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Am 23.09.2017 53. Kunstauktion - Bildende Kunst des 17. - 21. Jahrhunderts

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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Auktionen

Kunst und Antiquitäten vor allem aus Sachsen bei Schmidt in Dresden

Kindlicher Eros


Die deutsche Kunst der Zwischenkriegszeit hat noch manche Überraschung zu bieten. Dazu gehört etwa der 1893 in Nürnberg geborene Bruno Paul Seener, der nach seinem Studium an der Dresdner Kunstakademie vor allem in Sachsen tätig war. Mit seinem „Bildnis eines Knaben mit Kleeblatt“ zeigt er sich als ausgewiesener Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Um 1924 schuf er das Portrait des damals etwa achtjährigen Adolf Mahnke in altmeisterlicher Lasurtechnik. Der zarte schlanke Junge mit vollem Haar und rundlichem Gesicht blickt mit seinen großen braunen Augen durch den Betrachter hindurch in die Ferne. Von dem grazilen nackten Körper vor schwarzem Hintergrund geht ein gewisser Eros aus, der aber nur Anspielung und nicht eigentliches Bildthema ist. Obwohl Seener das Bildnis im Auftrag seines Freundes und Dresdner Akademieprofessors Adolph Mahnke fertigte, liegt in der Bildfindung etwas Überpersönliches, etwa das damalige Interesse an androgyner Körperlichkeit. 2010 sorgte Seener mit seinen „Drei Grazien“ von 1937 bei Ketterer in München für den noch immer gültigen Auktionsrekord von 48.000 Euro. Daran will nun das Auktionshaus Schmidt anknüpfen und sieht für das einfühlsame Kinderbildnis 8.500 Euro vor. ...mehr

Ketterer kann besonders im Bereich der Zero-Kunst hohe Gewinne verbuchen und erzielt zudem in der Contemporary Art einen deutschlandweiten Höchstpreis für Jason Martin

Festgenagelt


Martin Luther erhielt 1530 als Geschenk Friedrichs des Großmütigen, des Prinzen und späteren Kurfürsten von Sachsen, einen Siegelring mit Wappen, das er als Symbol seines Glaubens betrachtete: eine weiße Rose mit schwarzem Kreuz in einem roten Herzen vor blauem Hintergrund. In Otto Pienes Interpretation dieser „Luther Rose“ von 1962 sticht inmitten eines strahlend roten Hintergrundes ein tiefschwarzes Brandloch hervor. In Anlehnung an den Titel ruft das Werk Vorstellungen von Blut und Passion sowie Auferstehung und neues Leben ins Gedächtnis. Sowohl die Farbigkeit als auch der Herstellungsprozess des blütenartigen Brandflecks erwecken darüber hinaus die Assoziation an Feuer, ein Charakteristikum des Zero-Künstlers. Das frühe Öl-, Feuer- und Rußbild ließ beim Auktionshaus Ketterer ein reges Bietgefecht zwischen internationalen Sammlern aufkommen, das erst mit 280.000 Euro aus einer nordrhein-westfälischen Privatsammlung sein Ende fand. Angedacht waren lediglich 150.000 bis 200.000 Euro. ...mehr

Mit einer durchschnittlichen Verkaufsrate und einigen Spitzenergebnissen schloss das Dorotheum seine Auktion „Jugendstil und angewandte Kunst des 20. Jahrhunderts“ ab

Die erfolgreiche Kette der Flöge


Koloman Moser, Muffkette, 1905

Das war schon ein besonderes historisches Stück, das die vergangene Jugendstil-Auktion beim Dorotheum in Wien anführte: Die Muffkette von Koloman Moser, die Gustav Klimt einst Emilie Flöge schenkte. Die Modeschöpferin und Unternehmerin, die Muse und Geliebte Klimts, trug die lange Silberkette gerne mit anderem Schmuck über ihren weiten, korsettlosen Reformkleidern, die mit ihren geometrischen Mustern von den Ideen der Wiener Werkstätte beeinflusst waren. In dieser Art kreierte Moser auch 1905 die zurückgenommene Formensprache seiner Kette aus zwei silbernen Gliedersträngen, die in regelmäßigen Abständen mit ausgestanzten Quadraten verbunden sind und von kleinen Rautenformen unterteilt werden. Die schlichte Eleganz bezauberte die Kunden des Dorotheums: Ausgehend von einem Schätzpreis von 60.000 bis 80.000 Euro überschlugen sich die Gebote, die erst bei 160.000 Euro ein Ende fanden. ...mehr

