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Am 01.12.2017 Auktion 1099: Moderne Kunst

© Kunsthaus Lempertz

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Auktionen

Gegenwartskunst bei Sotheby’s in New York

Büchsentod


Und es geht auch schon wieder weiter im Reigen der großen New Yorker Auktionen. Diesmal mit den Zeitgenossen. Sotheby’s, dem mit Impressionisten und Modernen in der vergangenen Woche ein beachtlicher Erfolg gelang, ist mit der zweiten Runde am 11. November dran. Gelistet sind für die Abendauktion 55 Lose, darunter zwanzig aus der Sammlung von Mary Schiller Myers und Louis S. Myers. Deren teuerste Nummern, und zugleich zwei der teuersten während der ganzen Veranstaltung, kommen von Willem de Kooning. Der niederländisch-amerikanische Maler hatte sich zuletzt auf den Londoner und New Yorker Auktionen etwas rar gemacht. Jetzt aber sind mit der fleischigen Bronze „Large Torso“, 1974 als eines von insgesamt neun Exemplaren entstanden, und dem Ölbild „Untitled XV“ aus dem Jahr 1977 zwei kapitale Werke zu haben, mit denen der späte de Kooning eindrucksvoll an die Anfänge seiner abstrakt-expressionistischen Malerei der 1940er Jahre anknüpft. Die Schätzungen liegen zwischen 4 und 7 Millionen Dollar. ...mehr

Trotz weiterhin hoher Zuschlagsquoten: Auch Irene Lehr in Berlin spürt den Rückgang an Angebot und Nachfrage

Berliner Leben


Die Zuschlagsquoten sind weiterhin hoch im Haus der Berliner Auktionatorin Irene Lehr: Fast achtzig Prozent der Lose in der dreißigsten Auktion am 31. Oktober fanden einen Abnehmer. Die absoluten Zahlen aber zeigen, dass sich auch ihr Unternehmen dem allgemeinen Trend nicht entziehen kann: Seit Mai letzten Jahres, als der Gesamtumsatz noch bei über 1 Million Euro lag wie in den Jahren zuvor, hat sich dieser über 900.000 Euro im Oktober 2008 und 750.000 Euro im vergangenen Mai nun auf rund 605.000 Euro annähernd halbiert. Sechsstellige Zuschlagspreise wie vor zwei Jahren ein neu entdecktes Ölgemälde Beckmanns oder im Frühjahr 2008 ein Kirchner-Holzschnitt sind vorerst von der Tagesordnung verschwunden. Diesmal gab es 45.000 Euro als höchsten Betrag, für ein in Aquarell gemaltes Segelboot Emil Noldes. Angepeilt waren 60.000 Euro. Drei weitere Hauptlose der Auktion, Karl Hofers „Die Versehrten“ von 1952 (Taxe 40.000 EUR), Max Peiffer Watenphuls Ölbild „Venedig. Blick auf die Piazzetta di San Marco“ von 1947 (Taxe 25.000 EUR) und Otto Dix’ Spätwerk „Garten im Frühling“ von 1957 (Taxe 45.000 EUR), mussten die Heimreise antreten. ...mehr

Moderne und zeitgenössische Kunst bei Andreas Sturies

Quietschende Sandalen für die Dame


Nachdenklich blickt die betagte Dame ins Weite. Auf dem sandgelben Katalogcover umgibt sie ein dominierender Rahmen. Farblich wie ornamental bewegt, scheinen dessen kantige Formen doch einige Turbulenzen anzudeuten. Erstaunt innehaltend, tritt das Gesicht auf ockerfarbenem Grund vor ihnen zurück. Bei deutlich abnehmender Farbintensität, durchscheinender Leinwand sowie auf der linken Hand gestützt, geht es in die kräftigen Binnenformen des dunkelroten Gewandes über. Fast mag der Betrachter meinen, der berühmte rheinische Akademieprofessor Bruno Goller hätte in dem Ölgemälde des Jahres 1954 heutige Krisen reflektiert. Das beredte Werk in strengem, kubistisch inspiriertem, klar ausgewiesenem Schliff gehört wohl zu den herausragenden Arbeiten seiner mittleren Schaffenszeit, für die der Düsseldorfer Auktionator Andreas Sturies die Summe von 18.000 Euro angesetzt hat. ...mehr

Kunst und Antiquitäten bei Fischer in Luzern – mit vielen alten Bekannten

Sie auch wieder hier?


