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Am 01.12.2017 110. Auktion: Gemälde Alter und Neuerer Meister - Zeichnungen des 15. - 19. Jahrhunderts

© Galerie Bassenge Berlin

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Auktionen

Ergebnisse: Alte Kunst und Antiquitäten bei Neumeister in München

Beliebte Kreuter-Blätter


Johann Baptist Drechsler, Blumenstillleben mit Vogelnest, Trauben und Schmetterlingen, 1797

Die Alten Meister hatten auf der 361sten Versteigerung des Münchner Auktionshauses Neumeister wertmäßig die Nase vorn. Vor allem zwei Künstler des 17ten und 18ten Jahrhunderts erregten große Aufmerksamkeit. Da war zum einen der Wiener Stilllebenmaler Johann Baptist Drechsler, der gegen Ende des 18ten Jahrhunderts als Direktor der Zeichenschule der Porzellanmanufaktur an der dortigen Akademie eine enge Anknüpfung an die großer Vorgänger seines Metiers in der niederländischen Malerei suchte. Ein solches, sehr exakt ausformuliertes Stillleben aus dem Jahr 1797 mit Vogelnest, Trauben und Insekten hatte Neumeister für 25.000 bis 30.000 Euro im Angebot. Unter reger Beteiligung der Telefone behielt schließlich ein Interessent aus dem gut besetzten Saal bei 49.000 Euro die Oberhand. Kurz darauf ging es um Philips Wouwermans „Reiter vor dem Marketenderzelt“, die seit dem mittleren 19ten Jahrhundert zunächst in Paris, unter anderem in der Sammlung der Kaiserin Eugénie, nachweisbar sind. Hier kamen 80.000 Euro heraus, 10.000 Euro unterhalb der Erwartungen. ...mehr

Auch die zeitgenössische Kunst bei Christie’s in London ist mit jungen Künstlern gut bestückt

Rächer der Entrechteten


Wie sich die Angebote doch gleichen: Einen Tag nach Sotheby’s fährt am 18. Oktober auch Christie’s in London die besten Stücke seiner jüngsten Einlieferungen an Gegenwartskunst auf, und kaum ein Name, den man nicht schon bei der Konkurrenz gelesen hätte. Auffällig vor allem die Übereinstimmung bei den jugendlichen Künstlern: Der 1986 geborene Shootingstar Oscar Murillo ist mit einer „Leche“ beschrifteten und klassischer Weise mit Atelierschmutz verdreckten Mischtechnik von 2011 für mutmaßlich sehr günstige 20.000 bis 30.000 Pfund vertreten, die fünf Jahre ältere, aber immer noch unverschämt junge Tauba Auerbach mit einer Leinwand in Sandgrau von 2009 für 250.000 bis 350.000 Pfund, auf der die Faltungen gemalt hat. Glenn Brown stellt für 2 bis 3 Millionen Pfund eines der Hauptlose, und ebenso wie bei Sotheby’s handelt es sich um die monumentale Reproduktion einer Weltallfantasie von Chris Foss, der eine ganze Generation von Jugendlichen begeistert hat. Diesmal sind es „Floating Cities“ auf mächtigen Felsbrocken, wobei Brown mit dem Titel „Böcklin’s Tomb“ 1998 kunsthistorische Ambitionen spielen lässt. ...mehr

Gegenwartskunst zur Frieze bei Sotheby’s in London

Rot, Gelb, Violett, Schwarz-Weiß


Mit einem eher unklassischen, aber auf die Frieze Art Fair und ihre Besucher ausgerichteten Programm wartet Sotheby’s in London in der Versteigerung zeitgenössischer Kunst am 17. Oktober auf. Eine Reihe junger, auf den großen Abendauktionen teils unerfahrener Künstler hat es hier in die erste Reihe geschafft. Da wäre zum Beispiel der 1975 geborene Amerikaner Alex Hubbard, der mit seinen schillernden, entfernt an Informel und Abstrakten Expressionismus erinnernden Großformaten auch diesseits des großen Teiches seit Jahren in renommierten Galerien präsent ist. Bisher nur auf Tagesauktionen vertreten, soll sein rotes „Dead in Pompeii“ von 2011 mit weißen, wie Neonlichter über die Leinwand zuckenden Linien jetzt 40.000 bis 60.000 Pfund kosten. Eine der rasantesten Raketen ist der aus Kolumbien stammende, heute in London lebende Oscar Murillo. Zarte 27 Jahre zählt er, geht aber schon seit einiger Zeit bei Saatchi und David Zwirner ein und aus. Im vergangenen Juni dann die Sensation: 210.000 Pfund auf der Tagesauktion von Christie’s für ein 2011 datiertes Gemälde mit dem Schriftzug „Pasteles“. Jetzt reißen sich die Auktionshäuser um den jungen Star, alle drei Großen in London haben ihn im Herbstprogramm, und auch Sotheby’s dürfte für die expressive Schriftkritzelei „Champagne“ heimlich mehr erwarten als die angegebenen 40.000 bis 60.000 Pfund. ...mehr

