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Am 28.04.2018 Auktion 48

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Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

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© Galerie Neher - Essen


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Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

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© Galerie Neher - Essen


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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Die Malerei des 19. Jahrhunderts versammelt im Wiener Dorotheum Kunst vom Klassizismus über Biedermeier, Historismus und Realismus bis zum Symbolismus

Die Warnung des Blutes


Oswald Achenbach, Der Ausbruch des Vesuvs, 1890

Der Dom in Neapel hat eine dem heiligen Januarius geweihte Kapelle. In ihr befindet sich eine Reliquie, die in einem gläsernen Behälter das Blut des Märtyrers und einstigen Bischofs von Neapel beherbergt. Eine Legende besagt, dass der Vesuv nur dann ausbricht, wenn das eigentlich trockene ...mehr

19.04.2018

Winterberg besticht in seinem Frühjahrsprogramm mit einer Vielfalt quer durch Epochen, Gattungen und Preisklassen

Ein Blick hinter die Maske


Otto Dix, Jünglingskopf im Profil nach links, 1934

Otto Dix ist bekannt für seine charakterbetonten Figuren. Er zeichnete Menschen nicht, wie sie gesehen werden wollten, sondern übte sich darin, hinter ihre Masken zu blicken. Schmeichelhaft mussten die Ergebnisse dabei nicht sein. Der Künstler schreckte keineswegs davor zurück, seine Dargestellten bis zur abstrakten Karikatur ihrer selbst zu überziehen. Seine scharfsinnige Beobachtungsgabe benötigte allerdings auch technische Finesse. Ein in Bleistift ausgeführter Jünglingskopf im Profil von 1934 beweist das zeichnerische Talent des Künstlers. Dix führte die Studie des nach links gewandten jungen Mannes mit geschlossenen Lidern in großer Sicherheit und mit feinen Details aus. Auf freien Stellen des Blattes studierte er die Darstellung der Augen in verschiedenen Positionen und aus unterschiedlichen Winkeln. Modell stand wohl Martin Wenzel Koch, der Sohn seiner Frau aus erster Ehe. ...mehr

17.04.2018

Lempertz hat seine „Berlin“-Auktion in „Preußen“ umbenannt und tritt mit einem umfangreichen Programm aus dem Land des Alten Fritz’ an

Die großen Augen des Königs


Charles Amédée Philippe van Loo, Bildnis König Friedrich II. von Preußen, 1766

Preußen im Allgemeinen, gerne auch Berlin und recht viel zu König Friedrich II. definieren die kommende Auktion bei Lempertz. Rund 360 Positionen bestücken den opulenten, mit kulturhistorischen Aufsätzen erweiterten Katalog, der einer chronologischen Anordnung folgt und mit barocken Objekten seinen Anfang nimmt, darunter dem Miniaturbildnis des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg wohl noch aus dem 18. Jahrhundert für 1.000 bis 1.500 Euro oder zwei charakteristischen Kugelfußbechern um 1680 der Berliner Silberschmiede Hans Georg Beltz mit dichtem Blüten- und Blattwerk und Gregorius Quippe mit Adlern zwischen Akanthusranken für jeweils etwa 2.500 bis 3.000 Euro. Als Highlight unter den Gemälden preist Lempertz ein Werk des Hofmalers Charles Amédée Philippe van Loo an. Ein für den privaten Gebrauch gedachtes Bildnis Friedrichs II. präsentiert ihn im mittleren Alter mit ergrautem Haar in schlichter dunkler Kleidung. Die unerwartet großen Augen, die auch vom Titel des Katalogs herausblicken, rahmen die schmale Nase und nehmen eine zentrale Rolle ein. Weniger Repräsentation als vielmehr das Individuum und die Gesichtszüge des Herrschers stehen im Fokus. Freundlich und ernst tritt der Alte Fritz im gemalten ovalen Goldrahmen auf. Auch ein literarisches Nachleben hat das Gemälde aus dem Jahr 1766. Denn Theodor Fontane erwähnte genau dieses mit 80.000 bis 100.000 Euro veranschlagte Portrait in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. ...mehr

16.04.2018

Trotz hochkarätiger Objekte bleiben die Möbel bei Koller ein schwieriges Segment. Doch mit außergewöhnlichen Stücken waren die Bieter zu überzeugen und für einige Überraschungen gut

Der Frühling ist da!


