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Am 02.12.2017 110. Auktion: Moderne Kunst Teil I und II

© Galerie Bassenge Berlin

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Auktionen

Mit frischer Ware will Christie’s bei den Impressionisten und der Moderne in London punkten

Penibel konkret


Er ist ein Neuling auf dem Auktionsmarkt: Noch nie seit seiner Entstehung vor fast hundert Jahren war Juan Gris’ kubistisches Stillleben „Le livre“ auf einer Versteigerung zugegen. Das mit gut siebzig mal sechzig Zentimetern allenfalls mittelgroße Ölbild des spanisch-französischen Malers von 1914/15 ist auch wegen seiner attraktiven Provenienz auf 12 bis 18 Millionen Pfund geschätzt. Erster Besitzer war der deutsch-französische Galerist und Kunsthistoriker Daniel-Henry Kahnweiler, der als wissenschaftliche und kommerzielle Hilfe einer Reihe bedeutender französischer Künstlerkarrieren der klassischen Moderne beförderte. Über einige Umwege unter anderem in Schweden gelangte das Gemälde vor über fünfzig Jahren in eine Schweizer Privatsammlung, die es jetzt als Prunkstück zur Versteigerung von Impressionisten und Modernen am 7. Februar bei Christie’s in London eingeliefert hat. Von diesem Hintergrund abgesehen, besticht die Malerei selbst durch ihre komplexe Verschachtelung verschiedener Gegenstände zu einer stimmigen Gesamtkomposition sowie durch das überlegte Kolorit. Für Juan Gris typisch dominiert hier mit Grün-Hellbraun ein eher ungewöhnlicher Farbklang. ...mehr

Christie’s hatte bei seinen Gemälden Alter Meister in New York mit einigen Ausfällen in den höheren Preisregionen zu kämpfen

Teure Männer


Giovanni Battista Tiepolo, Ankunft Heinrichs III. an der Villa Contarini

Durchwachsen war die Bilanz der vormittäglichen Versteigerung ausgewählter Werke Alter Meister am 25. Januar bei Christie’s in New York. Bei einer akzeptablen Zuschlagsrate von siebzig Prozent nach Losen wurden nur um die siebzig Prozent der Schätzpreissumme eingespielt: 34,9 Millionen Dollar. Hinzu kommen gut 10 Millionen Dollar für eine 44teilige Offerte französischer Meister des 16ten bis 19ten Jahrhunderts, von der jedoch fast die Hälfte liegenblieb. Das Problem in beiden Fällen: Vor allem die hochgehandelten Stücke wollten nicht so recht ziehen. Mehrere Toplose mussten an die Einlieferer zurückgesandt werden, allen voran Hans Memlings Rundbild mit Maria und Christus, der sich an der Brust seiner Mutter labt, geschätzt auf 6 bis 8 Millionen Dollar, ferner Giuseppe Arcimboldos aus Früchten komponiertes Bildnis eines altes Mannes für 3 bis 5 Millionen Dollar. Bei den Franzosen hatte unter anderem François-Hubert Drouais’ 1756 datierte Leinwand „Die Kinder des Duc de Bouillon“, ein Werk, das erst vor vier Jahren bei Sotheby’s in New York 750.000 Dollar netto gekostet hatte und jetzt mit 1,2 bis 1,8 Millionen Dollar etwa das Doppelte kosten sollte, das Nachsehen. ...mehr

Nicht alles, was Sotheby’s an Alten Meistern im Angebot hatte, wurde wohlwollend aufgenommen. Trotzdem gab es in New York wegen einiger Spitzenpreise freundliche Gesichter

Für das Zimmer das Königin


Charles-Antoine Coypel, Roland und die Hochzeit der Angelika, 1733

Eine Konzentration auf das Wesentliche bestimmte die Versteigerung Alter Meister am 26. Januar bei Sotheby’s in New York. Denn das Interesse war da, aber eben nur an wirklichen Spitzenstücken. Lucas Cranachs d.Ä. „Lucretia“ aus der Zeit um 1509/10 beispielsweise schaffte mit 4,5 Millionen Dollar bequem seine Schätzung von 4 bis 6 Millionen Dollar. Sohnemann Lucas Cranach d.J. profitierte von dem Interesse an Malerei der deutschen Frührenaissance mit seinem Bildnis einer vornehm gekleideten jungen Frau in Form einer Steigerung von 150.000 bis 200.000 Dollar auf 300.000 Dollar. Die größte Überraschung bot die letzte Losnummer, besetzt mit Charles-Antoine Coypels fast zwei Meter breiter Vorlage für eine von vier Tapisserien, die Louis XV für die Paradezimmer der Königin in Schloss Versailles bestellt hatte. Die vielfigurige Szene illustriert eine Begebenheit aus der Oper „Roland“ von Jean-Baptiste Lully, als der Titelheld soeben feststellen muss, dass seine Liebste Angélique bereits einen anderen geheiratet hat. Völlig unvermutet schoss die 1733 datierte Leinwand von 700.000 bis 900.000 Dollar auf den neuen Coypel-Höchstpreis von 3,1 Millionen Dollar. ...mehr

