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Am 18.11.2017 Auktion 1097: Alte Kunst - 19. Jahrhundert

© Kunsthaus Lempertz

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Auktionen

Ergebnisse: Gegenwartskunst bei Sotheby’s in London

Effektvoll


Tobias Meyer versteigert Glenn Browns „The Tragic Conversion of Salvador Dalí (After John Martin)“

Bei den Londoner Abendauktionen zeitgenössischer Kunst musste sich Sotheby’s seinem Konkurrenten Christie’s diesmal klar geschlagen geben. Knapp 70 Millionen Pfund und damit nur etwas mehr als die Hälfte dessen, was Christie’s umsetzte, spülten die rund achtzig Losnummern am 26. Juni in die Kassen von Chefauktionator Tobias Meyer und seiner Crew. Das Angebot war breit aufgestellt, mangelte aber an wirklichen Höhepunkten. So kam auch kein Zuschlag jenseits der 10-Millionen-Grenze zustande, im Gegensatz zu Christie’s, wo das gleich viermal gelang. Bei 4,95 Millionen Pfund war Schluss: Jean-Michel Basquiats „Warrior“ von 1982, vor fünf Jahren am selben Ort noch für 2,5 Millionen Pfund gehandelt, war bereits im Vorfeld mit einem unwiderruflichen Gebot in dieser Höhe belegt worden. Die Schätzung hatte bei 5 bis 7 Millionen Pfund gelegen. Recht enttäuschend waren die 4 Millionen Pfund für Francis Bacons „Study of Self-Portrait“ von 1980, ebenfalls mit einer Garantie versehen und mit 5 bis 7 Millionen Pfund bewertet. Vor etwas über zehn Jahren hatten allerdings noch 1,6 Millionen Dollar für die kleine Leinwand ausgereicht, damals in der legendären Stanley J. Seeger-Auktion bei Sotheby’s in New York. ...mehr

Nach der fulminanten Auktion mit Alter Kunst konnte Lempertz auch die Moderne erfolgreich an den Sammler bringen

Kinder an die Macht


Gewohnt solide bestritt das Kölner Auktionshaus Lempertz seine Frühjahrsauktion Moderner Kunst. Mit einer ansehnlichen losbezogenen Zuschlagsquote von über 60 Prozent setzt sich der Erfolgstrend am Rhein fort, der sich schon bei der äußerst ertragreichen Auktion der Alten Meister abgezeichnet hatte. Die Versteigerung lieferte einige, wenn auch nicht allzu viele Überraschungen; die Highlights unter den Kunstwerken konnten fast vollständig zu den veranschlagten oder darüber Preisen abgesetzt werden. Wie erwartet erzielte Giorgio de Chiricos antik nachempfundener Gladiatorenkampf von 1927, der als Spitzenlos ins Rennen gegangen war, 480.000 Euro und lag damit genau im Schätzrahmen von 450.000 bis 550.000 Euro. Das Gemälde kehrt nun zurück nach Italien in Privatbesitz. ...mehr

Höchstpreise für Zeitgenossen bei Christie’s in London

Rot-Blau


Die umsatzstärkste Zeitgenossenauktion auf europäischem Boden – das ist das wichtigste Ergebnis der Londoner Versteigerung von knapp siebzig Werken der Gegenwartskunst am 27. Juni bei Christie’s: Fast 133 Millionen Pfund standen am Ende der abendlichen Sitzung unter dem Strich. Viermal wurde die 10-Millionen-Marke überschritten, zum Teil deutlich: 17 bis 20 Millionen Pfund hatte Christie’s für Yves Kleins „Le Rose du bleu (RE 22)“ veranschlagt, eine eben nicht blaue, sondern rosarote Mondlandschaft mit echten Schwämmen und Kieselsteinen von 1960 und mit knapp zwei Metern Höhe sogar die größte in dieser Farbe. Geadelt durch die legendäre Klein-Ausstellung „Monochrome und Feuer“ von 1961 und noch kürzlich im Hischhorn Museum and Sculpture Garden in Washington sowie dem Walker Art Center in Minneapolis präsentiert, brachte es der suggestive Karton während der Versteigerung auf 21 Millionen Pfund. Haarscharf wurde damit der bisherige Klein-Auktionsrekord übertroffen, den Christie’s erst im vergangenen Mai mit der Körper- und Feuermalerei „FC 1“ in New York für 32,5 Millionen Dollar aufstellte. Das tiefblaue „Relief éponge bleu (RE 51)“ desselben Meisters von 1959 vermittelte Christie’s für 6,8 Millionen Pfund weiter (Taxe 6 bis 9 Millionen GBP). ...mehr

