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Am 01.12.2017 110. Auktion: Gemälde Alter und Neuerer Meister - Zeichnungen des 15. - 19. Jahrhunderts

© Galerie Bassenge Berlin

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Auktionen

Die Sammlungen von Karstadt und Selbach verhalfen der modernen und zeitgenössischen Kunst bei Grisebach zur herausragenden Ergebnissen

Teure Kunst aus der Insolvenzmasse


Einmal mehr blieb fast nichts bei der großen Versteigerung moderner und zeitgenössischer Kunst im Berliner Auktionshaus Villa Grisebach liegen: 133 der 150 Offerten wurden dem vergleichsweise jungen Kunsthaus am 27. Mai teils regelrecht aus den Händen gerissen, das entspricht einer Zuschlagsquote von fast 90 Prozent. Besonders die Zeitgenossen trugen die ausgesprochen positive Bilanz: Sie wurden nicht nur annähernd komplett weitervermittelt, sondern führen mit drei ihrer Werke auch die Preisliste an. Spitzenlos wurde ein rotes „Concetto spaziale“ Lucio Fontanas, mit einigen gestisch-abstrakten Farbspuren, Glassplittern sowie den obligatorischen Perforationen versehen. Auf 820.000 Euro, weit über der Schätzung 300.000 bis 500.000 Euro, musste ein New Yorker Sammler gehen, um die Leinwand aus dem Jahr 1956 sein Eigen zu nennen. Das Werk war eine Einlieferung aus dem Nachlass des vor einem Jahr verstorbenen Modeschöpfers Dolf Selbach, ebenso wie Fernando Boteros Ölbild „Bonjour, Monsieur Botero“ von 1982 mit dem Portrait eines dicken, durch eine fahnengeschmückte Straße laufenden Mannes, der vor Künstler und Betrachter freundlich den Hut zieht. Zu der etwa gleich hohen Schätzung entstand wiederum ein kleines Bietscharmützel, bis der Hammer endlich bei 590.000 Euro zugunsten eines süddeutschen Museums fiel. Aus dem Hauptprogramm war es Ernst Wilhelm Nay, dessen gewaltiges Format „Chromatische Scheiben“ von 1960 bei 750.000 Euro einen neuen Auktionsrekord erzielte. Auch bei dieser auf 450.000 bis 600.000 Euro geschätzten Leinwand dürfte die Provenienz eine Rolle gespielt haben, gehörte das fast 350 Zentimeter breite Ölgemälde doch seit 1969 zur Sammlung der Karstadt AG, heute der insolventen Arcandor AG. Die Gläubiger werden sich über den hohen Kaufpreis freuen, und der Berliner Privatsammler über sein neues Gemälde. ...mehr

Kunst bei Hauswedell & Nolte

Rätselraten um die „Jüdische Braut“


Nicht einmal zehn mal zehn Zentimeter misst das kleine Kunstwerk, wahrhaft also ein Kleinod, und doch kommt dieses knappe Quadratdezimeterchen auf 100.000 Euro zu stehen: Kurt Schwitters’ unbetitelte „Merzzeichung“ aus dem Jahr 1926 ist zwar nicht das Hauptlos der Versteigerung moderner und zeitgenössische Kunst bei Hauswedell & Nolte am Abend des 8. Juni, aber zumindest dasjenige mit dem höchsten Flächenpreis. So klein indes hat selbst Schwitters seine Kunst nicht begonnen: Als er 1919 seine Merzzeichnungen schuf, waren das noch großformatige Blätter und Tafeln. Als er dann eine dadaistische Berühmtheit und in seiner Heimatstadt Hannover der führende Künstler der Avantgarde geworden war, konnte er es sich erlauben, auch in solchen Miniaturformaten wie der vorliegenden Collage zu arbeiten. Verwendung fanden die üblichen Utensilien des Alltags wie Eintritts- oder Fahrkarten, Zeitungsschnipsel und dergleichen. 1956 war das kleine Stück in einer Schwitters-Wanderausstellung unter anderem in Hannover, Amsterdam und Brüssel zu sehen, seither jedoch der Öffentlichkeit verborgen. Nun kommt es kurzzeitig wieder zum Vorschein. ...mehr

Vor allem die neuen Kunstströmungen der 1960er Jahre fanden bei der Auktion „Zeitgenössische Kunst“ im Wiener Dorotheum ihre Anhänger

