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Am 01.12.2017 110. Auktion: Gemälde Alter und Neuerer Meister - Zeichnungen des 15. - 19. Jahrhunderts

© Galerie Bassenge Berlin

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Auktionen

Italienisches Design und Glas bei Quittenbaum

Winzlingspfau


Gio Ponti, Schale aus der Serie „La Venatoria“, um 1925

Nach Skandinavien im vergangenen Mai hat sich das Münchner Auktionshaus Quittenbaum für seine kommende Auktion am 20. September nun wieder einmal Design und Glas des 20ten Jahrhunderts aus Italien vorgenommen. Die zweiteilige Nachmittagsauktion listet vor allem Klassiker an Möbeln und Einrichtungsgegenständen, darunter auch einige frühe Arbeiten wie Gio Pontis mit einer feurigen Jägerin zu Pferde bemalte Schale aus der Serie „La Venatoria“ um 1925 für 4.000 bis 5.000 Euro oder Osvaldo Borsanis betont eleganten Barschrank mit figürlich dekorierten Spiegelgläsern aus dem 1930er oder 1940er Jahren für 6.500 bis 7.000 Euro. In letzterem kündigen sich indes bereits Merkmale an, die für die ganze kommende Generation bindend sein sollten: strenge Beschränkung auf kantige Umrissformen und Funktionalität, aber zugleich feine Verarbeitung solider bis edler Materialien. Auch ein im Stil Carlo Paganis gehaltenes, aber wohl nicht von ihm selbst entworfenes, streng rhythmisch gegliedertes Bücherregal aus den 1940er Jahren für 9.500 bis 12.000 Euro basiert auf diesen neusachlichen Prinzipien. ...mehr

Unter den gut 550 Stücken an Kunst und Antiquitäten bei Art & Auktionen gibt es wenig Herausragendes

Klippen im Meer des Mittelmaßes


Alexander Kanoldt, Olevano II, 1925

Mit einer Auswahl von gut 550 Stücken startet das Münchner Haus Art & Auktionen am 23. September in seine Herbstsaison. Leicht haben es Martina und Michael Scheublein nicht, sich auf dem umkämpften Markt zu behaupten. So kann der Auktionskatalog nur mit wenigen Objekten aufwarten, die aus dem Meer dekorativer Gebrauchskunst hinausragen. Dass diese nicht unbedingt zu den hochpreisigen gehören, kann für manchen Sammler, der nicht viel Geld zu investieren hat, ein Anlass sein, das Angebot aufmerksam zur Kenntnis zu nehmen. Prunkstück der Auktion ist die siebenbändige „Phytanthoza iconographia“ von Johann Wilhelm Weinmann in der ersten zwischen 1737 und 1745 erschienen Auflage. Das siebenbändige Pflanzenbuch mit seinen 1025 Farbstichtafeln ist marktüblich bewertet und soll dem Käufer mindestens 42.000 Euro wert sein. ...mehr

Kunst und Antiquitäten bei Schmidt in Dresden

Vergangene Zeiten


Peder Mork Mønsted, Frühling im Wald bei Sæby, 1912

Spiegelglatt – so wirkt die Malerei des dänischen Meisters Peder Mork Mønsted. Der 1859 als Sohn eines Schiffsbauers geborene Künstler gehört zu spätesten Vertretern einer Kunstauffassung, die bereits im Jahr seiner Geburt einigen Künstlern insbesondere in Frankreich als veraltet galt. Dennoch war er mit seinen Landschaften, die sich der heimischen Gegebenheiten bedienten und sie mit einer fast fotorealistischen Präzision auf die Leinwand bannten, zugleich einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Vertreter seiner Zunft. Eines dieser Gemälde, 1912 als „Frühling im Wald bei Sæby“ entstanden, bietet das Dresdner Auktionshaus Schmidt auf seiner kommenden Kunst- und Antiquitätenauktion am 17. September an. 18.000 Euro hat man als Schätzung fixiert, was ungefähr dem üblichen Marktwert des gut 120 Zentimeter hohen Bildes entsprechen dürfte. ...mehr

