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Am 18.11.2017 Auktion 1097: Alte Kunst - 19. Jahrhundert

© Kunsthaus Lempertz

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Auktionen

Mit der Kunst des 19ten Jahrhunderts und einigen Wiederentdeckungen nimmt das Berliner Auktionshaus Villa Grisebach Anlauf auf seine 200ste Versteigerung

Wünschmann aufgestöbert


Max Liebermann, Holländisches Hirtenmädchen, um 1887

Rund um die 200ste Versteigerung, die das 1986 gegründete Berliner Auktionshaus Villa Grisebach am 29. November mit einer hochkarätigen Suite aus klassischer Moderne und Gegenwartskunst veranstaltet, finden wieder einige Satellitenauktionen statt. Den Beginn bestreitet einen Tag zuvor die erst seit kurzer Zeit verstärkt in den Blick genommene Kunst des 19ten Jahrhunderts mit knapp achtzig Losnummern. Die überwiegend moderaten Schätzpreise übersteigen hier nur selten den unteren fünfstelligen Bereich, doch zweimal möchte Grisebach die 100.000 Euro-Marke knacken: Jeweils ein Werk des Hauptmeisters des deutschen Impressionismus ist ihr Träger, Max Liebermann. Um 1887 malte er während einer seiner zahlreichen Aufenthalte in den Niederlanden ein „Holländisches Hirtenmädchen“, wie es strickend auf einer Düne an der windigen Nordseeküste über der ihm anvertrauten Herde steht. 1890 erstmals im Sächsischen Kunstverein Dresden ausgestellt, dann lange Zeit in Familienbesitz, gehörte es seit den späten 1980er Jahren dem 2003 verstorbenen Inhaber der Kaufhauskette Hertie Hans-Georg Karg. 150.000 bis 200.000 Euro sind für die farbige Zeichnung in Pastell und Kohle veranschlagt. ...mehr

Moderne Kunst im Wiener Auktionshaus Dorotheum

Anmut am See


Egon Schiele, Haus in Hütteldorf, 1907

Der junge Egon Schiele war ganz brav. Mit dem klassischen alttestamentlichen Stoff von Kain und Abel, dem ersten Mord in der Menschheitsgeschichte, beschäftigte sich in einer etwas ungelenken Bleistiftzeichnung der etwa 15jährige in den Jahren 1905/06, noch bevor er in die Wiener Akademie der bildenden Künste aufgenommen wurde. 1907 weckte ein „Haus in Hütteldorf“ das Interesse des angehenden Malers. Der Stil des Ölbildes ist noch ganz impressionistisch geprägt, wohlausgewogen die Farbigkeit, reich das Licht- und Schattenspiel der Sonne, die dem Künstler im Rücken steht. Die Zeichnung und das Ölgemälde sind Teil der Versteigerung moderner Kunst im Wiener Auktionshaus Dorotheum. Naturgemäß ist die Leinwand dabei deutlich teurer: 140.000 bis 220.000 Euro werden für das aus Wiener Privatbesitz eingelieferte „Haus in Hütteldorf“ erwartet, 10.000 bis 15.000 Euro für das knapp vierzig Zentimeter breite Blatt Papier. ...mehr

Die Auktionatorin Irene Lehr konnte in Berlin ihre Suite mit moderner und zeitgenössischer Kunst erfolgreich an den Sammler bringen

Späte Anerkennungen


Eine Zuschlagsquote von fast 85 Prozent und ein Nettoeinspielergebnis von gut 1,1 Millionen Euro reihen auch die 37. Versteigerung des Berliner Auktionshauses Irene Lehr in die Serie erfolgreicher Veranstaltungen in der noch relativ jungen Unternehmensgeschichte. Immer wieder beeindruckend ist die Fülle an Hochkarätigem vor allem aus der zweiten Reihe deutscher Kunst der klassischen Moderne, insbesondere der Zwischenkriegszeit und auch der Avantgarde in der DDR. Künstler, die kaum einer mehr nennt, erfahren hier oft große Würdigungen, etwa der Berliner Herbert Behrens-Hangeler, der mit seiner baumbestandenen Landschaft „Erscheinung“ von 1923 einen eigenständigen Weg der Abstrahierung geht. Bis auf 13.000 Euro schraubten sich die Gebote um dieses bemerkenswerte Ölbild hinaus, das mit 9.000 Euro veranschlagt. Erwin Hahs, Opfer der nationalsozialistischen Kunstpolitik nach 1933, bestach durch eine stark reliefierte „Dynamik“ geometrischer Formen aus dem Jahr 1931. Von 3.500 Euro steigerte sich diese leicht querformatige Arbeit auf 7.600 Euro. ...mehr

