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Am 06.12.2017 110. Auktion: Fotografie des 19. - 21. Jahrhunderts - Fotobücher

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Auktionen

Auch wenn manches Hochtaxierte liegenblieb, schloss das Züricher Auktionshaus Koller seine Frühjahrsrunde erfolgreich ab

Drei Putti fliegen hoch hinaus


Bernardino Luini, Drei Putti

Entzückend sind sie, die drei kleinen Engelchen. Bei Kollers Frühjahrsauktion in Zürich sorgten sie für eine große Überraschung. Noch in den 1990er Jahren schrieb man das Tafelgemälde einem Nachfolger Bernardino Luinis zu. Heute identifiziert Cristina Quattrini das anmutige Werk jedoch eindeutig als eigenhändige Arbeit des lombardischen Renaissance-Meisters. Vor dunklem Hintergrund tänzeln die drei Putti auf einem schmalen Streifen grauer Wolken. Alle sind in transparente Kleider gehüllt und haben an ihrem Rücken blau und grün schimmernde Flügelchen. Während sie anbetend ihre Blicke nach unten richten, gestikulieren sie mit Armen und Händen. Von den taxierten 25.000 bis 35.000 Franken kletterte der Preis auf unerwartete 100.000 Franken. Insgesamt verlief die Versteigerung mit Gemälden, Zeichnungen und Grafiken Alter und Neuerer Meister bei einer losbezogenen Zuschlagsquote von rund 69 Prozent für Koller erfreulich gut und hielt einige weitere Überraschungen bereit. ...mehr

Zeichnungen, Druckgrafiken, Aquarelle und Miniaturen im Wiener Dorotheum

Auge in Auge mit Rembrandt


Rembrandt, Selbstbildnis mit Schärpe um den Hals, 1633

Fast gelangweilt blickt der niederländische Künstler Rembrandt den Betrachter an. Eine schräg aufgesetzte Kappe bedeckt sein schulterlanges welliges Haar. Zusätzlich trägt er einen leichten Schal, der über seine linke Schulter geworfen ist. Das Gesicht des 1606 in Leiden geborenen Malers, Radierers und Zeichners bleibt im Halbschatten fast verborgen. Zu erkennen sind jedoch ein langer Oberlippenbart, eine runde Nase sowie zwei kleine dicht aneinander stehende Augen. Dieses Selbstportrait aus dem Jahr 1633 ist ein früher Druck des zweiten Zustandes vor den weiteren Überarbeitungen der Platte und befindet sich in einem hervorragenden Zustand. In der kommenden Auktion „Meisterzeichnungen, Druckgraphik bis 1900, Aquarelle und Miniaturen“ des Dorotheums soll Rembrandts Radierung für 15.000 bis 20.000 Euro einen neuen Besitzer finden. ...mehr

Der Saisonauftakt mit den erschwinglichen Gemälden aus dem 15. bis 19. Jahrhundert gestaltete sich bei Lempertz in Köln einträglich

Schönste Rheinromantik


Andreas Achenbach, Blick vom Rolandsbogen auf das abendliche Rheintal, 1833

Das Gemälde ist der Inbegriff der Rheinromantik. Von der Ruine des Rolandsbogens schweift der Blick über das weite Rheintal auf den Drachenfels. Die Schatten der drei Figuren im Vordergrund sind schon lange, alles ist getaucht in warmes Abendlicht. Andreas Achenbach schuf das kleinformatige Werk als vorbereitende Studie für das ein Jahr später datierte, etwa doppelt so große Gemälde, das heute zur Privatsammlung „RheinRomantik“ in Bonn gehört. Zum Zeitpunkt der Entstehung war Achenbach gerade einmal 18 Jahre alt, aber schon seit 1827 Schüler an der Düsseldorfer Kunstakademie. Die friedliche Idylle sorgte in der vergangenen Lempertz-Auktion für eine der größeren Überraschungen. Angesetzt mit 3.000 bis 4.000 Euro, endeten die Gebote für Achenbachs „Blick vom Rolandsbogen auf das abendliche Rheintal“ erst bei 18.000 Euro. ...mehr

Koller offeriert in Zürich wieder feine Möbel- und Einrichtungskunst aus Barock und Klassizismus