Lucas Cranach d.Ä. und Werkstatt, Lasset die Kindlein zu mir kommen

Christus steht in der Mitte als der gute Hirte, zu dem die Frauen aufschauen, die Männer etwas distanziert und misstrauisch Abstand halten, die Kinder aber in Scharen herbeikommen. Denn so heißt es im zehnten Kapitel des Evangelisten Markus: „Und sie brachten die Kindlein zu ihm, damit er sie berührte“. Und so prangt es in Lettern auch über der Darstellung, die diese biblische Szene in die Bildlichkeit umsetzt. Wieder einmal ist es ein Gemälde Lucas Cranachs d.Ä. und seiner Werkstatt, das im Luzerner Traditionsauktionshaus Fischer in den Mittelpunkt rückt. Im Mai 2006 eine Madonna mit der Traube für 1,1 Millionen Franken, im vergangenen Juni ein heiliger Hieronymus in der Wüste für 1,2 Millionen Franken, und nun das figurenreiche, ganz auf das Heilsgeschehen zugunsten der Babys und kleinen Jungen und Mädchen konzentrierte Breitformat auf dem Spätwerk des Meisters vielleicht für 800.000 bis 1,2 Millionen Franken. So jedenfalls hat Fischer seine Erwartungen für das Gemälde am 11. November fixiert. ...mehr

Moderne und Zeitgenössische Kunst sowie Design bei Neumeister in München

Die dicke Dame dreht sich


Die besten Stücke seiner Auktion Moderner Kunst am 12. November hat das Team von Neumeister in München wieder als „Ausgewählte Werke“ zusammengestellt. Rund achtzig Losnummern sind es geworden, mit Preisen von der Dreistelligkeit bis in die unteren Regionen sechsstelliger Beträge. Anführer der Liste ist das Werk einer der berühmtesten und bedeutendsten Expressionistinnen. Gabriele Münters „Fuchsie vor Mondlandschaft“, ebenso effektvoll wie lyrisch bei heller Nacht am Fenster des heimischen Berghofes aufgenommen, markiert nicht nur einen künstlerischen Wendepunkt; denn um das mit 1928 angenommene Entstehungsjahr herum schloss sie mit ihrem expressionistischen Werk weitgehend ab und gelangte zum ruhigeren Stil ihrer späteren Jahre. Auch privat blühte die Künstlerin in jener Zeit ähnlich auf wie ihre Blumen am Fenster: In der Silvesternacht 1927/28 hatte sie mit dem Kunsthistoriker und Philosophen Johannes Eichner einen neuen Gefährten gefunden, der sie dreißig Jahre ihres Lebens hindurch begleiten sollte. 120.000 bis 150.000 Euro möchte Neumeister dem Einlieferer nach der Auktion überweisen können. Von Münter stehen außerdem ein charakteristisches Blumenstillleben der Spätzeit 1958 (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR) und das Plakat zu ihrer Ausstellung 1918 in Kopenhagen zur Verfügung (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). ...mehr

Ergebnisse: Jugendstil und Art Déco bei Quittenbaum in München

Tänzerinnen für viel Geld


Demetre Chiparus, Danseuse d’Egypte, um 1925

Nach der Frühjahrsauktion im April traf auch Quittenbaums große Herbstversteigerung von Jugendstil und Art Déco am 20. Oktober den Geschmack der Bieter. Von den knapp neunhundert Objekten wurden in München rund 43 Prozent zugeschlagen, ein für diese Branche durchaus akzeptabler Wert, mit einem Gesamtvolumen von gut 720.000 Euro. Die Stars des Tages waren die Chryselephantine-Skulpturen des gebürtigen Rumänen und Wahlparisers Demetre Chiparus, außerordentlich feine und dekorative Elfenbein- und Bronzeskulpturen auf Onyxsockeln als Ausdruck der lustvollen Zwanziger Jahre. Die große „Danseuse d’Egypte“ setzte sich mit einem Zuschlag von 40.000 Euro an die Spitze dieser Serie (Taxe 18.000 EUR), gefolgt von ihren Kolleginnen „au cerceau“ – Vorbild war die Tänzerin Zoula de Boncza – für 36.000 Euro (Taxe 26.000 EUR) und aus Palmyra für 14.000 Euro (Taxe 8.000 EUR). Im selben Fahrwasser schwammen auch Ferdinand Preiss’ weiblicher Akt „Die Welle“ von 1906/10 zu 9.000 Euro (Taxe 8.000 EUR) und Claire Jeanne Robertine Colinets „Hindu“-Tänzerin um 1925 zu 5.000 Euro (Taxe 7.000 EUR). ...mehr

