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Am 07.12.2017 Auktionswoche A183: Schmuck, Uhren, Art Déco & Art Nouveau, Design, Schweizer Kunst, Impressionismus & Klassische Moderne, Grafik & Multiples, PostWar & Contemporary, Photographie

© Koller Auktionen AG

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Auktionen

Mit der Versteigerung des Inventars aus dem aufgelösten Antiquitätengeschäft D & S Antiques in Wien hat das Kinsky eine gute Bilanz gezogen

Fünf Meter auf Delphinen


Uhr mit Orgelwerk, Ende 18. Jahrhundert

Eine annähernd hundertprozentige Zuschlagsquote ist der Traum jedes Auktionshauses. Im Kinsky Wien ist genau dies Mitte Mai passiert. Niedrige Schätzpreise, die manchem Bieter trotz intensiver Steigerung immer noch ein wahres Schnäppchen erlaubte, haben es möglich gemacht, dass mit Ausnahme einiger Vorbehaltszuschläge alle Objekte eine neue Heimat fanden. Anlass der Versteigerung war die Auflösung des 1979 gegründeten Wiener Antiquitätengeschäfts D & S Antiques, und Anlass für die Einlieferung im Kinsky die Tatsache, dass Brigitte Kolhammer-Duschek und Kristian P. Scheed einst selbst Gründungsmitglieder und Anteilseigner an diesem Auktionshaus waren. Was nun nicht von der Nachfolgefirma „Lilly’s Art exclusive antiques“ übernommen wurde, kam am 14. Mai unter den Hammer uns spülte brutto gut 1,57 Millionen Euro in die Kassen. Mit der Beendigung dieses Unternehmens wird die Branche vor allem um einen Uhrenspezialisten ärmer. Und vertrauend auf die Expertisen des Fachpersonals, zeigten sich die Bieter genau auf diesem Sektor am regesten. ...mehr

Dumpingpreise bei Nagel in Stuttgart: Kunst und Antiquitäten

Sonniges Rom


Drei Schneeballvasen, Meißen, um 1760

Bei seiner kommenden Versteigerung am 24. und 25. Juni hat das Stuttgarter Auktionshaus Nagel fast gänzlich auf hohe Schätzpreise verzichtet und macht fast ausschließlich Lockangebote. Zumal bei den Alten Meistern sind aber auch nur wenige Gemälde wirklich sicher zugeschrieben. Dazu gehört der Niederländer Carolus Gustavus Cosack mit seinen zusammengehörigen Bildnissen eines Ehepaares aus dem Jahr 1710 (Taxe 5.800 EUR). Wie seiner ist auch Philippe Budelots Name an sich zwar nicht besonders klangvoll, aber immerhin stammen aus dem Pinsel des französischen Landschafters zwei Gegenstücke mit kleinen Jagdgesellschaften (Taxe 4.200 EUR). Lediglich dem Kreis des Bolognesers Carlo Cignani wird eine Allegorie der Caritas nach einer größeren Version in einer Bologneser Privatsammlung zugeschrieben (Taxe 9.500 EUR), ebenso unsicher ist eine glatte klassizistische Darstellung von Christus und der Samariterin am Brunnen mit dem Pariser Laurent de La Hyre verbunden (Taxe 8.000 EUR). ...mehr

Impressionismus und Moderne bei Sotheby’s weiterhin reduziert

Dünner, aber nicht schlechter


Das Volumen der Londoner Auktionen bei Sotheby’s bleibt jetzt erstmal auf Sparflamme. Wie im Februar treten am 24. Juni erneut 27 Lose an, diesmal mit einer unteren Gesamtschätzung von rund 27 Millionen Pfund – immerhin knapp 10 Millionen mehr als damals, aber mehr als achtzig Millionen weniger als vor einem Jahr. Aber das kann derzeit niemanden erschüttern. Vielmehr freut man sich an einem erlesenen und qualitätvollen Programm, das französische Impressionisten und Klassische Moderne gleichermaßen berücksichtigt. Letztere stellt das Hauptlos, Pablo Picassos „Homme à l’Epée“ aus dem Jahr 1969. Für das Spätwerk des Meisters strahlen ungewöhnlich kräftige Farben von der Leinwand herab, die ganze linke Hälfte des Bildes ist in Blutrot getaucht, vor dem auch der Körper des stehenden Mannes mit seinem Degen in der Hand zu Nichts verschwindet. Mit dem Musketier greift Picasso ein altes Motiv auf. 6 bis 8 Millionen Pfund werden für das Gemälde erwartet, das aus einer amerikanischen Privatsammlung über den großen Teich kommt. Ebenfalls aus Picassos spätester Zeit stammt seine „Nu debout“ von 1968, diesmal in zurückhaltenderen Farben: Sandgelb paart sich mit lichtem Grau. Als eines der wenigen Werke der Auktion kann es fast Marktfrische beanspruchen: Die Familie des Einlieferers erwarb es 1972, also noch zu Lebzeiten des Künstlers (Taxe 3 bis 4 Millionen GBP). ...mehr

