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Am 12.12.2017 Auktion 67: Alte Meister - Moderne

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Auktionen

Alte und Neuere Meister sowie Kunsthandwerk bei Van Ham

Zweimal Nerly


Friedrich Nerly, Venedig. Blick über das Markusbecken auf Santa Maria della Salute, 1855

Romantische Postkartenmotive aus Venedig waren seine Spezialität: Mit Ansichten des Canal Grande, Fernblicken auf die große Salutekirche oder Ausschnitten prachtvoller Palastfassaden wurde Friedrich Nerly im 19ten Jahrhundert berühmt. Oft schimmern die letzten Strahlen der Abendsonne über die Gebäude, häufig auch ist es der Mond, der die Szenerie in ein unwirkliches Licht taucht. Ein solches Gemälde mit Blick über das Markusbecken auf Santa Maria della Salute im Mondschein, datiert 1855, bietet das Kölner Auktionshaus Van Ham in seiner kommenden Versteigerung Alter und Neuerer Meister an. Der Preis deutet an, dass die Beliebtheit des aus Erfurt stammenden Nerly, der seine Schritte zunächst nach Hamburg lenkte, bevor er sich gen Süden wandte, sich dauerhaft in der Lagunenstadt niederließ und dort 1878 auch starb, bis heute anhält. 70.000 bis 100.000 Euro erwartet Van Ham für die knapp einen Meter breite Leinwand. Sie ist damit das Hauptlos der Auktion. Auch Friedrich Nerlys Sohn Friedrich Paul Nerly ist mit einem Werk vertreten. Sein Blick auf die Bucht vor Neapel mit dem Vesuv im Hintergrund soll um die 10.000 Euro kosten. ...mehr

Zeitgenössische Kunst aus aller Herrenländer im Wiener Dorotheum

Dreiecksköpfe


Eine bunte Mischung mit teils hochkarätigen Werken aus Europa, Asien und Amerika konnte das Wiener Auktionshaus Dorotheum für die kommende Versteigerung zeitgenössischer Kunst zusammenstellen. Ein eindeutiges Schwergewicht auf einer bestimmten Stilrichtung, einem bestimmten Land oder einer bestimmten Zeit ist nicht auszumachen. Vielfalt ist eher das Stichwort. Da findet sich aus dem fernen Japan Yayoi Kusamas schwarz gepunkteter gelber „Pumpkin“ von 1981 für 70.000 bis 100.000 Euro, aus Deutschland ist Sigmar Polke mit seinen beiden kecken „Freundinnen II“ in Gouache auf einer Punkteraster-Offsetlithografie von 1967 für 90.000 bis 120.000 Euro angereist, der US-Amerikaner Frank Stella stellt mit der großen, aufgerissenen Aluminium-Stahl-Skulptur „Etymology (Q 10)“ aus den „Moby Dick Series“ von 1990 bei 200.000 bis 250.000 Euro eines der Hauptlose, und aus der österreichischen Heimat steuern Hans Staudacher eine informelle Mischtechnik mit fünf kleinen Bildern aus den Jahren 1959/68 für 70.000 und 80.000 Euro und Friedensreich Hundertwasser das bunte freundliche Querformat „Das Postschiff kommt“ von 1960 für 130.000 bis 160.000 Euro bei. ...mehr

Impressionisten und Moderne bei Christie’s in New York mit guten Ergebnissen

Mürrischer kleiner Zuckerbäcker


Chaïm Soutine, Le petit pâtissier, um 1927

Die erste Runde ging an Sotheby’s: Konnte dieses Auktionshaus auf seiner großen New Yorker Abendversteigerung von Impressionisten und Modernen am 7. Mai satte 230 Millionen Dollar einstreichen, so musste sich Christie’s einen Tag später mit rund 158,5 Millionen Dollar begnügen. Die Zuschlagsquote nach Anzahl der Losnummern war mit drei unverkauften Werken bei 47 Offerten zwar sehr gut, doch einige der Spitzenstücke blieben unveräußert oder wurden im Vorfeld aus der Auktion genommen. Vor allem für den französischen Fauvisten André Derain war es kein guter Tag: Sein Bildnis der Kollegengattin „Madame Matisse au kimono“ aus dem Jahr 1905 für geschätzte 15 bis 20 Millionen Dollar fand keinen Abnehmer und seine fleckig hingetupfte Landschaft „Voiliers à Collioure“, im Sommer desselben Jahres während eines Aufenthaltes an der südfranzösischen Küste entstanden, wurde vor der Versteigerung bei 5 bis 7 Millionen Dollar zurückgezogen. Schon bei 4,3 Millionen Dollar stockten die Gebote bei Henri Matisses „Jeune femme assise en robe grise“ aus dem Jahr 1942, für die mindestens 5 Millionen Dollar erwartet worden waren. ...mehr