Malerei erobert den Raum


Gegen die starke Stellung der modernen Kunst hatten es die Zeitgenossen im Wiener Dorotheum diesmal besonders schwer. Doch die Auktion am 19. Mai kann ebenfalls eine beeindruckende Liste von Erfolgen vorweisen: Mit knapp 60 Prozent wurde auch hier, wo hundert Lose mehr angeboten wurden, eine hohe Zuschlagsquote erzielt, und mit 400.000 Euro konnte zumindest Enrico Castellanis plastisch strukturierte weiße Leinwand „Superficie bianca n. 22“ von 1963/64 einen den Ergebnissen von Walde und Jawlensky vergleichbaren Wert erzielen. Indes fielen die Bietgefechte hier doch nicht ganz so spannend aus wie bei den Modernen: Schon die Schätzung für Castellani hatte bereits bei 300.000 bis 400.000 Euro gelegen. Auch die anderen Toplose hielten sich meist an die vorgegebenen Preisrahmen: Konrad Klaphecks 1960 dinghaftes, erlassenes „Gesetz des Alltags“ schaffte mit 110.000 Euro etwa die Mitte der Taxe, Agostino Bonalumis tief in den Raum gebogene Leinwand „Rosso“ von 1968 mit 120.000 Euro die obere Grenze, und ein unbetiteltes freudvoll-gestisches Gemälde des jung verstorbenen Tancredi aus dem Jahr 1955 blieb mit 170.000 Euro sogar etwas unterhalb der Erwartungen hängen. Allein Asger Jorns rasch in die bunten Farbschlieren gegossener Männerkopf von 1956 stieg kräftig von 65.000 bis 85.000 Euro auf 110.000 Euro, doch blieb seine expressive Malerei „HUOM-SOUK“ von 1970/72 dafür bei 70.000 bis 100.000 Euro ohne Abnehmer. ...mehr

Rückblick: Kunst bei Winterberg in Heidelberg

Traditionsbewusst


Mit seinem Versuch, durch eine offensive Preispolitik einzelne Offerten besonders auszuzeichnen und sich so in eine höhere Liga auf dem deutschen Auktionsmarkt zu spielen, ist das Heidelberger Auktionshaus Winterberg vorerst gescheitert. Nur eines der hochgehandelten Stücke der umfangreichen Kunstauktion am 14. Mai wurde zumindest annähernd das, was Winterberg sich darunter vorgestellt hat: ein Toplos. Doch auch Hans Purrmanns Ölgemälde „Brunnen der Villa Romana“, entstanden kurz nach seinem Arbeitsantritt als Leiter der gleichnamigen deutschen Künstlerkolonie in Florenz 1937, musste deutlich abspecken: Statt für 65.000 Euro, wie angesetzt, ging die aquarellartig zarte Malerei schon für 50.000 Euro in neuen Besitz über. Für alle anderen derartigen Offerten wird sich Winterberg dagegen etwas anderes überlegen müssen: Albrecht Dürers Kupferstich „Das große Glück“ von 1501/02 für 53.500 Euro und Jean-Honoré Fragonards Bleistift- und Federzeichnung „La Fête de Bonne Maman“ für 65.000 Euro, aber auch moderne Grafiken wie Marc Chagalls Farblithografie „Les deux Rives“ von 1980 für 32.000 Euro, Otto Muellers „Polnische Familie“ von 1920/21 für 23.500 Euro oder die Gemäldewiedergaben von Pablo Picasso etwa im gleichen Preisrahmen mussten allesamt die Heimreise antreten. ...mehr

