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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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AktuellAktuell:Auktionen

Alte Kunst und Antiquitäten bei Van Ham in Köln

Schwedische Figurenuhren


Johann Heinrich Schönfeld, Kreuztragung

Mehrere bedeutende Namen tauchen unter den rund hundert alten Meistern bei Van Hams Jubiläumsauktion zum 50jährigen Bestehen am 15. Mai in Köln auf, meistens allerdings nur als ferne Planeten, um die die unbekannten Monde kreisen. Nicolas Poussins berühmtes Historiengemälde „Der Tod des Germanicus“, das heute im Kunstmuseum von Minneapolis im Original bewundert werden kann, liegt in einer qualitätvollen Kopie des 18ten Jahrhunderts vor (Taxe 24.000 bis 28.000 EUR). Hans Holbein d.J. wird unter anderem für das Portrait einer englischen Hofdame in Anspruch genommen. Bei der mäßig erhaltenen Studie ist aber nur das Gesicht weiter ausgeführt (Taxe 30.000 bis 33.000 EUR). Und Dürers Zeitgenossen Hans Schäufelein werden lediglich drei Predellentafeln mit Christus und den zwölf Aposteln auf nachtschwarzem Grund zugeschrieben (Taxe 27.000 bis 28.000 EUR). Wenn Philipp Peter Roos tatsächlich der Schöpfer einer Schafherde in abendlicher Landschaft ist, könnte der Preis von 5.000 bis 6.000 Euro für die mittelgroße Leinwand leicht bis zum Zehnfachen steigen. ...mehr

Kinsky versteigert die Reste von D & S Antiques in Wien

Kuriositäten aus dem Uhrenkabinett


Albin Egger-Lienz, Der listige Gnom, 1889

„Gnömlein fand im hohen Grase / Einen Trinker, der war todt, / Und es schnitt ihm ab die Nase / Knotenreich und kupferroth. / Thät draus ein Paar Stiefel gerben / In der nächsten Gnommenburg, / Das konnte nimmermehr verderben, / Denn es ließ kein Wasser durch.“ Und da stapft er durchs Wasser, der listige Zwerg, umgeben von sprießender Natur, in der Amseln und Meisen ihre Nester bauen und Fische ihre Köpfe recken. Ein Genre- und Witzbild wie aus dem Lehrbuch. Und dabei doch das Werk eines der bedeutendsten österreichischen Künstler der klassischen Moderne: Albin Egger-Lienz, Schöpfer jener monumentalen, verhärmten Bauern- und Pfarrergestalten der 1920er Jahre, zeigt sich in diesem mittelgroßen Ölbild auf Karton noch ganz als Schüler der Münchner Akademie unter Karl Raupp, Gabriel von Hackl und Wilhelm von Lindenschmit d.J. Es entstand 1889, als er gerade zwanzig Jahre zählte. 45.000 Euro soll es wert sein. ...mehr

Zeitgenössische Kunst im Dorotheum

Cinderellaakkumulation


Man muss schon etwas suchen, um wirklich bezwingende Werke in der Zeitgenossenauktion des Wiener Dorotheums am 13. Mai zu finden. Die Künstlerliste verzeichnet eine Reihe weniger bekannter Namen, und wenn es doch einmal Leute sind, die in der ersten Reihe stehen, so präsentieren sie oft nur Gelegenheitsarbeiten wie Druckgrafiken oder kleine Gemälde. Eine Ausnahme bildet Georg Baselitz, dessen Ölbild „Pullover Oben“ aus dem Jahr 1997 typisch für den Meister ist, freilich zu einer Zeit entstanden, die man in seinem Leben und Schaffen eher als eine Sattelzeit bezeichnen könnte. Daher der Preis von „nur“ 200.000 bis 240.000 Euro für ein Gemälde dieser Größe (250 mal 200 Zentimeter). Aus Konrad Klaphecks früher Zeit stammt das mittelgroße Ölbild „Unfreiwillige Tugend“, das 1960 in seiner charakteristischen hyperrealistischen und doch entrückten Machart den Ausschnitt eines Badewannenschlauches samt Metallhalterung wiedergibt (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). ...mehr

