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Am 17.03.2018 Auktion 262 'Europäisches Glas & Studioglas'

© Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Auktionen

Rückblick: Alte und Neuere Meister bei Karl & Faber in München

Venedigträume


Jan Asselijn, Südliche Gebirgslandschaft mit Rundtempel an einem Fluss

Ein unbekannter Maler des 19ten Jahrhunderts sorgte für die größte Überraschung auf der vergangenen Frühjahrsversteigerung Alter und Neuerer Meister beim Münchner Auktionshaus Karl & Faber: Mehr als zwanzig Bewerber stritten sich bis auf 29.000 Euro hinauf um eine Ansicht des Dogenpalastes in Venedig mit Blick über das Becken von San Marco auf die prominente Salutekirche im Hintergrund. Ein süddeutscher Bieter aus dem Saal behielt schließlich die Oberhand. Auf das Etikett geschrieben hatte das Unternehmen nur 3.000 bis 4.000 Euro. In guter alter Tradition der venezianischen Vedutenmalerei des 18ten Jahrhunderts ausgeführt, sind die zahlreichen Figuren und palastartigen Architekturen aus Gotik bis Barock mit feinstem Pinsel wiedergegeben. Qualität siegte also hier auch ohne großen Namen und setzte sich an die Spitze einer Veranstaltung, die trotz einiger Schwächeanfälle einmal mehr den Ruf von Karl & Faber als einem führenden Versteigerer alter Kunst im süddeutschen Raum bestätigte. ...mehr

Gute Steigerungen bei Alten und Neueren Meistern sowie ein sensationeller Zuschlag im Kunsthandwerk prägten die Versteigerung von Kunst und Antiquitäten von Van Ham in Köln

Geld in die Eifel


Zwei Porzellangemälde, Kaiserliche Porzellanmanufaktur St. Petersburg, 1852

Lang mussten die Anwesenden auf der letzten Versteigerung von europäischem Kunsthandwerk und Kunstgewerbe bei Van Ham warten, bis es nicht nur – wie sonst gelegentlich – ein wenig knisterte, sondern regelrecht krachte: Erst kurz vor Ende der Veranstaltung, nachdem schon Möbel und Einrichtungsgegenstände, Silber und Variaobjekte sowie der größte Teil des Porzellans mehr oder weniger geschäftsmäßig durchgewinkt waren, erhöhten sich Nervosität und Geräuschpegel im Auktionssaal merklich. Objekt der Begierde war ein zunächst unscheinbares Paar farbiger, fast quietschebunter Porzellanbildplatten in üppigen Rokokorahmen, die jeweils eine lustig-biedermeierliche Genreszene präsentieren. Auf den Etiketten hatten je 5.000 bis 6.000 Euro gestanden, zusammen also ein niedriger fünfstelliger Preis. Doch das Kölner Auktionshaus hatte wohl schon entdeckt, um was für Schätze es sich wirklich handelte; stammen die beiden 1852 datierten Platten doch aus der Kaiserlichen Porzellanmanufaktur St. Petersburg. Wer den Markt kennt, wusste: Höchstes Interesse vor allem aus dem osteuropäischen Raum war garantiert. ...mehr

Die zeitgenössische Kunst bei Lempertz in Köln wurde nicht zuletzt von der internationalen Händlerschaft gut aufgenommen

Übermalung des Todes


Gut 63 Prozent der etwas über 250 Losnummern konnte das Kölner Auktionshaus Lempertz auf seiner diesjährigen Frühjahrsversteigerung zeitgenössischer Kunst einschließlich einiger Nachverkäufe losschlagen. Spitzenlos wurde bei 320.000 Euro ein „Abstraktes Bild“ Gerhard Richters von 1988 auf lediglich 27 mal 35 Zentimetern, das aber als Teil des Zyklus „18. Oktober 1977“ eine besondere Stellung im Werk des Künstlers einnimmt. Darin nimmt Richter eine künstlerische Auseinandersetzung mit den Geschehnissen des „Heißen Herbstes“ um die Terroristengruppe RAF vor, die gerade im laufenden Jahr die Gemüter wieder sehr erhitzt hat. Zugrunde lag eine Fotografie des nach mehrwöchigem Hungerstreik verstorbenen Holger Meins, die Gerhard Richter rigoros mit weißer Farbe überstrichen hat. Den Schätzpreis hatte Lempertz mit 150.000 bis 200.000 Euro angegeben. In ungefähr demselben Bereich lagen auch die übrigen Hauptlose der Auktion: unter anderem ein buntes Farbpunktebild des Engländers Damien Hirst namens „Dicetyl Phosphate“ von 2005, das die untere Schätzung von 200.000 Euro erreichte, und das kraftvolle, glutrote „Tamalan“ aus dem späten Schaffen Emil Schumachers von 1996, das ein deutscher Kunsthändler von 180.000 bis 200.000 Euro auf 260.000 Euro steigerte. ...mehr