Lackkabinett, wohl England, um 1700

Frühlingshaft ist das Lackkabinett „A Fleurs“ aus der Zeit um 1700 mit Blumen bemalt. Auf dem dunklen Grund des schlicht quaderförmigen Möbels stechen die bunten Verzierungen besonders hervor und leuchten auf. Frontal umringen Girlanden zwei Bouquets in Vasen, eines je Tür. Sind diese geöffnet, geben sie den Blick auf ungleich große Schubkästchen frei, die noch dichter mit floraler Ornamentik versehen sind. Das blühende Leben steht bei diesem Kabinett geradezu programmatisch im Kontrast zur Düsternis der vorangegangenen Jahreszeit. Zwei Tage nach dem kalendarischen Frühlingsanfang ließ sich ein Interessent bei Koller vielleicht davon leiten und bot 70.000 Franken für das Stück aus England, das nachträglich auf einem italienischem Sockel des 18. Jahrhunderts mit anthropomorphen Stützen gesetzt wurde. Der Zuschlag, der höchste jenes Verkaufstages, entsprach der Forderung des Auktionshauses. ...mehr

11.04.2018

Der Jahresauftakt ist dem Kinsky in Wien mit einer Auktion der kleinen Preise geglückt

Ein Hauch von Nichts


Gustav Klimt, Sitzender Akt nach links, 1904

Gustav Klimt ist einer der beliebtesten Künstler, nicht zuletzt durch seine ornamentale Gestaltungsweise. In seinen Skizzen gewährt er mit einfachen Mitteln einen Einblick in seine Formfindung. Einen Hauch von Nichts hielt der Wiener 1904 in der schlichten Konturzeichnung „Sitzender Akt nach links“ fest. Die Frau winkelt ein Bein an und lässt ihren Kopf auf die Brust fallen. Sie ist tief in Gedanken versunken und mag wohl gerade deshalb im Wiener Auktionshaus Kinsky für Furore gesorgt haben. Mit einem Rufpreis von 15.000 Euro ging das Blatt an den Start und überquerte die Zielgerade mit beachtlichen 65.000 Euro. Damit ist es der teuerste Posten bei der Versteigerung von Jugendstil-Ware, Antiquitäten, Gemälden des 19. Jahrhunderts, der Klassischen Moderne und Zeitgenössischen Kunst. Bei 32.000 Euro folgte ein weiterer Wiener. Franz Grabmayr sah sein „Tanzbild“ wohl als Akt der Rebellion. Mit wilden Pinselzügen, Spritzern und Klecksen überzog er 1983 die weiße Oberfläche und schuf ein dynamisches Ensemble aus weißen, roten, gelben, grünen und blauen Strichen in mehreren Schichten. Angesetzt war es mit 15.000 Euro. ...mehr

09.04.2018

New Positions, Collaborations und Neumarkt auf der Art Cologne

Dem Nachwuchs eine Bresche!


am Stand der Galerie Clages aus Köln

Vor zehn Jahren übernahm Daniel Hug, ein Nachfahre aus der Familie Moholy-Nagy, die Art Cologne. Zehn Jahre bedeuten Neuerungen und Experimente. Ein geglücktes Unterfangen, das schon vor Hugs Zeiten erfolgreich war, sind die „New Positions“. Seit 1980 gehören sie zum festen Bestandteil der Kölner Kunstmesse ...mehr

21.04.2018

Zwei Jahre nach der Art Cologne feiert auch die Art Brussels ihren 50. Geburtstag. Doch die Freude ist etwas getrübt. Hat sich der Nachbarn aus dem Rheinland doch auf den angestammten Brüsseler Termin gesetzt. Das birgt Spannungen

Zurück zu den Anfängen


Die Art Brussels hat ihre Tore geöffnet

1968 riefen fünfzehn belgische Galerien eine Messe für zeitgenössische Kunst ins Leben und gaben ihr den Namen „Art Actuel“. Damit waren sie auf der Höhe der Zeit. Denn 1967 war mit dem Kölner Kunstmarkt, der heutigen Art Cologne, die erste Messe für Gegenwartskunst an den Start gegangen. Für ihre Schau luden die belgischen Galeristen jeweils einen Kollegen aus dem Ausland ein und brachten es damals auf die schon erkleckliche Zahl von über 30 Ausstellern. Nachdem man sie mehrere Male umbenannt hatte, übernahm 1998 Karen Renders die neue „Art Brussels“ und machte aus der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung eine jährliche Kunstmesse. Im Oktober 2012 starb Karen Renders früh im Alter von 54 Jahren. Eine erfolgreiche Ära ging zu Ende. Unter Renders, die die Messe in jedem Jahr ein wenig größer machte, wurden viele Experimente gestartet, wie zum Beispiel eine Sektion „Design“, die zum 25. Jubiläum etabliert wurde und auch gleich wieder verschwand. ...mehr

20.04.2018

Die 52. Ausgabe der Art Cologne hat die Tore geöffnet. Ist, wie man oft sagt, mit 50 der Lack ab oder werden zarte Frühlingsgefühle geweckt?