Koller kann gute Ergebnisse für Impressionisten, Moderne und Zeitgenossen verbuchen. Die Schweizer Kunst ist am umsatzstärksten

Dreifach hält besser


Giovanni Giacometti, Panorama von Flims, 1904

Der Mittelteil des vier Meter breiten Triptychons „Panorama von Flims“ gewährt einen weiten Blick von einer Anhöhe oberhalb der Gemeinde im Schweizer Kanton Graubünden auf eine sattgrüne Landschaft mit einigen Hotelbauten. Im Auftrag der Inhaber des dortigen Hotels „Waldhaus“ fertigte Giovanni Giacometti im Jahr 1904 das Panorama, das den mehrteiligen Kurhaus-Komplex in die Berglandschaft einbettet. Der linke Seitenflügel flankiert mit dem nahegelegenen Caumasee, auf dem rechten Bild sieht man die 1880 erbaute Badeanstalt. Das Triptychon wurde jedoch bald nach seiner Fertigstellung wieder abgehängt und erst 1986 vom damaligen Hoteldirektor im Fundus des Waldhauses wiederentdeckt. Seit kurzer Zeit ist die amerikanische Investmentgruppe Z Capital Partners neue Inhaberin der Luxusherberge, die für Giacomettis Triptychon keinen Platz mehr sah. Schon als Highlight der Sparte der Schweizer Kunst beim Auktionshaus Koller angepriesen, bestätigte die bunte lichtdurchflutete Alpenwelt die Erwartungen und schmeichelte dank doppeltem Heimvorteil durch Schweizer Autorenschaft und Inhalt dem Bieterpublikum. Wen wundert’s – das Gemälde ging zum neuen Giacometti-Rekord von 3,5 Millionen Franken an einen heimatverbundenen Schweizer Privatsammler. ...mehr

Sotheby’s schließt die Londoner Auktion zur europäischen Malerei des 19. Jahrhunderts mit guten Ergebnissen ab und kann besonders mit idyllischen Landschaften und verträumten Figurenbildern punkten

Schlafend zum Erfolg


Henri Gervex, Rolla, nach 1878

Schlafend liegt die junge Frau im Bett. Ihre langen Haare schmiegen sich sanft fließend um ihr Haupt. Der zarte Hautton hebt sich deutlich von dem weißen Bettlaken und den darauf aufgetürmten Kissen ab, die die Assoziation an Wolken hervorrufen. Ihre Scham ist leicht vom Betttuch versteckt, die Brüste sind entblößt. Dennoch wirkt die Schlafende beinahe unschuldig. Die nackte in Szene gesetzte Frau erinnert in ihrer Positionierung an Alexandre Cabanels „Geburt der Venus“ von 1863. Dass es sich in Henri Gervex’ Ölgemälde „Rolla“ nicht um die Darstellung einer Göttin handelt, wird jedoch schnell klar. Gervex nimmt in der verkleinerten Replik seines 1878 entstandenen Skandalgemäldes, das im Musée des Beaux-Arts in Bordeaux hängt, Bezug auf das gleichnamige Gedicht des französischen Schriftstellers Alfred de Musset aus dem Jahr 1833. Musset erzählt die Geschichte des aus begüterter Familie stammenden Jacques Rolla, der nach seinem äußerst ausschweifenden Leben nun vor dem Bankrott steht. Nachdem er eine Nacht mit der Prostituierten Marion verbracht hat, beschließt Rolla, seinem Leben bald ein Ende zu setzen. Der französische Realist Gervex stellt die Szene am Morgen danach dar – kurz vor dem tödlichen Sprung aus dem Fenster. Während das Werk zu seiner Zeit viel Kritik erntete, landete es in der Auktion „19th Century European Paintings“ bei Sotheby’s mit einer Steigerung von 400.000 Pfund auf 1,15 Millionen Pfund nicht nur auf Platz Eins der Zuschlagsliste, sondern konnte auch den neuen Auktionsrekord des Künstlers verbuchen. ...mehr

Bei günstig taxierten Werten konnte sich die Alte Kunst bei Neumeister in München guten Zuspruchs erfreuen

