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Am 13.05.2017 Kunstauktion 94 bei Winterberg|Kunst in Heidelberg

© Winterberg|Kunst

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Tänzerin / Franz von  Stuck

Tänzerin / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner

Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel

Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel
© Galerie Weick


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AktuellAktuell:Auktionen

Sotheby’s kann sich einmal mehr auf die Schultern klopfen. In New York hatte man den richtigen Riecher bei der Auswahl der Zeitgenossen

Die richtigen Werke zum richtigen Preis


Sotheby’s mit seinen Highlights der zeitgenössischen Kunst in New York

Alexander Rotter, Leiter der Abteilung der Zeitgenössischen Kunst im Hause Sotheby’s, brachte es im Anschluss an die umsatzstarke Auktion „Contemporary Art“ in New York auf den Punkt, als er sagte, dass jeder Rekordpreis dieser Auktion beweisen würde, dass man die richtigen Arbeiten mit dem richtigen Preisschild für den aktuellen Kunstmarkt versehen hätte. Eine sehr gute losebezogene Verkaufsquote von 80 Prozent konnte am Ende verbucht werden sowie ein Gesamtumsatz von über 256 Millionen Dollar. Aus dem hochkarätigen Angebot stieß vor allem die Schultafel „Untitled (New York City)“ von Cy Twombly aus dem Jahr 1968 heraus. Die sechs Reihen kraftvoller weißer Kreidewirbel auf grauem Grund brachten es mit ihrer reifen Komplexität und monumentalen Größe auf 62,75 Millionen Dollar, Auktionsrekord für den US-amerikanischer Maler und Aushängeschild für die Expertisen der Angestellten bei Sotheby’s, die die Arbeit vormals auf 60 Millionen geschätzt hatten. Damit konnte man den Erzrivalen wieder einmal schlagen, denn Christie’s hielt seit einem Jahr den Twombly-Spitzenpreis für eine vergleichbare, aber etwas kleinere Leinwand bei 60 Millionen Dollar. ...mehr

Gute Ergebnisse für die Kunst des 20. Jahrhunderts bei Bassenge in Berlin

Nike zieht ihren Hut vor einer Marionette


In Antoine de Saint-Exupérys „Kleinem Prinzen“ erkennen die Erwachsenen die Zeichnung des Kindes nicht und sehen nichts anderes als einen Hut. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um eine Schlange, die nichts weniger als einen Elefanten verschlungen hat. Ein Bild, das je nach Zugangsweise eher Respekt einflössen kann gegenüber den Wundern der Natur, oder aber bei eher pragmatischen Personen nur auf einen wenig anregenden Gegenstand hinweist. Joseph Beuys wusste in seiner amüsanten Radierung „Hirsch und Hut“ solche Missverständnisse zu vermeiden. Das junge Tier mit noch kurzem Geweih blickt zur Seite, darüber schwebt ein Hut, der mit etwas Fantasie von einem Kind in ein UFO uminterpretiert werden kann. So könnte Beuys’ Werk auch etwas unheimlicher werden, denn schließlich muss es das Ziel der fliegenden Untertasse in Hutform sein, das schöne Tier zu entführen und auf dem Heimatplaneten anzusiedeln. Trotz wagemutiger Interpretationsmöglichkeiten hielt Beuys’ Kaltnadelradierung aus der Suite „Zirkulationszeit“ von 1982 an ihrem Preisniveau fest und verbesserte sich in der Auktion „Moderne Kunst“ bei Bassenge nur um 200 Euro auf 1.400 Euro. ...mehr

Rückblick: Alte und Neuere Meister bei Ketterer in München

Koesters Enten schwimmen wieder


Franz von Stuck, Neckerei, 1889

Da ist eine ganz schöne Tändelei im Gange: Ein nackter Faun mit behaarten Beinen und Bocksfüßen stellt im lichten Wald einer Nymphe nach, die sich hinter einem mächtigen Baumstamm versteckt. Ihr scheint das verliebte neckische Spiel nichts auszumachen, denn unter den blonden Haaren steht ein Lachen in ihrem Gesicht, das sich nicht zuletzt an den Betrachter wendet. Franz von Stuck schuf 1889 sein Gemälde „Neckerei“ und nahm dabei formal Bezüge bei der Pleinair-Malerei der Schule von Barbizon, inhaltlich bei Arnold Böcklin. Die Thematik des lüsternen Waldgottes wiederholte Stuck darauf in zahlreichen Variationen und entwickelte damit eines seiner beliebtesten und typischsten Sujets. Das mag wohl auch die Kunden beim Münchner Auktionshaus Ketterer begeistert haben. Denn sie ließen nicht locker, um die „Neckerei“ mitnehmen zu können. Bei einem Aufruf von 45.000 Euro konnte sich ein hessischer Kunsthändler erst mit einem Gebot von 95.000 Euro gegen seine Konkurrenz durchsetzen und damit verhalf Stucks Werk zum Auktionshighlight. ...mehr

