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Am 02.12.2017 Kunstauktion 2. Dezember 2017

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Auktionen

Gute Ergebnisse für die zeitgenössische Kunst im Wiener Dorotheum

Auf den Spuren von London und New York


Warum sollte, was auf dem internationalen Markt boomt, nicht auch im deutschsprachigen Raum Furore machen? In den großen Auktionshäusern in London und New York schritt die zeitgenössische Kunst gerade in diesem Jahr von Höhepunkt zu Höhepunkt und lässt inzwischen sogar die klassische Moderne weit hinter sich. Im Wiener Dorotheum war es ähnlich. Schon die große Abendauktion im Juni erbrachte Spitzenergebnisse für zeitgenössische Kunst, denen sich jüngst auf der Auktion Ende November weitere hinzugesellten. Dementsprechend sieht auch die Top Ten-Liste der Auktionsergebnisse des Dorotheums für 2015 insgesamt aus. Vier Positionen, darunter Nummer zwei und drei, werden dort von Zeitgenossen besetzt, drei weitere von Alten Meistern, neben zwei Autos und einem Objekt aus der Schmuckabteilung. Künstler der klassischen Moderne und des 19. Jahrhunderts sucht man dagegen vergebens. ...mehr

Keine Fortune für Alte Meister bei Christie’s in London

Der Hase bleibt im Stall


Hans Hoffmann, Ein Hase zwischen Pflanzen, 1582

Die Alten Meister haben es derzeit schwer auf dem internationalen Kunstmarkt, und wenn die Qualität des Angebots den pekuniären Erwartungen von Händlern und Verkäufern nicht entspricht, dann kann auch eine Auktion bedeutenderen Zuschnitts danebengehen. Daran müssen sich angesichts einer offenkundigen Verknappung exzeptioneller Werke auf dem Markt wohl auch die großen Häuser in London und New York gewöhnen. Besonders schmerzlich erfuhr das Christie’s kürzlich in seiner Abendversteigerung Alter Meister am 8. Dezember in London. 46 Offerten listete der Katalog im Gesamtwert von mindestens 15 Millionen Pfund. Gerade einmal 26 davon fanden einen Abnehmer, ein beträchtlicher Teil davon unterhalb der Schätzpreise, und bei nur 6,45 Millionen Pfund lag der Gesamtumsatz einschließlich der Aufgelder. ...mehr

Unterschiedlich war die Nachfrage für die Fotografie bei Grisebach in Berlin; manch teures Objekt blieb liegen

Die Seele in Nahsicht


Stanislaw Ignacy Witkiewicz, Jadwiga Janczewska II. Zakopane, um 1913

Als polnischer Avantgardist des beginnenden 20. Jahrhunderts nutzte der vielseitig tätige Künstler Stanislaw Ignacy Witkiewicz die Kameralinse für seinen Versuch, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Bei seiner stark nahsichtigen und sepiafarben getönten Aufnahme „Jadwiga Janczewska II. Zakopane“ von 1913 soll der Betrachter Einblicke in das Innenleben der Dargestellten erhalten. Seine sogenannten „Seelenportraits“, Fotografien vom Wesen seiner Freunde und Verwandten, die wie Witkiewicz’ gesamtes fotografisches Schaffen im Zweiten Weltkrieg in großer Zahl verloren gingen, gelten als eine der ersten ihrer Art in der Geschichte der Fotografie. In der Versteigerung bei Grisebach schätzte ein Telefonbieter aus den USA diese seltene Seelenstimmung und machte entschlossen 34.000 Euro locker, um sich den raren auf Originalkarton aufgezogenen Abzug zu sichern. Anvisiert waren eigentlich nur 22.000 bis 25.000 Euro. Witkiewicz’ frontales Portrait des Mädchens „Janina Illukiewicz, Zakopone“ stammt ebenfalls aus dieser Schaffensphase der Seelennahsicht. Hier schlug ein französischer Sammler die Konkurrenz aus dem Rennen und hob den Wert von 10.000 Euro auf 23.000 Euro. ...mehr