Alte Kunst und Antiquitäten bei Neumeister in München

Madonna am Fass


Abraham Daniëlsz Hondius, Wildschweinjagd

Mit einem gewohnt umfangreichen, an wirklich Aufsehenerregenden aber überschaubaren Angebot alter Kunst und Antiquitäten startet das Münchner Auktionshaus Neumeister am 21. September in die Herbstsaison. So ist bei den alten Meistern Abraham Daniëlsz Hondius’ dramatisch inszenierte Wildschweinjagd in raffiniertem Spiel aus Licht und Schatten mit 25.000 bis 28.000 Euro bereits eines der Hauptlose des Tages. Ein weiteres verbirgt sich im Kunsthandwerk: 20.000 bis 30.000 Euro soll ein deutscher Kabinettschrank kosten, der unter Verwendung älterer Teile des 17ten und 18ten Jahrhunderts wohl erst im 19ten Jahrhundert seine heutige turmfassadenartige Gestalt erhielt. Eingearbeitet ist eine Uhr, über der eine weibliche Personifikation der Zeit mit Stundenglas und Sense thront. Mit 30.000 bis 35.000 Euro ist ein gut erhaltenes Exemplar aus der nach Entwürfen François Bouchers hergestellten Tapisseriefolge „La noble pastorale“ aus der Manufaktur Beauvais ausgewiesen. Bei den Skulpturen schließlich gibt es eine stehende Margarete aus dem mittel- oder norddeutschen Raum des 14ten Jahrhunderts für 24.000 bis 26.000 Euro. ...mehr

Auch mit europäischer Salonkunst des 19ten Jahrhunderts kann man in New York viel Geld verdienen. Das zeigte sich bei Sotheby’s

Großes Meeting


Lawrence Alma-Tadema, The Meeting of Antony and Cleopatra: 41 BC, um 1883

Das teuerste Kunstwerk in der großen New Yorker Auktionswoche Anfang Mai war keine Arbeit des Impressionismus oder der klassischen Moderne, wie es sonst üblich ist, sondern ein Gemälde eines viktorianischen Salonheroen. Unerwartet kämpften zwei Telefonbieter bei Sotheby’s acht Minuten lang um Lawrence Alma-Tademas gar nicht mal so große Tafel „The Meeting of Antony and Cleopatra: 41 BC“, bis aus der Schätzung von 3 bis 5 Millionen Dollar immerhin das erkleckliche Sümmchen von 26 Millionen Dollar wurde. Und wie schon im vergangenen November, als Sotheby’s mit „The Finding of Moses“ bei 32 Millionen Dollar reüssierte, war es auch diesmal ein Paradebeispiel aus Alma-Tademas Schaffen. Leicht schwülstig, aber nicht zu übertrieben, mit einem Anflug von Erotik und seiner Detailfreude hat er sich die erste Zusammenkunft zwischen Antonius und Cleopatra im Jahr 41 vor Christus auf dem Mittelmeer in zwei reich geschmückten Barken ausgemalt. Kein Wunder also, dass diese für das antike Rom so bedeutende geschichtliche Genreszene nicht unbeachtet liegenblieb und für brutto 29,2 Millionen Dollar in neue Hände ging. ...mehr

Die zeitgenössische Kunst ist bei Sotheby’s in Paris auf dem Vormarsch

Die Kraft der Farbe


Eindeutig auf der Kunst nach 1945 lag der Schwerpunkt der zweitätigen Auktionsfolge bei Sotheby’s in Paris. Die Künstler des Impressionismus und der Moderne konnten der Übermacht ihrer jüngeren Kollegen nicht allzu viel entgegensetzten. Das machen schon die nüchternen Zahlen deutlich: 161 Lose traten gegen 98 an, inklusive Aufgeld stehen acht Millionenpreise nur drei gegenüber, der Bruttoumsatz der Zeitgenossen lag bei 24,85 Millionen Euro, der der älteren Künstlergarde bei 16,1 Millionen Euro, was zusammen das beste Ergebnis der Pariser Dependance von Sotheby’s in dieser Sparte ist, und neue Auktionsrekorde gab es nur bei der Gegenwartskunst. Der erste Rang gebührt hier Nicolas de Staël, der seine opulent schimmernde, bezaubernde Leinwand „Agrigente“ von 1954 einsetzte. Die nicht allzu große, abstrakte Farbkonzentration in den Komplementärkontrasten Gelb und Dunkelviolett sowie Rot und Rosa ist von südlicher Landschaft und Wärme inspiriert. Seit 1966 gehörte sie der selben Schweizer Familie, die sich nun bei 1,2 bis 1,8 Millionen Euro davon trennen wollte. Der europäische Privatsammler, der die Oberhand behielt, musste aber noch einiges Geld darauf legen. Erst bei 2,15 Millionen Euro fiel der Hammer, was für ihn brutto 2,47 Millionen Euro ausmachte – neuer Rekord für Nicolas de Staël und teuerstes Werk der Pariser Auktionsrunde. ...mehr