Van Ham hat mit moderner und zeitgenössischer Kunst das beste Ergebnis seit Bestehen des Kölner Auktionshauses eingefahren – auch dank der 19 sechsstelligen Zuschläge

Im Reich der Rekorde


Entspannt sitzt Fritz Klimschs „Olympia“ auf einem Stein. Ursprünglich war der braun patinierte Bronzeakt aus dem Jahr 1937 für ein Magdeburger Militärlazarett als Personifikation der „Gesundheit“ gedacht. Klimsch legte bei diesem Auftrag deshalb besonderen Wert auf einen schönen Körperbau der jungen Frau, denn die „Gesundheit kann man doch eigentlich nur durch einen schönen Körper darstellen“. Ebenso ruhig und gelassen wie die „Olympia“ kann Van Ham auf die Ergebnisse der letzten Versteigerung mit moderner und zeitgenössischer Kunst blicken. Denn mit den 100.000 Euro für die 1,55 Meter hohe Plastik erzielte das Kölner Auktionshaus einen neuen Auktionsrekord für Fritz Klimsch, dessen Figur in die Hände eines nordrhein-westfälischen Privatsammlers ging. Der Zuschlag liegt dabei weit über den geschätzten 45.000 bis 60.000 Euro. ...mehr

Ergebnisse: Moderne Kunst bei Lempertz in Köln

Zweifler mit Erfolg


August Macke, Spaziergänger unter Bäumen (Leute vor dem Schaufenster), 1914

August Macke war der Star des Abends auf der vergangenen Versteigerung moderner Kunst bei Lempertz. Fünf Arbeiten von dem 1914 in Frankreich gefallenen Künstler hatte das Kölner Auktionshaus im Programm, davon vier, die noch direkt aus seinem Nachlass stammten und zuletzt jahrelang als Leihgaben in Museen aufbewahrt wurden. Alle fünf wurden verkauft. Als besonders begehrt erwies sich eine im letzten Lebensjahr entstandene Kreidezeichnung mit „Spaziergängern unter Bäumen“, die vor einem Schaufenster stehen und die Warenauslagen betrachten – ein typisches Motiv des Expressionisten. Von 150.000 bis 200.000 Euro kletterte das schwarz-weiße Blatt auf 220.000 Euro – internationaler Rekordpreis für eine Macke-Zeichnung. Als eigentliches Hauptlos war sein „Weiblicher Akt von rückwärts auf rosa Grund“ aus dem Jahr 1911 an den Start gegangen, blieb mit 340.000 Euro aber etwas unterhalb der Erwartungen. Mit 210.000 Euro landete das 1907 datierte Frühwerk „Wäsche im Garten in Kandern“ mit einer halb übermalten Ansicht des Bonner Münsters auf der Rückseite im Taxrahmen. ...mehr

Nicht alles nahmen die Sammler bei Grisebachs Auktion „Kunst des 19. Jahrhunderts“ mit

Kinderpilz mit rotem Hut


Wilhelm Leibl, Kücheninterieur, 1888

Wilhelm Leibl hieß der Überraschungssieger der vergangenen Versteigerung von Gemälden und Zeichnungen des 19. Jahrhunderts im Berliner Auktionshaus Grisebach. Auf 40.000 bis 60.000 Euro war das 1888 datierte „Kücheninterieur“ des Realisten angesetzt, der 1844 in Köln zur Welt kam und 1900 in Würzburg starb. Das sowohl motivisch wie in der Umsetzung originelle, für den eigenwilligen Maler aber charakteristische Werk zeigt einen im Halbdunkel versunkenen Raumausschnitt eines einfachen Bauernhauses, in dem sich nur wenige Gegenstände wie Schalen und Brennholz befinden. Wohl schon seit 1891 gehörte das kaum DIN-A4-große Bild dem drei Jahre jüngeren Künstlerkollegen Max Liebermann und nach dessen Tod 1935 seiner Frau Martha. Zwei Jahre später verkaufte die Witwe das Bild, das wiederum ein Jahr darauf in den Besitz der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien überging. Jetzt wurde die Holztafel den Liebermann-Nachfahren zurückerstattet. Vielleicht lag es auch an dieser bewegten Geschichte, dass sich um das Bild ein unerwartet heftiges Bietgefecht entfachte, das erst bei 230.000 Euro sein Ende fand. Nur zwei Leibl-Bilder erzielten auf Versteigerungen bislang höhere Preise. ...mehr