Mittelalter für England


Glasscheibe, Straßburg, um 1270

Mit fast 66 Prozent Zuschlagsquote bei knapp 390 Losen trotzte Neumeister der Behauptung, dass die Alte Kunst und das Kunsthandwerk tot seien. Am beliebtesten war die Sparte Kunstgewerbe, Toplos eine farbige Glasscheibe, bei der das Münchner Auktionshaus im Vorfeld umfangreiche Recherchen unternommen hatte. So konnte mit hoher Wahrscheinlichkeit bewiesen werden, dass die bleiverglaste Geißelung Achiors durch den Feldherrn Joab aus der Straßburger Kirche St. Thomas und der Zeit um 1270 stammte. Ihre Schätzung von mindestens 30.000 Euro erhöhten engagierte Telefonbieter aus England und Frankreich; letztlich ging das zerbrechliche Kleinod an den englischen Kunden für 75.000 Euro. Bei den Glaspreziosen ging es erfolgreich weiter. Der zweite Star des Abends hatte rund 600 Jahre weniger auf dem Buckel und war ein Zeugnis feinster Jugendstilkunst: Die in zahlreichen Grün- und Blautönen gehaltene Hängelampe „Dragonfly“ produzierten um 1899 die Tiffany Studios in New York, und so waren es auch besonders nordamerikanische Bieter, die den Schätzpreis in ein Ergebnis von 35.000 Euro umwandelten. ...mehr

Porzellan, Fayencen und Schmuck erfahren ein sommerliches Hoch in der Kunstgewerbe-Auktion von Lempertz in Köln

Ein Lamm lässt sich feiern


David Roentgen, Zylinderbüro, Neuwied um 1790

Edles Mahagoniholz auf Birke und Eiche, feuervergoldete Bronzeauflagen und ein zierlich elegantes Design: Diese drei Komponenten schmücken ein klassizistisches Zylinderbüro des Ebenisten David Roentgen vom Ende des 18. Jahrhunderts, das in der vergangenen Auktion von Kunstgewerbe bei Lempertz zum Blickfang avancierte. Denn nicht alle angepriesenen Möbel erfreuten sich eines solch hohen Interesses, wie das schmucke Schreibmöbel mit Innenfächern und -schüben. David Roentgens Idee, seinem Tischchen erstmals in der Möbelgeschichte eine zylindrische Abdeckung ohne Lamellen, sondern aus einem gebogenen Holzstück zu verleihen, ließ Bieterherzen höher schlagen und führte zu der Bestätigung des oberen Schätzwertes von 160.000 Euro. Auch wenn die Verkaufsquote bei den „Ausgewählten Objekten“ nur bei knapp 47 Prozent lag, erfreute sich die Kölner Versteigerung von Kunsthandwerk und Schmuck insgesamt guter Ergebnisse. Wurden doch mit den anderen Auktionsteilen fast Zweidrittel der über 1000 Losnummern veräußert, teils zu überraschend hohen Kaufsummen, vor allem in der Schmucksparte. ...mehr

Der Berliner Versteigerer Grisebach ist immer noch der Hort der Moderne im deutschen Auktionsmarkt. Doch diesmal musste er auch mit zähen Phasen kämpfen

Paradies-Millionen


Otto Mueller, Zwei Mädchen mit gegabeltem Baum, um 1916/17

Mit zwei Millionenwerten behauptete Grisebach in Berlin eindrucksvoll seine Marktführerschaft im Bereich der Klassischen Moderne. Kein anderes deutsches Auktionshaus konnte in diesem Frühjahr mit solchen Zuschlagshöhen aufwarten. Otto Mueller war einer der beiden Kandidaten und dafür mit seinem charakteristischen Motiv zweier nackter junger Frauen in heiterer Badeseenlandschaft angetreten. Mit dem um 1916/17 in Leimfarben alla prima gemalten Bild huldigt er der ursprünglichen Einheit von Mensch und Natur. Mitten im Ersten Weltkrieg trübt nichts die ungezwungene Lebensfreude der beiden Mädchen in dem stillen arkadischen Landschaftsausschnitt. Dieses Paradiesische war der geistige und emotionale Zufluchtsort Muellers, an dem er seine Faszination für Eros und Schönheit des weiblichen Körpers immer wieder darlegen konnte. Für die „Zwei Mädchen mit gegabeltem Baum“, die 1918 der Frankfurter Sammler Carl Hagemann erwarb, interessierte sich jetzt skandinavisches Museum und konnte die beiden zur unteren Schätzung von 1 Million Euro mitnehmen. ...mehr

