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Am 13.04.2021 117. Auktion: Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen

© Galerie Bassenge Berlin

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Nautiluspokal / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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ohne Titel / Günther Uecker

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© Galerie Luther


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Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack

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© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Hohe Zuschlagsquoten und teils ansehnliche Wertsteigerungen bestimmten die Auktion mit Gemälden und Zeichnungen Alter und Neuerer Meister bei Koller. Doch auf einige Highlights musste der Züricher Versteigerer verzichten

Frau Tarzan


Anthonis van Dyck, Der heilige Hieronymus in der Wildnis

Das war ein siegreicher Aufstieg: 2012 bei Christie’s in Amsterdam noch als „Umkreis van Dyck“ für 18.000 Euro zugeschlagen, hat sich der heilige Hieronymus in der Wildnis inzwischen zum eigenhändigen Werk des großen Barockmalers Anthonis van Dyck gemausert. Dass es daher nicht bei Werten in ...mehr

08.04.2021

Die Frühjahrsauktionen von Venator & Hanstein in Köln brachten hohe Zuschlagsquoten und Wertzuwächse. Doch bei einigen Büchern und Grafiken hielt sich die Kundschaft zurück

Der belgische Löwe brüllt


Michael von Aitzing, De Leone Belgico, 1583

Michael von Aitzing war ein Universalgelehrter der Renaissance. Um 1530 wohl im niederösterreichischen Schrattenthal an der Grenze zu Böhmen geboren, studierte er Jurisprudenz und Mathematik in Wien und im belgischen Löwen, beherrschte die alten und neuen Sprachen, interessierte sich für Kartografie und Geschichte, war Pionier des Zeitungswesens und der Genealogie und diente den Kaisern Ferdinand I., Maximilian II. und Rudolf II. als Rat und Kammerherr. Bekannt wurde er durch sein lateinisches Geschichtswerk „De Leone Belgico“, das 1583 erstmals erschien und die Entwicklung der Religionskriege seit 1559 im heutigen Belgien und den Niederlanden aus Sicht der spanischen Herrschaft beschrieb. Dafür entwarf Aitzing seinen berühmten „Leo Belgicus“, eine Karte der niederländischen Provinzen in den Umrissen eines schreitenden Löwen, gestochen von Franz Hogenberg. Seine Darstellung wurde in den folgenden Jahrhunderten viele Male variiert. Ein gut erhaltenes Exemplar der ersten Ausgabe „De Leone Belgico“ hatte nun das Kölner Auktionshaus Venator & Hanstein erfolgreich an den Beginn seiner Versteigerung gesetzt. Denn im Wettstreit zweier Telefonbieter schoss der Preis von 12.000 Euro auf 50.000 Euro. ...mehr

30.03.2021

Die Kunst des 20. Jahrhunderts lief bei Christie’s in London auch mit deutscher Beteiligung zu guten Ergebnissen auf

Kostbares Corona-Geschenk


Banksy, Game Changer, 2020

Anfang Mai letzten Jahres erhielt das University Hospital im südenglischen Southampton eine ungewöhnliche Postsendung: In dem Paket befand sich ein quadratisches Gemälde von annähernd einem Meter Kantenlänge, das einen kleinen Jungen im Hosenanzug auf dem Boden hockend zeigt, wie er mit der Puppe einer Krankenschwester spielt. Ungenutzt in einem Papierkorb daneben liegen Batman und Spiderman. Die minutiöse Zeichnung in Öl unter dem Titel „Game Changer“ ist schwarz-weiß – mit nur einem einzigen Farbakzent: dem Roten Kreuz auf der Brust der Krankenschwester. Beigelegt war dem Bild ein Brief, in dem sich der Verfasser für die Arbeit des medizinischen Personals mitten in der Corona-Pandemie bedankt. Er hoffe, so heißt es weiter, das Gemälde „erleuchtet diesen Ort ein bisschen, obwohl es nur schwarz-weiß ist“. Der Absender von Bild und Brief: Banksy. ...mehr

28.03.2021

Viele ausländische Künstler stießen bei der Kunst des 19. Jahrhunderts im Wiener Dorotheum auf große Gegenliebe. Das Publikum delektierte sich aber genauso an österreichischen Malern. Nur einmal blieb es auffällig spröde