Kunst bei Winterberg

Siegfried gegen Lüdegast


Rembrandt, Faust in der Studierstube, um 1652

Grafik steht wieder im Mittelpunkt von Winterbergs Kunstauktion am 7. November in Heidelberg. Die Alten Meister finden einmal mehr in Rembrandt ihren Herrn und Meister. 15.500 Euro soll seine berühmte Radierung „Faust in der Studierstube“ aus der Zeit um 1652 kosten, gefolgt von Petrus und Johannes an der Pforte des Tempels 1659 bei 6.800 Euro und dem Bauern mit Weib und Kind ebenfalls um 1652 für 4.800 Euro. Albrecht Dürer verblasst dagegen. Über 3.800 Euro für seinen Holzschnitt „Mariae Tempelgang“ aus dem Marienleben um 1504/05 kommen zumindest die Schätzungen nicht hinaus. Zu nennen sind ferner Paulus Moreelses Clair-obscur-Holzschnitt „Cupido mit zwei Nymphen tanzend aus dem Jahr 1612 (Taxe 1.650 EUR), Lucas van Leydens elegantes Paar in der Landschaft, ein Kupferstich von 1520 für 1.200 Euro, oder auch Jan Lievens, der seine Radierung „Die streitenden Spieler und der Tod“ von etwa 1640 für 980 Euro beisteuert. Als eines der wenigen Ölbilder versucht ein Philipp Peter Roos zugeschriebener Hirte mit Ziegen, Widder und Hund vor einer Gewitterlandschaft bei 3.800 Euro sein Glück. ...mehr

Die Auktion von Impressionisten und Moderne bei Sotheby’s ist trotz Krise immer noch von beeindruckender Qualitätsfülle

Lauter Hüte


Man wundert sich nicht, dass das materielle Gesamtvolumen der Impressionisten- und Moderneauktion bei Sotheby’s in New York gegenüber der Herbstauktion 2008 deutlich, um fast zwei Drittel, zurückgegangen ist. Erstaunlich wirkt im Gegenteil eben doch noch die stattliche Schar an Gemälden und Skulpturen, die sich trotz aller Krisenstimmung zur Abendauktion am 4. November eingefunden hat und zu Recht gelegentlich auch Erwartungen von zweistelligen Millionenpreisen weckt. 68 Losnummern listet der Katalog, etwas über 100 Millionen Dollar sollen sie insgesamt einspielen, was immerhin einem Durchschnittspreis von rund 1,5 bis 1,6 Millionen Dollar entspricht. ...mehr

Erfolge mit moderner Kunst, Misserfolge mit Design bei Nagel in Stuttgart

Frauenteppich nicht willkommen


Lovis Corinth, Kind zu Pferd, 1920

Das heterogene, von einigen Höhen gekennzeichnete Angebot moderner Kunst bei Nagel stieß am 17. Oktober in Stuttgart wieder auf eine bieterfreundliche Kundschaft. Mehr als die Hälfte der rund 730 Losnummern fand einen Abnehmer, eingerechnet die unter Vorbehalt zugeschlagenen Objekte waren es sogar rund 60 Prozent. Teil II listete die teuren Kostbarkeiten. Eine der ersten war Max Ackermanns blautönige titellose Farbfeldmalerei aus dem Jahr 1964, schon vom Künstler selbst als unverkäuflich hochgeschätzt. Sie bestätigte mit 33.000 Euro souverän die hohen Ansprüche (Taxe 25.000 EUR). Bald darauf folgte der expressive Karton „Kind zu Pferd“ von Lovis Corinth aus dem Jahr 1920: 40.000 Euro bedeuteten den zweiten Platz der Rangliste (Taxe 35.000 EUR). Dicht dahinter lag mit 36.000 Euro ein attraktives Tuschfederaquarell Lyonel Feiningers, das eines seiner filigranen, flächig komponierten Segelschiffe auf dem Meer von 1935 zeigt (Taxe 25.000 EUR). ...mehr

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Art Düsseldorf: Geglückte Premiere

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Galerie Bassenge Berlin - Hermann Max Pechstein, Vor blauem Vorhang, 1917

Schwester vor blauem Vorhang
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Van Ham Kunstauktionen - Sammlung Rozenburger Eierschalenporzellan

Maladie de porcelaine
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Van Ham Kunstauktionen - Hemmerle Granat-Ohrclips, München, um 2000

Teurer Diamantenregen
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Van Ham Kunstauktionen - Esaias van de Velde d.Ä., Landschaft mit Schlittschuhläufern, 1625

Ein seltenes Eisvergnügen
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Galerie Flügel-Roncak - Mr.Brainwash - Katalog

Erste deutschsprachige Publikation zu Mr. Brainwash erschienen.
Galerie Flügel-Roncak

Galerie Flügel-Roncak - Mr. Brainwash - Einstein Love is the Answer.

neue Mr. Brainwsh Arbeiten eingetroffen. Unikate direkt aus den USA,
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Wahrnehmung des Anderen - Wechselwirkungen
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