Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 24.10.2020 Auktion 283 'Europäisches Glas & Studioglas' & bedeutende Barock-Glas Sammlung Dr. Röhl

© Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Anzeige

Am Badestrand / Otto Pippel

Am Badestrand / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Marktberichte

Kunst und Bücher aus fünf Jahrhunderten zu erschwinglichen Preisen bei Venator & Hanstein in Köln

Der Hohen Hüterin Bayreuths


Franz Stassen, Der Ring des Nibelungen, um 1916 bis 1928

Franz Stassen war im frühen 20. Jahrhundert ein viel beschäftigter Illustrator. Er schuf Bildwelten zu zahlreichen Buchausgaben, so zu Gothes „Faust“, zu Märchen, Shakespeares „Kaufmann von Venedig“ oder zu Liedern und Sprüchen Walther von der Vogelweides, und lieferte 1908 für die Kölner Schokoladenfabrik Stollwerck Entwürfe ...mehr

24.09.2020

Moderne Klassiker und jüngere Entdeckungen prägen die Olbricht Collection bei Van Ham, nicht selten in monumentalen Größen. Die Wunderkammerobjekte des Universalsammlers sind dazu ein reizvoller Kontrast

Macht euch die Erde untertan!


Daniel Richter, Das Recht, 2001

Das Gotteswort aus dem Buch Genesis mag der Mensch aus heutiger Sicht zu wörtlich genommen haben: Naturkatastrophen, Klimawandel und ausgebeutete Rohstoffvorkommen sind nur einige Folgen. Für Daniel Richter gleicht dieser Umgang mit der Natur sinnloser Brutalität. In seinem großformatigen Gemälde des Jahres 2001 schlagen zwei Männer mit Knüppel auf ein rücklings liegendes, panisch schreiendes Pferd ein. Der Titel „Das Recht“ macht die Darstellung zur plakativ fragenden Allegorie auf die gnadenlose Unterwerfung der Natur durch den Menschen. Die frühe Arbeit aus Richters zweiter, seit der Jahrtausendwende zum Figürlichen gewandelter Schaffensphase ist nun für erhoffte 250.000 bis 350.000 Euro ein tagesaktuelles Hauptwerk der Olbricht Collection bei Van Ham. Thomas Olbricht machte sich die Erde jedoch auf viel friedlichere Weise untertan: Er trug artifizielle wie wundersame Ausprägungen der Welt von Kunst über Naturstücke bis hin zu Kuriositäten mit universal ausgerichtetem Anspruch zusammen. ...mehr

22.09.2020

Es geht in Richtung Lifestyle: Neumeister verzichtet erstmals auf einen Printkatalog und hat dafür ein Magazin mit Highlights, schicken Fotos und Texten aufgelegt, die über die reine Information zur Auktionsofferte hinausgehen

Parade der Papageien


Joseph Wackerle, Gelbbrustara, 1918

Rund 700 Tierfiguren lagern heute im von Formendepot von Nymphenburg. Gerade mit diesen teils großen figürlichen Erzeugnissen von hoher Naturwahrheit, sicherem Stilgefühl und raffinierter Farbenpracht festigte die Münchner Manufaktur um 1900 ihren internationalen Ruf. Auf der Weltausstellung des Jahres 1910 in Brüssel standen im Weinrestaurant, das Gabriel von Seidl für den deutschen Pavillon gestaltet hatte, exotische Vögel Joseph Wackerles und fanden viel Anklang. Für den Botanischen Garten modellierte Wackerle weitere Arbeiten in der robusten Majolika-Technik, etwa den „Papagei mit Maske“ als Sinnbild für die Tragödie und Komödie. Auch beim Münchner Versteigerer Neumeister ist dieser Gelbbrustara von 1918 mit Maskenband und Panflöte eingeflogen, hat sich auf einen Aststumpf niedergelassen und wartet nun bei 6.000 bis 8.000 Euro auf einen Käufer. Er gehört zu einem süddeutschen Nachlass mit 70 Objekten, darunter 40 Tierfiguren, vorrangig der Porzellanmanufaktur Nymphenburg, die zugunsten der SOS-Kinderdörfer versteigert werden. ...mehr

20.09.2020

Die Fotografie bei Grisebach lief erfreulich. Das Publikum folgte der hochwertigen Auswahl und war für Überraschungen gut

Formentdecker der Fotografie


Werner Mantz, Haus der Kölnischen Zeitung auf der Internationalen Presse-Ausstellung ‚Pressa’ bei Nacht, Köln 1928