Wohliges Beisammensein


Ferdinand Georg Waldmüller, Vorbereitung zum Weinlesefest, 1860

Darstellungen des einfachen Landlebens erfreuten sich im Biedermeier einer großen Beliebtheit und waren somit auch bei der Versteigerung der Kunst dieser Zeit im Dorotheum in Wien reichlich vertreten. Auffällig waren dabei insbesondere zwei lebensfrohe Stücke Ferdinand Georg Waldmüllers. Sein Gemälde von 1860 zeigt vergnügte junge Menschen beim Tanzen, Girlandenhängen und Spielen: Eine lustig neckische Szene der „Vorbereitungen zum Weinlesefest“, nach deren Unbekümmertheit sich in unseren Corona-Wochen sicher viele sehnen. Doch nicht nur das friedfertige Thema, sondern auch Waldmüllers Könnerschaft von der atmosphärischen Lichtregie bis zu den handwerklich fein ausgeführten Details überzeugten das Publikum. Die anvisierten 120.000 bis 180.000 Euro waren da schnell vergessen und der Hammer fiel erst bei hohen 240.000 Euro. Immerhin noch 70.000 Euro spielte Waldmüller dann mit seiner drei Jahre jüngeren kleinen Tafel „Der Besuch der Großeltern“ ein, die eine ähnlich familiäre und freudvolle Stimmung charakterisiert. Das nicht ganz so präzis ausgeführte Werk war auf 80.000 bis 140.000 Euro geschätzt. ...mehr

26.03.2021

Das Züricher Auktionshaus Koller hat seine Auswahl an Möbeln, Porzellan, Uhren und Einrichtungsgegenständen um seine Sammlung mit Hamburger Silber bereichert

Kommoden von der Insel


Johann Friedrich Spindler, Paar Kommoden, Potsdam um 1765

1927 erwarb der aus Hamburg stammende Chemiker, Textilunternehmer und Kunstsammler Max Emden die beiden im Lago Maggiore gelegenen Isole di Brissago und ließ dort eine große Villa errichten. Auf einem Foto seines Arbeitszimmers aus den mittleren 1930er Jahren ist eine Kommode zu sehen, die der Millionär wenige Jahre zuvor samt ihrem Gegenstück auf einer Auktion in München erworben hatte. Sie stammte aus dem Besitz der Adelsfamilie Reuß-Köstritz in Schloss Trebschen, heute im westlichen Polen gelegen, und war vermutlich um 1765 von Heinrich IX. Reuß zu Köstritz bei Johann Friedrich Spindler in Auftrag gegeben. Spindler stammte wie sein Stiefbruder Heinrich Wilhelm Spindler aus Bayreuth und arbeitete für den preußischen König Friedrich II. unter anderem an der Ausstattung des Neuen Palais in Potsdam. Mit feinsten Intarsien geschmückt, die Blumen und Landschaften zeigen, gehören die beiden Kommoden zum Besten, was die preußische Möbelkunst des Rokoko zu bieten hat. Nach Emdens Tod 1940 wechselte das Paar noch mehrmals den Besitzer und soll nun den Höhepunkt der Versteigerung von Möbeln und Einrichtungsgegenständen bei Koller in Zürich bilden, versehen mit einer Schätzung von 150.000 bis 250.000 Franken. ...mehr

23.03.2021

Kleiner, kompakter, aber nicht minder hochkarätig. Die Highlights – Internationale Kunstmesse München trotzen Corona und eröffneten gestern unter großem Publikumszuspruch ihre elfte Ausgabe

Kunstgenuss, aber sicher


auf den Highlights in München 2020

Wenn das Fieberthermometer am Einlass der Münchner Highlights unter 37,5 Grad Celsius bleibt, ist der Weg frei in ein Kunstparadies, wie wir es für eine gefühlte Ewigkeit bereits vermisst haben. Gestern eröffnete in den Bronzesälen der Residenz unter strikten Hygienemaßnahmen die anspruchsvollste Kunst- und Antiquitätenmesse ...mehr

Das Niveau der TEFAF in Maastricht bleibt unübertroffen. Sie zeigte das Beste, was der Kunsthandel zu bieten hat, und vermeldet trotz vorzeitiger Schließung gute Umsätze. Die Hinwendung zur modernen Kunst ist unübersehbar

Corona und das Sammlervirus


Vincent van Gogh, Paysanne devant une chaumiere, 1885

Das Sammlervirus ist anscheinend stärker als die Angst vor Covid-19, das gerade die Weltwirtschaft aus den Angeln hebt. Die diesjährige The European Fine Art Fair, kurz TEFAF, die wegen der Corona-Pandemie vier Tage früher als geplant schloss, hat auf der Eröffnung am Freitag voriger Woche und während der Laufzeit rund 30 Prozent weniger Besucher registriert. Verkauft wurde aber sowohl im Altmeisterbereich, bei den Antiken und Antiquitäten, als auch in der modernen Kunst besser als erwartet. Als eines der Top-Exponate galt Vincent van Goghs Gemälde „Landarbeiterin vor Bauernhaus“ von 1885 am Stand der Londoner Galerie Dickinson. Das Bild von spröder Schönheit aus der frühen Schaffensphase eines der wichtigsten Künstler des Postimpressionismus hat eine erstaunliche preisliche Karriere hinter sich: 1968 hat es ein Sammler für 45 Pfund in einem englischen Antiquitätengeschäft entdeckt, später wurde es für 1,7 Millionen Dollar versteigert und nun auf der bedeutendsten Kunst- und Antiquitätenmesse für 15 Millionen Dollar angeboten. Lange musste es nicht auf einen neuen Besitzer warten. Die Galleri K aus Oslo setzte dagegen auf Fotografie der Becher-Schule. Andreas Gurskys dreiteilige Fotoarbeit „James Bond Island“ von 2007, eines von noch zwei existierenden, nicht zerstückelten Sets dieses Werks, ging für über 1 Million Euro in neue Hände. ...mehr