Die Königin zeichnet


Johannes Klinckerfuß, Bureau „a gradin“ mit Federzeichnungen, Stuttgart um 1800

Charlotte Auguste Mathilde, Tochter des englischen Königs George III. und seit 1797 Gemahlin von König Friedrich I. von Württemberg, war künstlerisch durchaus begabt. Wenn die königlichen Pflichten ihr die Zeit ließen, bestickte sie Möbelbezüge, bemalte Porzellan und betätigte sich als Zeichnerin. Sie beteiligte sie sich an der Neugestaltung der Appartements im Schloss Ludwigsburg und im Neuen Schloss in Stuttgart. „Ein Hauptschmuck dieser Gemächer aber ist“, bemerkt ein zeitgenössischer Bericht, „daß die herrlichen Stickereyen und Zeichnungen an Stühlen, Ruhebetten, Ofen- und Kaminschirmen meist von der Hand der Königin und zum Theil auch der königlichen Prinzessinnen sind.“ Einen Sekretär schmücken ebenfalls dreizehn Federzeichnungen aus der Hand Charlottes. Die unterschiedlich großen Blätter mit ländlichen Motiven, darunter Pferden, Kühen, Ziegen oder Federvieh teils mit Hirten, baute der württembergische Hofebenist Johannes Klinckerfuß um 1800 in den Schreibtisch ein. Das kantige Mahagoni-Möbel mit Bronze- und Messingzier, bei dem sich Klinckerfuß noch eng an den Stil der Roentgen-Werkstatt anlehnt, stand bis 1864/66 im Neuen Schloss in Stuttgart; dann wurde er veräußert. Nun hoffen der Genfer Einlieferer und das Züricher Auktionshaus Koller auf einen Preis von 120.000 bis 200.000 Franken. ...mehr

Blumen und Früchte führen die Frühjahrsauktionen mit Alter und Neueren Meister bei Koller in Zürich an

Exotisches Stillleben


Balthasar van der Ast, Stillleben mit Obstkorb, Früchten auf einem Delfter Keramikteller, Muscheln, Insekten, Blumen in einer Wanli-Vase und zwei Papageien, um 1620

Balthasar van der Ast gilt als einer der bedeutendsten Stilllebenmaler der holländischen Kunst des 17. Jahrhunderts. Von ihm stammt das Spitzenobjekt der kommenden Auktion bei Koller in Zürich. Das mit einer Breite von 107 Zentimetern besonders große Gemälde entstand um 1620 und beeindruckt durch seine zahlreichen Details. Van der Ast gibt die Früchte, Blumen, Muscheln und Keramikwaren so genau wieder, dass jedes Objekt an sich als kleines Stillleben betrachtet werden kann. Besonders geprägt ist die Arbeit von der zu dieser Zeit in Holland verbreiteten Faszination für Exotisches. Durch die neu erschlossenen Handelswege der Niederländischen Ostindien-Kompanie mit dem asiatischen Kontinent machte man Muscheln oder Krebse auch für den europäischen Markt verfügbar. Auch die beiden Papageien betrachtete man im 17. Jahrhundert noch als Kuriosität; ihr Besitz war daher nur wohlhabenden Familien vorbehalten. Ende März soll Balthasar van der Asts Meisterwerk für 850.000 bis 1,2 Millionen Franken einen neuen Besitzer finden. ...mehr

Mit den Alten Meister dringt Neumeister in München in die Sechsstelligkeit vor. Doch auch die übrigen Gemälde, die Grafik, das Kunstgewerbe und der Schmuck können sich sehen lassen

Der Elefant der Callas


Guido Reni, Maria mit dem schlafenden Kind

Vor einer Säulenarchitektur mit Vorhangdraperie und Ausblick auf einen Baum betrachtet die Gottesmutter liebevoll ihren kleinen Schützling, dessen nackten Körper sie gerade mit einem Leinentuch bedecken will. „Maria mit dem schlafenden Kind“ zählt zu den von Guido Reni mehrfach variierten Motiven, dessen erste Fassung er im Jahr 1627 für Santa Maria Maggiore in Rom malte. Ihr Verblieb ist ungesichert, aber durch einen seitenverkehrten Kupferstich überliefert. Laut der Kunsthistorikerin Raffaella Morselli schuf Reni neun Varianten. An der Komposition beeindrucken die gekonnte Verkürzung des liegenden Kindes und seine Körperlichkeit am meisten. Die Darstellung geht zurück auf ein kleines Fresko, das Reni 1627 ursprünglich für Santa Maria Maggiore oder San Giovanni in Laterano fertigte und sich heute im Palazzo Barberini in Rom befindet. Das wohl um 1636/37 entstandene Gemälde des Hauptmeisters der bolognesischen Malerei des 17. Jahrhunderts ist das unangefochtene Highlight der kommenden Auktion bei Neumeister in München. Stolze 200.000 bis 300.000 Euro stehen hier auf dem Etikett. ...mehr

Bücher, Grafiken und Editionen vom Mittelalter bis zur Gegenwart bei Venator & Hanstein in Köln