Sotheby’s versteigert in London Alte Meister und ein paar britische Gemälde

Unter dem Schutz der heiligen Anna


Lucas Cranach d.Ä., Die Feilitzsch Altartafel, um 1511

In ein leuchtend rotes Gewand und eine weiße Haube gekleidet, hält die heilige Anna das Jesuskind im Arm. Der Knabe greift mit gespitzten Fingern nach den Trauben, die ihm seine Mutter reicht. Maria ist ungewöhnlicherweise nicht in Himmelblau, sondern in dunklem Grün gekleidet und trägt ihr langes Haar wallend über den Schultern. Die Dreieckskomposition spielt nicht nur auf die Dreieinigkeit an, sondern verweist auch auf die familiäre Abstammung und Zusammengehörigkeit der drei Figuren. Warum das Thema der Anna Selbdritt auf der Mitteltafel des mehrteiligen Altarbildes zu finden ist, könnte an der engen Verbundenheit des Stifters mit dieser Heiligen liegen. Denn zusammen mit Friedrich dem Weisen hatte Jobst von Feilitzsch eine Reliquie der Großmutter Gottes aus dem Heiligen Land mitgebracht. Sein Sohn Urban Caspar von Feilitzsch gab dann die Tafeln 1511 für die Salvatorkirche in Kürbitz 50 Meilen von Wittenberg entfernt an Lucas Cranach d.Ä. in Auftrag. Da der Originalrahmen nicht mehr existiert, könnten die Bilder als Triptychon oder als fünfteiliges Schaubild angeordnet gewesen sein. Den Vater des Stifters malte Cranach als Halbfigur auf die linke Tafel zusammen mit dem heiligen Petrus. Zur rechten Seite der heiligen Anna stellt er den zweiten Schutzheiligen der Kirche, den heiligen Paulus mit Schwert, auf den anderen beiden Tafeln befinden sich Johannes der Evangelist mit Kelch und die heilige Katharina von Alexandria mit Rad und Schwert. ...mehr

Ein starkes Aufgebot an Alten Meistern und englische Malerei bei Christie’s in London

Erinnerungen an Heini und Tita


John Constable, The Lock, 1824

Hört man den Namen Thyssen-Bornemisza denkt man sofort an Glamour, Erbstreitigkeiten und eine der besten Kunstsammlungen der Welt. Sowohl der 2002 verstorbene Baron Hans Heinrich, genannt „Heini“, als auch seine fünfte Ehefrau Carmen, genannt „Tita“, hatten einen besonderen Riecher für Kunst und pflegten und erweiterten die großartige Sammlung der Familie Thyssen-Bornemisza. Bei der diesjährigen Abendauktion „Old Master & British Paintings“ des Londoner Giganten Christie’s ist ein Gemälde aus Titas Sammlung das Spitzenlos: John Constables romantische Darstellung einer Schleuse am Fluss Stour von 1824 war bis vor kurzem im Madrider Museo Thyssen-Bornemisza zu sehen. Das 142 auf 120 Zentimeter große Gemälde ist Teil einer Reihe von sechs Bildern die zwischen 1819 und 1825 für die Royal Academy entstanden und allesamt den Fluss Stour zum Sujet haben. „The Lock“, die einzige im Hochformat gemalte Arbeit, zeigt eine typische weite englische Landschaft, in deren Zentrum ein Arbeiter die Schleuse einstellt, damit das Ruderboot im Hintergrund den Fluss befahren kann. Sie soll für sagenhafte 20 bis 25 Millionen Pfund über die Theke gehen. Damit ist der neue wie alte Auktionsrekord vorprogrammiert. Hält doch „The Lock“ seit seinem Verkauf bei Sotheby’s im November 1990 mit netto 9,8 Millionen Pfund den ersten Platz im Ranking Constables. ...mehr

