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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Trotz einiger hoher Ausfälle verlief die Auktion mit Gemälden und Zeichnungen vom 15. bis zum 19. Jahrhundert bei Bassenge in Berlin erfreulich

Gefährlicher Wellenritt


Ivan Konstantinovich Ajvazovskij, Schiffe in aufgewühlter See bei Mondschein, 1843

Bedrohlich hoch sind die Wellen der stürmischen See. Durch die dichten Wolken blitzt der leuchtende Vollmond, der mit seinem strahlenden Licht faszinierende Effekte auf der unruhigen Wasseroberfläche erzeugt. Zwei Segelschiffe liegen bereits schräg und kämpfen mit der Gewalt der Wellen. Dieses imposante Bild stammt von ...mehr

19.07.2017

Während die Gemälde Alter Meister mit einigen Ausfällen zu kämpfen hatten, reüssierten die Zeichnungen und Antiquitäten im Wiener Kinsky

A dark horse


Olga Wisinger-Florian, Der Fürstenweg in Raitz (Südmähren), 1907

Im angelsächsischen Raum wird als „dark horse“ gerne eine Person oder Umstand bezeichnet, der unerwartet aus dem Nichts heraus große Bedeutung erlangt. Bei der Auktion im Kinsky waren zwei Bilder des 16. Jahrhunderts ein solches „dark horse“, da sie mit einem beschaulichen gemeinsamen Schätzpreis von 1.500 bis 3.000 Euro einen unerwartet hohen Wert hervorzauberten. Das schlichte Motiv der Pendants sind zwei Heilige mit einem Schriftrollenband samt Bibelzitaten. Um die beiden bärtigen Männer vor Goldgrund, in ein blaues und in ein rotes Gewand gehüllt, entstand ein heftiger Schlagabtausch zwischen zwei Bietern, der den Hammer erst bei 115.000 Euro und damit bei einer 77fachen Steigerung fallen ließ. Der einzige weitere Posten, der an den beiden Auktionstagen im April einen sechsstelligen Wert errang, war ein Gemälde Olga Wisinger-Florians von 1907. „Der Fürstenweg in Raitz“ der zu Lebzeiten für ihre Landschaften berühmten Malerin ist eine farbfreudige herbstliche Stimmung aus Südmähren. Den Pfad rahmen seitlich schwarze Bäume, deren golden- und orangefarbenes Laub bereits auf dem Boden liegt und die silbrig-blaue Oberfläche des spiegelnden Gewässers an den Seiten des Weges betont. Das saftige Hellgrün, der weißliche Himmel und die Fähigkeiten der Künstlerin lassen den Betrachter den schweren nassen Duft des Herbstes riechen. Hier schnellten die Gebote von 50.000 Euro ebenfalls auf 115.000 Euro. ...mehr

17.07.2017

Mit Möbeln, Antiquitäten, Glas und Porzellan tut sich der Kunstmarkt immer noch schwer. Das zeigte die Auktion im Wiener Dorotheum

Ein Triumphzug für den Tisch


Johann Joachim Kändler, Deckelvase mit dem Portrait Ludwig XV, um 1740

Aufrecht sitzt Amphitrite mit goldenem Zepter in der linken Hand in einem Muschelwagen. Ein feiner Schmuck aus Perlenkette und -armband mit Edelsteinen ziert die nackte Meeresgöttin. Ihre rechte Hand umfasst ein purpurfarbenes Segeltuch, das als Bogen über ihrem Kopf verläuft. Drei kleine Amoretten schweben darüber und halten einen Lorbeerkranz sowie rote Korallenäste und Muscheln. Seitlich der Göttin kniet in den Wellen eine Nixe, die die Zügel der Delphine hält. Zudem bereichern eine Nereide, Glaucus, der Beschützer der Amphitrite, Triton und weitere Putten die üppige Komposition. Als Pendant gesellen sich zu dieser Porzellangruppe „Neptun und Thetis“. Als Herrscher der Meere steht der Gott in einem fahrenden Muschelwagen. In seiner Linken hält er den Dreizack und in der Rechten einen Lorbeerkranz. Nereiden und Tritonen umgeben ihn, während Thetis hinter ihm die wilden Meereswogen beruhigt. Diese beiden historistischen Meißner Porzellangruppen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es im Wiener Dorotheum. Die ursprünglichen Entwürfe entstanden um 1772/73 für die Zarin Katharina II. und stammen von dem berühmten Meißner Porzellanmodelleur Johann Joachim Kändler. Mit einem Zuschlagswert von 90.000 Euro gehörten sie zu den Spitzenobjekten der Versteigerung, obwohl sie die untere Grenze ihres Schätzwerts von 100.000 Euro nicht erreichen konnten. ...mehr