Moderne und zeitgenössische Kunst bei Ketterer in München

Zeit des Übergangs


Endlich ist es soweit: Nachdem das Münchner Auktionshaus Ketterer bereits zwei gar nicht so kleine, aber pekuniär weniger voluminöse Auktionen vorausgeschickt hat, kommen am 4. Juni nun die großen Hauptstücke moderner und zeitgenössischer Kunst zum Aufruf. Rund 270 Losnummern umfassen die beiden aufeinanderfolgenden Auktionsteile, wobei die Modernen insgesamt mit mehr Power antreten. Hier findet sich eine dichte Folge hochkarätiger Werke insbesondere des deutschen Expressionismus, allen voran Hermann Max Pechsteins Ölgemälde „Zerfallenes Haus“, um 1906/07 auf der Schwelle zur bedingungslosen Herrschaft expressionistischer Farbigkeit entstanden und damit als eine Abkehr vom Symbolismus, in dessen Bann der Maler bis dahin noch gestanden hatte. Der kurz zuvor erfolgte Beitritt zur Dresdner „Brücke“ war zugleich Impuls und Ausdruck dieser neuen Malerei. 300.000 bis 400.000 Euro sind für die kleine, erst kürzlich in der Pechstein-Wanderausstellung in Kiel, Regensburg und Ahlen gezeigte Leinwand veranschlagt. Noch mehrmals wird der Name des sächsischen Malers mit eindrucksvollen Werken genannt, unter anderem mit einem aus jahrzehntealtem holsteinischem Privatbesitz eingelieferten „Stillleben mit Fächer“ von 1918 für 200.000 bis 300.000 Euro und dem kraftvollen Ölbild „Fischerhafen auf Fehmarn“ aus der Spätzeit des Künstlers 1953 für 60.000 bis 80.000 Euro. ...mehr

Hohe Einzelzuschläge und selektives Kaufverhalten bestimmten die Auktion „Meisterwerke“ im Wiener Kinsky

Zugpferd Hoffmann


Josef Hoffmann und Carl Otto Czeschka, Spieltisch für das Jagdhaus Hochreith von Karl Wittgenstein, Wien um 1906

Als „ein wenig Schatten bei sehr viel Licht“ bezeichnete das Wiener Auktionshaus im Kinsky die Zuschlagsrate von lediglich 50 Prozent bei seiner großen Prestigeauktion, die mit ihrem prägnanten Titel „Meisterwerke“ beinahe programmatischen Charakter vor sich her trug. In der Tat, der Rückgang von der Hälfte der 144 Werke musste angesichts der für österreichische Marktverhältnisse hervorragenden Qualität des Angebots etwas enttäuschen. Andererseits liegt dieses Gesamtergebnis durchaus im internationalen Trend, wie sich fast gleichzeitig in den großen New Yorker Auktionen gezeigt hat: Das Interesse ist da, im Einzelfall wird auch kräftig geboten, doch um jeden Preis wird nicht Alles genommen. Zumal gerade das Kinsky die Messlatte oft sehr hoch legt. So wurden beispielsweise Albin Egger-Lienz’ unmittelbares Bildnis einer „Bäuerin III (Contadina)“ von 1922/23 für 180.000 Euro oder Fritz Wotrubas steinerne „Doppelfigur (Mann und Frau)“ von 1949/50 ebenfalls für 180.000 Euro nur unter Vorbehalt zugeschlagen, obwohl die offiziell angegebenen Schätzungen eigentlich erreicht waren. Dahinter verbergen sich – wohl nicht zuletzt auch durch die Einlieferer selbst – also Ansprüche, die noch höher sind, als man offen äußern möchte. ...mehr

Zeitgenössische Kunst bei Lempertz in Köln

Gängig, ungewöhnlich, absurd


Zur Versteigerung zeitgenössischer Kunst lädt das Kölner Auktionshaus Lempertz mit rund dreihundert Kunstwerken aus der zweiten Hälfte des 20sten Jahrhunderts ein. Zwar gibt es mit Piero Manzonis „Achrome“ von 1961/62 aus synthetischen Fasern, die frei über einer samt bezogenen Holztafel wabern, für 450.000 bis 500.000 Euro ein beachtliches Hauptlos, doch ist es auch ziemlich allein dort oben an der Spitze. Erst mit einigem Abstand folgen dann bei jeweils etwa 130.000 bis 150.000 Euro Sigmar Polkes unbetiteltes Stoffmuster, 1993 übermalt mit einem Rasterpunkteklecks in Acryl und Dispersion, und Günther Ueckers „Zero Garden“ von 1966, letzteres ein strenges kreisförmiges Nagelbild, das Lempertz bereits zwei Mal, im Mai 2008 und im Dezember 2009, im Programm hatte. Beide Künstler sind noch mit weiteren Arbeiten vertreten, Uecker unter anderem mit einem 1964 unregelmäßig genagelten „Strukturfeld“ für 80.000 bis 120.000 Euro und Polke mit mehreren Zeichnungen wie der lustigen Darstellung einer Hausfrau vor einer dampfenden Beilagenschüssel auf dem Esstisch von 1968. Für diese mit sicherer Hand aufs Papier geworfenen Karikaturen werden bis zu 30.000 Euro erwartet. ...mehr

