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Am 17.06.2017 52. Kunstauktion - Bildende Kunst des 17.-21. Jahrhunderts

© Schmidt Kunstauktionen Dresden

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Tänzerin / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel

Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel
© Galerie Weick


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Marktberichte

Die Offerte bei Hassfurther in Wien überzeugt mit 25 Arbeiten des Österreichers Rudolf Wacker

Verzerrtes Selbstbildnis


Rudolf Wacker, Der Maler (Selbstbildnis mit Palette), 1924

Ganz in Blau hat sich der österreichische Maler Rudolf Wacker in seinem Selbstbildnis aus dem Jahr 1924 gekleidet. Er blickt den Betrachter misstrauisch durch seine geröteten Augen an und verzieht die langen dunkeln Brauen in seinem fahl-grünen Gesicht. Auffällig ist die große spitze Nase, die ...mehr

25.05.2017

„Also, das hätte ich auch hingekriegt“ ist ein gern benutzter Satz von Betrachtern moderner Kunst. Dass es eben doch nicht so einfach ist, beweisen viele qualitative Lose in der Auktion „Moderner Kunst“ bei Bassenge

Kommt ein Künstler ins Café…


Manuel Ortiz de Zárate, Picasso im Café de la Rotonde, 1916

Kennen Sie Manuel Ortiz de Zárate? Er ist einer der vielen Künstler, die im Orkus der Geschichte verschwunden sind. Dabei war der 1887 in Como geborene Maler spanisch-chilenischer Abstammung einmal ganz eng am großen Kunstgeschehen in Paris beteiligt, war mit Jean Cocteau, Amedeo Modigliani, Fernand Léger oder Henri Matisse befreundet und stellte mit ihnen aus. In den 1910er Jahren war er gar Assistent von Pablo Picasso. Nun tritt Manuel Ortiz de Zárate wieder einmal ins Licht der Geschichte und zwar im Berliner Auktionshaus Bassenge. Das Titelbild zum Katalog „Moderne Kunst“ ziert das in gedeckten Farben gehaltene, kubistische Porträt Picassos. Es führt den Betrachter ins Zentrum der Pariser Kunstszene während des Ersten Weltkriegs, ins Café de la Rotonde am Boulevard du Montparnasse, auf dessen Terrasse sich um 1916 regelmäßig die Crème de la Crème der zeitgenössischen Künstler, Literaten und Denker versammelte. Bewaffnet mit Spazierstock, Zeitung, Glas und Karaffe sinniert ein theatralisch dreinblickender Picasso zwischen von Punkten und Linien übersäten Farbflächen über die Stadt; für 24.000 Euro tut er dies künftig auch von Ihrem Wohnzimmer aus. ...mehr

24.05.2017

Venator & Hanstein in Köln verzeichnen gute Ergebnisse für die Sammlung Rasner und Kunst des 20. Jahrhundert. Doch bei den Büchern und der Druckgrafik vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert gaben sich die Kunden wählerisch

Wols als Stars der Auktion


Jean Paulhan, Le Berger d’Ecosse. Les Passagers. La Pierre Philosophale, 1948

Die Sammlung Rasner läutete bei Venator & Hanstein in Köln die dreitätigen Frühjahrsauktionen ein. Die knapp tausend gelisteten Objekte hielten einige Überraschungen bereit. Eine dieser unerwarteten Erfolge verzeichnete ein unscheinbares braunes Buch des französischen Schriftstellers und Publizisten Jean Paulhan. Der dünne Band „Le Berger d’Ecosse. Les Passagers. La Pierre Philosophale“ wurde am 20. September 1948 veröffentlicht und enthält insgesamt fünf signierte Kaltnadelradierungen sowie eine Suite der Radierungen von Alfred Otto Wolfgang Schulze, genannt Wols. Einspielen sollte das feine Werk lediglich 7.000 Euro, wohl keiner erwartete, dass es sich zum Spitzenobjekt der Auktion mausern würde. Die entschlossenen Bieter steigerten es bis auf 44.000 Euro. Ähnlich überraschend war der Zuwachs von Jean-Paul Sartres „Nourritures suivi d’extraits de la Nausée“ mit ebenfalls drei kolorierten Kaltnadelradierungen von Wols. Das genau ein Jahr nach Paulhans Werk erschienene Buch kletterte von 4.000 Euro bis auf 29.000 Euro. Gleiches gilt für Camille Bryens „Baleine Ville“ von 1945. Das mit einer lose beiliegenden Kaltnadelradierung von Wols ausgestattete Werk schaffte es von 4.000 Euro auf 20.000 Euro. ...mehr

22.05.2017

Bassenge breitet in Berlin wieder attraktive Exemplare der Druckgrafik vom 15. bis zum 19. Jahrhundert aus