Rückblick: Alte Kunst und Antiquitäten bei Nagel in Stuttgart

Die verschmähte Puppe


Meister von Rabenden, Zwei Apostelbüsten, München um 1500

Die moderne Kunst und vor allem die Asiatika mögen in diesem Frühjahr bei Nagel in Stuttgart die Nase vorn gehabt haben, denn das breite Angebot an Kunst und Antiquitäten schwächelte bei der letzen Auktionsrunde etwas. So lag die losbezogene Zuschlagsquote mit knapp vierzig Prozent nicht ganz so hoch wie sonst. Einen Ausgleich brachte wenigstens eine Reihe bedeutender Wertsteigerungen. Allen voran stand hier das Paar hölzerner Apostelbüsten aus spätgotischer Zeit, um 1500 entstanden und dem sogenannten Meister von Rabenden zugeschrieben. Die markanten Gesichtszüge der gedankenverlorenen Gestalten weisen aber auch in nördliche Richtung, auf den fränkischen Bildhauer Tilman Riemenschneider und seine ausgedehnte Schule. Wie dem auch sei, die hohe Qualität der flachen und doch außerordentlich plastisch wirkenden Büsten überzeugte eine Reihe von Interessenten, so dass sich ihre Gebote auf 60.000 Euro emporschraubten. Angesetzt hatte Nagel das Duo wertmäßig auf 15.000 Euro – von einer Favoritenrolle war da noch keine Rede. ...mehr

Ergebnisse: Moderne und zeitgenössische Kunst bei Bassenge in Berlin

Gehängter hängt


Günstige Taxen und ein außerordentlich vielfältiges Angebot kitzelten aus den Besuchern der vergangenen Versteigerung moderner und zeitgenössischer Kunst bei Bassenge eine besonders große Bietfreudigkeit heraus. Eine Traumquote von mehr als 73 Prozent inklusive einiger Nachverkäufe kennzeichnete schließlich die Zuschlagsliste, und deutliche Wertsteigerungen hatten vor allem die Spitzenstücke zu verbuchen. Der Topzuschlag war einer dieser Kandidaten: Emil Noldes Aquarell „Astern, Sonnenblumen und Dahlien“ aus der Zeit um 1948/50 war von Bassenge mit 50.000 Euro recht bescheiden angesetzt worden und verbesserte sich souverän auf 100.000 Euro. Dicht dahinter bei 95.000 Euro folgte eine ebenfalls aquarellierte Landschaft Fernand Légers mit zwei schwungvoll im Vordergrund sich nach oben windenden Bäumen. Hier hatten nur 30.000 Euro auf dem Etikett gestanden. ...mehr

Gute Auktion für Klassiker der Fotografie bei Lempertz in Köln

Dramatische Rheinschleife


Von einem dramatisch verdunkelten und von Wolken bewegten Himmel überfangen, setzt August Sander die Rheinschleife bei Boppard in Szene. Dynamisch windet sich der Fluss zu einer Schlaufe, die an Land eine fast kreisrunde Halbinsel ausbildet. Zwei Schiffe durchbrechen diese Rundungen mit ihren pfeilförmigen Körpern und wühlen die Rheinoberfläche zu schäumendem Kielwasser auf. Die Fotografie von 1938 zählt zu den wichtigsten und bedeutendsten Landschaftsaufnahmen Sanders. Der vom Kölner Auktionshaus Lempertz offerierte Abzug stammt aus den frühen 1950er Jahren, als der rheinische Fotograf seine Aufnahmen zu Mappenwerken zusammenstellte und sich vor allem dem Thema Landschaft widmete. Ein deutscher Sammler musste 15.000 Euro bieten, um das auf 8.000 Euro geschätzte Los sein Eigen nennen zu dürfen. ...mehr

Moderne, zeitgenössische und Schweizer Kunst behaupteten sich gut bei Koller in Zürich