Van Ham schließt die Auktionen zur Alten Kunst und dem Kunstgewerbe mit durchweg guten Ergebnissen ab. Von Vorteil waren dabei mehrere exquisite Privatsammlungen

Stürmischer Erfolg


Raden Sarief Bustaman Saleh Ben Jaggi, Segler in schwerer See, 1840

Mit den drei Segelschiffen treibt der Sturm ganz schön sein Unwesen. Die hohen Wellen werfen die Segler auf dem weiten Meer mit leichtem Spiel hin und her und geben sie dem Untergang preis. Einer scheint schon zerstört; denn es schwimmen einige Trümmerteile in der stürmischen See. Doch zwischen den dicken grauen Wolken lässt ein kleiner Spalt blauen Himmels Hoffnung erwachen. Ist der Sturm bald vorüber? Mit diesem Seestück greift Raden Sarief Bustaman Saleh Ben Jaggi 1840 auf ein gängiges Genre der niederländischen Kunst zurück, das er wohl als Schüler in der Werkstatt Andreas Schelfhouts in Den Haag kennengelernt hat. Vierzehn Gemälde mit maritimen Motiven vor allem aus dem Frühwerk zwischen 1838 und 1842 sind von dem javanischen Prinzen bekannt. „Die Segler in schwerer See“ waren mit großer Wahrscheinlichkeit auf der Akademie-Ausstellung 1840 in Dresden zu sehen und wurden damals mit viel Lob bedacht. Und auch jetzt kamen sie bei der Kundschaft von Van Ham gut an. Internationale Bieter an den Telefonen ließen den unteren Schätzpreis von 20.000 Euro schnell in die Höhe steigen, bis ein indonesischer Privatmann bei 36.000 Euro die Oberhand behielt. ...mehr