14.07.2017

Bei der Jugendstil- und Art Déco-Offerte von Quittenbaum in München lag der Fokus auf französischem Glas

Die Seerosen von Gallé


Emile Gallé, Vase „Bonheur au Nymphéa bleu“, 1885/89

Emile Gallé ist wohl der bekannteste Vertreter des französischen Art Nouveau auf dem kunstgewerblichen Gebiet. Sein Erfindungsreichtun und der seiner Mitarbeiter in Nancy scheinen unerschöpflich. Quittenbaum in München hatte diesmal seine frühe faszinierende Vase „Bonheur au Nymphéa bleu“ von 1885/89 im Angebot, deren vorwölbenden Korpus feine Seerosen zieren. Gallé hat die farbenfrohe Emailbemalung mit schimmernden Goldhöhungen umlaufend angelegt. Zu den prächtigen Blüten der Seerosen gesellt sich ein fliegender Käfer mit Flügeln, die in vielen Farben erstrahlen. Inmitten dieses Dekors ist in teils goldener Schrift der Spruch „Bonheur au Nymphéa bleu“ angebracht. Angesetzt auf 10.000 bis 14.000 Euro, bewilligte ein französischer Privatsammler für die seltene wertvolle Vase im Münchner Auktionshaus schlussendlich hohe 19.000 Euro ein. ...mehr

12.07.2017

Die Auktion mit Kunst des 19. Jahrhunderts bei Ketterer in München war ein Fest für Franz von Stuck

Und ewig lockt das Weib


Franz von Stuck, Susanna im Bade, um 1913

Manchmal versteckt sich der wahre Schuldige einer fragwürdigen Situation hinter der Maske des Gerechten. Dies gilt auch für den Fall der „Susanna im Bade“. Die fromme und verheiratete Susanna, der sich zwei alte Richter lüstern näherten, wusch sich nackt, als sie ihrer Beobachter gewahr wurde. Aus Rachsucht verklagten die Voyeure die schuldlose Susanna des Ehebruchs. Doch dank der göttlichen Eingebung des Propheten Daniel konnte sie beim Gerichtsverfahren ihre Unschuld beweisen: Der Prophet entlarvte die Richter als die eigentlichen Missetäter. Dieses alte biblische Thema beschäftigte Franz von Stuck in den Jahren 1912 und 1913 häufiger. Es existiert fast ein Dutzend Werke der Susanna, wobei der Maler dem Motiv den christlich-religiösen Zusammenhang entzog. Die schöne und nackte Susanna bedeckt ihre Scham und dreht sich beunruhigt nach den zwei Alten um. So wie die Frau präsentiert und positioniert ist, gerahmt durch den an ein Portal erinnernden Badezugang, verweist sie über sich hinaus. Nach Heinrich Voss’ Analyse des Susanna-Themas geht es Franz von Stuck um eine allgemein menschliche, archetypische und symbolische Bedeutung: Den Lockruf des Verbotenen, die Verführung der Erotik und in diesem Fall des sinnlichen Körpers der Frau. ...mehr

11.07.2017

Die Basler Entdeckermesse „Liste“ überzeugte auch in diesem Jahr mit qualitätsvollen Arbeiten jenseits des bereits abgesicherten Mainstream und guten Besucherzahlen. Gründungsdirektor Peter Bläuer bereitet indes ohne große Hast seine Nachfolge vor

Kunst mit Ecken und Kanten


auf der „Liste“ 2017

Die Art Basel hat am Sonntagabend ihre Tore geschlossen. 95.000 Besucher verzeichnete die wichtigste Kunstmesse der Welt in diesem Jahr. Auch die 22. Ausgabe der „Liste“, der ältesten Nebenmesse der Welt, war mit rund 21.000 Besuchern gut aufgestellt. Eine ausschließlich aus Kuratoren bestehende Jury hatte ...mehr

In Zeiten globaler Unsicherheiten und Krisen setzt die Kunstmesse Art Basel umso mehr auf qualitätsvolle Kunst. Im Kunstsommer 2017 drängen auch politische Werke mit klaren Botschaften auf den Markt

