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Am 29.06.2019 Auktion 273 '30. Glasauktion in Zwiesel'

© Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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© Galerie Neher - Essen


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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Marktberichte

Bei Lempertz taten sich einige Alte Meister außerhalb der Prunkstücke schwer. Trotzdem stellte der Versteigerer einen Künstlerrekord auf und verkaufte einiges über der Schätzung. Das 19. Jahrhundert wies eine höhere Abnahmerate auf, stieß aber auf verhalten ausgabefreudige Kunden

Gewichtige Restitutionen


Moyses van Wtenbrouck, Bewaldete Landschaft mit Salmakis und Hermaphroditos, 1627

Moyses van Wtenbrouck setzte 1627 die mythologische Szene „Bewaldete Landschaft mit Salmakis und Hermaphroditos“ um. Die liebestrunkene Nymphe steht rechts als barock fleischiger Rückenakt und beobachtet den Mann, den sie fälschlich für Amor hält, beim Baden an einer Lichtung unter urigen Bäumen. Ihr Gebet, beide ...mehr

23.06.2019

Moderne und Zeitgenössische Kunst mit viel grafischer Zutat bei Jeschke van Vliet in Berlin

Lichtvolle Mystik


Lothar Quinte, o.T. (Corona in Dunkelblau), 1967

Geheimnisvoll brechen sich zwei spitze hellrote Dreiecke im tiefen Dunkelblau ihre Bahn. Es ist so, als wolle der Schimmer eines neuen Tages die Nacht vertreiben. So schuf Lothar Quinte 1967 seine quadratische Leinwand „Corona in Dunkelblau“ und setzte dabei auf die Eigenständigkeit der Farbe. Er selbst sah das Bild als komplexes optisches Ereignis, reduziert auf das Wesentliche. „Ich habe immer die Ruhe in der Bewegung, die Implosion der Farbe statt der Explosion gesucht, einen Bildzustand – aliterarisch, akompositionell – eine Aufforderung zu sinnliche Schauen“, äußerte er sich 1997 in einem Interview und war damit ein gefragter Künstler, gerade für die Gestaltung von Kirchenfenstern, die zum sichtbaren Ausdruck der Transzendenz in eine andere Welt werden. ...mehr

18.06.2019

Das Auktionshaus Im Kinsky präsentiert mit einer Sammlung von Skulpturen und Zeichnungen George Minnes eine besondere und auf dem Kunstmarkt selten so große Kollektion. Bei der Moderne und der zeitgenössischen Kunst sowie dem Kunsthandwerk setzt der Wiener Versteigerer auf seinen typischen Österreich-Schwerpunkt

Ein bedenkliches Armutszeugnis?


George Minne, Der große Kniende, 1932

Unter dem Pseudonym Balduin Groller ging Adalbert Goldscheider im Neuen Wiener Journal hart mit George Minne und dessen Wien-Debüt auf der achten Ausstellung im Rahmen der Secession 1900/01 ins Gericht. Minnes Skulpturen und Brunnen im ihm gewidmeten und eigens von Koloman Moser gestalteten Saal seien „dürftig und phantasielos wie nur möglich“, ein „bedenkliches Armutszeugnis“. Vor allem mit seinen dürren knienden Jünglingen in anatomisch kaum möglichen Büßerposen polarisierte der Belgier. Sein Einfluss auf die Wiener Moderne ist indes nicht zu leugnen. Der Maler Carl Moll etwa, der 1905 unter anderem eine Schau Minnes in der Galerie Miethke organisierte, würdigte den Bildhauer, indem er die Gipsfigur eines spindeldürren Knieenden, die er Minne schon früher abgekauft hatte, in seinem Selbstporträt am Tisch prominent und groß im Vordergrund rückte. Dieser ähnlich ist die Bronze des mystisch rätselhaften „Knienden von Hagen“, den der Belgier 1896 entwarf und den das Auktionshaus Im Kinsky nun für 30.000 bis 50.000 Euro innerhalb einer größeren Kollektion aus 18 Skulpturen und 34 Skizzen offeriert. ...mehr

15.06.2019

Ergebnisse: Gemälde des 19. Jahrhunderts im Dorotheum mit einigen erfreulichen Überraschungen

Don’t go breaking my heart!


