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Am 29.04.2017 Auktion 46

© Auktionshaus Lehr

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Tänzerin / Franz von  Stuck

Tänzerin / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner

Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel

Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel
© Galerie Weick


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AktuellAktuell:Auktionen

Jugendstil und Art Déco bei Quittenbaum in München

Disteln statt Lilien


Samuel Schellink, Henkelvase, 1900

Wieder treten fast 700 Objekte aus Jugendstil und Art Déco beim Münchner Spezialisten für Kunsthandwerk des 20sten Jahrhunderts Quittenbaum an. Und erneut ist die Qualität hoch am 28. April. Allein rund 220 Losnummern widmen sich dem französischen Glas der ersten Jahrhundertshälfte. Keine der großen Firmen fehlt: Gabriel Argy-Rousseau entsendet eine blauviolette Vase namens „Feuilles Modernes“ aus dem Jahr 1925 (Taxe 7.000 EUR), die ungewöhnlich reiche Offerte an skulpturalen Utensilien Amalric Walters reicht von einer Schmuckdose mit Schneckengriff (Taxe 4.500 EUR) bis hin zur Vase „Blé“ von etwa 1925 in blaugrüner Färbung (Taxe 6.000 EUR), und Burgun, Schverer & Co. aus Meisenthal schmückten ihre leicht balusterartige Vase zwischen 1896 und 1903 mit einem festlich blühenden Storchenschnabel (Taxe 8.000 EUR). Bereits dem Art Déco gehört René Laliques bekannte Kugelvase „Penthièvre“ mit stilisierten Fischen aus dem Jahr 1926 an, diesmal in kobaltblau gefärbt (Taxe 9.000 EUR). ...mehr

Moderne und zeitgenössische Kunst bei Lehr wieder in Hochform

Qualität im Ausgefallenen


Ein kleines, unprätentiöses Stillleben Franz Domscheits, das jedoch durch seine schöne Farbigkeit und den reizvollen Wechsel zwischen scharf konturierten Gegenständen und verwischtem Hintergrund besticht (Taxe 3.000 EUR), ein packender expressionistischer Farbholzschnitt unter dem Titel „Dame in Grün“ aus dem Jahr 1916 von Otto Lange (Taxe 1.800 EUR), eine zwischen dem Grün der blühenden Bäume und dem Grau der Mietshäuser und Regenwolken changierende Straßenimpression Otto Nagels von 1934 (Taxe 9.000 EUR), mächtig aufgetürmte „Allgäuer Berge“, deren suggestives Braun alles zu verschlingen scheinen, was Willy Jaeckel, als er das Bild um 1920 schuf, gedacht und gefühlt haben mag (Taxe 5.000 EUR), schließlich das japanische Seidenhuhn, das Josef Hegenbarth gegen 1938 mit der Treffsicherheit eines malenden Zeichners auf den Karton bannte (Taxe 4.000 EUR) – gibt es ein Auktionshaus, das mit ebensoviel Mut und Gespür auch die Maler der zweiten Garde ins Programm aufnimmt und damit ebensogroßen Erfolg hat wie das Berliner Auktionshaus Irene Lehr? Zuschlagsquoten von über siebzig, gelegentlich auch mehr als achtzig Prozent sind auf ihren halbjährig stattfindenden Auktionen die Regel, und auch für den 25. April darf man sich auf ein entsprechendes Geschäft freuen. ...mehr

Viel gute Kunst und ein paar Antiquitäten im Kinsky Wien

Blech wie geplatzte Blutbeutel


Gottfried von Wedig, Prunkmahlzeit

Die exzeptionelle Höhe der vergangenen Auktionen erreicht das Wiener Kinsky in seiner Abteilung moderner und zeitgenössischer Kunst am 21. April nicht. Dafür ist ein Bereich ausgebaut, der sonst immer ein bisschen ins Hintertreffen gerät: die Alten Meister. Dank sei einer österreichischen Privatsammlung, aus der Werke von einer Qualität kommen, die in der Alpenrepublik sonst nur das Dorotheum aufzubieten hat. Jetzt aber ist das Kinsky aufgefordert, so herausragende Werke wie Roelant Saverys Löwe und Stier aus der Zeit nach 1628 (Taxe 150.000 bis 250.000 EUR), ein prächtiges wohlgeordnetes Stillleben des Kölner Meisters Gottfried von Wedig (Taxe 160.000 bis 220.000 EUR) oder das Portrait der Queen Henrietta Maria zu versteigern, das wenigstens in Teilen von Anthonis van Dyck stammen dürfte (Taxe 100.000 bis 200.000 EUR). Erreicht werden muss jeweils etwa die Hälfte des unteren Schätzpreises, angesichts der hohen Güte der Bilder darf jedoch mit manchen Steigerungen gerechnet werden. ...mehr

