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Am 29.05.2017 Auktion 65: Alte Meister - Moderne

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

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Tänzerin / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel

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© Galerie Weick


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AktuellAktuell:Auktionen

Design im Dorotheum

Der neueste Schrei


William Sawaya, Sitzobjekt „Darwish“, 1999

Das Dorotheum wird übermütig – möchte man fast meinen angesichts des Design-Angebots, das die kommende Auktion am 27. November in Wien enthält. Nach immer besser und immer einträglicher verlaufenden Design-Versteigerungen, die das Wiener Auktionshaus binnen kurzem vom Mauerblümchen zu einem der führenden Häuser auf diesem stetig angewachsenen Markt im deutschsprachigen Raum etablierte, verlegt es sich jetzt zunehmend auf die allerneuesten Produkte aus den allerangesagtesten Werkstätten rund um den ganzen Globus. Die Folgen sind nicht nur eine mit dem Verlust der fehlenden Patina und dem Image eines exklusiven Neumöbellagers bezahlte Aktualität, sondern auch gepfefferte Preisvorstellungen, die das traditionelle Angebot zunehmend in den Schatten stellen. Indes ist Vorsicht geboten: Nicht immer konnte das Auktionshaus mit den neuesten Produkten Erfolge feiern, im letzten Frühjahr war es etwa Danny Lane, dessen Produkte Zeit reihenweise liegenblieben. Was nun Jakob + MacFarlane, Zaha Hadid, Dominique Perrault & Co. widerfährt, die alle für die Firma Sawaya & Moroni arbeiteten, wird sich zeigen müssen. ...mehr

Druckgrafik bei Bassenge in Berlin

Von Schmeichlern, Skeletten und bösen Knaben


René Boyvin, Der Sieg über die Unwissenheit oder Die Erleuchtung Franz I., König von Frankreich

So ein Trubel: Alles fuchtelt hilflos mit den Händen in der Luft herum, stakelt unsicher über einen unebenen Boden oder wälzt sich bereits in Verzweiflung auf eben diesem. Blind sind sie gemacht durch Binden, die sich über ihre Augen winden. Nur einer schreitet munter voran in den Tempel der Weisheit, der mit „Ostium Iovis“ überschrieben ist: Es ist Franz I., König von Frankreich, der gleichsam Erleuchtete, der über die Unwissenheit triumphiert und im Tempel der ewigen Götter seinen wohlverdienten Platz einnimmt. Franz I., als Politiker durchaus zweifelhaft, gilt den Schöngeistern heute immerhin als einer der wichtigsten Kunstförderer seiner Zeit. Er zog Künstler aus aller Herren Länder an seinen glänzenden Hof, so auch den Florentiner Maler Rosso Fiorentino, der für den König das gleichartige Fresko in Fontainebleau ausführen durfte. Die Kraft dieses manieristischen Meisterwerkes hat René Boyvin in einem Kupferstich festgehalten, den das Berliner Auktionshaus Bassenge auf seiner kommenden Grafikauktion am 27. November für 6.000 Euro offeriert. ...mehr

Zeitgenössische Kunst im Dorotheum

Ein großer Platsch und dazu ein kleines Loch


Die Kataloge zeitgenössischer Kunst im Wiener Dorotheum werden von Mal zu Mal dicker. Am 26. November treten rund 260 Werke an, um zu beweisen, dass die hochkarätige Kunst unserer Tage auch in Krisenzeiten auf dem Markt noch funktioniert. Wie üblich ist das Angebot reich an Kunst aus dem heimatlichen Österreich, doch zugleich international mit einem gewissen Schwerpunkt auf Deutschland und Italien sowie der Pop Art aus Amerika. Fast ganz verzichtet wird diesmal auf Werke aus Fernost, die beim letzten Mal eher mageren Absatz fanden, sowie aus Russland. Eingestreut sind neuerdings auch ein paar Fotografien, die sich sonst in einer eigenen Auktion fanden. ...mehr