Rückblick: Moderne und zeitgenössische Kunst bei Neumeister in München

Eine Heimat für Park und Hahn


Kurz und griffig hatte das Münchner Auktionshaus Neumeister den Sonderkatalog seiner Versteigerung moderner und zeitgenössischer Kunst „shape“ betitelt. Vereint war darin eine gute Hundertschaft Skulpturen des späten 19ten bis frühen 21sten Jahrhunderts. Sie schlug sich achtbar, zeigte aber, dass wirklich teure Stücke auf dem deutschen Markt schwer unterzubringen sind, wenn der jeweilige Stil gerade nicht in Mode ist oder dem Werk keine besondere Provenienz anhaftet. Die anspruchsvoll taxierte Kunst der Arte Povera und des Minimalismus beispielsweise wurde von einer Flaute erwischt: Sowohl Giulio Paolinis „Tableau vivant“, eine Auseinandersetzung mit den traditionell-akademischen Vorstellungen von Kunst aus dem Jahr 1985, für geschätzte 60.000 bis 80.000 Euro als auch Jannis Kounellis’ völlig unheroisches „Monumento al Borghese corraggioso“ aus dem Jahr 1971 für 90.000 bis 100.000 Euro blieben unveräußert. Für Sol LeWitts dreiteilige, weißgefasste Holzkonstruktion „Complex Forms no. 19“ von 1988 gab es erst ein Nachgebot über 82.000 Euro, 8.000 Euro unterhalb der Schätzung. ...mehr

Für Franz von Stuck gab es bei Christie’s in London einen neuen Auktionsrekord

Liebe im Frühling


Franz von Stuck, Liebesfrühling, 1917

Die letzte Auktion mit Gemälden der verschiedenen europäischen Schulen des 19ten Jahrhunderts bei Christie’s in London hielt nur wenige Überraschungen bereit. Schon das Gesamtergebnis von etwas mehr als 3,8 Millionen Pfund lag unter der Schätzpreissumme von 4,4 Millionen Pfund, und mehr als ein Drittel der 72 Losnummern fand keine Abnehmer. Das Interesse der Bieter konzentrierte sich auf einige ausgewählte Positionen, unter anderem auf Franz von Stuck. Der Münchner Malerfürst war mit dem mythologisch-symbolistischen „Liebesfrühling“ zugegen, den ein braungebrannter Hirtenjüngling mit Blütenkranz im Haar seiner anmutig sich im Gras räkelnden nackten Angebeteten auf der Holzflöte versüßt. Am selben Ort wurde das 1917 entstandene Leinwandgemälde bereits neun Jahre zuvor für 160.000 Pfund versteigert, damals der zweithöchste Auktionspreis für ein Stuck-Gemälde. Nun setzte es sich mit 300.000 Pfund sogar an die Spitze des Stuck-Auktionsrankings. Die Schätzung hatte bei 150.000 bis 250.000 Pfund gelegen. ...mehr

Rückblick: Alte Meister bei Christie’s in London

Hundertprozent Wertsteigerung


Pieter Breughel d.J., Schlacht zwischen Fastnacht und Fastenzeit

Werden die kommenden Altmeisterauktionen von Sotheby’s und Christie’s in New York Ende Januar wieder ein recht umfangreiches Programm auffahren, so hatten sich die Londoner Versteigerungen im vergangenen Dezember recht bescheiden gegeben. Den schwachen Absatz ein halbes Jahr zuvor im Hinterkopf hatte Christie’s für die Abendveranstaltung am 6. Dezember nur 36 Stücke zusammengestellt. Immerhin rund ein Viertel davon – zehn Losnummern – blieb wiederum unveräußert, doch stand dieser Negativquote eine stattliche Anzahl neuer Auktionsrekorde und starker Wertsteigerungen entgegen. Dadurch lag auch der freilich vergleichsweise bescheidende Gesamtumsatz von etwas über 24 Millionen Pfund im oberen Bereich der Gesamtschätzung. Spektakulärstes Stück war Pieter Breughels d.J. Lebenspanorama „Schlacht zwischen Fastnacht und Fastenzeit“, eine über 170 Zentimeter breite Leinwand mit einer Fülle von Figuren inmitten einer Stadtlandschaft als Sinnbild menschlicher Schwächen und Verfehlungen. Auf 3,5 bis 4,5 Millionen Pfund angesetzt, landete das Gemälde nach zähem Wettbewerb schließlich bei 6,1 Millionen Pfund ohne Aufgeld und konnte damit die 3,256 Millionen Pfund verdoppeln, die es fast auf den Tag genau fünf Jahre zuvor am selben Ort schon einmal erzielt hatte. Der bisherige Brueghel-Rekord wurde um 1,5 Millionen Pfund überboten. ...mehr

Das Möbellager wurde bei Koller in Zürich bei weitem nicht geräumt. Dennoch gab es für einige Stücke herausragende Preise