Kunst des 19. bis frühen 21. Jahrhunderts bei Koller in Zürich

Die Schweiz ist besser als der Rest der Welt


Albert Anker, Das Winzerfest, 1865

Seinem Ruf, einer der gefragtesten Vertreter der älteren Schweizer Kunst zu sein, wurde der 1831 geborene Maler und Zeichner Albert Anker auf der vergangenen Kunstversteigerung des Zürcher Auktionshauses Koller einmal mehr gerecht. Während der zweitägigen Veranstaltung am 4. und 5. Dezember, auf der Werke von nationalen und internationalen Künstlern des 19. bis frühen 21. Jahrhunderts unter die Leute gebracht wurden, gab es genau zwei Millionenzuschläge; beide gingen für Werke Ankers ein. Mit großem Abstand ganz oben rangiert sein fröhliches „Winzerfest“, ein fast zwei Meter breites Bild aus dem Jahr 1865, das bereits ein Jahr später in Stuttgart und Marseille auf Ausstellungen zu sehen war. Es gehört zu den Hauptwerken aus Ankers früherem Schaffen, war dementsprechend hochwertig auf 3,5 bis 5 Millionen Franken angesetzt und verließ bei 3,6 Millionen Franken den Auktionssaal. Den zweiten Millionenbetrag erlöste mit 1,4 Millionen Franken sein ernst und wissend am Betrachter vorbeischauendes „Mädchen mit Korb im Wald“ aus dem Jahr 1872. Hier standen 1,3 bis 1,8 Millionen Franken auf dem Etikett. ...mehr

Rückblick: Impressionisten und Klassisch-Moderne bei Sotheby’s in New York

Einer für Van Gogh


Vincent van Gogh, Paysage sous un ciel mouvementé, 1889

Drei Viertel oder 36 von 47 Werken konnte das New Yorker Auktionshaus Sotheby’s in seiner vergangenen Abendversteigerung impressionistischer und klassisch-moderner Kunst erfolgreich unter die Leute bringen. Das ist ein solider, aber kein überragender Wert, und auch der Gesamtumsatz von 306,7 Millionen Dollar markiert kein Spitzenergebnis in der Geschichte des Hauses. Dennoch konnte Sotheby’s seine Erwartungen als einigermaßen erfüllt ansehen, da alle Hauptlose vermittelt und im preislichen Mittelfeld einige beachtliche Steigerungen erzielt werden konnten. Und mit der Sammlung des Ex-Chefs Adolph Alfred Taubman, die tags zuvor über die Auktionsbühne ging, sowie mit der Tagesauktion konnte Sotheby’s doch noch die Marke von 600 Millionen Dollar gut überwinden. ...mehr

Ergebnisse: Österreichische Kunst der Moderne bei Hassfurther in Wien

Mit Tiroler Bergwelt zum guten Jahresabschluss


Alfons Walde war einmal mehr der Star der Auktion, die dem Wiener Kunsthändler Wolfdietrich Hassfurther am 30. November einen ertragreichen Abschluss des Geschäftsjahres 2015 bescherte. Drei große Arbeiten des Tiroler Bergmalers hatte der Auktionator im Programm, und alle drei wurden zu hervorragenden Preisen versteigert. Zunächst ging es um einen „Jahrmarkt im Kitzbühel“, ein relativ frühes, noch ein wenig vom französischen Postimpressionismus beeinflusstes Werk aus dem Jahr 1919, das mit 230.000 Euro nicht nur die Schätzung um mindestens 30.000 Euro übertraf, sondern sich auch an die Spitze der Zuschlagsliste setzte. Sodann gelangte der markante Kopf eines „Tiroler Holzknechts“ im Dreiviertelprofil vor sonnenbeglänzter Schneealm von 1933 zum Aufruf und schaffte die obere Grenze von 50.000 bis 100.000 Euro. Und schließlich wurde ein farbenprächtiger „Frühling in Tirol“ mit stattlichen Bauernhäusern zwischen saftig-grünen Wiesen präsentiert. 210.000 Euro bedeuteten hier ungefähr eine Verdoppelung des veranschlagten Wertes. ...mehr

Die Reaktion auf die Sammlung Bernheimer bei Sotheby’s in London fiel gemischt aus. Die Kunden ließen Hochpreisiges liegen, delektierten sich aber an den zahlreichen günstig bewerteten Antiquitäten der Tagesauktion