Ernüchternde Bilanz: Möbel und Einrichtungsgegenstände hatten es bei Koller schwierig

Die Ehre der Uhren


wohl Johannes Aebersold und Werkstatt, Schreibkommode, Bern um 1770/75

Die Kundschaft zieht sich zurück. Kollers große Einrichtungsauktion mit Möbeln der besten französischen Qualität hat ihren Status als Großereignis auf dem europäischen Kunstmarkt in diesem Frühjahr etwas eingebüßt. Schon die losbezogene Zuschlagsquote von knapp 40 Prozent lässt diese Züricher Veranstaltung deutlich hinter ihren Schwestern der vergangenen Jahre zurückstehen. Geradezu ernüchternd die Einzelbilanzen: Nur ein einziges Los hat es diesmal jenseits die 100.000er Marke geschafft, und es ist fast bezeichnend, dass es sich dabei ausgerechnet um eine Nachahmung des 19ten Jahrhunderts handelt: Die im Louis XIV-Stil um 1840/70 gefertigte Anrichte mit zum Teil originalen Pietra Dura- und Pietra Paesina-Plaketten des 17ten und 18ten Jahrhunderts wurde bei einem Schätzwert von 150.000 bis 250.000 Franken von einem schon bekannten Kunden aus dem Emirat Qatar auf 175.000 Franken getragen. ...mehr

Die 50. Auktion des Münchner Auktionshauses von Zezschwitz bietet Jugendstil und Art Déco vom Feinsten

Schreiende Gegensätze und verwirrend schöne Zusammenklänge


Patriz Huber, Vitrinenschrank, 1901/02

Vor acht Jahren gründeten Graham Dry und seine Frau Beate Dry-von Zezschwitz gemeinsam mit Carolin Bergner in München ein eigenes Auktionshaus: „von Zezschwitz Kunst und Design“, nachdem das Ehepaar seit 1989 für das Münchener Auktionshaus Ketterer Kunst tätig gewesen war und sich seit 1998 am Aufbau des Hauses Quittenbaum beteiligt hatte. Den Schwerpunkt legte das Trio ähnlich wie Quittenbaum auf angewandte Kunst der jüngeren Vergangenheit, wobei man der Konkurrenz die Vorherrschaft über das Design der zweiten Hälfte des 20sten Jahrhunderts überließ und sich desto stärker um Jugendstil und Art Déco bemühte. Acht Jahre später findet nun bereits die 50. Versteigerung statt, und zu diesem Anlass hat sich das Haus eine besondere Gala einfallen lassen: Hundert „Meisterstücke“ aus Malerei, Grafik, Skulptur, Kunsthandwerk und Design überwiegend der letzten rund hundert Jahre werden am 21. April an der Bieterschar vorbeidefilieren – ein Querschnitt durch die Spitzen, die Zezschwitz in den vergangenen 49 Auktionen nicht selten erreicht hat. Erst vor zwei Jahren wurde ein seltenes Büffet Bernhard Pankoks für 115.000 Euro an ein amerikanisches Museum verkauft, und 78.000 Euro erzielte im vergangenen Oktober ein eleganter Aktenschrank Henry van de Veldes. ...mehr