Karl Blossfeldt gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit in der Fotografie. Dabei waren gerade seine heute berühmten und beliebten Nahaufnahmen von Pflanzen ursprünglich zumeist Studienarbeiten. Nichtsdestoweniger begeistern die freigestellten skurrilen Formen, eindrucksvollen Geometrien und verborgenen Einblicke in die Flora bis heute: Ein Konvolut von 24 Abzügen von Originalnegativen der Jahre 1915/25 schoss bei Grisebach von geschätzten 5.000 bis 7.000 Euro auf ungeahnte 37.000 Euro. Damit war in der Auktion „Photographie“ aber noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Eine etwas jüngere Arbeit von Werner Mantz übertraf Blossfeldts „Urformen der Kunst“ sogar noch. 1928 nahm der rheinische Fotograf das „Haus der Kölnischen Zeitung auf der Internationalen Presse-Ausstellung ‚Pressa’ bei Nacht“ in den Fokus und lichtete den Bau als leuchtend skulpturale Inszenierung ab. Die strenge Symmetrie und sachliche Linienführung ließ das Vintage mit 38.000 Euro auf das Vielfache der anvisierten 4.000 bis 6.000 Euro steigen. Inspiriert von seiner Umwelt fand Otto Steinert zu seiner abstrakten Fotomontage „Aggression II“, für die 1966 die Umgebung Westerlands auf Sylt Vorlage war. Immerhin 26.000 Euro war das Werk einem Schweizer Sammler wert, der somit deutlich mehr als die Schätzung von 3.500 bis 5.500 Euro ausgab. Die drei teuersten Stücke der Berliner Auktion beweisen: Fotografen sind auch Formentdecker, und die ungewohnten Beobachtungen ihrer Augen faszinieren bis heute. ...mehr

18.09.2020

Koller hat seine Auktion mit Möbeln und Antiquitäten um zwei Privatsammlungen bereichert und kann beim Porzellan mit einer weltbekannten und dennoch nicht allzu hoch taxierten Kollektion aufwarten

Die Faszination des Weißes Golds


August Rex-Teller, Meißen, um 1711

Lange Zeit haben die Menschen in Europa vom Weißen Gold geträumt, von diesem harten, schneeweißen Material, das aus dem fernen Osten kam – unnachahmlich und einzigartig, nur mit dem Haus der exotischen Kaurischnecke vergleichbar. So verwundert es nicht, dass der Glanz des Porzellans bis heute Menschen fasziniert. Einer, der seine Leidenschaft für Porzellan mit dem Sammeln früher exzellenter Stücke stillte, war Siegfried Ducret. Der Züricher Arzt beschäftigte sich bis zu seinem Tod 1972 nicht nur mit Exemplaren namhafter Hersteller, wie Meißen, Fürstenberg, Frankenthal, Nymphenburg oder Sèvres, sondern auch mit den kleinen Manufakturen aus Zürich, Kassel oder Würzburg. Daneben teilte der große Kenner seine Freude am Porzellan mit anderen Begeisterten, schrieb mehrere Bücher und zahlreiche Aufsätze, darunter Standardwerke zur Meißner Manufaktur, initiierte entsprechende Zirkel und inspirierte zahlreiche Forscher. Der Sammlungsteil, den er seiner im März verstorbenen Tochter Rosmarie Schmidt-Ducret hinterließ, hat nun unbeschadet den Weg in das Züricher Auktionshaus Koller gefunden und steht dort neben Möbeln, Uhren, Waffen, Skulpturen und Teppichen bereit, neue Leidenschaften zu entfachen und zu stillen. ...mehr

16.09.2020

Das Niveau der TEFAF in Maastricht bleibt unübertroffen. Sie zeigte das Beste, was der Kunsthandel zu bieten hat, und vermeldet trotz vorzeitiger Schließung gute Umsätze. Die Hinwendung zur modernen Kunst ist unübersehbar

Corona und das Sammlervirus


Vincent van Gogh, Paysanne devant une chaumiere, 1885

Das Sammlervirus ist anscheinend stärker als die Angst vor Covid-19, das gerade die Weltwirtschaft aus den Angeln hebt. Die diesjährige The European Fine Art Fair, kurz TEFAF, die wegen der Corona-Pandemie vier Tage früher als geplant schloss, hat auf der Eröffnung am Freitag voriger Woche ...mehr

Die Entdeckermesse Art Rotterdam ist vergangene Woche zu Ende gegangen. Einige Neuerungen sorgten für ein Facelift und guten Publikumszuspruch

Frische Kunst für neugierige Sammler


Die Art Rotterdam, eingebettet in die Rotterdam Art Week, nennt sich im Untertitel „The Fair to Discovery Young Art“ und positioniert sich einmal mehr mit ihrer Mischung aus junger Kunst zu Einsteigerpreisen und einem Fokus auf niederländische Galerien sowie einige Händler aus anderen europäischen Ländern. Mit 225 Euro pro Quadratmeter ist der Kojenpreis auf dieser Kunstmesse vergleichsweise günstig. Exakt 100 Galerien waren nach Rotterdam gereist, um in der historischen Van Nellefabriek etwas außerhalb des Stadtzentrums Kunst von etablierten Stars der internationalen Kunstszene, darunter etwa Documenta-Teilnehmer Guillaume Bijl, bis hin zu ganz jungen Akademieabsolventen zu präsentieren. Allein 67 Nachwuchskünstler wurden in der kuratierten und eher unkonventionellen Sektion „Prospects & Concepts“ vorgestellt. ...mehr

