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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Auktionen

Kunst und Antiquitäten in Hülle und Fülle bei Schloss Ahlden

Rokoko, etwas veralbert


Georg Atzwanger, Paar Altarleuchter, Augsburg 1712/15

Der Klumpen von Katalog, den das niedersächsische Schloss Ahlden für seine zweitägige Auktion am 28. und 29. November vorgelegt hat, ist wieder ein Fest vor allem für Freunde des gehobenen Porzellans und Silbers. Besonders bei letzterem darf es ruhig auch mal ein bisschen Historismus des 19ten Jahrhunderts sein, das beeindruckt die Preisgestalter wenig. So rangiert eine prunkvolle Tafeldekoration aus fünf Teilen der Wiener Firma Brüder Frank im Neobarockstil um 1900 bei 28.500 Euro, und ein kleiner St. Petersburger Deckelhumpen, von Gustav Magnus Akerblom 1857 reich und ganz unorthodox mit zahlreichen bunten Schmucksteinen, emailliertem Bandelwerk, Renaissancebüsten und obenauf dem heiligen Georg als Drachentöter geschmückt, soll 16.500 Euro kosten. ...mehr

Moderne Kunst im Wiener Dorotheum. Die Italiener machen sich stark

Es wird ja doch nichts!


Zunehmend interessanter werden die Moderneauktionen des Wiener Dorotheums vor allem für Freunde der italienischen Kunst. Ein Gutteil der rund achtzig Losnummern am 26. November widmet sich den Werken von Künstlern der ersten Hälfte des 20sten Jahrhunderts südlich der Alpen. Auch einige der Hauptlose kommen von ihnen. Da ist unter anderem eines der umstrittenen Spätwerke Giorgio de Chiricos zu haben, „Cavallo e zebra in riva al mare“ aus dem Jahr 1963, das sich nicht um figürliche Korrektheit schert und in seinem seltsam klassizistischen Ton auch wenig Rücksicht auf parallele Zeitströmungen nimmt. 130.000 bis 180.000 Euro soll die Leinwand kosten. Zwei weitere späte Pferdebilder des Meisters im barocken Gestus, „Cavallo e cavaliere“ und „Battaglia“ um 1950, rangieren je zwischen 55.000 und 80.000 Euro. Die zweite bedeutende Strömung Italiens neben der Pittura metafisica, zu deren Hauptvertreter de Chirico zählt, ist der Futurismus. Giacomo Balla verließ aber recht bald diese revolutionären Bahnen. Seine Komposition „Balfiore“ aus den frühen 1920er Jahren, in der sich zackige und gerundete Formen ornamental überschneiden, ist allerdings recht nahe an der wichtigsten Schaffenszeit des Meisters dran (Taxe 45.000 bis 65.000 EUR). ...mehr

Moderne und zeitgenössische Kunst bei Grisebach: Auch in Berlin spürt man die Zurückhaltung auf dem Kunstmarkt

Lass den Motor malen


Mit Villa Grisebachs „Ausgewählten Werken“ schreitet die Herbstsaison des deutschen Auktionswesens wieder einem ihrer Höhepunkte entgegen, obwohl auch der Berliner Versteigerer einige Federn lassen musste. Lediglich gut sechzig Losnummern listet der Katalog, zu einem Extrabuch, wie es sonst oft aufgelegt, hat es diesmal ebenfalls nicht gereicht. Die Einlieferer halten sich sichtlich zurück und warten auf bessere Zeiten, um ihre Objekte am Markt zu platzieren. Ein exzeptionelles Hauptwerk ist aber auch diesmal dabei: Max Beckmanns „Blick auf Vorstädte am Meer bei Marseille“ entstand 1937, kurz nachdem der Künstler aus Anlass von Hitlers schmähender Eröffnungsrede zur Ausstellung „Entartete Kunst“ Berlin in Richtung Amsterdam verlassen hatte. Mangels der Reisemöglichkeiten war er in Zukunft gezwungen, viele seiner Werke aus der Erinnerung oder gar nach Postkarten zu malen. Auch zum vorliegenden, mittelgroßen Gemälde fand sich im Nachlass seiner zweiten Ehefrau Mathilde eine bildliche Vorlage. Doch wirkt die Küstenpartie ganz authentisch und ist in ihrem kraftvollen Pinselstrich, zugleich aber auch der fast kargen Farbgestaltung ein „echter“ Beckmann der mittleren Schaffenszeit. 1,4 bis 1,8 Millionen Euro erwartet Grisebach für die Leinwand, die einst dem Freund und Förderer Ernst Morgenroth gehörte. ...mehr