Kunst und Kunsthandwerk bei Schloss Ahlden

Blumen auf dem Kabinett


Johann Joachim Kändler, Eichelhäherpaar, um 1740

Die kommende 155. Versteigerung des niedersächsischen Unternehmens Schloss Ahlden ist wieder eine der umfangreichsten Auktionen der Herbstsaison im deutschsprachigen Raum: Mehr als zweitausend Losnummern listet der Katalog. Den weitaus größeren Teil davon nimmt wie gewohnt das Kunsthandwerk ein, in welchem Bereich Schloss Ahlden zu den profiliertesten und zugleich breitest aufgestellten Anbietern im hohen Norden gehört. Vor allem das frühe Meißner Porzellan beeindruckt wieder mit einer Fülle erlesener Gefäße und Figuren, darunter einem tanzenden Tiroler Bauern von Johann Joachim Kändler um 1740 für 18.000 Euro, den zwei Figuren „Malabare und Malabarin“ von Friedrich Elias Meyer um 1750 für 18.500 Euro und den beiden Kändler-Tieren eines Amazonas-Papagei und Bologneser-Hund von circa 1735 und 1750 für 24.500 und 19.500 Euro. Unübertrefflich aber ist das Paar Eichelhäher auf Baumstümpfen, über deren einen sogar noch ein Eichhörnchen huscht. Auch dabei handelt es sich um ein Werk des Meißner „Chefdesigners“ Kändler, für das nicht weniger als 95.000 Euro verlangt werden. Derselben Hand entstammt auch das Paar eines Mohren und eines Polen jeweils mit einem sich aufbäumenden Pferd von etwa 1750 für 45.000 Euro. ...mehr

Alte und junge Kunst bei Fischer in Luzern

Kubistisch


Die Gemälde klassischer Moderne bilden eine der attraktivsten Gruppen auf der kommenden Herbstversteigerung des Luzerner Auktionshauses Fischer. Besonders mit französischen Künstlern aus deutschen und Schweizer Privatsammlungen ist das Programm gut bestückt. Fernand Légers Gouache- und Tuschezeichnung „Tête avec deux mains“ von 1948 mit der für den Künstler charakteristischen Autonomisierung von Farbe und Linie ist eines dieser hochkarätigen Werke. 200.000 bis 280.000 Franken hat Fischer für den nur annähernd DIN A4-großen Karton veranschlagt. Aus den Jahren 1953/55 stammt Le Corbusiers Gouache „Jambes et femme oiseau“, die beweist, dass dieser ebenso berühmte wie umstrittene Architekt der klassischen Moderne auch auf dem Gebiet der freien Malerei Hervorragendes schuf. Die ein wenig an den Kubismus erinnernde Farbmalerei wird bei 50.000 bis 70.000 Franken gehandelt. ...mehr

Abwechslungsreiches Sortiment Europäischer Malerei des 19tenJahrhunderts bei Sotheby’s in London

Patriotismus von Stadtansicht bis Blumenwiese


Jean Béraud, La Marseillaise, 1880

Vor allem die französischen Künstler verstehen es, sich und ihr Land in der kommenden Versteigerung bei Sotheby’s in London in rechte Licht zu rücken, allen voran der Pariser Maler Jean Béraud. Sein 1880 entstandenes Ölgemälde mit dem Titel „La Marseillaise“ zeigt eine Menschenmasse in den Straßen von Paris am französischen Nationalfeiertag. Die Farben Blau, Weiß und Rot der französischen Trikolore sind in Form von Flaggen, Bannern und sonstigen Accessoires allgegenwärtig. Aus vollem Halse singen die stolzen Bürger ihre Nationalhymne, die Marseillaise. Unter den Beteiligten befinden sich Vertreter aller Bevölkerungsklassen; sowohl Arbeiter, Künstler und Geschäftsmänner, als auch Frauen, Schüler und Kinder sind zu erkennen. Dieses dynamische Bild des Realismus soll für 500.000 bis 700.000 Pfund einen Liebhaber finden. Wie Béraud war auch Eugène Galien-Laloue ein Pariser Maler der Belle Epoque. Besondere Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine Pariser Straßenszenen. Gleich vier davon werden bei der Auktion am 20. November „19th Century European Paintings“ zwischen 8.000 und 20.000 Pfund angeboten. Während die drei Gouachen „Place de la Republique“, „Place de la Madeleine“ und „L’Assemblée Nationale et le Pont de la Concorde“ das herbstliche Paris zeigen, wird die Kirche „Notre Dame de Paris“ im Frühjahr in ihrer lebhaften Umgebung der urigen Straßenstände dargestellt. ...mehr

Christie’s zieht nach und übertrifft mit seinen Zeitgenossen sogar das sensationelle Ergebnis von Sotheby’s um fast 40 Millionen Dollar