Klassische Moderne bis Gegenwartskunst im Wiener Auktionshaus Kinsky

Die lustigen Weiber vom Lenz


Egon Schiele, Akt mit Strümpfen, 1912

Werke österreichischer Künstler der Klassischen Moderne stehen im Mittelpunkt der Auktion moderner Kunst am 23. Juni im Wiener Kinsky. Einer der wichtigsten ist diesmal Oskar Laske. Eigentlich als Architekt ausgebildet, kam erst der Dreißigjährige 1904 zur Malerei und schuf ein Werk von oft skurriler Heiterkeit und symbolistischer Hintergründigkeit. „Der Frühling“, 1921 entstanden, enthält einen reichen Motivschatz: Menschen, die sich in Bäume verwandeln, Babys, die als Blüten aus ihnen hervorgehen oder wie Kohlköpfe aus der Erde wachsen, dazu Tiere, die vor nichts und niemandem Angst haben, und schwebende Geisterwesen an einem blaugrünen Himmel. Quintessenz ist offenbar die Einheit von Mensch und Natur – und wie sie bereits aufgelöst wird: Einige Menschen scheinen sich befreit zu haben und versuchen nun, ihre Artgenossen aus den Fesseln der Winterstarre zu holen. „Der Frühling“ ist seit langem wieder einmal ein großes Werk des Künstlers auf dem Markt und soll 90.000 bis 120.000 Euro kosten. ...mehr

Alte Kunst und Antiquitäten bei Neumeister in München

Aller guten Gemälde sind drei


Marten van Valckenborch I, Flusslandschaft mit Schafherde und Flucht nach Ägypten, 1610

Drei ausgezeichnete Gemälde stehen im Mittelpunkt von Neumeisters kommender Auktion „Alte Kunst“. Eines davon stellen die Alten Meister: Marten van Valckenborch malte 1610 noch einmal eine großformatige Flusslandschaft mit einem weiten Ausblick auf Hügel und Täler über eine reiche Staffage hinweg. Irgendwo zwischen den ameisenkleinen Figuren, die über Brücken wuseln, an Herden kochen und vor einer Burg umherreiten, soll sich auch eine Darstellung der Flucht nach Ägypten befinden. Netterweise hat der Maler auch sein damaliges Alter angegeben: „Aet. 75“. Nach Expertenmeinung soll es sein letztes Gemälde gewesen sein, denn zwei Jahre darauf ist er bereits gestorben. Jedenfalls ist es sicher eines seiner bedeutendsten Spätwerke, in denen Valckenborch versucht, mit den Moden der jüngeren Konkurrenz Schritt zu halten. Mit 150.000 Euro hat Neumeister es bewertet. ...mehr

Viel moderne und ein bisschen zeitgenössische Kunst bescheren Bassenge ein hervorragendes Gesamtergebnis

Wirklich kein Gerümpel


Lesser Ury, Allee im Tiergarten, um 1925

Eine überdurchschnittliche Zuschlagsquote von 73 Prozent nach Anzahl der Lose erzielte das Berliner Auktionshaus Bassenge am 6. Juni mit seiner Abteilung moderner und zeitgenössischer Kunst. Möglich gemacht hatten dies moderate Schätzpreise für gute Qualität aus der zweiten Reihe, aber auch an erstklassigen Künstlern insbesondere des deutschen Expressionismus. Den Hauptgewinn errang allerdings ein Österreicher: Auf 50.000 Euro kletterte Gustav Klimts weiß gehöhte Bleistiftzeichnung eines weiblichen Konterfeis im Profil nach rechts aus der Zeit um 1916. Erwartet waren für das Blatt 30.000 Euro. Auf dem zweiten Platz landete Lesser Ury mit einer fulminanten Kohlezeichnung unter dem Titel „Allee im Tiergarten“, die um 1925 entstanden ist und eine typische Szene des Berliner Secessionisten zeigt: Zwei Damen verlassen eine Droschke, um auf der regennassen Fahrbahn ihren weiteren Weg anzutreten. Auf 20.000 Euro angesetzt, konnte der Karton seinen Wert auf 43.000 Euro mehr als verdoppeln. ...mehr