Die Fratzen Goyas


Francisco de Goya, Los Caprichos, 1799

Nachdem Francisco de Goya erste Erfahrungen mit grafischen Blättern und einer kleinen Grafikfolge nach Gemälden von Diego Velázquez gesammelt hatte, war er bereit für sein wohl riskantestes Projekt. Ende der 1790er Jahre begann er auf eigene Rechnung mit den Arbeiten an „Los Caprichos“, einer Serie aus 80 scharfsinnigen und satirisch-grotesken Darstellungen, die die gesellschaftlichen Missstände seiner Zeit kommentierten. Die Inspiration sowohl für den Titel als auch für den nicht-linearen Aufbau der Folge lieferten Vorbilder wie Giovanni Battista Tiepolos „Vari Capricci“ und Laurence Sternes „Tristram Shandy“. Goya selbst war so überzeugt von seinem anspruchsvollen Projekt, dass er ohne einen Verlag zu finden, eine Auflage von knapp 300 Exemplaren produzieren ließ. Der brisante Inhalt und die radikale moderne Kunstauffassung waren seiner Zeit leider zu weit voraus, sodass es Goya in den folgenden vier Jahren gelang, lediglich 27 Exemplare der Folge an den Mann zu bringen. Enttäuscht von dem Misserfolg übergab er die Restauflage samt Druckplatten 1803 an die Calcografia Nacional. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde man sich des bahnbrechenden Charakters der Arbeit bewusst, die heute als eine der einflussreichsten Druckgrafiken überhaupt gehandelt wird. Bei Bassenge in Berlin liegt nun ein seltenes Exemplar der ersten Auflage für 120.000 Euro bereit. ...mehr

20.05.2017

Bassenge versteigert in Berlin Gemälde und Zeichnungen der alten Kunst und tritt mit beeindruckenden Küstenlandschaften an

Antike Ruinen bei Neapel


Antonio Joli, Golf von Baia bei Neapel mit dem Venustempel und der Festung des Don Pedro de Toledo, um 1760

Der Golf von Baia erhielt seinen Namen von dem antiken Seehafen Baia, vermutlich benannt nach Baius, dem Steuermann von Odysseus’ Schiff in Homers Epos. Bekannt war der antike Ort für seine prachtvollen Villen und den genussvollen Lebensstil seiner Bewohner. Bereits zur Zeit der Renaissance war er jedoch zerstört und lag weitestgehend unter vulkanischer Asche begraben. Der italienische Maler Antonio Joli erweckt für den Betrachter zwei der Ruinen wieder zum Leben. Auf der rechten Bildseite erscheint das achteckige Gebäude des Venustempels, der unter der Herrschaft Kaiser Hadrians errichtet wurde. Allerdings ist die ursprüngliche Steinverblendung verloren, die die roten Ziegel verdeckte. Weiter im Hintergrund lässt sich auf einer Landzunge das Kastell von Baia entdecken. Die große Festung diente über Jahrhunderte als wichtige Verteidigungsanlage für die von See ausgeführten Angriffe auf Neapel. Joli taucht die Vedute in ein warmes Licht und ergänzt das Ufer im Vordergrund mit Staffagefiguren, die mit ihren kleinen Booten beschäftigt sind. Um 1760 entstand die beeindruckende Küstenszene, die bei Bassenge nun 120.000 Euro fordert und damit zum Spitzenobjekt der Auktion „Gemälde Alter und Neuerer Meiser“ avanciert. ...mehr

18.05.2017

Die 51. Art Cologne wartet mit internationalen Neuzugängen und einigen konzeptionellen Neuerungen auf. Ab September 2017 ist auch ein Berliner Ableger geplant

Alte Stärken und neue Akzente


Chris Burden, Buddha’s Fingers

Ein wenig fühlt man sich auf die Art Basel versetzt, so hochkarätig und international aufgestellt kommt das diesjährige Teilnehmerfeld der Art Cologne daher. Messedirektor Daniel Hug ist es in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt gelungen, auch die „Big Player“ unter den Galeristen nach Köln ...mehr

Am Sonntagabend ging in Brüssel die zweite Independent zu Ende. Damit hat sich ein ernstzunehmender Partner an die Seite der Art Brussels gestellt

Die coole Parallelmesse


Skulptur von Isa Genzken am Stand von David Zwirner

Letztes Jahr feierte die von der New Yorker Galeristin Elizabeth Dee gegründete Parallelmesse zur Art Brussels, die Independent, Premiere. Ihre attraktive Location befindet sich mitten in der Brüsseler Innenstadt direkt hinter der Galerie St. Hubert im Vanderborght-Building, einem ehemaligen Kaufhaus aus den 1930er Jahren. Mehr als 70 Galerien, Editeure und nichtkommerzielle Kunsträume aus 32 Städten rund um den Globus nahmen in diesem Jahr an der Independent teil, darunter auch so prominente Namen wie David Zwirner, Maureen Paley oder Barbara Gladstone. Zum ersten Mal dabei waren auch die beiden Berliner Galerien Sprüth Magers und Capitain Petzel. Im letzten Jahr in Europa noch nahezu unbekannt, hat die 2010 in New York gegründete Independent sich in der belgischen Hauptstadt mittlerweile einen Namen gemacht. Entscheidend dazu beigetragen hat sicherlich der permanent betriebene Ausstellungsraum Independent Régence mit einem wechselnden Programm. ...mehr