In der Auktion „European Paintings“ bei Sotheby’s in London glänzten die Werke Vilhelm Hammershøis

Die Stille des Nordens


Vilhelm Hammershøi, Ida beim Brieflesen, 1899

Aus seinen Bildern spricht die Stille, Melancholie und Beschaulichkeit kalter Wintertage in Dänemark. Silber, Grau und Weiß bestimmen die Farbpalette, selten durchbrechen wärmende Sonnenstrahlen oder Kerzenschein die indirekte Lichtführung. Protagonistin der Bilder Vilhelm Hammershøis ist oftmals seine Frau Ida mit ihrer ruhigen unaufgeregten Art, meist in statischer Haltung oder als unpersönliche Rückenansicht. In der Komposition ähneln die Gemälde den Werken Jan Vermeers; wie bei dem Niederländer fehlen ihnen jede Sentimentalität und übertriebene Emotionalität. Die Schlichtheit in Farbe und Bildaufbau, die gedämpften Gefühle und der dominante Raumeindruck bezaubern noch 200 Jahre nach ihrer Entstehung die heutigen Sammler an. Denn alle fünf bei Sotheby’s in London offerierten Bilder Vilhelm Hammershøis konnten ihre Erwartungen übertreffen. Die 1,5 Millionen Pfund für „Ida einen Brief lesend“ von 1899 stellen nicht nur für diesen dänischen Maler, sondern für die gesamte dänische Kunst einen neuen Höchstpreis dar. Den letzten Hammershøi-Rekord gab es vor sechs Jahren „Interieur mit Staffelei, Bredgade 25“ mit 520.000 Pfund ebenfalls bei Sotheby’s in London. Drei Telefonbieter steigerten sich nun gegenseitig hoch, bis ein Privatsammler Ida mit ihrem Brief für mehr als das Doppelte der Schätzung von 500.000 bis 700.000 Pfund sein Eigen nennen konnte. ...mehr

Auktionsrekord für Joan Miró bei den Impressionisten und Modernen von Sotheby’s in London

Farbe der Träume


Auf strahlend blauem Grund setzt Joan Miró vereinzelte individuelle Formen und Farbkleckse und verbindet sie mit einer schmalen schwarzen Linie. Daneben positioniert der einen dunkelblauen Stern mit vier Zacken. Trotz dieser spartanischen Mittel ist Miró doch durch und durch Maler gewesen. Ihm gelingt es, Punkte, Striche und Farben zu einem vollständigen Gemälde zu formieren. Das stellte schon Alberto Giacometti fest, mit dessen Zitat Sotheby’s diese „Peinture – étoile bleue“ als Highlight der Abendauktion impressionistischer und moderner Kunst anpries. Miró nennt das Blau die „Farbe der Träume“ und ist damit im Jahr 1927 Vorreiter vieler weiterer Blautöne der modernen Kunstgeschichtsschreibung von Mark Rothko bis Yves Klein. Auch vier Kunden ließen sich bei der Londoner Versteigerung in der vergangenen Woche von diesem suggestiven Blau betören. Nach einem spannenden Gefecht kann ein Telefonbieter nun das Werk aus der Serie der sogenannten „Dream Paintings“ sein Eigen nennen, musste dafür aber netto 21 Millionen Pfund bewilligen. Vorgesehen waren 15 bis 20 Millionen Pfund. Mit dem Zuschlag verdreifachte das Werk in etwa seinen Wert im Vergleich zum letzten Verkauf von vor fünf Jahren, stellte einen neuen Auktionsrekord für Miró auf und schob den bisherigen Spitzenpreis von 15 Millionen Pfund für sein „Painting-Poem (Le corps de ma brune)“ aus dem Jahr 1925 vom Februar dieses Jahres deutlich auf den zweiten Platz. ...mehr

