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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Auktionen

Die Käufer suchten bei Ketterer das Unbekannte und wurden gerade in der modernen Kunst fündig

Lust auf Neues


Vor allem die außergewöhnlichen Kunstwerke selten genannter Meister überzeugten in Ketterers „kleiner“ Versteigerung moderner Kunst. Bruno Paul Seener ist so ein Künstler, 1893 in Nürnberg geboren und seit den 1930er Jahren mehr oder weniger sang- und klanglos im sächsischen Raum versunken. „Die drei Grazien“ aber, entstanden im Jahr 1937 und doch noch unabhängig von einer nationalsozialistisch egalisierten Malereiauffassung, konnte Ketterer als ein Werk von bestechender Qualität aus der Epoche der Neuen Sachlichkeit präsentieren. Auf 14.000 bis 18.000 Euro hatte das Münchner Auktionshaus die annähernd quadratische Holztafel angesetzt, auf der die drei jungen Frauen so reglos stehen, als seien sie zu Marmor erstarrt. Daraus wurde rund das Dreifache: für dieses Meisterwerk eines ansonsten ganz vergessenen Künstlers zahlte ein Sammler aus Südeuropa 48.000 Euro, hinter dem man den spendablen Griechen vermuten darf, der deutsche Auktionshäuser schon seit Jahren mit seiner Leidenschaft für Werke der Zwischenkriegszeit erfreut. ...mehr

Auch Christie’s will mit seiner Auswahl an Gegenwartskunst in New York neue Rekorde sehen

Ohhh… Alright…


Der bisherige Auktionsrekord für Roy Lichtenstein liegt bei 14,5 Millionen Dollar. Das ist, verglichen mit seinem Pop Art-Kollegen Andy Warhol etwa oder anderen Künstlern des 20sten Jahrhunderts, noch ein verhältnismäßig übersichtlicher Wert. Er könnte jedoch bald Geschichte sein, denn Christie’s in New York – dort war besagter Hammerpreis vor fünf Jahren erzielt worden – hat sich für seine kommende Gegenwartsauktion am Abend des 10. November viel vorgenommen: Für die mit 90 mal 96 Zentimeter nicht gerade gewaltige Leinwand „Ohhh… Alright…“ erwartet das Haus „mehr als 40 Millionen Dollar“. Das Gemälde, das in Lichtensteinscher Comicmanier eine junge Frau am Telefon zeigt, die die titelgebenden Worte haucht, hat sicherlich das Zeug zur Ikone. 1964 ist es entstanden, als Lichtenstein mit seinen plakativen Malereien international zum Durchbruch gelangte, war bisher schon häufiger in Galerien, aber noch nicht auf dem Auktionsmarkt zu Gast. Die Akquise dieses Werkes hat sich Christie’s durch die Vergabe einer Gewinngarantie an den unbekannten Einlieferer gesichert. ...mehr

Sotheby’s startet fulminant mit einem Rekordverkauf bei den Impressionisten und Modernen in die New Yorker Auktionsrunde

Unwiderstehlicher Modigliani


Amedeo Modigliani, Nu assis un divan (La belle romaine), 1917

Es geht bergauf. Das New Yorker Auktionshaus Sotheby’s konnte mit dem sitzenden weiblichen Akt von Amedeo Modigliani einen Rekordpreis für den Künstler von netto 61,5 Millionen Dollar verzeichnen. Die nackte Schöne hielt bei der Auktion von impressionistischer und moderner Kunst am 2. November viele Besucher aus der ganzen Welt in Atem. Fünf Telefonbieter vervierfachten den Preis, den das Bild 1999 bei Sotheby’s zuletzt erzielt hatte. Ein Ergebnis in dieser Größenordnung hatte dem Auktionsriesen zuletzt Pablo Picasso mit seiner „Dora Maar au chat“ für 85 Millionen Dollar im Jahr 2006 beschert. Nicht genug der Superlative, denn mit diesem Ergebnis wurde auch der Auktionsrekord von 38,5 Millionen Euro, den eine Skulptur Modiglianis dieses Jahr in Paris erzielte, getoppt. Simon Shaw, Chef der Abteilung für Impressionismus und Moderne Kunst in New York, freut sich daher über die besten Resultate seit zwei Jahren. Vier Werke wurden über 15 Millionen Dollar verkauft, 38 über 1 Million Dollar, darunter auch ein weiteres Werk Modiglianis, eines der ersten Portraits seiner großen Liebe Jeanne Hébuterne. Es verließ für 17 Millionen Dollar und damit 5 Millionen Dollar über der oberen Taxe den Auktionssaal. ...mehr