Kunst bei Winterberg in Heidelberg

Führers Traum ist teuer


Franz Kobell, Baumbestandene Landschaft mit Gehöft im Isartal

Erich Heckel hieß der Star der Herbstversteigerung des Heidelberger Auktionshauses Winterberg am 7. November. Deutlich über ihre Schätzungen hinaus kletterten zwei aquarellierte Kreidezeichnungen, die der sächsische Expressionist während seiner Dresdner „Brücke“-Zeit 1911 und 1913 und damit auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Lebens schuf. Ein „Junges Mädchen“, die unbefangen in ihrem blauen Kleid am Strand sitzt, brachte es ebenso auf 22.000 Euro wie zwei stehende Frauen am Strand „Vorm Bad“. Sie machen sich gerade für das Wasser fertig. Lediglich 9.800 und 9.500 Euro hatte Winterberg, für allzu niedrige Schätzpreise sonst eigentlich nicht bekannt, erwartet. Auch das in gleicher Technik 1926 ausgeführte Blatt „Steiles Ufer“ wurde noch mit 16.500 Euro honoriert. Wohl der detaillierteren Ausführung wegen hatte die Taxe hier allerdings bei 19.800 Euro gelegen. ...mehr

Alte und neuere Meister bei Bassenge

Christopherus im Taubenschlag


Süddeutscher Meister, Heiliger Christophorus, um 1410/20

Der heilige Christopherus, nur gekleidet in ein einfaches Gewand, mit langen zotteligen Haupt- und Barthaaren im Gesicht, ist trotz seines ärmlichen Anblicks der König der Altmeisterauktion von Bassenge am 26. November in Berlin. Der Wert der spartanischen, fast etwas unsicher wirkenden und auch auf Tiefenräumlichkeit weitgehend verzichtenden Darstellung mag dem heutigen, seit rund fünfhundert Jahren an die technische und künstlerische Perfektion der Grafik gewöhnten Betrachter auf den ersten Blick vielleicht nicht sofort einleuchten. Doch er steht außer Zweifel, handelt es sich bei dem in Blau, Rot, Rosé, Ocker und Grün kolorierten Holzschnitt doch um ein Unikat aus der frühesten Zeit der europäischen Druckgrafik überhaupt, entstanden um 1410/20. Auch seine Auffindung ist ungewöhnlich: Ursprünglich als Andachtsbild auf eine Tannenholztafel montiert, die zur wandfesten Ausstattung des spätmittelalterlichen Schlosses Hegi bei Winterthur gehörte, wurde es im Laufe der Zeit von mehreren Tapetenschichten überdeckt und im Zuge von Umbaumaßnahmen zusammen mit seinem Träger versetzt, so dass es sich schließlich in einem Taubenschlag wiederfand. Bei dessen Abbruch nahm es ein Liebhaber an sich und rettete es vor der Vernichtung. Den Wert des Blattes fixiert Bassenge in einem Schätzpreis von 60.000 Euro. ...mehr

Oskar Mulley und Alfons Walde sind die Stars in Hassfurthers Herbstauktion

Großmutter wird verkauft


Monatelang hat Wolfdietrich Hassfurther für Oskar Mulley geworben, kürzlich eine Verkaufsausstellung ausgerichtet und ihn nun auch in den Mittelpunkt der Herbstauktion am 26. November gerückt. Dabei lernt man den Künstler jetzt noch von einer anderen Seite als der des Bergmalers österreichischer Alpen kennen. Ob sie allerdings seine bessere ist, darf bezweifelt werden. Denn manchmal kommt der 1891 in Klagenfurt geborene Mulley, der 1910 bis 1913 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien studierte, als arg braver Landschafter in der romantisch-realistischen Tradition des 19ten Jahrhunderts daher, und offenbar pflegte er diesen Stil parallel zu seinem sonstigen Schaffen. Denn der „Entlegene Gebirgshof“ ist durch die Datierung eindeutig für das Jahr 1942 belegt (Taxe 5.000 bis 10.000 EUR). Dieses Jahr verbrachte Mulley bereits als Teilnehmer des Zweiten Weltkrieges. Ein Jahr zuvor war er in die Deutsche Künstlergesellschaft aufgenommen werden. Ein Oppositioneller im Nazireich, dies darf man aus seiner Biografie durchaus vermerken, war Mulley jedenfalls nicht. ...mehr

