lag bei einer Zuschlagsquote von rund 57 Prozent bei gut 1,4 Millionen Euro. ...mehr

Bei Van Ham gab es schöne Preissteigerungen und neue Auktionsrekorde. Doch das Kölner Auktionshaus hatte bei der modernen und zeitgenössischen Kunst auch mit Rückgängen zu kämpfen

Glücksritter Bauer


Mit Rudolf Bauer hat der Kölner Versteigerer Van Ham zum zweiten Mal einen großen Erfolg gefeiert. „Yellow Square“, ein annähernd quadratisches Ölbild aus den Jahren 1936/38, schloss sich seinem Bruder, dem „Pink Circle“, den Van Ham vor sechs Monaten für 440.000 Euro versteigert hatte, an und erzielte nun die immer noch höchst beachtliche Summe von 245.000 Euro. Schon dieser etwas krumme Betrag zeigt, dass hier seitens der Interessenten mit Vorsicht und Bedacht vorgegangen wurde. Dennoch wurde die Schätzung von 100.000 bis 120.000 Euro damit mehr als verdoppelt. Ein griechischer Sammler, vielleicht derselbe, der schon seit einiger Zeit die deutschen Auktionshäuser mit seiner Vorliebe für Malerei der Zwischenkriegszeit beglückt, behielt hier die Nase vorn. Eine weitere, in ihrer farbharmonischen Gestaltung fast noch überzeugendere, aber lediglich in Gouache und Tempera gemalte unbetitelte Komposition Bauers aus dem Jahr 1925 kletterte von 6.000 bis 8.000 Euro auf 50.000 Euro. Insgesamt blieb keine der sechs Bauer-Offerten unveräußert. ...mehr

Zezschwitz beschließt das Jahr mit einer großen Auswahl an Muranoglas sowie italienischem Design

Ein Amerikaner auf Murano


Flavio Poli, Hängelampe „Million Flowers“, 1950

Fünf Stangen aus Stahl streben von einem Sockel in die Höhe und halten einen orangefarbenen tropfenförmigen Glaskörper. Er ist mit Opal- und Klarglas überfangen und schimmert in einer zwischenschichtigen Oxidverschmelzung in verschiedenen Blau- und Brauntönen. Dieses artifizielle Glasobjekt stammt von dem Amerikaner Steve Tobin, der sich schon früh von der Natur zu seinen Kunstwerken inspirieren ließ. Als erster Ausländer durfte Tobin auf die Einladung der Glasbläserwerkstatt Seguso Vetri d’arte auf der venezianischen Insel Murano eine eigene Werkstatt eröffnen. Jetzt kommen die beiden Objekte aus der Serie „Cocoon“ von 1989 für jeweils 10.000 Euro bei der Versteigerung im Münchner Auktionshaus Zezschwitz unter den Hammer. Sonst führt die Liste der Glaskünstler fast nur italienische Namen, wie Flavio Poli, der mit seiner Hängelampe „Million Flowers“ von 1950 bei einem vielleicht etwas zu hoch gegriffenen Schätzwert von 55.000 Euro das Spitzenstück der Auktion stellt. Dieses Unikat besteht aus einem Gitternetz auf dem kleine farblose, orange- und rosafarbene Glasblumen mit Goldeinschlüssen angebracht sind. Vier Birnen bringen die eiförmige Lampe zum Leuchten. ...mehr

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Ein seltenes Eisvergnügen
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Adventsfeier mit Büchermarkt
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Galerie Flügel-Roncak - Mr.Brainwash - Katalog

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neue Mr. Brainwsh Arbeiten eingetroffen. Unikate direkt aus den USA,
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