ArchivArchiv*07/2017 - 07/2017 - 07/2017 - 06/2017 - 06/2017  - 06/2017 - 05/2017 - 05/2017 - 05/2017 - 05/2017 - 04/2017  - 03/2017 - 03/2017 - 03/2017 - 01/2017 - 01/2017 - 12/2016  - 12/2016 - 11/2016 - 11/2016 - 11/2016 - 11/2016 - 11/2016  - 10/2016 - 10/2016 - 09/2016 - 09/2016 - 08/2016 - 08/2016  - 07/2016 - 07/2016 - 06/2016 - 06/2016 - 06/2016 - 06/2016  - 06/2016 - 05/2016 - 05/2016 - 05/2016 - 05/2016 - 04/2016  - 04/2016 - 03/2016 - 03/2016 - 02/2016 - 02/2016 - 01/2016  - 01/2016 - 12/2015 - 12/2015 - 12/2015 - 11/2015 - 11/2015  - 11/2015 - 11/2015 - 11/2015 - 11/2015 - 10/2015 - 10/2015  - 10/2015 - 10/2015 - 09/2015 - 09/2015 - 08/2015 - 08/2015  - 07/2015 - 07/2015 - 07/2015 - 06/2015 - 06/2015 - 06/2015  - 06/2015 - 06/2015 - 05/2015 - 05/2015 - 05/2015 - 05/2015  - 05/2015 - 04/2015 - 04/2015 - 04/2015 - 03/2015 - 03/2015  - 03/2015 - 02/2015 - 02/2015 - 02/2015 - 01/2015 - 01/2015  - 12/2014 - 12/2014 - 12/2014 - 12/2014 - 11/2014 - 11/2014  - 11/2014 - 11/2014 - 11/2014 - 11/2014 - 11/2014 - 10/2014  - 10/2014 - 10/2014 - 09/2014 - 09/2014 - 09/2014 - 08/2014  - 08/2014 - 08/2014 - 07/2014 - 07/2014 - 06/2014 - 06/2014  - 06/2014 - 06/2014 - 06/2014 - 05/2014 - 05/2014 - 05/2014  - 05/2014 - 05/2014 - 05/2014 - 04/2014 - 04/2014 - 04/2014  - 04/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 02/2014 - 02/2014  - 01/2014 - 01/2014 - 12/2013 - 12/2013 - 12/2013 - 12/2013  - 11/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 11/2013  - 11/2013 - 10/2013 - 10/2013 - 10/2013 - 10/2013 - 09/2013  - 08/2013 - 08/2013 - 07/2013 - 07/2013 - 07/2013 - 06/2013  - 06/2013 - 06/2013 - 06/2013 - 06/2013 - 06/2013 - 06/2013  - 05/2013 - 05/2013 - 05/2013 - 05/2013 - 05/2013 - 05/2013  - 05/2013 - 05/2013 - 04/2013 - 04/2013 - 04/2013 - 04/2013  - 04/2013 - 03/2013 - 03/2013 - 02/2013 - 02/2013 - 01/2013  - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012 - 12/2012 - 12/2012 - 12/2012  - 11/2012 - 11/2012 - 11/2012 - 11/2012 - 11/2012 - 11/2012  - 11/2012 - 11/2012 - 11/2012 - 10/2012 - 10/2012 - 10/2012  - 10/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 08/2012 - 08/2012 - 07/2012  - 07/2012 - 07/2012 - 07/2012 - 06/2012 - 06/2012 - 06/2012  - 06/2012 - 06/2012 - 06/2012 - 05/2012 - 05/2012 - 05/2012  - 05/2012 - 05/2012 - 05/2012 - 05/2012 - 05/2012 - 04/2012  - 04/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 03/2012 - 03/2012 - 02/2012  - 02/2012 - 02/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 12/2011  - 12/2011 - 12/2011 - 12/2011 - 12/2011 - 11/2011 - 11/2011  - 11/2011 - 11/2011 - 11/2011 - 11/2011 - 11/2011 - 11/2011  - 10/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 09/2011  - 09/2011 - 09/2011 - 07/2011 - 07/2011 - 07/2011 - 07/2011  - 07/2011 - 06/2011 - 06/2011 - 06/2011 - 06/2011 - 06/2011  - 06/2011 - 05/2011 - 05/2011 - 05/2011 - 05/2011 - 05/2011  - 05/2011 - 05/2011 - 05/2011 - 05/2011 - 04/2011 - 04/2011  - 04/2011 - 03/2011 - 03/2011 - 02/2011 - 02/2011 - 02/2011  - 01/2011 - 01/2011 - 01/2011 - 12/2010 - 12/2010 - 12/2010  - 12/2010 - 11/2010 - 11/2010 - 11/2010 - 11/2010 - 11/2010  - 11/2010 - 11/2010 - 11/2010 - 10/2010 - 10/2010 - 10/2010  - 10/2010 - 10/2010 - 09/2010 - 09/2010 - 08/2010 - 08/2010  - 07/2010 - 07/2010 - 07/2010 - 07/2010 - 06/2010 - 06/2010  - 06/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 06/2010  - 05/2010 - 05/2010 - 05/2010 - 05/2010 - 05/2010 - 05/2010  - 05/2010 - 05/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 04/2010  - 03/2010 - 03/2010 - 03/2010 - 02/2010 - 02/2010 - 01/2010  - 12/2009 - 12/2009 - 12/2009 - 12/2009 - 12/2009 - 12/2009  - 11/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 11/2009  - 11/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 10/2009  - 09/2009 - 09/2009 - 07/2009 - 07/2009 - 07/2009 - 07/2009  - 07/2009 - 06/2009 - 06/2009 - 06/2009 - 06/2009 - 06/2009  - 06/2009 - 05/2009 - 05/2009 - 05/2009 - 05/2009 - 05/2009  - 05/2009 - 05/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 04/2009  - 03/2009 - 03/2009 - 03/2009 - 02/2009 - 02/2009 - 02/2009  - 01/2009 - 01/2009 - 12/2008 - 12/2008 - 12/2008 - 12/2008  - 12/2008 - 12/2008 - 12/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 11/2008  - 11/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 10/2008 - 10/2008  - 10/2008 - 10/2008 - 10/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 09/2008  - 08/2008 - 07/2008 - 07/2008 - 07/2008 - 07/2008 - 06/2008  - 06/2008 - 06/2008 - 06/2008 - 06/2008 - 06/2008 - 06/2008  - 06/2008 - 06/2008 - 05/2008 - 05/2008 - 05/2008 - 05/2008  - 05/2008 - 05/2008 - 05/2008 - 05/2008 - 04/2008


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Nach heftiger Kritik: Documenta sagt Performance ab

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Kunst der Kolonialzeit in Bremen

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