Eine halbe Million leuchtet


François Rémond zugeschrieben, Paar Girandolen, Paris um 1790/95

Beschränkung auf das Wesentliche lautete offenbar das Motto der Bieterschar auf Kollers Versteigerung von Möbeln und Einrichtungsgegenständen am 8. Dezember in Zürich: Nur rund 42 Prozent der gut 350 Objekte wurden zugeschlagen, bei der Einlieferung des Zürcher Edelgaleristen Richard Redding lag die Quote sogar nur bei 38 Prozent. Doch gerade im ersten Auktionsteil mit eben jenen Kostbarkeiten des Rokoko, Klassizismus und Empire, die der gelernte Restaurator noch in seinem Laden stehen hatte, folgten die hohen Zuschläge oft zugunsten russischer Bieter teils Schlag auf Schlag. Den Anfang machte mit 320.000 Franken ein Paar Girandolen mit Putto und jungem Mädchen, das gegen Ausgang des 18ten Jahrhunderts wohl von François Rémond und Dominique Daguerre nach Vorlagen von Etienne Maurice Falconet geschaffen wurde. Hier wurde die Schätzung von 180.000 bis 250.000 Franken ebenso übertroffen wie wenig später bei einer großen Pariser Rokoko-Pendule von Antoine Gosselin mit einem Werk von Jean Martin um 1760 für 200.000 Franken: Angesetzt waren für das wegen seiner Schildpattauflagen auffällige Stück 110.000 bis 160.000 Franken. ...mehr

Alte Meister bei Christie’s in New York

Schinken mit Blockflöte


Hans Memling, Muttergottes, das Kind stillend

Kaum siebzehn Zentimeter misst die kleine Holztafel im Durchmesser, trotzdem handelt es sich um eine kaum zu bezahlende Kostbarkeit: Mit 6 bis 8 Millionen Dollar hat Christie’s eine runde Muttergottes mit dem an der Brust säugenden Christusknäblein bewertet, die am 25. Januar in der New Yorker Altmeisterauktion zum Aufruf kommen soll. Schöpfer der gut dokumentierten und in jüngerer Zeit mehrfach ausgestellten Darstellung ist der aus dem südhessischen Seligenstadt stammende, vor allem aber im flämischen Brügge tätige Hans Memling, einer der exponiertesten Meister spätgotischer Tafelmalerei nördlich der Alpen. Zuletzt hat sie im Jahr 2007 den Besitzer gewechselt, davor ging sie im Dezember 1978 für 48.000 Pfund bei Christie’s in London über den Tresen. Nun ist sie eines der Hauptlose einer Versteigerung, die mit etwas über hundert Losnummern und einem monetären Gesamtumfang von bis zu 79 Millionen Dollar einschließlich einer französischen Sektion der Altmeisterauktion bei Sotheby’s einen Tag später nicht nachsteht. ...mehr

Trotz hoher Erwartungen war die Jubiläumsauktion bei Fischer in Heilbronn erfolgreich

Indianerin für Leipzig


Johann Philipp Stenglin I., Humpen mit Elfenbeinwandung, Augsburg um 1670

Nachdem die Vorbehaltszuschläge nun geklärt, die Nachverkäufe abgeschlossen sind und die Bilanz bereinigt ist, kann das Heilbronner Auktionshaus Fischer seine 200. Jubiläumsauktion nun insgesamt als Erfolg verbuchen: 56,5 Prozent der genau zweihundert Losnummern fanden einen Abnehmer, rund 2,3 Millionen Euro brutto wurden umgesetzt. Was Fischer selten schafft, kam nun gleich mehrmals vor: das Erreichen der 100.000er-Marke. Seine obere Schätzung von 70.000 bis 100.000 Euro traf ein Augsburger Deckelhumpen, dessen vergoldete Silbermontierung von Johann Philipp Stenglin I. um 1670 eine reiche Elfenbeinschnitzerei mit einer Darstellung des barmherzigen Samariters umschließt. Aus der qualitätvollen Gemäldeabteilung setzte sich Hermann Max Pechsteins expressionistischer „Waldweg“ von 1927 noch über die anvisierten 80.000 bis 100.000 Euro hinaus bei 120.000 Euro ab. Unerreichbar aber waren die 260.000 Euro, die ein monumentales Glasbild namens „Fire and Glass I“ von Stanislav Libensky und Jaroslava Brychtová einspielte und nun von Prag in die USA wanderte. Für das zweite dieser 1960/61 für die Eingangshalle einer Glasexportfirma in Gablonz an der Neiße angefertigten abstrakten Kompositionen reichte es dann aber nicht mehr zu den erhofften 200.000 bis 300.000 Euro. ...mehr

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News vom 17.11.2017

Der erste Vonovia Award für Fotografie geht an Ina Schoenenburg

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Saarlandmuseum eröffnet Moderne Galerie

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Florian Hecker in Wien

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Galerie Flügel-Roncak - Alex Katz - Chance.

Alex Katz Chance Cutout verfügbar.
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Galerie Flügel-Roncak - Andy Warhol Kölner Dom Rot

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Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin - Albert Wigand, Stilleben mit dunkler Kerze und Schale

49. Versteigerung
Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin

Schmidt Kunstauktionen Dresden - Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.

Vorbericht der 54. Kunstauktion
Schmidt Kunstauktionen Dresden





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