Rückblick: Jugendstil und Art Déco bei Zezschwitz in München

Mädchen mit Fabeltier


Sofa, Berlin, um 1820

Möbel des Biedermeier beeindruckten die Kundschaft am meisten während der Jugendstil- und Art Déco-Auktion am 22. Oktober bei von Zezschwitz in München, die manch älteres Produkt sozusagen noch mitnahm. So verbesserte sich auch ein Berliner Biedermeiersofa um 1820 mit delphinartig eingerollten Armlehnen von 1.400 auf 2.600 Euro, und von 220 auf satte 2.200 Euro schoss ein hübscher Stuhl etwa der gleichen Zeit, dessen Rückenlehne sehr dekorativ in Schwarzlotmalerei verziert ist. Bei den Jugendstil- und Art Déco-Arbeiten des frühen 20sten Jahrhunderts verbuchte eine elegante französische Salongarnitur um 1928 mit klassizistischen Anklängen dann 2.500 Euro (Taxe 1.500 EUR) und ein um 1930 entstandenes Zweierensemble aus Aufsatzbüffet und Sideboard nach Entwurf des Architekten Curt Wasse 3.300 Euro (Taxe 3.800 EUR). Auch Arbeiten August Endell reüssierten, darunter ein Paar Nachtkästchen um 1899 für 1.200 Euro (Taxe 1.400 EUR). ...mehr

Zeitgenössische Kunst im Wiener Dorotheum

Rasierklingen im Krebs


Der zeitgenössischen Kunst kann das Wiener Dorotheum in diesem Herbst weitaus größere Aufmerksamkeit widmen als den Meistern der Moderne – nicht nur dass sie bereits einen Tag vorher, am 25. November, versteigert werden, sondern vor allem dass ihr Umfang mit rund 235 Losen fast dreimal so groß ist. Auch preislich steht man hier nicht nach. Rund ein Dutzend sechsstellige Beträge erwartet das Dorotheum. Den Anfang machen wie schon bei den Modernen einige Italiener, unter anderem Alighiero Boetti mit seiner blauen Kugelschreiberzeichnung „Il Mondo Possibile“ von 1980 (Taxe 55.000 bis 70.000 EUR) und Mimmo Rotellas Decollage „The Flesh“, die zwar schon in den 1960er Jahren konzipiert, aber erst 2001 realisiert wurde (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). ...mehr

Ergebnisse: Zeitgenössische Kunst bei Christie’s in New York

Pfützenpreis


Einen Warhol für 39 Millionen Dollar wie bei Sotheby’s hatte Christie’s in seiner Zeitgenossenauktion am 10. November in New York nicht zu bieten. Keine der 46 Positionen, von denen 39 verkauft wurden, hatte eine derartige Zugkraft. Die Marke von 10 Millionen Dollar wurde von dem etwas schwächeren Angebot daher auch nur einmal tangiert. Peter Doigs rätselhaft-unheimliche „Reflection (What does your soul look like)“ – der Blick geht über eine herbstliche Regenpfütze hinweg auf die Schuhe eines schwarz gekleideten Mannes – brachte es mit Aufgeld auf rund 10,16 Millionen Dollar. Bei 9 Millionen Dollar netto fiel der Hammer aufs Pult (Taxe 4 bis 6 Millionen USD). Andere hoch gehandelte Stücke mussten die Heimreise antreten, so Jean-Michel Basquiats riesige Leinwand „Brother Sausage“ (Taxe 9 bis 12 Millionen USD) und Andy Warhols „Tunafish Disaster“ aus seiner Serie „Death and Disaster“ der 1960er Jahre (Taxe 6 bis 8 Millionen USD). Dank der hohen Zuschlagsrate und einiger guter Preisentwicklungen blieb das Ergebnis von gut 74 Millionen Dollar aber noch innerhalb der Gesamttaxe. ...mehr

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News vom 14.12.2017

Justus Bier Preis für Andreas Beitin, Brigitte Franzen und Holger Otten

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Janneke de Vries wird Direktorin der Weserburg

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Nominierte für den Kunstpreis der Böttcherstraße stehen fest

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Lisa Pahlke und Richard Leue in Frankfurt

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Marktspiegel

News

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - BEDEUTENDE IKONE MIT GOTTESMUTTER GLYKOPHILOUSA, Kreta, 2. Hälfte 15. Jh., Eitempera auf Kreidegrund, Hintergrund vergoldet. 52 x 40 cm. Erlös 46.000,- €

Nachbericht: 80. Auktion - Glückbringende Gottesmutter
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - OTTO MUELLER (1874 - 1930), SITZENDER FRAUENAKT AN EINEM GEWÄSSER, Pastellkreide auf bräunlichem Papier. SM 48 x 68 cm. Limit 4.000,- €

Vorbericht: 81. Auktion - Moderne & Zeitgenössische Kunst
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - DIAMANT-RING, Weißgold. Ringmaß ca. 62, ein Brillant, ca. 3,10 ct., acht Diamanten im Baguetteschliff, zusammen ca. 0,4 ct. Limit 9.000,- €

Vorbericht: 82. Auktion - Modern Merry Christmas
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Nachbericht: 81. Auktion - Alpine Ruhe und städtische Ruhelosigkeit
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Nachbericht: 82. Auktion - Das beliebte ‚Enfant terrible‘ der Uhrenwelt
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf





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