Skandinavisches Design und ein bisschen Kunst bei Quittenbaum in München

Teurer Stuhl


Alvar Aalto, Stuhl „Folk Senna“, 1929

Skandinavisches Design hat das Münchner Auktionshaus Quittenbaum in den Mittelpunkt seiner kommenden Versteigerung, der 96., am 31. Mai in den Mittelpunkt gerückt. Alvar Aalto ist hier einer der häufigsten Namen, dass es für Produkte des finnischen Designers aber bisweilen auch ganz schön teuer werden kann, zeigen nicht zuletzt einige Schätzpreise an Höhepunkten einer geschlossenen Einlieferung aus Finnland, die Quittenbaum in einem eigenen Katalog präsentiert. Nicht weniger als 35.000 bis 45.000 Euro hat das Auktionshaus für Aaltos sogenannten „Folk Senna“-Stuhl veranschlagt, ein Möbelstück, in dem sein Schöpfer erstmals mit gebogenem Sperrholz arbeitete. Zugleich vollzog er hierin einen entscheidenden Schritt zum damals modernen Funktionalismus. Aufgrund geringer Nachfrage ging der vollkommen schlichte Stuhl jedoch nie in Serie und wurde in nur etwa zehn Exemplaren hergestellt. Vier davon sind heute noch nachweisbar. ...mehr

Van Ham feiert in Köln seine 300ste Auktion mit moderner und zeitgenössischer Kunst

Neuerlich: Rudolf Bauer


Rudolf Bauer – ein Fall für Van Ham. Nach zwei erfolgreichen Versteigerungen von Werken des deutsch-amerikanischen Konstruktivisten im Juni und November vergangenen Jahres will das Kölner Auktionshaus es am 31. Mai erneut wissen: Für 250.000 bis 300.000 Euro bietet es Bauers „Triptych Symphony: Third Movement“ aus den Jahren 1930/34 an, also gleichsam das Finale einer großen dreisätzigen Sinfonie, in welcher er alle Register seiner ebenso überlegten wie suggestiv eindrücklichen Kunst zog. Einer, der Bauer schon zu Lebzeiten hochschätzte wie kaum ein anderer, war Solomon R. Guggenheim. 1927 lernten sie sich erstmals in den USA kennen, 1930 trafen sie sich in Deutschland, 1936 präsentierte Guggenheim rund sechzig Werke Rudolf Bauers in einer Sammlungsausstellung in Charleston, und Guggenheim war es auch, der Bauer wenig später aus den Fängen der Nationalsozialisten in die USA rettete. So sehr war er von der Kunst des Avantgardisten angetan, dass er sich mit dem vorliegenden Bild in seiner privatesten Sphäre, nämlich im Schlafzimmer, umgab. Über die New Yorker Galerie Leonard Hutton gelangte das Gemälde später in eine norddeutsche Privatsammlung, die es nun, von Van Hams Bauer-Erfolgen beeindruckt, zur Auktion einliefert. Ebenfalls Guggenheim-Provenienz besitzt Bauers bereits 1915 entstandenen kleineres Ölbild „Yellow Circle“, ebenfalls eine Komposition freier, schwerelos im Raum schwebender Formen, die jetzt aus den USA für 120.000 bis 140.000 Euro angeboten wird. Dazu kommen mehrere zum Teil farbige Zeichnungen für bis zu 20.000 Euro. ...mehr

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Van Ham Kunstauktionen - Hemmerle Granat-Ohrclips, München, um 2000

Teurer Diamantenregen
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Van Ham Kunstauktionen - Esaias van de Velde d.Ä., Landschaft mit Schlittschuhläufern, 1625

Ein seltenes Eisvergnügen
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Galerie Flügel-Roncak - Mr.Brainwash - Katalog

Erste deutschsprachige Publikation zu Mr. Brainwash erschienen.
Galerie Flügel-Roncak

Galerie Flügel-Roncak - Mr. Brainwash - Einstein Love is the Answer.

neue Mr. Brainwsh Arbeiten eingetroffen. Unikate direkt aus den USA,
Galerie Flügel-Roncak

Wahrnehmung des Anderen - Wechselwirkungen
Galerie Fellner von Feldegg - Krefeld





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