Kunst bei Karbstein in Düsseldorf

Der Geliebte lässt warten


Hans Thoma, Christus, 1918

Gemälde des 19ten Jahrhunderts bilden einen der Schwerpunkte der 117ten Kunstauktion im Düsseldorfer Auktionshaus Karbstein. Meist handelt es sich um gefällige Schöpfungen von Vertretern der großen deutschen Malerschulen wie München oder Düsseldorf, so Carl Kronbergers „Angriff aus der Deckung“ mit schneeballschlagenden Buben vor einer verschneiten Stadt für 6.000 bis 8.000 Euro oder Adolf Lins’ „Entenschar an der Furt“ in heimischer Landschaft für 5.000 bis 7.000 Euro. Oft spielt die möglichst stimmungsvolle Naturwiedergabe eine große Rolle in der Malerei des 19ten Jahrhunderts. Von der Höhe dieses Sujets zeugen Ludwig Hermanns Schiffertreiben „An der Felsküste“ mit markten Felsformationen für 6.500 bis 7.000 Euro, Theodor Nockens pittoreske „Alpenlandschaft mit Mühle am tosenden Wasserfall“ von 1867 für 4.000 bis 6.000 Euro und Leonhard Rauschs „Am Gebirgsbach“ ebenfalls mit Mühle für 8.000 bis 10.000 Euro. ...mehr

Neuere Meister im Wiener Dorotheum

Luxus und Langeweile


Ferdinand Georg Waldmüller, Der Liebesbrief, 1849

Zu gern wüsste der neugierige Betrachter doch, was da in diesem Brief drinsteht, über die sich die beiden jungen Frauen gerade beugen. Wohl wird es eine Liebesbotschaft sein, gerichtet an die offenbar etwas ältere der beiden Damen, die mit verzücktem Blick und einem anmutigen Lächeln liest, während sich ihre Freundin, begierig nach dem Inhalt fragend, auf ihre Schulter stützt. Natürlich spielt sich das Ganze bei Nacht ab, nur von einer Kerze erleuchtet, die die Körper der Damen in warmes Licht taucht und das Blatt Papier halb transparent macht. Ferdinand Georg Waldmüller ist der Schöpfer dieses hochformatigen Gemäldes, und wieder ist dem österreichischen Biedermeiermaler eine Szene voller Atmosphäre und Poesie gelungen, ohne dabei allerdings im Geringsten dem Kitsch zu verfallen. Die 1849 datierte Leinwand bildet den Höhepunkt der Versteigerung von Gemälden des 19ten Jahrhunderts im Wiener Auktionshaus Dorotheum, ausgezeichnet mit einer Schätzung von 200.000 bis 250.000 Euro. ...mehr

Alte Meister im Wiener Dorotheum

Sinnspruch im Rund


Pieter Breughel d.J., Besuch auf dem Bauernhof, 1611

Zahlreich zugegen ist die köpfereiche Familie der Breughel in der kommenden Auktion Alter Meister im Wiener Dorotheum. Ältester Vertreter ist hier Pieter Breughel d.J., dessen „Besuch auf dem Bauernhof“ wohl die Anwesenheit des Gutsherrn samt Gattin bei seinem Untertanen aus Anlass einer Kindstaufe schildert. Die Holztafel in diesmal nicht allzu derben Formen ist auf das Jahr 1611 datiert und soll 350.000 bis 500.000 Euro kosten. Nur je 12,5 Zentimeter im Rund messen seine Verbildlichung des Sprichwortes „Perlen vor die Säue werfen“ für 100.000 bis 150.000 Euro und das mit 30.000 bis 40.000 Euro etwas günstigere Bildnis eines jungen Mannes, der den Betrachter etwas verhalten anblickt. Von Pieters Neffe Jan Breughel d.J. gibt es vor allem Koproduktionen mit anderen Künstlern: zum einen eine dichte Waldlandschaft mit einem Kinderreigen, in die Pieter van Avont eine Venus beim Bade einfügte, zum anderen einen prachtvollen Blumenstrauß, dessen vergoldete Vase Frans Francken II. mit einer reliefierten Reiterschlacht geschmückt hat. Beide Gemälde stehen für jeweils 80.000 bis 120.000 Euro zum Kauf. ...mehr