Jugendstil, Art Déco und Malerei der Moderne bei Quittenbaum in München

Stachelige Distel


Fußschale „Eschscholzia“,  Daum Frères, 1900

Seit das Auktionshaus Zezschwitz Mitte 2012 seinen Betrieb eingestellt hat, kann der ehemalige Münchner Konkurrent Quittenbaum auf einen größeren Fundus zurückgreifen. Die Einlieferungen zu seinen Auktionen mit kunstgewerblichen Arbeiten des 20sten Jahrhunderts haben zugenommen, die Kataloge werden immer dicker. Knapp 1.200 Positionen listet die Aufstellung zur kommenden Auktion, in der Jugendstil, Art Déco und eine kleine Abteilung mit moderner Kunst verhandelt werden. Streng getrennt nach verschiedenen Sammelkategorien und Nationen, startet die zweitägige Versteigerung mit Glasschöpfungen aus Frankreich. Von den großen Manufakturen tut sich diesmal vor allem die in Nancy ansässige Firma Daum Frères hervor, aus deren Produktion zwischen 1890 und 1930 allein rund 115 Arbeiten den Weg in die Auktion gefunden haben. Zeitlich beginnt es mit sechs Trinkbechern von 1891, die mit ihrem zarten Motiv einer Distel noch die frühen Gehversuche in Sachen Art Nouveau dokumentieren. Sie werden für 1.500 bis 1.600 Euro offeriert. Zwei Jahre später bewegt man sich auf diesem Parkett schon sicherer, wenn Jacques Gruber seine mit 900 bis 1.000 Euro bewertete Schale „Platane“ in honiggelber Tönung, opaleszierendem Schimmer und großflächigem Blätterdekor vorstellt. ...mehr

Die Werke alter und neuerer Meister hat Ketterer diesmal um die Sammlung des Münchner Kunsthändlers Harry Beyer erweitert

Mondäne Damen, fesche Jungs


Peder Mork Mønsted, Verschneiter Waldweg bei Sonnenlicht, 1908

Gut dreißig Gemälde des 19ten Jahrhunderts aus einer luxemburgischen Privatsammlung bereichern die Versteigerung Alter und Neuerer Meister bei Ketterer in München. Sie sind in dieser Fülle zugleich mit die bedeutendsten Stücke dieser Auktion. Vollendete Präzision in einer bisweilen fast fotorealistischen Naturwiedergabe zeichnen diese Werke aus. Auffallend ist ein gewisser Schwerpunkt auf der dänischen Malerei. Allen voran steht Peder Mork Mønsted mit einer großen, zwei Meter breiten Winterlandschaft samt verschneitem Waldweg im Sonnenlicht aus dem Jahr 1908. Unbeeindruckt von allen avantgardistischen Bestrebungen seiner Zeitgenossen zieht der 1859 geborene Maler hier noch einmal alle Register präziser Feinmalerei des Naturalismus. 60.000 bis 80.000 Euro werden für die lichtdurchflutete Impression erwartet. Zwei kleinere, aber nicht weniger sorgfältige Landschaften Mønsteds sollen zwischen 4.000 und 7.000 Euro kosten. ...mehr

Bunte und witzige Auswahl beim Design des 20sten Jahrhunderts im Wiener Dorotheum

Wunderland mit Grinsekatze


Am 14. Mai öffnet das Dorotheum seine Pforten für die Design-Auktion des Frühjahrs 2013. Einiges Klassisches, jedoch vor allem viel Verspieltes, Skurriles und Phantasievolles bietet das Wiener Traditionshaus den Bietern dieses Jahr an. Insgesamt 333 Lose, die sich eher im unteren Preisniveau bewegen, stehen zum Verkauf bereit. Der Qualität tut dies jedoch keinen Abbruch, hier kann das Dorotheum locker mit den Großen der Branche mithalten. Zu den extravagantesten Stücken gehört die „Glamour Cat“ des amerikanischen Designers und Künstlers Scott Musgrove, die 2012 in einer limitierten Auflage von nur 50 Stück entstand. Die comichafte Katzenskulptur mit Stiefelchen und aufgeplusterter Mähne in Hochglanzgold besticht durch ein breites Grinsen oder doch eher Fletschen der Zähne und präsentiert dabei ein fabelhaftes Hollywoodgebiss mit annähernd vierzig strahlend weißen Zähnen. Den Käufern soll sie 1.400 bis 1.700 Euro wert sein. ...mehr