Ketterer und Quittenbaum unter einem Dach: Die Bauhaus-Auktion am 20. Juni

Wir feiern mit


Die Welt feiert den unrunden Geburtstag des Bauhauses – und der Auktionsmarkt mit ihr. Die Gründung der avantgardistischen Kunststätte vor neunzig Jahren in Weimar ist nicht nur Anlass zu zahlreichen Ausstellungen mit mehr oder weniger starkem Bezug zum Gegenstand des Jubiläums, sondern den beiden Münchner Auktionshäusern Quittenbaum und Ketterer auch Anlass zu einer gemeinsamen Auktion am 20. Juni. Letzteres zeichnet verantwortlich für die Gemälde, Grafiken und Skulpturen, der Designspezialist steuert die Möbel und Einrichtungsgegenstände bei. Und so ist den beiden ein durchaus ansprechendes Programm gelungen, das von Wassily Kandinskys vierter Farblithografie aus seiner schönen Mappe „Kleine Welten“ von 1922 (Taxe 14.000 bis 18.000 EUR) über einen Kinderspielschrank Alma Siedhoff-Buschers aus dem Jahr 1924 für 18.000 Euro, der immerhin aus dem Besitz des Kunsthistorikers Nikolaus Pevsner stammt, bis hin zu einem Schachbrett reicht, das seit 1924 als Gemeinschaftsarbeit von Josef Hartwig und Joost Schmidt auf den Markt kam (Taxe 8.000 EUR). ...mehr

Malerei des 19ten Jahrhunderts setzte sich bei Sotheby’s in London erfolgreich ab

Spanische Mädchen beim Bade


Joaquín Sorolla, Niña entrado en el baño, 1917

Gute Malerei des 19ten Jahrhunderts – ob solider Salon oder frühe Avantgarde – ist auch über Krisenzeiten hinweg ein verlässlicher Partner gehobener Sammelfreude. Anders sind die guten Ergebnisse, die Sotheby’s in London am 3. Juni mit seinen „19th Century European Paintings“ erzielte, kaum zu erklären. Fast drei Viertel der gut 170 Lose wurden zugeschlagen, das Gesamtergebnis lag brutto bei fast 8,4 Millionen Pfund. Besonders hochgehandelt wurden die spanischen Maler, hier allerdings musste das Auktionshaus kleine Dämpfer hinnehmen. Joaquín Sorollas kleines Mädchen, das sich gerade in die Fluten eines in der Sonne glänzenden Ufers stürzen wird, wurde schon bei 1,45 Millionen Pfund zugeschlagen – kein Beinbruch, aber doch immerhin 250.000 Pfund unterhalb der Taxe. Sogar ganz unveräußert blieben das jeweils auf 200.000 Pfund angesetzten Portrait des Dichters Azorin von Ignacio Zuloaga aus dem Jahr 1941 und das blau schimmernde Felsenbild „Nocturno, Cala Murta“ Hermenegildo Anglada-Camarasas aus dem Jahr 1933. Die Mitte von 120.000 bis 180.000 Pfund traf Santiago Rusiñol mit einem Zypressengarten von circa 1898. Mehrere surrealen Szenerien José María Serts gingen für bis zu 120.000 Pfund durchschnittlich im Rahmen der Schätzungen weg. ...mehr

Moderne, zeitgenössische und Schweizer Kunst bei Koller in Zürich

Flucht vor nähenden Frauen


Robert Zünd, Am Vierwaldstättersee mit Blick auf den Vitznauerstock, nach 1863

Es geht beschaulich los mit Rudolf Kollers Kühen auf der Weide von 1862 (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR), Alexandre Calames rauschendem Bergbach zwischen schroffen Felsen und schiefen Tannen von 1848 (Taxe 50.000 bis 80.000 SFR) und Robert Zünds feiner Impression „Am Vierwaldstättersee mit Blick auf den Vitznauerstock“ aus der Zeit nach 1863 (Taxe 120.000 bis 180.000 SFR). Doch nach diesen ebenso gefälligen wie brillanten Natur- und Landschaftsansichten des 19ten Jahrhunderts schwingt sich die Auktion Schweizer Kunst am 19. Juni bei Koller rasch in die nicht zuletzt preislichen Höhen von Symbolismus, Jugendstil und Expressionismus. Der erste Bedeutende unter ihnen ist Ferdinand Hodler. Ganz brav beginnt er seine Karriere mit kleinen Ovalbildnisse wie 1878 „La déclaration d’amour“ im Stil des Rokoko (Taxe 7.000 bis 10.000 SFR), auch sein Konterfei eines Savoyer Bauernmädchens von 1888 beobachtet trotz seiner unkonventionellen Farbigkeit den Menschen noch immer recht an der Oberfläche (Taxe 80.000 bis 140.000 SFR). ...mehr

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News vom 17.11.2017

Der erste Vonovia Award für Fotografie geht an Ina Schoenenburg

Der erste Vonovia Award für Fotografie geht an Ina Schoenenburg

Saarlandmuseum eröffnet Moderne Galerie

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Florian Hecker in Wien

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Galerie Flügel-Roncak - Alex Katz - Chance.

Alex Katz Chance Cutout verfügbar.
Galerie Flügel-Roncak

Galerie Flügel-Roncak - Andy Warhol Kölner Dom Rot

Andy Warhol Kölner Dom Cologne Cathedral Rot verfügbar
Galerie Flügel-Roncak

Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin - Albert Wigand, Stilleben mit dunkler Kerze und Schale

49. Versteigerung
Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin

Schmidt Kunstauktionen Dresden - Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.

Vorbericht der 54. Kunstauktion
Schmidt Kunstauktionen Dresden





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