Kunst in unruhigen Zeiten


Claudia Comte, Now I won, 2017

Der Basler Messeplatz gleicht derzeit einem Rummelplatz der etwas anderen Art. Wo das exklusive Sammlerpublikum in diesen Tagen auf die Preview der Art Basel drängt, hat die Schweizer Künstlerin Claudia Comte, Jahrgang 1983, unter dem Titel „Now I won“ einen kleinen, leicht subversiven Jahrmarkt aufgebaut. Die Besucher dürfen sich hier in den Disziplinen Dosenwerfen, Armdrücken, Darts, Dauertanzen oder sogar Wettsaufen erproben. Die drei Besten werden mit Skulpturen der Künstlerin belohnt. ...mehr

Die 51. Art Cologne wartet mit internationalen Neuzugängen und einigen konzeptionellen Neuerungen auf. Ab September 2017 ist auch ein Berliner Ableger geplant

Alte Stärken und neue Akzente


Ein wenig fühlt man sich auf die Art Basel versetzt, so hochkarätig und international aufgestellt kommt das diesjährige Teilnehmerfeld der Art Cologne daher. Messedirektor Daniel Hug ist es in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt gelungen, auch die „Big Player“ unter den Galeristen nach Köln zu locken. Hauser & Wirth, Thaddaeus Ropac, David Zwirner, Sprüth Magers und in diesem Jahr erstmals auch Gagosian, White Cube und Daniel Templon sind mit hochkarätigen Arbeiten an den Rhein gereist. So zeigt etwa die in New York beheimatete Gagosian Gallery die spektakuläre Installation „Buddha’s Fingers“ von Chris Burden. Die Arbeit besteht aus 32 gusseisernen, jeweils vier Meter hohen Straßenlaternen, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts die Straßen von Los Angeles säumten. Die sanft leuchtenden, zu einem dichten Cluster arrangierten Lichtmasten sind in einem abgedunkelten Raum aufgestellt und verbreiten eine kontemplative Atmosphäre. Ein idealer Rückzugsort im turbulenten Messegeschehen. ...mehr

Am Sonntagabend ging in Brüssel die zweite Independent zu Ende. Damit hat sich ein ernstzunehmender Partner an die Seite der Art Brussels gestellt

Die coole Parallelmesse


Skulptur von Isa Genzken am Stand von David Zwirner

Letztes Jahr feierte die von der New Yorker Galeristin Elizabeth Dee gegründete Parallelmesse zur Art Brussels, die Independent, Premiere. Ihre attraktive Location befindet sich mitten in der Brüsseler Innenstadt direkt hinter der Galerie St. Hubert im Vanderborght-Building, einem ehemaligen Kaufhaus aus den 1930er Jahren. Mehr als 70 Galerien, Editeure und nichtkommerzielle Kunsträume aus 32 Städten rund um den Globus nahmen in diesem Jahr an der Independent teil, darunter auch so prominente Namen wie David Zwirner, Maureen Paley oder Barbara Gladstone. Zum ersten Mal dabei waren auch die beiden Berliner Galerien Sprüth Magers und Capitain Petzel. Im letzten Jahr in Europa noch nahezu unbekannt, hat die 2010 in New York gegründete Independent sich in der belgischen Hauptstadt mittlerweile einen Namen gemacht. Entscheidend dazu beigetragen hat sicherlich der permanent betriebene Ausstellungsraum Independent Régence mit einem wechselnden Programm. ...mehr

Die Art Brussels feierte ihren 35. Geburtstag – unaufgeregt und entspannend frisch

Die großen Namen fehlten


Die einzige Neuerung auf dem Gelände der ehemaligen Poststation Tour & Taxis zur Art Brussels, die hier zum zweiten Mal stattfand, war die Fertigstellung des Parkhauses, wo man zum Tagessatz von 8 Euro bequem mit dem Aufzug oder über die geschwungene Treppe zum Eingang der Messe für zeitgenössische Kunst kam. Die Art Brussels zeigte sich schon im Eingangsbereich farbenfroh und unkonventionell, ein bisschen so wie zu ihren Anfängen auf dem Heysel, dem Brüsseler Messegelände. Verschwunden sind die großen Galeristen, die Matadore der belgischen Kapitale, sieht man von Rodolphe Janssen und Xavier Hufkens, der auch in der Jury sitzt, mal ab. Die Art Brussels gibt sich jünger und will als Entdeckerschau wahrgenommen werden. ...mehr







News vom 19.07.2017

Restituierter Gemäldezyklus bleibt in Berlin

Restituierter Gemäldezyklus bleibt in Berlin

Berlin will an Entartete Kunst erinnern

Fälschungen in europäischen Museen

Amerikanische Grafik in Stuttgart

Amerikanische Grafik in Stuttgart

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