Die Gegenwartskunst feiert in New York wieder fröhliche und teuere Urständ. Sotheby’s geht mit seinem Millionenprogramm am 9. November voran

New York – ganz die alte


Sie sind wieder da, die alten Bekannten der herbstlich bunten, schillernden und mitunter stürmischen New Yorker Abendauktionen. Kaum einer fehlt am 9. November bei Sotheby’s. Klarer lässt sich nicht fassen, dass der Markt wieder unaufhaltsam nach oben rast: Erstklassige Werke berühmter Künstler kriechen aus ihren Löchern, sprich aus renommierten Sammlungen hervor, ob sie von Warhol oder Rothko, Bacon oder Richter stammen. Die Impressionisten- und Moderneauktionen haben es soeben eindrucksvoll vorgemacht. Tobias Meyer und seine Mannschaft erwarten nun für die 55 Lose der Gegenwartskunst zwischen 150 und 215 Millionen Dollar. Darunter sind vier Arbeiten jenseits der 10 Millionen-Dollar-Marke. Das Toplos stellt Mark Rothko: 20 bis 30 Millionen Dollar werden für seine sanfte, entrückte Farbfeldmalerei ohne Titel in Orange-Gelb erwartet. Die 1955 entstandene Leinwand war zwischen 1970 und 1994 in zahlreichen Ausstellungen öffentlich zu sehen und seit 1969 nicht mehr auf dem Markt. ...mehr

Rückblick: Kunst und Antiquitäten im Wiener Kinsky

Monsterbaum umgepflanzt


Der Trend ging wieder zu den Zeitgenossen bei der letzten Versteigerung des Wiener Auktionshauses Kinsky. Gut 66 Prozent der 109 Gemälde, Grafiken und Plastiken überwiegend österreichischer Künstler der vergangenen fünfzig Jahre konnten unter die Leute gebracht werden. So hoch war die Verkaufsquote in keiner anderen Abteilung, entsprechend zahlreich auch die hohen Zuschläge: Eines der Toplose, Ernst Fuchs’ lebensgroße „Pagapena“ aus dem Jahr 1988 in opulenter Kostümierung und Bühnenumgebung, erzielte 100.000 Euro im Rahmen der Schätzung. 40.000 Euro und damit den neuen Auktionsrekord schafften Alfred Kornbergers etwas deformierte „Zwei Figuren auf Weiß“ von 1998. Hier hatte die Taxe bei 30.000 bis 60.000 Euro gelegen. Bei den plastischen Arbeiten war Ferdinand Böhmes technisch perfekte, in ihrer unverhohlen sexuellen Darstellungsweise durchaus skandalträchtige Carrara-Marmor-Figur „Fifi Mutzenbacher“ aus dem Jahr 1998 bei 32.000 Euro der Hingucker und hob die Erwartung von mindestens 20.000 Euro um einiges an. ...mehr

Arbeiten auf Papier im Wiener Dorotheum

Kuckuck meets Blauralle


Albrecht Dürer, Maria von einem Engel gekrönt, 1520

Zwei der bekanntesten Kupferstiche Albrecht Dürers bietet das Wiener Auktionshaus Dorotheum in seiner kommenden Versteigerung von Arbeiten auf Papier an: Die „Maria von einem Engel bekrönt“, eindeutig datiert über dem Monogramm auf das Jahr 1520, und das 1504 entstandene Blatt „Adam und Eva“, auf dem der Autor außerdem noch seine Herkunft aus Nürnberg preisgibt. Beide Arbeiten nehmen sich ihres Themas mit einer in der Kunst nördlich der Alpen bis dahin nicht gekannten Lebendigkeit, Dichte und Prägnanz an und gelten bis heute als Meilensteine in der Geschichte ihrer Gattung. Bekanntlich schwanken die Preise für derartige Druckgrafiken je nach Druckstufe und -qualität, Erhaltungszustand und Provenienz sehr stark. Den jüngeren der beiden Stiche hat das Dorotheum mit 16.000 bis 18.000 Euro bewertet, Adam und Eva mit 30.000 bis 40.000 Euro. ...mehr

Sotheby’s setzt in seiner Tagesauktion mit Impressionismus und Moderne in New York neben Zweitwerken der Stars auch auf unbekannte Künstler

Bilder unendlicher Liebe


Hinterfangen von einem orangegelben Dreieck umarmen sich zwei Liebende. Das Dreieck könnten auch Flügel sein, denn das Paar ist beflügelt von der Liebe und schwebt über der Stadt, die unter ihnen angesichts ihrer Gefühle ganz klein zur unbedeutenden Kulisse wird. Alles was Marc Chagall für wichtig hielt ist farbig. Die Liebenden tragen rote und blaue Gewänder, die Blumen am unteren rechten Bildrand sind grün, rosa und rot, der Rest verschwimmt in einem graublauen Dunst. Nicht nur dieses auf 550.000 bis 750.000 Dollar hoch gehandelte Liebesbild von Marc Chagall wird Sotheby’s in New York versteigern, sondern auch die Gemälde „Avant le repas“ von 1970 für 300.000 bis 400.000 Dollar und „Sue le banc“ von 1938 für 350.000 bis 450.000 Dollar – alles Werke menschlicher Zuneigung. Aus seiner eigenen glücklichen Ehe mit seiner Frau Bella Rosenfeld schöpfte der Maler die Inspiration und die Ideen für seine Bilder, so auch für den späten Malvenstrauß von 1982, der mit 250.000 bis 350.000 Dollar ins Rennen geht. ...mehr

Christie’s versteigert Kunst des Impressionismus und der Moderne in New York

Weiblich, flirrend, irrlichtern


Die Auktionswelt steuert wieder unvermindert einem ihrer Jahreshöhepunkte entgegen: Alle Blicke richten sich auf die kommenden Abendauktionen von Sotheby’s und Christie’s in New York. An Beschaffenheit sind sich die Angebote einmal mehr ziemlich ähnlich, doch versteigert Christie’s immerhin rund zwanzig Lose mehr als die Konkurrenz. Über 200 Millionen Dollar erwartet das Auktionshaus für die 85 Losnummern am 3. November, die sich durch überragende Qualität ebenso auszeichnen wie durch erlesene Provenienz. Spitzenstück ist ein Relief von Henri Matisse. Die Ansicht eines nackten Rückens gehört zu einer Serie von vier Aktreliefs, die Matisse von 1908 bis 1931, also über einen langen Zeitraum seines Lebens hinweg immer wieder beschäftigte. Zunehmend abstrahiert, vereinfacht und geometrisiert erscheinen die vier Ausgaben von „Nu de dos“ im Verlauf ihrer Entwicklungsgeschichte, wobei zwischen Nummer III und IV immerhin rund fünfzehn Jahren liegen. Insgesamt gibt es nur zwölf Abgüsse der Serie, von vorliegender Ausgabe nur zwei posthum gegossene Exemplare, die sich in Privatbesitz befinden. 25 bis 35 Millionen Dollar soll dieser Meilenstein der modernen Kunstgeschichte kosten. ...mehr

Ergebnisse: Jugendstil und Art Déco bei Quittenbaum in München

Tierischer Adel


Gengoult Prouvé, Monsieur el Comte und Monsieur le Baron, um 1874

Sie sind nicht alle davongehoppelt, die Hündchen, Häschen und Kätzchen des frühen Emile Gallé aus einem norddeutschen Adelshaus. Doch ein paar haben bei Quittenbaums Jugendstil- und Art Déco-Auktion vom vergangenen Dienstag den Absprung geschafft: „Monsieur le Comte“ und „Monsieur le Baron“, Paraphrasen auf den Grafen Polignac und den Baron de Rothschild, aus der Zeit um 1874, als Gallé den auf Fayencen und Kristallglas spezialisierten Betrieb seines Vaters gerade übernommen hatte und mit ihm auch den Entwerfer dieses drolligen Mopspaares Gengoult Prouvé, wurden bei 12.000 Euro im unteren Bereich des Schätzpreises übernommen, eine lebensgroße Katze mit hellblauem Blümchenkleid um 1880 für taxgerechte 9.500 Euro. Für den dienstfertigen Bulli in Livree fand sich bei 10.000 Euro ein neues Herrchen, und bei 8.000 Euro wanderte die fürstlich in schwarzer Tracht spanischen Stils gewandete Katze mit gekröntem Monogrammwappen davon. Auch hier hatten die Schätzungen zwischen 9.500 und 13.000 Euro gelegen. ...mehr

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News vom 15.12.2017

Pieter Hugo in Dortmund und das Leben in Südafrika

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Heute vor 140 Jahren: Friedrichsbad in Baden-Baden eröffnet

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Galerie Flügel-Roncak - Retna - Sacred Dance Of Memories.

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