Die Entdeckermesse Art Rotterdam ist vergangene Woche zu Ende gegangen. Einige Neuerungen sorgten für ein Facelift und guten Publikumszuspruch

Frische Kunst für neugierige Sammler


Die Art Rotterdam, eingebettet in die Rotterdam Art Week, nennt sich im Untertitel „The Fair to Discovery Young Art“ und positioniert sich einmal mehr mit ihrer Mischung aus junger Kunst zu Einsteigerpreisen und einem Fokus auf niederländische Galerien sowie einige Händler aus anderen europäischen Ländern. Mit 225 Euro pro Quadratmeter ist der Kojenpreis auf dieser Kunstmesse vergleichsweise günstig. Exakt 100 Galerien waren nach Rotterdam gereist, um in der historischen Van Nellefabriek etwas außerhalb des Stadtzentrums Kunst von etablierten Stars der internationalen Kunstszene, darunter etwa Documenta-Teilnehmer Guillaume Bijl, bis hin zu ganz jungen Akademieabsolventen zu präsentieren. Allein 67 Nachwuchskünstler wurden in der kuratierten und eher unkonventionellen Sektion „Prospects & Concepts“ vorgestellt. ...mehr

Für die Bibliophilen ist das letzte Januarwochenende ein Pflichttermin. Dann starten die Antiquare mit ihren Messen in Stuttgart und Ludwigsburg ins neue Jahr

Hohe Buchkunst


Sind Bilderbücher nur etwas für Kinder? Schaut man sich „Das wunderliche Bilderbuch“ von Grethe Jürgens an, denkt man sofort an das malerische Vokabular des Bauhauses und der Neuen Sachlichkeit. So reduziert und experimentell hat die Hannoveraner Künstlerin ihre neun ganzseitigen Farblithografien gestaltet, etwa die lustige Szene mit einer doch noch unsicheren Maus, die am Halsband eine Spielzeugkatze hinter sich herzieht. Zudem lässt „Das wunderliche Bilderbuch“ das Menschenbild und die Utopien der Weimarer Republik erkennen. Die seltene erste Ausgabe, für die Jürgens auch den jeweils vierzeiligen Text typografisch herausragend aufgearbeitet hat, liegt im Antiquariat Sabine Keune vor. Auf der aktuellen Stuttgarter Antiquariatsmesse stellt die Aachenerin das um 1935 erschienene Werk nun für 4.400 Euro vor und hat ihren Stand auf einen Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ausgerichtet. Denn mit der Sonderschau „Internationale BilderBuchKunst der Gegenwart“ will man in Stuttgart über die pädagogische Zielsetzung dieser Bücher hinaus auch ihre künstlerische Eigenart und die kreative Verbindung von Bild und Text beleuchten. Dafür trennt sich der österreichische Musikwissenschaftler und Buchliebhaber Friedrich C. Heller kurze Zeit von 40 Bilderbücher und spricht am Samstagnachmittag über seine Sammelleidenschaft. ...mehr

Die 50. Ausgabe der Cologne Fine Art & Design hat eröffnet und will mit ihrem bunten Mix wieder auf Erfolgskurs

An der Schnittstelle vieler Disziplinen


Silberwaren von Goudji und Malerei des Informel am Stand von Samuelis Baumgarte

„Alt und neu, Europa und die Welt, Kunst und Antiquitäten, eine Reise durch die Welt der Kunst“ – das soll nach Worten Daniel Hugs, des neuen Direktors der Cologne Fine Art & Design, die Messe nunmehr ausmachen. Dabei soll „das Design als wesentlicher Beitrag in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts herausgestellt und eine Geschichte des Möbeldesigns erzählt werden“. Der Trend zum Crossover der Disziplinen erfasst verstärkt auch das Sammeln, folglich bestimmt die Vermischung unterschiedlicher Stile deutlicher als zuvor den Tenor der heute in Köln eröffneten Kunstmesse. Hug war bestrebt, die Veranstaltung in diese Richtung weiterzuentwickeln, und konnte 95 Händler zum Mittun bewegen, 15 mehr als im letzten Jahr. Darunter sind allein sieben reine Designhändler, denn „die Antiquität von heute ist das Design“, so Thole Rotermund vom Beirat der vor 50 Jahren als „Westdeutsche Kunstmesse“ gestarteten Verkaufsschau. Von der Antike bis zur Gegenwart finden sich hier Kunstwerke, die als bunter Reigen ein breites Publikum ansprechen sollen. ...mehr







News vom 09.04.2021

Prix Meret Oppenheim vergeben

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Karin Sander in Tübingen

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Kunst am Bau in Chemnitz

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Wiener Otto-Wagner-Spital wird neu gestaltet

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Julia Bünnagel in Bonn

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