Resultate: Zeitgenössische Kunst bei Christie’s in New York

Unaufgeregtere Zeiten


Einige starke Zuschläge, Vieles unterhalb der Erwartungen, manche Überraschungen und Manches, wofür sich kein einziger Bieter fand – das ist das Gesamtbild der New Yorker Zeitgenossen-Auktion von Christie’s am 12. November. Von den 75 Losen blieben 24 ohne Abnehmer, und dass die Gesamtsumme von brutto 113,6 Millionen Dollar nicht einmal die Hälfte der unteren Gesamttaxe einspielte, war angesichts der Weltwirtschaftslage und der vorherigen Ergebnisse bei den Impressionisten und Modernen schon fast zu erwarten. Schmerzlich und verlustreich waren vor allem jene Werke, für die das Haus den Einlieferern eine Garantiesumme zugesagt hatte: Gerhard Richters abstraktes Bild Nummer 597 von 1986 unter dem Titel „Ozu“, gehandelt bei 10 bis 15 Millionen Dollar, Brice Mardens Linienspiel Nummer 5 aus der Reihe „Attendant“ von 1996/99 zur gleichen Schätzung, David Smiths 1959 gegossene Stahlskulptur „Circles and Angles“ (Taxe 6 bis 8 Millionen USD) und Peter Doigs „Pine House (Rooms for Rent)“ aus dem Jahr 1994 (Taxe 4,5 bis 6,5 Millionen USD). Sie alle fanden keinen Abnehmer. ...mehr

30 Jahre Hassfurther

Alle Gratulanten sind schon da


Albin Egger-Lienz, Der Mittagstisch

Zum Jubiläum gratulieren Johann Nestroy und Johann Wolfgang von Goethe, Adele Harms und Gerhart Frankl, eine ganze Kompanie Soldaten auf dem Weg zum Kampf und ein tragischer Fischer, ein freundlich lächelndes Dirndl und ein Weib aus Narvis, der Mensch an sich und der Sensenmann im Besonderen, ja sogar Ritter, Tod und Teufel sowie schließlich eine ganze Reihe Unbekannter, darunter drei Figuren im Relief, eine kleine Liegende, eine kleine Stehende mit erhobenen Armen und schließlich – als Einleitung, Höhepunkt und Zugabe eines großen Festes zugleich – ein weiblicher Akt aus grauem Marmor. Denn Hassfurther, das Kleinste der Großen in Wien, das Auktionshaus des Einmannbetriebs mit dem quirligen und geschmackssicheren Wolfdietrich als Gründer und Chef, feiert dreißig Jahre Bestehen. Dreißig Jahre mit Auktionen, in denen weiß Gott nicht jeder x-beliebige Kram unters Volk geworfen wurde, sondern Erlesenes aus erster Reihe und Sehenswertes von Künstlern, die sonst keiner mehr nennt und kaum einer kennt. Dreißig Jahre, in denen es – erst in diesem Jahr – reichte für zahlreiche sechsstellige Zuschlagspreise und Rekorde für Alfons Walde, Angelika Kauffmann und Oskar Kokoschka, die so schnell keiner toppen wird – vor allem jetzt, wo es sich ausdünnt in der internationalen Käuferschar. ...mehr

Ausgewählte Werke bei Grisebach

Schad gegen Molzahn


Max Liebermann, Strandleben, 1916

Internationales Flair umhaucht die Fasanenstraße im edlen Berliner Westen am 28. November: Mit Grisebachs „Ausgewählten Werken“ erreicht die lange Reihe der deutschen Herbstauktionen wieder ihren Höhepunkt. Freilich hält die Villa ihren dauernden Lieblingen stets die Treue: Die Veranstaltung gerät erneut zu einer Paradevorstellung der deutschen Kunst des späten 19ten und 20sten Jahrhunderts, insbesondere der Expressionisten und der Zeitgenossen. Nur eine Handvoll Künstler aus anderen Ländern hat sich in die 86 Losnummern verirrt, und zwischen den 1930er und den 1960er Jahren ist eine auffallende Lücke zu konstatieren. Was die Preise betrifft, so scheinen die endlosen Litaneien von Krise und Wegbruch der Käuferschicht wenig Eindruck zu machen. Zum Teil sehr moderat im Mittelfeld, stellt man vor allem an Spitzenwerke von Spitzenkünstlern hohe Anforderungen und gibt einigen Außenseitern eine Chance, hebt Besonderes hervor und lässt Gängiges, Durchschnittliches im Rahmen dessen, was der Markt bisher vorgegeben hat. ...mehr