Bernheimers Abschied


Nicolas Lancret, Le Menuet, 1732

Am 24. und 25. November setzte Konrad O. Bernheimer, der sich künftig ganz auf die Geschäfte seiner Londoner Kunsthandlung Colnaghi konzentrieren wird, einen Schlusspunkt unter seine Münchner Tätigkeit. Teile seiner Bestände und Sammlungen in der Galerie sowie seinem Wohnsitz auf Burg Marquartstein, von der sich der Chef einer der traditionsreichsten Kunsthandlungen in der bayerischen Hauptstadt ebenfalls trennt, kamen bei Sotheby’s in London unter Hammer. Den Beginn machten 42 Werke in einer Abendversteigerung. Der Erfolg war hier sehr mäßig, nur 22 Lose, also gerade einmal gut die Hälfte, fanden einen Abnehmer, und die Umsatzquote im Bezug zur Schätzpreissumme gibt Sotheby’s sogar nur mit 33,5 Prozent an. ...mehr

Eine Ära in Hamburg geht zu Ende: Das Auktionshaus Hauswedell & Nolte schließt seine Türen

Ein Abschluss mit feierlichem Knall


Das neue Jahr bringt einen Abschied in der Welt deutscher Auktionshäuser. Denn dann wird es Hauswedell & Nolte in Hamburg nicht mehr geben. Der traditionsreiche Versteigerer lädt nun zum letzten Mal zu einer Auktion an den Pöseldorfer Weg, um am kommenden Wochenende moderne und zeitgenössische Kunst an Sammler zu vermitteln. Der Anfang des Traditionshauses liegt bei den Büchern. Sie waren es, die 1927 bei Ernst Hauswedell den Impuls für die Gründung der „Deutschen Buch-Club GmbH“ setzten. Drei Jahre später formte er sein Unternehmen zu einem Antiquariat und Auktionshaus. 1963 kam Ernst Nolte als namensgebender Partner hinzu und baute das vornehmlich im antiquarischen Sektor tätige Haus aus, indem er Kunstauktionen mit Werken alter und moderner Meister einfügte. Seine Frau Gabriele Braun trat dem Unternehmen 1967 bei und kümmerte sich um die Kunstabteilung. Mit Ausscheiden Ernst Hauswedells 1978 führten die beiden das Auktionshaus unter dem Namen „Hauswedell & Nolte“ weiter. Zwar suchte Ernst Nolte nach geeigneten Nachfolgern, und es mangelte auch nicht an Bewerbern, allerdings wollte keines der ihm vorgelegten Konzepte überzeugen. ...mehr

Zum Jahresende steht bei Quittenbaum in München die Versteigerung besonderer Stücke aus Jugendstil, Art Déco und Design an. Einen zweiten Auktionsteil bilden die Arbeiten der modernen Kunst

Aus einem silbernen Guss


Josef Hoffmann, Jardiniere, 1909

Rhythmisch durchbrochene Muster in einem klar geometrisierenden Dekorsystem – so schuf Josef Hoffmann um das Jahr 1909 ein vielteiliges Ensemble aus Silber für die Villa des Industriellen Paul Schulenburg in Gera, die heute als Museum dient. Ein Kernstück des edlen Konvoluts bildet die Jardiniere in schmaler Rautenform mit einem rechtwinklig gekanteten Henkel und einem durchbrochenen Kleeblattmuster. Die Blumenschale mit einem Schätzwert von 15.000 bis 20.000 Euro geht zusammen mit weiteren sieben innovativ gestalteten Silberarbeiten in die „Highlights“-Auktion bei Quittenbaum. Zu Hoffmanns Entwürfen für Schulenburg, die die Wiener Werkstätte ausführte, zählen etwa noch die kleine ovale Henkelschale für 8.000 bis 12.000 Euro, die nur 8,7 Zentimeter hohe zylindrische Vase für 6.000 bis 8.000 Euro oder die gleich hoch bewerteten sechs Mokkatassen, die alle wie aus einem einzigen silbernen Guss zu sein scheinen. ...mehr

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Galerie Flügel-Roncak - Mr.Brainwash - Katalog

Erste deutschsprachige Publikation zu Mr. Brainwash erschienen.
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Galerie Flügel-Roncak - Mr. Brainwash - Einstein Love is the Answer.

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Wahrnehmung des Anderen - Wechselwirkungen
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