Es geht noch mehr


Neidvoll dürfte man bei Sotheby’s gesehen haben, dass der große Konkurrent Christie’s es doch geschafft hat, das eigene sagenhafte Ergebnis von mehr als 375 Millionen Dollar zu übertreffen: Über 412 Millionen Dollar, also fast 40 Millionen Dollar mehr als Sotheby’s, konnte das 22 Jahre jüngere Unternehmen am 14. November mit seiner Abendauktion zeitgenössischer Kunst in New York umsetzen. So viel gab es noch nie für eine Suite an Gegenwartskunst. Beide Versteigerungen in Kombination belegen, dass der Markt mit jüngerer Kunst auf dem besten Wege ist, die Klassiker der Moderne dauerhaft zu überholen. Auch ein Blick auf die Verkaufsquote spricht dafür: Nur sechs der 73 angebotenen Werke fanden keinen Abnehmer, bei den Impressionisten und Modernen war es in beiden Auktionshäusern fast ein Drittel gewesen. Besonders aber die enormen Höhen, in die sich einzelne Arbeiten hinaufschraubten, bescherten den Akteuren dieses einmalige Ereignis. ...mehr

Alte und Neuere Meister bei Ketterer

Dicke Dame im Bus


Honoré Daumier, Madeleine-Bastille, 1862

Französische Druckgrafik des 19ten Jahrhunderts aus einer baden-württembergischen Privatsammlung bildet einen der Schwerpunkte der kommenden Versteigerung Alter und Neuerer Meister bei Ketterer in München. Vor allem an den skurrilen Erfindungen Honoré Daumiers hatte der bisherige Inhaber offenbar große Freude. Mit bissigem Witz schildert der französische Künstler 1862 die Folgen einer gewissen Platznot, die für den öffentlichen Nahverkehr von Paris in dessen Frühzeit kennzeichnend war: Eine vornehme, aber ziemlich korpulente Frau betritt soeben den Bus, was bei den anderen Fahrgästen überwiegend für lange Gesichter sorgt. Die französische Bildunterschrift dazu lautet übersetzt: „Ein Hauch, ein Nichts – und schon ist der Bus voll“. Die Lithografie war die erste, die Daumier 1862 für das Wochenblatt „Le Boulevard“ lieferte. In vorliegendem Zustand ist das Blatt sehr selten erhalten und daher mit 4.000 bis 5.000 Euro recht anspruchsvoll taxiert. ...mehr

Sotheby’s erzielt mit Zeitgenossen in New York das beste Ergebnis seiner Geschichte

Abstrakte Rekorde


Die größte Auktion in seiner nunmehr schon 268jährigen Geschichte war das, was Sotheby’s am Abend des 13. November in New York erlebte: Mehr als 375 Millionen Dollar einschließlich der Aufgelder spielten die 69 Losnummern mit Werken zeitgenössischer Künstler ein. Bereits die Gesamtschätzung hatte bei fast 400 Millionen Dollar gelegen. Eine geradezu sagenhafte Kollektion abstrakter Malerei sowie Spitzenwerke von Andy Warhol und Francis Bacon machten das Traumergebnis möglich. Die Erwartungen für einige der Hauptlose wurde sogar teils deutlich übertroffen, allen voran die 35 bis 50 Millionen Dollar für Mark Rothkos fast drei Meter hohe, schwärmerische Farbfeldmalerei „No. 1 (Royal Red and Blue)“ von 1954. Im Kampf um das seit dreißig Jahren in Privatbesitz befindliche Gemälde, das schon im Entstehungsjahr in einer der ersten großen Rothko-Personalen öffentlich gezeigt wurde, fiel der Hammer des Auktionators Tobias Meyer erst bei 67 Millionen Dollar aufs Pult. Einschließlich Aufgeld bezahlte der anonyme Käufer mehr als 75 Millionen Dollar für das Bild, das damit zum zweitteuersten Rothko auf dem Auktionsmarkt avancierte. ...mehr

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News vom 17.11.2017

Der erste Vonovia Award für Fotografie geht an Ina Schoenenburg

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Saarlandmuseum eröffnet Moderne Galerie

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Florian Hecker in Wien

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Galerie Flügel-Roncak - Alex Katz - Chance.

Alex Katz Chance Cutout verfügbar.
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Galerie Flügel-Roncak - Andy Warhol Kölner Dom Rot

Andy Warhol Kölner Dom Cologne Cathedral Rot verfügbar
Galerie Flügel-Roncak

Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin - Albert Wigand, Stilleben mit dunkler Kerze und Schale

49. Versteigerung
Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin

Schmidt Kunstauktionen Dresden - Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.

Vorbericht der 54. Kunstauktion
Schmidt Kunstauktionen Dresden





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