Neumeisters Moderne mit einigen Höhen und vielen interessanten Details

Deutsch-Schweizer Mischung


August Babberger, Schweizer Berglandschaft, 1916

Wie viele andere Auktionshäuser bleibt auch Neumeister von einer gewissen Flaute auf dem Markt nicht verschont. Bedeutende Privatsammlungen, aufsehenerregende Konvolute oder sensationelle Millionenstücke wie gelegentlich in den früheren Jahren sind diesmal nicht dabei, wenn es am 14. Mai in München wieder um „Neumeisters Moderne“ geht. Das gibt freilich Raum für manche schöne Entdeckung auf Nebenwegen abseits ausgetretener Pfade, und davon hat auch der Sonderkatalog mit knapp siebzig ausgewählten Werken einiges zu bieten. Gleich das erste Los, August Babbergers Aquarell einer Schweizer Berglandschaft aus dem Jahr 1916, ist ein schönes Beispiel für die vielen guten, aber eben im Lauf der Zeit unter die Räder des Vergessens geratenen Künstler, die sich der Bewegung der Moderne anschlossen und es zu ganz eigenen, bemerkenswerten Leistungen brachten. Babberger etwa, der nicht nur geografisch zeitlebens zwischen Deutschland und der Schweiz beheimatet war, fand zu einer Mischung aus deutschem Expressionismus und Schweizerischer Ferdinand Hodler-Nachfolge (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR). ...mehr

Porzellanfreuden bei Lempertz in Berlin

Österliche Nachwehen


Osterei, Kaiserliche Manufaktur St. Petersburg, um 1880

Seitdem das Kölner Auktionshaus Lempertz eine Dependance in Berlin bezogen hat, stehen dort auch Versteigerungen meist mit Bezug zur Geschichte der Stadt auf dem Programm. Am kommenden Samstag rückt Lempertz Porzellanwaren aus den drei Manufakturen Meißen, KPM und St. Petersburg und deren Verflechtungen untereinander in den Mittelpunkt. Aus der reichhaltigen Meißner Produktion des 18ten Jahrhunderts hält der Katalog etwa einen Kakadu auf hohem durchmodellierten Baumstumpf um 1740 (Taxe 32.000 bis 35.000 EUR), die Muse Erato samt Putto von 1743/44 (Taxe 9.500 bis 12.000 EUR), ein verliebtes Schäferpaar um 1745 (Taxe 18.000 bis 20.000 EUR), ein Liebespaar mit Mops um 1750 (Taxe 13.500 bis 15.000 EUR) oder das Figurenleuchterpaar mit Julius Cäsar und Cyrus vor (Taxe 18.000 bis 20.000 EUR) bereit. Bei allen Arbeiten wird Johann Joachim Kändler für die Modelle der Figuren verantwortlich sein, die Bronzemontierung und die Porzellanblumen bei den Leuchtern stammen aus Frankreich. ...mehr

Impressionisten und Moderne bei Sotheby’s – vor allem erstere mit guten Zuschlägen

Hast Du Tamaras Nummer schon?


Die Erfolgsnachrichten in der Kunstwirtschaft haben sich nicht völlig verabschiedet, und auch bei Sotheby’s setzte am 5. Mai eine in Teilen durchaus erfolgreiche New Yorker Abendauktion mit 29 verkauften von 36 angebotenen Losen gut 61 Millionen Dollar um, was immerhin einen ganz guten Durchschnittspreis verspricht. Das ist freilich nichts gegen die 235 Millionen Dollar, die noch vor einem Jahr in gleicher Rubrik erzielt wurden, und auch die Mindesttaxe von 80 Millionen – wohlgemerkt ohne Aufgelder – ist hier nicht ansatzweise angeschnitten. Aber nur sieben Arbeiten blieben unverkauft. Besonders die Impressionisten profitierten von einem offenbar lebhaften Interesse einzelner Sammler und Händler, sich auf dem etwas schwächelnden Markt günstig für profitablere Zeiten einzudecken. Alles könnte also gut sein – wären da nicht zwei kapitale Fehlbeträge gewesen. ...mehr