Die Kunst des Impressionismus und der Moderne eröffnete die Auktionswoche in New York bei Sotheby’s mit einem starken Resultat

Teuere elf Äpfel


Paul Cézanne, Les Pommes, 1889/90

Dass ein paar Äpfel so teuer sein können: Zwar hatte Sotheby’s mit seinen Impressionisten und Modernen am Abend des 7. Mai ohnehin einen starken Auftakt der großen New Yorker Maiauktionen. Allen voran aber stürmte Paul Cézannes Stillleben „Les Pommes“ von 1889/90 aus der Sammlung Alex und Elisabeth Lewyt. Das seit 1953 im Besitz des amerikanischen Unternehmerehepaares befindliche und zuletzt 1984 in Madrid ausgestellte Bild war auf 25 bis 35 Millionen Dollar angesetzt, konnte aber trotz seiner spartanischen Ausstattung mit nur elf Früchten auf und neben einem flachen Teller noch einmal auf 37 Millionen Dollar zulegen. Auch drei Blätter des französischen Meisters, allesamt aus der Lewyt-Sammlung, wurden übernommen, darunter die zart mit Bleistift gezeichneten und aquarellierten „Pommes et poires“ aus den frühen 1880er Jahren für 1,3 Millionen Dollar, mehr als dem Doppelten der Schätzung. ...mehr

Für die Kunst seit 1945 tummeln sich auch bei Christie’s in New York die Millionenpreise. Genügend Geld scheint für die Stars des Abstrakten Expressionismus, der Pop Art und des Minimalismus da zu sein

Im Rausch


Franz Kline, Mark Rothko, Richard Diebenkorn – das sind einige der abstrakten Expressionisten aus Amerika, mit denen das New Yorker Auktionshaus Christie’s auf seiner abendlichen Prestigeauktion zeitgenössischer Kunst im vergangenen Herbst teils Rekordpreise erzielen konnte. Nun scheint es, als sollte dieser Coup eine Wiederholung finden: Am 15. Mai präsentiert das Unternehmen am selben Ort und bei gleicher Gelegenheit gut siebzig Kunstwerke, die mit ihren Schwerpunkten Abstraktion und Pop Art einen ähnlichen Querschnitt bieten wie vor etwa einem halben Jahr. Ein Meister, der damals fehlte, trägt diesmal sogar den Hauptpreis vor sich her: Jackson Pollocks „Number 19, 1948“ mit zahllosen übereinander liegenden und scheinbar miteinander verschlungenen Farbschlieren in der von ihm gleichsam erfundenen „Dripping“-Technik soll 25 bis 35 Millionen Dollar kosten. Sollte dieser Betrag noch leicht übertroffen werden, könnte es gerade noch für einen neuen Auktionsrekord reichen. Der bisherige wird seit vergangenem Herbst von Sotheby’s gehalten, ebenfalls mit einem „Dripping Painting“ aus dem Jahr 1951 bei 36 Millionen Dollar. ...mehr

Die Klassische Moderne im Wiener Dorotheum ist wieder stark von italienischen Positionen geprägt

Stille


Sanfte, fast unwirklich hingehauchte Landschaften und Stillleben waren seine Spezialität. Mit anderen Sujets hat sich Giorgio Morandi, der fast sein gesamtes, äußerlich völlig unspektakuläres Leben in seiner Heimatstadt Bologna verbrachte, kaum beschäftigt. Trotz ihrer Schlichtheit und des meist kleinen Formats entfalten diese Werke noch auf den heutigen Betrachter eine Wirkung, die ihrem Schöpfer Weltruhm sichern. Seine stillen Bilder hängen in den bedeutendsten Sammlungen und erzielen auf dem Kunstmarkt Millionenpreise. Unter den Auktionshäusern im deutschsprachigen Raum ist das Wiener Dorotheum einer der wichtigen Anbieter von Morandi-Werken. Auch in der Versteigerung von Kunst der klassischen Moderne am 15. Mai finden sich wieder zwei hochkarätige Werke des Italieners: ein fast ausschließlich in unterschiedliche Grüntöne gehüllter „Paesaggio“ von 1941 und eine „Natura morta“ mit drei Gefäßen – davon eines halb angeschnitten – aus der Zeit um 1948. Beide werden aus italienischem Privatbesitz eingeliefert, taxiert mit 300.000 bis 400.000 Euro beziehungsweise 250.000 bis 300.000 Euro. ...mehr

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News vom 11.12.2017

Erich Kuithan in Jena

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Nikola Dietrich leitet Kölnischen Kunstverein

Torbjørn Rødland in Berlin

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Baden-Baden hinterfragt die Wahrheitsfindung in Amerika

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