Schweizer Kunst bei Sotheby’s in Zürich

Kaufen, nicht quatschen


Angelika Kauffmann, Teresa Bandettini-Landucci von Lucca

Traditionell mit Spannung erwartet wird in Zürich jeden Herbst die Auktion Schweizer Kunst von Sotheby’s. Der Schwerpunkt der Veranstaltung am 26. November in Zürich liegt da, wo die Schweiz auch ihre bedeutendsten und jedenfalls bekanntesten Beiträge zur europäischen Kunstgeschichte geliefert hat: Im 19ten und frühen 20sten Jahrhundert. Damals scheuten sich die Künstler nicht, in ihrer Heimat zu bleiben und von da aus das internationale Kunstleben mitzubestimmen, ihre Werke in die ganze Welt hinauszuschicken. Bestes Beispiel ist Angelika Kauffmann, nicht nur die bedeutendste Malerin ihrer Zeit, sondern auch eine der wichtigsten und maßgeblichen Künstler überhaupt. Unter anderem von Goethe hochgeschätzt, lebte sie lange in London und schließlich bis zu ihrem Tod 1807 in Rom. Im Süden entstand ihr Bildnis der Teresa Bandettini-Landucci von Lucca, einer etwas exaltierten Persönlichkeit, die sich auch auf dem 1795 in Auftrag gegebenen Gemälde gerade in eine dramatische Pose wirft und zu einem hehren Monolog anzuheben scheint. Also schnell kaufen und 100.000 bis 140.000 Franken zahlen, bevor sie loslegt und nimmer aufhört. ...mehr

Resultate: Zeitgenossen bei Sotheby’s in New York

Zurück auf das Niveau von 2006


Sie hatten viel zu lachen, die beiden hübschen jungen Frauen auf John Currins Gemälde aus dem Jahr 1999. „Nice ’N Easy“ sind sie schon dem Titel nach, freuen dürfen sie sich aber auch, dass der Künstler sie mit soviel altmeisterlicher Hingabe und gutem Geschmack auf die für heutige Verhältnisse gar nicht mal übermäßig große Leinwand gepinselt hat. Sogar nicht ganz ohne Anspielung auf alte Traditionen dürften sie sein: In der linken Dame, die der anderen sanft auf den leicht gewölbten Bauch tätschelt, könnte man Maria sehen, die der schwangeren Elisabeth ihren Besuch abstatte und damit nach altem Brauch die Bildsujet der „Mariä Heimsuchung“ ermöglichte. Und schließlich freuen sie sich natürlich über ihren Wert: 4,8 Millionen Dollar bezahlte ein anonymer Käufer am 11. November auf der Zeitgenossenauktion von Sotheby’s in New York. Mit diesem Ergebnis, das das alte Spitzenergebnis mit Leichtigkeit in die Tasche steckte, waren sie auf dieser Veranstaltung aber auch fast die einzigen, die was zu lachen hatten. ...mehr

Klassische Moderne im Dorotheum Wien

Frauen für die Kunst


Gustav Klimt, Bildnis eines Mädchens mit entblößter Brust, um 1916

Lüstern, schmachtend, lasziv, flott, sportlich, sinnlich, anrüchig, selbstbewusst – so oder so ähnlich schauen oder schauen auch gelegentlich nicht, bewegen, sitzen, stehen und vor allem sind ihrem Wesen nach die Frauen der Moderne-Auktion im Wiener Dorotheum am 25. November. Und von denen gibt es einige. Gustav Klimt schickt gleich drei entsprechende Zeichnungen ins Rennen, darunter eine Frau mit zurückgeneigtem Kopf und geschlossenen Augen von etwa 1913 für sein Gemälde „Die Jungfrau“ (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR) und sein den Betrachter geradeaus, fast fordernd anblickendes Mädchen mit entblößter Brust, einer Maria lactans gleich, um 1916 (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Fast ein wenig schnippisch wendet sich Kees van Dongens „Femme blonde“ vom Betrachter ab, derweil der lose aufgelegte Schleier ihre ganze Vorderfront entblößt (Taxe 35.000 bis 40.000 EUR). Wildes Durcheinander herrscht bei Fernand Léger. Seine „Étude pour ‚Les Plongeurs’“ von 1941 mit mehreren ineinander verschlungenen Menschenleibern verrät sofort, dass es dem französischen Künstler vorrangig um ein formal-kompositorisches Problem zu tun ist (Taxe 80.000 bis 90.000 EUR). ...mehr

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News vom 24.05.2017

Auch Moderne Kunst auf der Art Berlin

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Jill Mulleady in Bern

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Tobias Pils in Bottrop

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Deutscher Architekturpreis an nachhaltigen Schulbau vergeben

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Michael Dreyer in Karlsruhe

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Galerie Löhrl - Mönchengladbach - Ulrich Erben, ohne Titel, 2013, 50,5 x 65,5 cm

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