Anker zum dritten


Albert Anker, Strickendes Mädchen, um 1883/84

Wieder einmal hat er es geschafft: Nach dem „Mädchenbildnis“ am 4. Juni bei Sotheby’s und dem „Stillleben mit Kaffee“ am 13. Juni bei Fischer in Luzern brachte es der Schweizer Maler Albert Anker auch in der Versteigerung moderner und zeitgenössischer Kunst bei Koller in Zürich auf den Spitzenplatz der Zuschlagsliste: 2,9 Millionen Franken erzielte sein „Strickendes Mädchen“ aus der Zeit um 1883/84, ein Bildnis voller Anmut und Wärme bei aller Präzision der Darstellung und Distanz des Betrachters. Dieser Preis rangierte sogar im oberen Bereich der Schätzung von 2 bis 3 Millionen Franken. Ganz so glatt verlief die übrige Anker-Offerte allerdings nicht. Was schon Sotheby’s feststellen musste, traf jetzt auch auf das gute Dutzend Ankers bei Koller zu: Nicht mehr jedes Produkt des meisterhaften Realisten wird zu jedem Preis erworben. Seine Genreszene „Das Lied der Heimat“ mit dem sinnenden Großvater sowie seinen Enkeln am Klavier von 1874 für geschätzte 2,4 bis 3,4 Millionen Franken blieb ebenso unveräußert wie der zehn Jahre frühere Gang zur „Taufe“ durch winterlichen Schnee für 2,5 bis 3,5 Millionen Franken. Nur einige Zeichnungen und Aquarelle fanden noch Abnehmer, darunter ein „Lesender Inser Bauer“ zur unteren Schätzung von 65.000 Franken. ...mehr

Das beste Ergebnis für eine Altmeisterauktion – und ein umstrittener Constable bei Christie’s in London

Nicht ungetrübt


John Constable, The Lock, 1824

So richtig ruhig schlafen konnte wohl niemand nach dem Verkauf des Gemäldes „The Lock“ von dem britischen Landschaftsmaler John Constable: Weder das Auktionshaus Christie’s, das mit dieser 1824 als eines von sechs Landschaftsportraits der ostenglischen Grafschaft Suffolk entstandenen Leinwand doch nicht den ganz großen Coup landen konnte, noch die Verkäuferin, Carmen Cervera, die das Gemälde aus dem Nachlass ihres vor zehn Jahren verstorbenen Mannes Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza übernommen hatte, und am allerwenigsten wohl die spanische Nation, die heftig gegen diesen Verkauf protestiert hatte. Denn kurz nachdem Thyssen-Bornemisza die fast anderthalb Meter breite Darstellung einer vielgestaltigen Feld-, Wald- und Wiesenlandschaft mit der gerade geöffneten Schleuse im Vordergrund erworben 1990 für netto 9,8 Millionen Pfund bei Sotheby’s erworben hatte, stellte er es dem Madrider Museum als Leihgabe zur Verfügung, das nach seinem Familiennamen benannt ist. ...mehr

Resultate: Moderne und zeitgenössische Kunst bei Nagel in Stuttgart

Pleuer wird teuer


Lovis Corinth, Zinnien, 1924

Eine hohe Verkaufsrate in den oberen Rängen und ein großes Interesse auch an günstigeren Objekten prägte die Versteigerung moderner und zeitgenössischer Kunst im Stuttgarter Auktionshaus Nagel. Am Ende klingelten rund 1,36 Millionen Euro netto in den Kassen des Unternehmens und damit so viel wie selten auf diesem Sektor. Als Kassenschlager erwiesen sich vor allem einige deutsche Impressionisten, allen voran Lovis Corinths spätes Stillleben „Zinnien“, in des Künstlers vorletztem Lebensjahr 1924 in rauschhaften Farben und mit energischem Pinselstrich auf die knapp siebzig Zentimeter breite Leinwand geworfen. Das aus einer süddeutschen Privatsammlung eingelieferte Gemälde ging taxgerecht für 300.000 Euro in neuen Besitz über. Ebenfalls seine Schätzung von 48.000 Euro traf Max Liebermanns „Esel in den Dünen“ von 1911, bereits im Entstehungsjahr bei Paul Cassirer in Berlin ausgestellt und zuletzt 1991 bei Sotheby’s in München versteigert. Liebermanns bislang unbekannte, nun aus einer Hamburger Sammlung wiederaufgetauchte, sommerliche „Große Seestraße in Wannsee mit Spaziergängern“ von 1923 kletterte von 80.000 Euro auf 120.000 Euro. ...mehr

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News vom 19.02.2018

Werefkin-Preis an Stella Hamberg

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Die Heidi Horten Collection in Wien

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Wilhelm-Loth-Preis für Olaf Nicolai

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Charles Atlas in Zürich

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