Jugendstil, Art Déco und Design bei Zezschwitz in München: Die Käufer verschmähten das Teuere

Verhaltene Töne des Jugendstils


Gio Ponti, Schale „Le mie donne – Donatella“, 1923/26

Die Klänge des Jugendstils, die von Zezschwitz in der Sonderauktion der „Darmstädter Künstlerkolonie“ angestimmt hatte, verstummten schnell. Trotz der umfangreichen Werbemaßnahmen des Münchner Auktionshauses für den Salonflügel um 1900 von Peter Behrens blieb es im Auktionssaal still, als das aufwendige Musikinstrument, das ursprünglich in das Raumkonzept von Behrens’ Haus auf der Mathildenhöhe eingebunden war, aufgerufen wurde. Keiner war bereit, 350.000 Euro für das zugegebener Maßen herausragende Werk der Firma Schiedmayer in Stuttgart aus verschiedenen Hölzern, Metall- und Perlmutteinlagen zu bezahlen. Auch von vielen anderen Objekten der Darmstädter Kolonie, die Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein 1899 ins Leben rief, hatte sich Zezschwitz mehr versprochen. Mit 4.500 Euro konnte Hans Christiansen, der von 1899 bis 1902 Mitglied der Künstlergruppe war, den höchsten Betrag einheimsen. Die Deckelterrine um 1903 zu seinem Service mit stilisierten Rosenblüten in Gold schnellte von 650 Euro hoch und versiebenfachte dadurch ihren Wert. Doch andere hoch taxierte Lose, wie Christiansens Armlehnsessel um 1908/10 für 3.500 Euro, sein Selbstbildnis um 1902 für 5.500 Euro oder Patriz Hubers Schreibtisch und Armlehnstuhl im dunklen Holz um 1901/02 mit Flügelmotiv an Beschlägen für 6.800 Euro, fanden keine Liebhaber. ...mehr

Moderne und zeitgenössische Kunst bei Nagel in Stuttgart

Reich gedeckt


Lovis Corinth, Zinnien, 1924

Mit einem Paukenschlag beginnt das Stuttgarter Auktionshaus Nagel seine abschließende Nachmittagssitzung der Versteigerung moderner und zeitgenössischer Kunst: 300.000 Euro stehen auf dem Etikett von Lovis Corinths „Zinnien“, einem Blumenstillleben aus dem vorletzten Lebensjahr des Künstlers 1924. Es ist unverkennbar vor dem Hintergrund der jüngeren künstlerischen Bewegungen geschaffen, die auch Corinth einen immer expressiveren Pinselstrich führen ließen. Das Leinwandgemälde war mehrfach ausgestellt, unter anderem auf der Gedächtnisausstellung zum hundertsten Geburtstag des Meisters 1958 in Wolfsburg. Auch Corinths impressionistischer Mitstreiter Max Liebermann ist mit zwei hochkarätigen Bildern vertreten. Da wäre zum einen der ebenfalls schon häufig ausgestellte und zuletzt 1991 in München versteigerte „Esel in den Dünen“ von 1911 aus süddeutschem Privatbesitz für 48.000 Euro. Aus Hamburg ist zum anderen die bislang unbekannte „Große Seestraße in Wannsee mit Spaziergängern“ eingeliefert, 1923 auf eine halbmeterbreite Holztafel gemalt. Dafür sind 80.000 Euro veranschlagt. ...mehr

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News vom 17.11.2017

Der erste Vonovia Award für Fotografie geht an Ina Schoenenburg

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Saarlandmuseum eröffnet Moderne Galerie

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Florian Hecker in Wien

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Galerie Flügel-Roncak - Alex Katz - Chance.

Alex Katz Chance Cutout verfügbar.
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Galerie Flügel-Roncak - Andy Warhol Kölner Dom Rot

Andy Warhol Kölner Dom Cologne Cathedral Rot verfügbar
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Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin - Albert Wigand, Stilleben mit dunkler Kerze und Schale

49. Versteigerung
Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin

Schmidt Kunstauktionen Dresden - Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.

Vorbericht der 54. Kunstauktion
Schmidt Kunstauktionen Dresden





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