Rheinischer Schönwettergeist


Zuzanna Czebatul, Higher Than The Sun, 2018

Wie man empfangen wird, ist oft entscheidend. Zwar hat die neue Ausgabe der Art Cologne keinen roten, dafür aber einen umso auffälligeren Teppich für die Besucher ausgerollt. Für das große Südfoyer gestaltete die polnische Künstlerin Zuzanna Czebatul einen flächendeckenden Bodenbelag, dessen bunte Musterung sofort ins Auge fällt. „Higher Than The Sun“, so der Titel, passt nicht nur zum frühlingshaften Hochsommer in Köln, sondern soll unter Bezugnahme auf knallige Interieurs, lautes Design und hohle Wortphrasen wie „hype“, „won“, „cash“ und „jizz“ aus den Spielkasinos von Las Vegas zum Kunstkauf anregen. Zugleich stellt die zehnte von Daniel Hug geleitete Ausgabe eine Verbindung zur immer reißerischen, aufdringlichen Umwelt her, in der man rasch die Orientierung verliert. Die wichtigsten Galerien der Welt an einem Messestandort zu vereinen, sei heute schlichtweg unmöglich. „Die Welt hat sich auch hier rapide verändert“, konstatierte Hug auf der Pressekonferenz. Dies sei umso bedauerlicher, als dass viele bedeutende Galerien hier in Köln das Format einer Kunstmesse mitbegründet haben, das vielfältigste Nachahmer mit unterschiedlichem Erfolg gefunden hat. Greve, Werner, Hetzler, Zwirner gehörten einst dazu und sind auch diesmal in Köln mit dabei. So versteht es Hug als seine Aufgabe, die Kunst aus deutscher Perspektive zu reflektieren. ...mehr

18.04.2018

Die Eurantica ist auf das Messegelände nach Brüssel zurückgekehrt, und die Aussteller freuen sich über den gewohnten Rahmen für ihre Kunststücke

Auf altem schönem Terrain


Gemeinschaftsarbeit der Aborigines-Künstlerinnen von Kaltjiti

Bob Shimanovich hat wohl allen Händlern aus der Seele gesprochen, als er von der geglückten Rückkehr der „Eurantica“ auf das Brüsseler Messegelände am Atomium gesprochen hat. „Natürlich sind die Interessenten in diesen zwei Jahren nach Mechelen gekommen“, sagt er, „aber es gab kaum Publikumsverkehr, da wir doch sehr abgelegen waren.“ Verärgert ist er allerdings darüber, dass die Kunst- und Antiquitätenmesse heuer nur fünf Tage gedauert hat. „Zwei Wochenenden sollten bei dieser Messe drin sein, damit die Kunden aus den angrenzenden Ländern, wie Frankreich, den Niederlanden und Deutschland anreisen können.“ Mit 90 Ausstellern gab sich die Eurantica in diesem Jahr übersichtlich, aber auch in hohem Maße elegant in Halle 1 der Expo in Brüssel. ...mehr

27.03.2018

Mit zahlreichen Millionenverkäufen ist The European Fine Art Fair in Maastricht zu Ende gegangen. Die Messe mit der höchsten Konzentration an exquisiten Kunstwerken von der Antike bis in die Gegenwart hat nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt. Aber die Veränderungen des Kunstmarktes setzen neue Prioritäten

Zeitenwende in Maastricht


am Stand von Richard Green

Verkäufe sind und bleiben der Gradmesser für den Erfolg einer Messe. Am Sonntag schloss die TEFAF in Maastricht ihre Pforten, die immer noch als die nobelste und hochkarätigste Kunst- und Antiquitätenmesse der Welt gilt. Auch sie wird selbstverständlich an ihren Millionenverkäufen gemessen. M&L Fine Art aus London vermeldete den Verkauf der 1951 entstandenen „Natura morta“ von Giorgio Morandi zum sogenannten „asking price“ – sprich geforderten Preis – von 1 Million Euro. Das ist keine Sensation, sondern inzwischen das Morandi-Level. Auf Auktionen kosteten ähnliche Motive 1,5 bis 1,8 Millionen US-Dollar. Die Hammer Galleries aus New York konnten das mit 9,5 Millionen US-Dollar veranschlagte Gemälde „Lilacs“ von Vincent van Gogh, ein relativ unspektakuläres Blumenbild von 1887, veräußern. Für Furore sorgte wieder der Pariser Galerie J. Kugel mit Kunstkammerobjekten und Renaissance-Möbeln. Ihr Prunkstück war eine monumentale astronomische Uhr – ein Meisterwerk der Elfenbeinkunst mit vielen Figuren und Reliefs, 1637/39 in Augsburg gefertigt und nach einem der prominenten Vorbesitzer kurz „Bulgari-Uhr“ genannt. Schon in den ersten Tagen verkauft, erfuhr man den Preis nur noch aus der „Bunten“: 7,5 Millionen Euro. ...mehr







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