Die Art Brussels feierte ihren 35. Geburtstag – unaufgeregt und entspannend frisch

Die großen Namen fehlten


Harlan Levey Projects in der Sektion „Discovery“ auf der Art Brussels 2017

Die einzige Neuerung auf dem Gelände der ehemaligen Poststation Tour & Taxis zur Art Brussels, die hier zum zweiten Mal stattfand, war die Fertigstellung des Parkhauses, wo man zum Tagessatz von 8 Euro bequem mit dem Aufzug oder über die geschwungene Treppe zum Eingang der Messe für zeitgenössische Kunst kam. Die Art Brussels zeigte sich schon im Eingangsbereich farbenfroh und unkonventionell, ein bisschen so wie zu ihren Anfängen auf dem Heysel, dem Brüsseler Messegelände. Verschwunden sind die großen Galeristen, die Matadore der belgischen Kapitale, sieht man von Rodolphe Janssen und Xavier Hufkens, der auch in der Jury sitzt, mal ab. Die Art Brussels gibt sich jünger und will als Entdeckerschau wahrgenommen werden. ...mehr

Bereits zum 35. Mal findet jetzt die Art Brussels statt. Insbesondere von belgischen, französischen, niederländischen und deutschen Sammlern wird die Messe als Gelegeneheit für künstlerische Entdeckungen hoch geschätzt

Neues entdecken, Bewährtes wiederentdecken


Reagan-Maske von Eric Yahnker

Die Art Brussels zählt zu den ältesten Kunstmessen der Welt. Neben der Art Cologne und der Art Basel gehört die 1968 gegründete Messe zu den traditionsreichen und etablierten Größen im internationalen Messekalender. Die 35. Ausgabe öffnete am Donnerstagabend ihre Pforten in den denkmalgeschützten Hallen des ehemaligen Warenlagers Tour & Taxis, wo sie in diesem Jahr zum zweiten Mal ihr Quartier bezogen hat. Die luftigen Industriehallen mit großzügigen Ruhezonen, viel natürlichem Licht und hohen Decken kommen bei Ausstellern und Besuchern gut an. „Die Messe ist noch schöner geworden“, resümiert etwa der aus Deutschland stammende Brüsseler Galerist Michael Callies von der Galerie Dépendance. Die im letzten Jahr gegründete Nebenmesse Independent, die auch 2017 wieder in einem ehemaligen Kaufhaus in der Brüsseler Innenstadt stattfindet, vergleicht er mit der Basler Liste. Angst davor hat er nicht. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, gibt er sich gelassen, „viele Sammler gehen auf beide Messen.“ ...mehr

Die TEFAF in Maastricht ist das Schaufenster für das Beste, was derzeit an Alten Meistern, Antiquitäten, Antiken und Design auf dem Kunstmarkt angeboten wird. Bis Sonntag präsentiert die Messe 35.000 Objekte der Spitzenklasse aus allen Epochen

Showtime an der Maas


TEFAF 2017 – am Stand der Matthiesen Gallery

Der TEFAF-Ableger in New York, der im Herbst 2016 erstmals stattfand, hat nicht im Geringsten am Ruhm der Stammmesse im niederländischen Maastricht gekratzt. Auch im dreißigsten Jahr ihres Bestehens hat sie den heimlich vergebenen Titel „Königin der Kunst- und Antiquitätenmessen“ verdient. Nirgendwo sonst wird man so konzentriert und breit gefächert verkäufliche Kunstwerke der Superlative finden wie hier. Als eines der Highlights wird in diesem Jahr das nahezu hyperrealistische, streng gegliederte Paar Stillleben des spanischen Barockmeisters Juan van der Hamen y León gehandelt. Die Londoner Galerie Colnaghi, die Konrad O. Bernheimer seit 2015 zusammen mit den spanischen Kunsthändlern Jorge Coll und Nicolás Cortés betreibt, erwartet dafür einen siebenstelligen Eurobetrag. Eine Koje weiter bietet Johnny van Haeften ein Paar Tafeln von Frans Hals mit der Darstellung eines Ehepaares für 14 Millionen Euro an. ...mehr







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Van Ham Kunstauktionen - Thomas Struth, Art Institute of Chicago 1, 1990

Aus Zwei mach Drei!
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Van Ham Kunstauktionen - Zaha Hadid, Z-Scape Iceberg Lounge, 2003

Gutes Design ist für die Ewigkeit
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