Gute Ergebnisse für die Futuristen und die Österreicher bei der Auktion mit klassischer Moderne im Wiener Dorotheum

Kunst unter Hochdruck


Die italienischen Futuristen waren bei der klassischen Moderne im Dorotheum einmal mehr beliebt. An die Spitze setzte sich Gino Severinis Pastell-Gouache „Sortie Nord-Sud“ von etwa 1913 aus dem Zenit der Bewegung. Den Kunden im Wiener Auktionshaus gefiel die Dynamik und Bewegung der gestrichelten Kreise und Kreissegmente in verschiedenen Farben, die mit zusammen mit den titelgebenden Wörtern an Schilder von Pariser Bahnstationen, an rollenden Züge und deren Rauschschwaden erinnern. Diese Vision vom beschleunigten Leben in der Metropole nahmen sie zur unteren Schätzung von 300.000 Euro mit. Auch Severinis abstrakter „Studio per tango argentino“, eine aus vergleichbaren geometrischen Formen drängend aufgebaute Tuschezeichnung von 1913, war begehrt und kletterte von 12.000 Euro auf 20.000 Euro. Dies war auch der Wert für seine in Bleistiftformen kubistisch zerlegte „La modiste“ von 1915. ...mehr

Starke Nachfrage für expressionistische Druckgrafik in der Sonderversteigerung der Sammlung Buchheim bei Neumeister

Wenn im Schützengraben Kunst entsteht


Mit aufgerissenen Augen blickt Max Beckmann den Betrachter frontal an. 1921 hat der Expressionist mit klaren, sicher gesetzten Linien in der Kaltnadelradierung „Selbstbildnis mit steifem Hut“ eine seiner vielen Selbstbefragungen geschaffen. Der kräftige Abzug war eine von 230 Losnummern, die der Versteigerer Neumeister aus dem Privatnachlass von Lothar-Günther Buchheim und seiner im vergangenen Jahr verstorbenen Frau Diethild in einer Sonderauktion anbot. Die spendable Gesinnung am Austragungsort im Bernrieder Buchheim Museum hielt zuverlässig an und bescherte dem Münchner Auktionshaus schließlich einen Rekorderfolg, denn über 96 Prozent der druckgrafischen Werke fanden einen neuen Besitzer. Über das Nettoergebnis von rund 670.000 Euro freut sich auch das Buchheim Museum, das damit Ankäufe expressionistischer Werke tätigen will. Beckmanns Probedruck trug dazu 65.000 Euro bei. ...mehr

Wählerisch waren die Kunden in der Auktion mit Gegenwartskunst bei Lempertz in Köln. Teils sorgten sie für hohe Zuschläge

Zeitgenossen mit Gesch-Mack


Heinz Mack drückte mit seinen Lichtobjekten der Auktion „Zeitgenössische Kunst“ bei Lempertz in Köln seinen Stempel auf. Besonders ein titelloses Lichtrelief aus Aluminium auf Holz von 1964 der Münsteraner Sammlung Dobermann ließ die Telefone kaum stillstehen, und auch der Saal beteiligte sich rege. Am Ende ergatterte ein Kunsthändler aus der Schweiz die schlichte kleinteilige Metallstruktur für 250.000 Euro und verdoppelte so die Schätzung von 100.000 bis 150.000 Euro. Als wichtige Schritte auf dem Weg zu Macks Lichtreliefs und -kuben aus Aluminium gelten die seit 1956 entstandenen „Dynamischen Strukturen“, vibrierend wirkende senkrechte Linien in reduzierter Farbigkeit, meist in Schwarz-Weiß, die sich zu bewegen scheinen. Sie gehören zu den Frühwerken der ZERO-Künstlergruppe. Eine großformatige Ausführung von 1962 übernahm derselbe Schweizer Käufer für 200.000 Euro anstelle der vorgesehenen 150.000 bis 180.000 Euro, während eine spätere Wachskreidenversion auf Bütten von 1970 für immerhin 36.000 Euro über die Ladentheke ging. Hier waren 25.000 bis 30.000 Euro vorgesehen. ...mehr

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News vom 24.04.2017

International Light Art Award für Satoru Tamura

International Light Art Award für Satoru Tamura

Michael Najjar in Berlin

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Frühchinesische Keramik in Leipzig

Frühchinesische Keramik in Leipzig

Die Komplexität des Übergeschlechtlichen in Oldenburg

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