Rückblick: Fotografie bei Bassenge

Menschenbilder


Carlo Ponti, Portraits einer Wasserträgerin, eines Austernhändlers und eines Pilzverkäufers, um 1860

Carlo Ponti hat der einfachen Bevölkerung schon früh ein Denkmal gesetzt, als er in den 1860er Jahren eine jugendliche Wasserträgerin, einen älteren Austernhändler und einen ebenfalls jungen Pilzverkäufer in seinem Studio fotografierte. An einem persönlichen Portrait der Dargestellten war dem Venezianer nicht gelegen, vielmehr ging es ihm um eine typenhafte Beschreibung der arbeitenden Schicht. Nüchtern und sachlich, ohne pittoresken Schnörkel, im Halbprofil und in schlichter, teils schäbiger Kleidung hat er die etwas schüchtern blickenden Menschen mit ihrem jeweiligen Attribut ins Bild gesetzt. Nichts lenkt von ihrer Person ab. Mit diesen Aufnahmen kann Ponti als Vorläufer von August Sander gelten, der mit seinem Werk „Menschen des 20. Jahrhunderts“ die wohl bekannteste Typologie von Standes- und Berufsgruppen geschaffen hat. Gewohnt ist man diese Art der Menschendarstellung bei Ponti oder seinen venezianischen Kollegen nicht, die lieber malerische Reiseerinnerungen von den Palästen und Kanälen der Serenissima für gut zahlende Touristen lieferten. Die Seltenheit dieser Bilder hat das Berliner Auktionshaus Bassenge denn auch etwas unterschätzt, als es die drei Albuminabzüge in seiner letzten Fotografieauktion mit nur 900 Euro beziffert hat. Nach einem eifrigen Gerangel unter mehreren Kunden wurden schließlich 10.000 Euro daraus. ...mehr

Rückblick: Kunst und Antiquitäten bei Fischer in Luzern

Profaner Wechsel


Gaspare Diziani und Antonio Diziani, Ländliches Fest

Mit seiner großen, insgesamt viertägigen Versteigerung von Kunst und Antiquitäten aller Art im vergangenen Juni konnte das Luzerner Auktionshaus Fischer an frühere Erfolge erst einmal nicht anknüpfen. Das einzige wirkliche Toplos der Auktion alter und neuerer Meister, Eugène Delacroix’ „Le Vampire“ von 1825, blieb unveräußert liegen. Ebenso erging es einer Reihe Wiedergänger wie einem Marientod aus der Werkstatt Lucas Cranachs d.Ä. oder Hendrik de Clercks Mariä Verkündigung, die auch diesmal wieder für Schätzpreise zwischen 120.000 und 230.000 Franken erfolglos angeboten wurden. Das gleiche Schicksal ereilte eine Tafel mit der alttestamentlichen Szene „Lot und seine Töchter“, Lucas Cranach d.J. zugeschrieben, und Jan van Goyens wunderbar brauntonigen Malerei „Zwei Reiter am Strand bei Egmond“ wohl von 1649 zwischen 150.000 und 220.000 Franken. Nur ein einziges der hochgehandelten Stücke, Gaspare und Antonio Dizianis ländliches Fest im besten venezianischen Rokoko, wurde zur unteren Schätzung von 180.000 Franken weitervermittelt. ...mehr

Halb erfolgreiche Sitzmöbelauktion bei Zezschwitz in München

Ausgesessen


Shiro Kuramata, Sessel „How High the Moon“, 1986

Die Werke bekannter Designer waren es hauptsächlich, mit denen das Münchner Auktionshaus von Zezschwitz mit seiner Versteigerung ausgewählter Sitzgelegenheiten am 30. Juni reüssierte. Denn eine losbezogene Zuschlagsquote von gut 25 Prozent lässt schon vermuten, dass das Interesse der Kundschaft an dieser speziellen Zusammenstellung nicht gerade in die Breite ging. So blieb beispielsweise fast die gesamte ältere Offerte einschließlich eines Paares Armlehnsessel von Carlo Bugatti für 15.000 Euro unveräußert stehen, lediglich zwei ungewöhnliche Dreibeinstühle der Firma Gebr. Thonet in Wien um 1890 brachte mit 1.300 Euro auf das Doppelte der Schätzung. Besser sah es beim Jugendstil aus. Zwar musste ein komplettes Ameublement des Franzosen Eugène Gaillard, bestehend aus Tisch und zehn Stühlen, bei 40.000 Euro die Heimreise wieder antreten, dafür aber wurde auf Wiener Seite die Abnahme unter den Spitzenstücken etwas höher. ...mehr

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Großer Auftritt für Bernd Koberling in Duisburg

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