Jugendstil und angewandte Kunst des 20sten Jahrhunderts im Dorotheum

Extravagante Posen


Eduard Klablena, Die Berühmtheit, 1909

Selbst für eine eigene Jugendstilauktion reicht das Repertoire des Wiener Dorotheums in diesem Mai noch, und das, obwohl sich die Versteigerung am 13. Mai mit der Designauktion einen Tag darauf thematisch durchaus überschneidet. Möbel des Wiener Jugendstil hier wie dort, und auch die Muranogläser glänzen in beiden Veranstaltungen. Was soll’s, noch diese Zweitauflage von über 250 Losnummern stellt ein Kompendium dar, von dem manch andere Häuser nur träumen können. Und dabei geht es dem Dorotheum keineswegs wie Eduard Klablenas satirischer Witzfigur „Die Berühmtheit“, einem aufgeblasenen, mit Orden behängten und in prunkenden Mantel gehüllten Vogel sein. Der Entwurf zu dieser Porzellanfigur stammt von 1909, den malerischen Dekor schuf Heinrich Lang 1910, ausgeliefert wurde sie von der Königlich Preußischen Porzellanmanufaktur in 205 Exemplaren (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). ...mehr

Zeitgenössische Kunst bei Sotheby’s in New York

Musik am Arsch der Kunst


Kunst oder Kitsch, Geniestreich oder Dekoration auf dem Niveau zwanzig Jahre alter Postergrafik – gleichgültig, was man über Dan Colen denken mag, einer der wichtigsten Kunstmogule im internationalen Geschäft hat sich für ihn entschieden: Charles Saatchi. Und mit der Aufnahme in dessen Galerie ist Colen ein gemachter Mann, der es wohl als einer der jüngsten Künstler jemals jetzt in die Abendauktion der großen Häuser in New York geschafft hat. Sotheby’s bietet ein scheinbar dem Trickfilm entlehntes Stillleben mit Tintenfass, Hochzeitsdekoration und verlöschter Kerze an, deren Rauch soeben den Titel des Bildes „Blow Me“ in die blaugetränkte Luft schreibt. Der kometenhafte Aufstieg des 1979 geborenen Malers, Bildhauers, Installateurs und überhaupt in allen Gattungen tätigen Künstlern verdankt sich auch seiner ungeheuren Wandelbarkeit, die von Street Art über expressive Zufallsprodukte im Stil abstrakter Expressionisten eben bis zu technoid anmutender Gegenständlichkeit wie in „Blow Me“ von 2005 reicht. Mit einem Schätzpreis 100.000 bis 150.000 Dollar ist er fraglos in die obere Liga eingestiegen. ...mehr

Irene Lehr setzte ihre Auswahl an moderner und zeitgenössischer Kunst sehr gut ab

Betuchte Vermieterin


Wenngleich Sensationsergebnisse diesmal nicht zu vermelden sind, war Irene Lehrs Berliner Auktion am 24. April wieder einmal ein voller Erfolg. Eine Zuschlagsquote von über 80 Prozent ist für die meisten anderen Versteigerer inzwischen in weite Fernen gerückt, und auch das Nettoergebnis von über 750.000 Euro kann sich sehen lassen. Die beiden Spitzenwerke waren Hermann Max Pechsteins Bildnis seiner Berliner Vermieterin Frau Cuhrt und Otto Dix’ „Kirche von Arnas II“. Beide erhielten ihre neue Heimat, allerdings unter leichten Einbußen. Pechsteins Portrait, 1908 vermutlich im Auftrag der Cuhrts für ihre großzügige Wohnungsausstattung am Kurfürstendamm entstanden, musste sich ebenso mit 40.000 Euro zufrieden geben (Taxe 50.000 EUR) wie das Spätwerk seines zehn Jahren jüngeren Kollegen aus dem Jahr 1958 (Taxe 45.000 EUR). Dessen Lithografie „Südlicher Matrose“ entstand 1923 zur expressionistischen Hochzeit des Meisters. Hier waren 6.500 Euro leicht über dem Schätzpreis der Lohn. ...mehr

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News vom 15.12.2017

Pieter Hugo in Dortmund und das Leben in Südafrika

Pieter Hugo in Dortmund und das Leben in Südafrika

Heute vor 140 Jahren: Friedrichsbad in Baden-Baden eröffnet

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