Alfred von Wierusz-Kowalski, Polnische Hochzeitsfahrt

Im Moment läuft in den Kinos der Film „Rocketman“, eine Biografie zu der frühen Karriere des Pop-Genies Elton John. Einer seiner Klassiker ist „Don’t go breaking my heart“, ein beschwingtes Duett mit Kiki Dee. Das Lied von 1976 besingt die Furcht vor einem gebrochenen Herzen und beschreibt, wie sich Paare gegenseitig in schwierigen Zeiten aufmuntern. Ein glückliches Paar, frisch verheiratet und zärtlich aneinander gelehnt, hielt Alfred von Wierusz-Kowalski in einem seiner Hochzeitsbilder fest. Der Herzschmerz steht im Hintergrund, und wie Elton John sprüht auch dieses Bild vor Lebens- und Liebesfreuden, während die jungen Liebenden in einem Schimmelgespann am Abend über abgeerntete Felder ziehen. Allen Grund zur Ausgelassenheit hat auch der ehemalige Besitzer dieser Leinwand, die nun im Wiener Dorotheum für einige Furore sorgte. Denn der Wert des Gemäldes ist von 53.000 Euro im Mai 2014 bei Ketterer in München über 110.000 Pfund ein Jahr später bei Sotheby’s in London auf nun 140.000 Euro geklettert und hat die Schätzung von 90.000 bis 110.000 Euro hinter sich gelassen. ...mehr

12.06.2019

Grisebach traf mit den Ausgewählten Werken nicht immer den Geschmack des Publikums. Einige Highlights blieben liegen, vieles spielte sich am unteren Taxrand ab. Bei den Zeitgenossen sah die Sache anders aus

Die Energie der bunten Scheiben


Ernst Wilhelm Nay, Rot in tiefem Klang, 1962

„Wenn man sagt, dass der Künstler nur immer ein einziges Bild entwirft, in seinem Leben, so möchte ich für mich sagen, dass ich nach langen Vorbereitungen dieses eine Bild nun entwickelt habe“, notierte Ernst Wilhelm Nay gegen Ende des Jahres 1956 und meinte damit seine „Scheibenbilder“, die er ab der Mitte der 1950er Jahre komponierte. Die Fläche, in der er sich mit seiner Kunst bewegt, sei weiter nur „darstellbar durch ein Symbol ihrer flächigen potenziellen Energie, der Scheibe“. Einen Höhepunkt jener Schaffensphase erreichte er 1962 mit dem Gemälde „Rot in tiefem Klang“, wenige Jahre bevor er sich neuen Themen widmete. Seiner Arbeit ist deutlich die Kraft und Dynamik anzusehen, die Nay suchte, sei es im breiten gestischen Pinselstrich, durch die kontrastreichen Farben oder die Rundungen, die zusammen mit Vertikalen und Diagonalen im spannungsreichen Kontrast hervortreten. Bei der Frühjahrsauktion von Grisebach erkannten die Interessenten diese Qualitäten des bedeutenden Nachkriegsklassikers und stürzten sich regelrecht auf das Los. Bei den erhofften 120.000 bis 150.000 Euro war noch lange nicht Schluss, der Hammer fiel erst bei hohen 350.000 Euro. ...mehr

11.06.2019

Die Basler Entdeckermesse „Liste“ behauptet sich auch unter ihrer neuen Direktorin Joanna Kamm als wichtiges Sprungbrett für die Art Basel

Neues Team, konstante Qualität


Liste 2019

Wer in der vergangenen Woche die wichtigste Nebenmesse der Art Basel besuchte, fühlte sich wieder zuhause. Die schwarz-weiße Flagge der „Liste“ wehte wie immer über dem Turm der ehemaligen Warteck-Brauerei. Im Eingangsbereich herrschte die gleiche wuselige Betriebsamkeit wie all die Jahre zuvor. Sammler, Kuratoren, Künstler, ...mehr

24.06.2019

Die 50. Art Basel lockt mit einem fulminanten Angebot moderner und zeitgenössischer Kunst Sammler aus aller Welt in die Schweiz. Die kuratierte Sektion Unlimited legt aber auch mutig den Finger in die offenen Wunden unserer Zeit