Ein schönes Programm moderner und zeitgenössischer Kunst bei Nagel in Stuttgart

Viele kleine Hölzels


Ein kleiner Schatz möchte am 21. April im Stuttgarter Auktionshaus Nagel gehoben werden. Selten war die traditionell von der rund drei Wochen zuvor stattfindenden dreitägigen Auktionsserie abgekoppelte Abteilung moderner und zeitgenössischer Kunst so anregend wie diesmal. Dies ist einem sicheren Gespür für Meisterwerke weniger bekannter Künstler zu verdanken, mit dem andere Häuser – Irene Lehr in Berlin etwa oder Andreas Sturies in Düsseldorf – seit Jahren ein erfolgreiches Nischendasein zwischen den großen Häusern führen. Gleichwohl fehlt es auch an erstklassigen Werken geachteter Künstler nicht, deren Schätzpreise zu Recht in die Fünfstelligkeit hineinreichen. So etwa Hans Purrmanns „Landschaft bei Sorrent“, 1952 in seiner charakteristischen dünnen Malweise plastisch auf die Leinwand gezaubert. Mit 40.000 Euro stellt das 56 mal 66 Zentimeter große Gemälde das Hauptlos der Versteigerung dar. Oder unter den Arbeiten auf Papier Salvador Dalís Tusche- und Bleistiftzeichnungen „Chants de maldoror“ und „La chûte d’lcare“ aus den frühen 1930er Jahren für 18.000 und 22.000 Euro sowie Otto Dix’ 1920 datierte Kaltnadelradierung „Fleischerladen“, in der sich die Menschen äußerlich bereits deutlich den von ihnen getöteten Tieren annähern (Taxe 17.000 EUR). ...mehr

Möbel und Einrichtungsgegenstände sind im Wiener Dorotheum immer noch stark

Mühsame Skulpturen


Kommode, Berlin, um 1800/10

Was das Design für das 20ste Jahrhundert, ist die Möbel- und Antiquitätenauktion für die Jahrhunderte zuvor im Wiener Dorotheum. Auch im Ergebnis: In den vergangenen Jahren hat sich das Auktionshaus zum wichtigsten Anbieter gediegener Einrichtungsgegenständige auf dem österreichischen Versteigerungsmarkt entwickelt. Die Veranstaltung am 2. April bestätigte diesen Trend. Nicht nur das hohe Bruttoergebnis von gut 1,83 Millionen Euro stellt sich in die Tradition der letzten Jahre, auch mit einer Zuschlagsquote von mehr als 60 Prozent stemmte sich das Dorotheum gegen den Strom, verglichen etwa mit den Einbußen, die Koller in Zürich hinnehmen musste. Dass Möbel etwa keineswegs immer eine zähe Angelegenheit sind, war in Wien diesmal besonders deutlich zu erleben. ...mehr

Gute Ergebnisse bei Bolland & Marotz in Bremen

Teurer Buddha


Pierre-Aguste Renoir, Stadtmauer in Spanien, um 1892

Pierre-Auguste Renoirs Impression an einer sonnigen Stadtmauer in Spanien blieb das wertvollste Gemälde auf der großen Frühjahrsauktion von Bolland & Marotz am 3. und 4. April in Bremen. Das um 1892 während eines Aufenthalts auf der iberischen Halbinsel entstandene Gemälde voller Stimmungsreiz konnte seine Taxe von 150.000 Euro zwar nicht ganz erfüllen, landete aber auch mit 130.000 Euro noch unangefochten auf Platz eins und schaffte als einziges Los einen sechsstelligen Preis. Dass die Versteigerung von Kunst und Antiquitäten auch sonst eine runde Sache war, belegt nicht nur die losbezogene Zuschlagsquote von gut 56 Prozent inklusive der Vorbehalte. In den Einzelergebnissen konnte das Auktionshaus ebenfalls einige schöne Erfolge vermelden. ...mehr

Der Kölner Auktionator Werner Herr macht gute Versteigerungen mit angewandter Kunst des 20ten Jahrhunderts

Blaue Elefanten


Der Kölner Auktionator Werner G. Herr gehört zu den ersten Adressen für Kunsthandwerk aus Jugendstil und Art Déco in Deutschland. Seit 1982 ist man mit einem Kunst- und Auktionshaus in Köln vertreten und hat sich auf angewandte Kunst des 20ten Jahrhunderts spezialisiert. Auch die letzte Auktion am 28. März kann man als Erfolg bezeichnen, angesichts der schwierigeren gesamtwirtschaftlichen Ausgangslage und der Spezialisierung des Hauses. Knapp 50 Prozent der Objekte fanden sich in neuen Händen wieder. Mit dieser losbezogenen Quote lag man sogar noch etwas über den Ergebnissen der Vorjahre. ...mehr

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News vom 24.04.2017

International Light Art Award für Satoru Tamura

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Michael Najjar in Berlin

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Frühchinesische Keramik in Leipzig

Frühchinesische Keramik in Leipzig

Die Komplexität des Übergeschlechtlichen in Oldenburg

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