Möbel, Skulpturen und Antiquitäten im Wiener Dorotheum

Krokodil frisst Kind


Kommode, Rom, Mitte 18. Jahrhundert

Teuerstes Möbelstück der kommenden Versteigerung von Antiquitäten im Wiener Dorotheum ist eine barocke Kommode römischer Herkunft des mittleren 18ten Jahrhunderts, die sich ehemals im Besitz der Joséphine Maximilienne Eugénie Napoléonne de Beauharnais, einer Stiefenkelin Kaiser Napoleons I., befand. Das ausladende und bombierte Möbelstück stand im königlichen Palazzo Caprara Montpensier in Bologna, den Napoleon Bonparte 1806 von Graf Carlo Capara mit sämtlichem Inventar abgekauft und ihn Joséphine zum Geschenk gemacht hatte. Darauf verweist ein Papieretikett auf der Unterseite der Kommode, bei der das von streifenartigem Nussholz gerahmte, unruhige innere Wurzelmaserfurnier besonders ins Auge sticht. Auf die imperiale Provenienz scheinen auch die Füße des fast zwei Meter breiten Stücks in Form von Adlerklauen zu verweisen, die sich um goldene Kugeln krallen. Das Dorotheum und der Einlieferer erwarten hierfür 65.000 bis 80.000 Euro. ...mehr

Lempertz goes Berlin

Preußens Gloria


Zacharias Wehme, Kurfürst Johann Georg von Brandenburg, 1585

Seit einigen Jahren gehören die Berlin-Auktionen des Kölner Unternehmens Lempertz zum festen Bestandteil der Frühjahrs- und Herbstsaison in der deutschen Hauptstadt. Auch am kommenden Samstag wird mit Kunst und Kunsthandwerk rund um den brandenburgisch-preußischen Hof vom 16ten bis zum 20sten Jahrhundert wieder Staat gemacht. An erster Stelle steht ein kleines Holztäfelchen mit dem Ganzfigurenbildnis des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg aus dem Jahr 1585, geschaffen von dem Dresdner Maler Zacharias Wehme. 25.000 bis 28.000 Euro soll die feine, vor allem in der Wiedergabe der Kleidung und des goldbestickten roten Samtvorhangs im Hintergrund detailreiche Malerei kosten. Gleich darauf gelangt für 5.000 bis 6.000 Euro ein Jagdstillleben mit erlegtem Hasen und Hahn des aus Maastricht an die Spree übergesiedelten Hendrik de Fromantiou zum Aufruf. ...mehr

Glaskunst aus 500 Jahren bei Fischer in Heilbronn

Streisands Vase


Henri Bergé oder Emile Wirtz, Vase mit Narzissen, um 1900

Bedeutendes hat sich das Heilbronner Auktionshaus Dr. Fischer für seine 220ste Versteigerung vorgenommen. Nicht nur das übliche Programm aus erlesenem Glas von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart wartet am 12. Oktober auf Kundschaft, sondern vor allem rund siebzig Gläser und Glasensembles aus dem Besitz des Sammlers und Buchautors Udo Schröder. Einen eigenen, fest gebundenen Katalog war Fischer dieser bedeutende Schatz wert. Seit den frühen 1980er Jahren konzentrierte sich Schröder auf den Erwerb von Gläsern aus Jugendstil und Art Déco und beteiligte sich unter anderem 1984/87 an den Auktionen des künstlerischen Nachlasses der Manufaktur Daum in Tokio. Aus diesen Beständen stammt etwa eine um 1919 mit Freesien geschmückte, äußerst schlanke, gelbgrüne Stangenvase von mehr als fünfzig Zentimetern Höhe, die Fischer für 11.000 Euro anbietet. Noch weitere bemerkenswerte Provenienzen finden sich in der Sammlung. So befand sich eine weitere Vase de Daum Frères nach Entwurf von Henri Bergé und Emile Wirtz mit Narzissen aus der Zeit um 1900 bis zu ihrer Versteigerung bei Christie’s im März 1994 im Besitz der Schauspielerin und Sängerin Barbra Streisand. Sie ist jetzt ebenfalls auf 11.000 Euro taxiert. ...mehr

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News vom 17.11.2017

Der erste Vonovia Award für Fotografie geht an Ina Schoenenburg

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Saarlandmuseum eröffnet Moderne Galerie

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Florian Hecker in Wien

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Galerie Flügel-Roncak - Alex Katz - Chance.

Alex Katz Chance Cutout verfügbar.
Galerie Flügel-Roncak

Galerie Flügel-Roncak - Andy Warhol Kölner Dom Rot

Andy Warhol Kölner Dom Cologne Cathedral Rot verfügbar
Galerie Flügel-Roncak

Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin - Albert Wigand, Stilleben mit dunkler Kerze und Schale

49. Versteigerung
Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin

Schmidt Kunstauktionen Dresden - Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.

Vorbericht der 54. Kunstauktion
Schmidt Kunstauktionen Dresden





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