Neue Sicht auf die Welt


Georg Braun, Civitates orbis terrarum, Köln 1575-1582

Dank weitreichender Beziehungen gelang es dem Kölner Theologen Georg Braun besonders viele Vorlagen für sein Stadtansichtenbuch zu sammeln. Drei von insgesamt sechs Bänden der von ihm herausgegebenen „Civitates orbis terrarum“ liegen nun im Kölner Auktionshaus Venator & Hanstein bereit. Dieses Standardwerk der Topographie setzte ab 1575 neue Maßstäbe und wirkte mehr als hundert Jahre lang als Vorbild. Die kurzen Texte zu den Tafeln mit 300 Ansichten verfasste Braun selbst, während der Kölner Franz Hogenberg neben Simon Novellanus einen Großteil der Kupfertafeln stach. Der zweite und dritte Band in der ersten und der erste Band in der vierten Ausgabe sollen zusammen stolze 40.000 Euro einspielen. ...mehr

Die Flaute des Jahres 2016 ist vorüber. Auch Christie’s knüpft in London mit der zeitgenössischen Kunst an alte Höhepunkte an

Begehrtes Schneegestöber


Wie schon bei Sotheby’s gab es auch in der Zeitgenossen-Auktion bei Christie’s heiße Preise für kalte Motive. War es bei Sotheby’s Gerhard Richters fotorealistische Leinwand „Eisberg“, entführte bei Christie’s Peter Doig in eine winterliche Schneelandschaft. Das frühe Schlüsselwerk „Cobourg 3 + 1 More“ von 1994 mit vier schemenhaften Gestalten in dichtem Schneegestöber hatte sich die Versicherung Provinzial Rheinland schon im Jahr der Entstehung für ihre Unternehmenssammlung zugelegt und damit einen guten Riecher für die Entwicklung des schottischen Malers bewiesen. Denn das Gemälde, das typisch für Doig Ungewissheit und Beklemmung ausstrahlt, avancierte bei 11,2 Millionen Pfund zum Highlight der Versteigerung „Post-War and Contemporary Art“ bei Christie’s. Die Provinzial dürfte damals nur einen fünfstelligen Betrag hingeblättert haben. Aufgrund der gegenwärtigen Marktsituation für Werke Doigs sah der Vorstandsvorsitzende Walter Tesarczyk den Zeitpunkt nun günstig, sich von der schneegeschwängerten Waldlandschaft zu trennen. Mit den Millionen will er das kulturelle Engagement der Versicherung und den Ankauf junger Kunst fortführen. ...mehr

Contemporary Art bei Sotheby’s in London: Starke Preise für die Kunst aus Deutschland

Blaue Kälte


Oliver Barker versteigert Gerhard Richters „Eisberg“

Der Winter ist vorüber. Dennoch ließ ein eisiges Bild in dieser Woche die Gemüter der Sammlergemeinde in London heiß laufen. Als Mitbringsel von einer Grönland-Reise im Jahr 1972 schuf Gerhard Richter 1981/82 eine Serie von drei Eisbergbildern nach den Fotovorlagen. Das größte Exemplar dieser fotorealistischen Malereien mit eineinhalb Metern Breite trat nun marktfrisch bei Sotheby’s aufs Auktionsparkett. 1983 von einer deutschen Privatsammlung übernommen und seither nicht den Besitzer gewechselt, zankten sich nun fünf Bieter um den blauen kühlen Hauch, der von den schwimmenden Eisblöcken in der arktischen Weite ausgeht. Nach zehn Minuten stand das Schlussgebot fest: Mit 15,6 Millionen Pfund hatte sich die untere Taxe fast verdoppelt und das begehrte Landschaftsbild zum teuersten Kunstwerk der Zeitgenossen-Woche in London werden lassen. Mit dem Aufgeld zahlte ein nicht genannter Kunde am Telefon 17,7 Millionen Pfund. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte im Vorfeld der Versteigerung den Verkaufspreis der Münchner Galerie Fred Jahn im Jahr 1983 recherchiert: Er lag bei 65.000 Mark. ...mehr

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News vom 17.11.2017

Der erste Vonovia Award für Fotografie geht an Ina Schoenenburg

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Saarlandmuseum eröffnet Moderne Galerie

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Florian Hecker in Wien

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Galerie Flügel-Roncak - Alex Katz - Chance.

Alex Katz Chance Cutout verfügbar.
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Galerie Flügel-Roncak - Andy Warhol Kölner Dom Rot

Andy Warhol Kölner Dom Cologne Cathedral Rot verfügbar
Galerie Flügel-Roncak

Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin - Albert Wigand, Stilleben mit dunkler Kerze und Schale

49. Versteigerung
Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin

Schmidt Kunstauktionen Dresden - Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.

Vorbericht der 54. Kunstauktion
Schmidt Kunstauktionen Dresden





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