Kunst zwischen laut und leise


Sislej Xhafa, ovoid solitude, 2019

Größer könnte der Kontrast kaum sein. Im dichten Messetrubel der Unlimited Halle auf der Art Basel stehen die Besucher Schlange für ein Erlebnis der unheimlichen Art. Der saudi-arabische Künstler Abdulnasser Gharem, Jahrgang 1973, vertreten durch die Kölner Galerie Nagel Draxler, hat im Eingangsbereich eine begehbare Gummizelle aufgebaut, wie man sie in psychiatrischen Kliniken und Gefängnissen findet. Die gelbe Plastikmarkise am Eingang der Arbeit dürfte den meisten Messebesuchern noch aus der TV-Berichterstattung über die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul bekannt sein. Die Besucher treten einzeln oder zu zweit ein und dürfen nur 40 Sekunden an diesem beklemmenden Ort verweilen. Auf einem Sektionstisch aus Edelstahl finden sie große Stempel mit Politikeraussagen und Literaturzitaten, in denen es um Macht und Gewalt geht. Die Besucher sind aufgefordert, sich einen davon auszusuchen und mit blutroter Stempelfarbe einen Abdruck auf den weißen Gummiwänden zu hinterlassen, die sich nach und nach rot einfärben. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. ...mehr

13.06.2019

Die 37. Ausgabe der Art Brussels kommt einmal mehr als international gut aufgestellte Entdeckermesse daher

Alles, nur nicht langweilig


Skulpturen von Jos de Gruyter und Harald Thys

250 bis 300 Kunstmessen und messeähnliche Veranstaltungen gibt es mittlerweile weltweit. Allein in diesen Tagen findet in Monaco die Art Montecarlo statt, und in Berlin nehmen 45 Galerien am nunmehr 15. Gallery Weekend teil. Nächste Woche beginnen dann die Frieze New York, die Art New York und die TEFAF New York. Anne Vierstraete, die Direktorin der Art Brussels, lässt sich von derlei Konkurrenz nicht beeindrucken: „Wettbewerb ist etwas Positives, denn er spornt einen dazu an, selbst sein Bestes zu geben.“ ...mehr

Reduktion als Konzept: Die 53. Ausgabe der Art Cologne kam in diesem Jahr komprimierter daher und beschränkte sich auf nur noch zwei Ausstellungshallen. Die Kölner Messe punktete zwar bei den Besuchern, dennoch fehlt es der Art Cologne vergleichsweise an Internationalität

Kunstwerke als Trophäen


Fußboden von Christoph Ruckhäberle bei der Galerie Kleindienst aus Leipzig

Weniger soll mehr sein. Ob die neue Strategie des Direktors der Art Cologne, Daniel Hug, die älteste Kunstmesse der Welt zu verschlanken und die reduzierte Zahl der Aussteller auf zwei statt bisher drei Hallen zu verteilen, aufging, können vielleicht die Besucherzahlen zeigen. 57.000 Besucher kamen in diesem Jahr auf die am 14. April beendete 53. Ausgabe der Art Cologne. Das ist immerhin ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Viele Händler und Fachbesucher lobten die neue Übersichtlichkeit. Andere sehnten sich jedoch nach dem überbordenden Angebot der Vorjahre zurück. Unter den teilnehmenden Galerien – 176 Aussteller aus 24 Ländern waren in diesem Jahr an den Rhein gereist – fehlte zum Beispiel mit der Galerie Konrad Fischer aus Düsseldorf einer der wichtigsten Platzhirsche aus dem Rheinland. ...mehr

Die neue Ausgabe der Art Cologne hat eröffnet. Ein erster Überblick über die klassischen Positionen

Vom Solitär in die Reihe


Am Stand der Galerie von Vertes

Ein halbes Jahrhundert ist eine lange Zeitspanne, die an keiner Institution spurlos vorübergeht, erst recht nicht am Kunstmessegeschehen. Die wird heuer fühlbar deutlich, wo ganz Deutschland das Bauhaus-Jubiläum und andere Ehrentage mehr vermarktet als feiert und gerade jetzt vor Ostern eine Reihe von Pressekonferenzen, Eröffnungen und Events stattfinden. Sie lassen die Art Cologne als nur eine Veranstaltung unter immens vielen erscheinen. Vielleicht hat Messedirektor Daniel Hug daher gut daran getan, die Ausstellerzahl bei der 53. Ausgabe der stattlichen Kölner Kunstmesse zu reduzieren, die Kräfte zu bündeln, eine Ausstellungsetage zu schließen und eine Größe wie zuletzt 1987 anzustreben, um dem Publikum nicht zuviel zuzumuten. Den Parcours durch die Galerienkojen kann es nun leichter und schneller bewältigen, um noch weitere Termine wahrzunehmen. ...mehr







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