Für die Bibliophilen ist das letzte Januarwochenende ein Pflichttermin. Dann starten die Antiquare mit ihren Messen in Stuttgart und Ludwigsburg ins neue Jahr

Hohe Buchkunst


Sind Bilderbücher nur etwas für Kinder? Schaut man sich „Das wunderliche Bilderbuch“ von Grethe Jürgens an, denkt man sofort an das malerische Vokabular des Bauhauses und der Neuen Sachlichkeit. So reduziert und experimentell hat die Hannoveraner Künstlerin ihre neun ganzseitigen Farblithografien gestaltet, etwa die lustige Szene mit einer doch noch unsicheren Maus, die am Halsband eine Spielzeugkatze hinter sich herzieht. Zudem lässt „Das wunderliche Bilderbuch“ das Menschenbild und die Utopien der Weimarer Republik erkennen. Die seltene erste Ausgabe, für die Jürgens auch den jeweils vierzeiligen Text typografisch herausragend aufgearbeitet hat, liegt im Antiquariat Sabine Keune vor. Auf der aktuellen Stuttgarter Antiquariatsmesse stellt die Aachenerin das um 1935 erschienene Werk nun für 4.400 Euro vor und hat ihren Stand auf einen Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ausgerichtet. Denn mit der Sonderschau „Internationale BilderBuchKunst der Gegenwart“ will man in Stuttgart über die pädagogische Zielsetzung dieser Bücher hinaus auch ihre künstlerische Eigenart und die kreative Verbindung von Bild und Text beleuchten. Dafür trennt sich der österreichische Musikwissenschaftler und Buchliebhaber Friedrich C. Heller kurze Zeit von 40 Bilderbücher und spricht am Samstagnachmittag über seine Sammelleidenschaft. ...mehr

Die 50. Ausgabe der Cologne Fine Art & Design hat eröffnet und will mit ihrem bunten Mix wieder auf Erfolgskurs

An der Schnittstelle vieler Disziplinen


Silberwaren von Goudji und Malerei des Informel am Stand von Samuelis Baumgarte

„Alt und neu, Europa und die Welt, Kunst und Antiquitäten, eine Reise durch die Welt der Kunst“ – das soll nach Worten Daniel Hugs, des neuen Direktors der Cologne Fine Art & Design, die Messe nunmehr ausmachen. Dabei soll „das Design als wesentlicher Beitrag in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts herausgestellt und eine Geschichte des Möbeldesigns erzählt werden“. Der Trend zum Crossover der Disziplinen erfasst verstärkt auch das Sammeln, folglich bestimmt die Vermischung unterschiedlicher Stile deutlicher als zuvor den Tenor der heute in Köln eröffneten Kunstmesse. Hug war bestrebt, die Veranstaltung in diese Richtung weiterzuentwickeln, und konnte 95 Händler zum Mittun bewegen, 15 mehr als im letzten Jahr. Darunter sind allein sieben reine Designhändler, denn „die Antiquität von heute ist das Design“, so Thole Rotermund vom Beirat der vor 50 Jahren als „Westdeutsche Kunstmesse“ gestarteten Verkaufsschau. Von der Antike bis zur Gegenwart finden sich hier Kunstwerke, die als bunter Reigen ein breites Publikum ansprechen sollen. ...mehr

Eine neue Ausgabe der Art Düsseldorf hat eröffnet und präsentiert viel regionale Kunst mit internationalem Anspruch

Aller guten Dinge sind drei


Jonathan Meeses Bodengestaltung am Stand von Sies + Höke

„Nach der Behebung von Kinderkrankheiten und logistischen Schwierigkeiten können wir uns nun in der dritten Ausgabe voll auf die Inhalte konzentrieren“, meinte der Messechef Walter Gehlen zur Auftaktpressekonferenz der neuen Auflage der Art Düsseldorf. Die Verkaufsschau versteht sich als internationale Kunstmesse mit betonter Verankerung in der Region. Die Hälfte der 98 Aussteller kommen aus dem Ausland, davon zehn Prozent aus Asien und den USA. 30 Prozent sind in Düsseldorf und der Region beheimatet. 75 Prozent der Teilnehmer sind mindestens schon einmal mit dabei gewesen. Scheinbar scheint das auf „Abgrenzung und Eigenständigkeit bedachte Konzept“, so Walter Gehlen, gut anzukommen. „Die zwei wichtigsten Städte des Rheinlandes verdienen auch zwei Kunstmessen, erst recht in einer Region, wo sich extrem viele Kunstsammler und Museen finden“, so Gehlen weiter. ...mehr







 zur Monatsübersicht





Copyright © '99-'2020
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce