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Am 22.09.2018 Kunstauktion 22. September 2018

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Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

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Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

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Marktberichte

Wien kann mit dem Glanz seiner Vergangenheit heute noch punkten, doch auch Deutschland und Frankreich haben in Bezug auf das Kunsthandwerk des Jugendstil einiges zu bieten. Aber nicht alles ist zwangsläufig verkäuflich. Das macht die Auktion im Dorotheum deutlich

Es ist nicht alles Gold, was glänzt


Emile Gallé, Intercalaire-Vase „Meeresgrund“, Nancy um 1899

Wenn ein Lichtstrahl auf die Oberfläche des Meeres oder eines Sees trifft, nimmt seine Reise durch den Raum eine neue Wendung. Das Wasser bricht den Lichtstrahl und lässt ihn in einem faszinierenden Zusammenspiel mit den Fischen, Muscheln, Steinen und Pflanzen der Unterwasserwelt in abertausenden Farben ...mehr

19.07.2018

Die Auswahl der Zeitgenossen mit einem Schwerpunkt auf italienischer Kunst gefiel den Kunden des Dorotheums und sie griffen beherzt zu

Das Spiel mit dem Blickwinkel


Jesús Rafael Soto, Ohne Titel (Escritura), 1974

Jesús Rafael Soto kam 1950 nach Paris, wo er seine Wahlheimat fand. Der schon früh von der Op-Art und kinetischen Kunst beeinflusste Kreative stieß mit seinem Schaffen in Europa schnell auf Gegenliebe, denn diese Strömungen befanden sich dort mit ihrer neuen Bildsprache im Aufwind. Die Optik selbst und das Spiel mit ihren Gesetzmäßigkeiten rückten in den Mittelpunkt: von räumlichen Illusionen bis hin zur tatsächlichen Dynamik der Werke. Aus diesem Nährboden heraus schuf der gebürtige Venezolaner 1974 seine Arbeit „Ohne Titel (Escritura)“. Den Hintergrund füllt ein breiter dunkler Querbalken, der von feinen hellen vertikalen Linien durchzogen ist. Darüber und darunter ist die Fläche weiß. Mit Nylonfäden sind vor diesem strukturierten Grund gebogene Drähte gespannt, die damit zu schweben scheinen. Je nach Blickwinkel ergibt ihr Zusammenspiel einen unterschiedlich raumgreifenden Eindruck. Steht der Betrachter frontal, lassen sich am ehesten noch Schriftzeichen vermuten, die im Titel verankert sind. Das Interesse an dem mit 240.000 bis 320.000 Euro ausgewiesenen Stück war im Dorotheum groß, und die Kunden würdigten den Spannungsreichtum und die Multiperspektivität in ihren Geboten: Erst bei 400.000 Euro fiel der Hammer. ...mehr

17.07.2018

Van Ham konnte in seinen Auktionen „Europäisches Kunstgewerbe“ und „Alte Kunst“ mit Privatsammlungen punkten. Das Publikum begeisterte sich vor allem für den Nachlass von Friedrich Wilhelm Waffenschmidt

Mit Saturn in die Sterne


Philipp Küsel, Elfenbeinhumpen mit Puttenreigen, Augsburg 1689/92

Bei der Versteigerung „Europäisches Kunstgewerbe“ von Van Ham in Köln stand diesmal die Sammlung Friedrich Wilhelm Waffenschmidt im Mittelpunkt, und die Objekte des im vergangenen Jahr verstorbenen Gründers der Elektronikmarktkette „Saturn“ hielten, was sie versprachen. Auserlesen waren etwa die 27 Deckelhumpen und Pokale aus den wichtigen deutschen Silberschmiedezentren wie Augsburg, Nürnberg oder Danzig, die ein kleines Museum der Renaissance und des Frühbarock bildeten. Sie trafen den Nerv der Sammler. Nur drei Stücke gingen zurück, der Rest brachte es auf ein stolzes Bruttoergebnis von rund 840.000 Euro, und dass ein Silberobjekt die Marke von 100.000 Euro überschreitet, ist in Deutschland schon recht selten. Das ausgiebige Bietgefecht galt Philipp Küsel und seinem Elfenbeinhumpen. Der Augsburger Meister, dessen Arbeiten heute in der Eremitage in St. Petersburg, im Kremlmuseum in Moskau, im Kunsthistorischen Museum in Wien oder im Grünen Gewölbe in Dresden stehen, hatte um 1689/92 den vergoldeten Korpus für den elfenbeinernen Puttenreigen geschaffen, der die fünf Sinne symbolisiert. Ein deutscher Sammler konnte die Konkurrenz erst bei 105.000 Euro abschütteln; vorgesehen waren 15.000 bis 20.000 Euro. ...mehr

16.07.2018

Christie’s begeisterte in London bei der Moderne mit museumsreifen Stücken und erzielte Rekorde sowie einige Preissprünge. Doch manchmal verhielt sich die Kundschaft auch wählerisch

Tierisch bunt


Franz Marc, Drei Pferde, 1912

„Die Kunst geht heute Wege, von denen unsere Väter sich nichts träumen ließen“, schrieb Franz Marc selbstbewusst im Almanach „Der Blaue Reiter“ von 1912. Die Geschichte sollte ihm Recht geben, denn heute gelten er und seine Malerkollegen als eine der wichtigsten avantgardistischen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts. Diese künstlerisch neuen Wege belegen seine „Drei Pferde“, eine Gouache aus demselben Jahr wie das Schriftstück. In einer flächig abstrakten Landschaft stehen die bunten Tiere. Zwei sind im Profil zu sehen und grasen, während sich eines rücklings zum Betrachter wendet. Der Naturalismus ist für Marc überwunden. Er reduziert die Formen auf das Nötige und nutzt die Farbe als Ausdrucksmittel statt als Abbild der vorhandenen Gegebenheiten. Harte Kanten und Kontraste entstehen. Sein Stil changiert zwischen expressionistischer Formgebung, spätimpressionistischer Leuchtkraft und kubistischer Geometrisierung. Christie’s hatte Marcs Werk aus der Zeit seiner künstlerischen Reife auf 2,5 bis 3,5 Millionen Pfund geschätzt. Die seltene Malerei war allerdings härter umkämpft, als erwartet. Letztlich waren 13,5 Millionen Pfund für Jeffrey Loria nötig, um das Bild sein Eigen nennen zu können. Ein Rekord für Marc auf Auktionen, den der amerikanische Kunsthändler und -sammler bei 15,4 Millionen Pfund mit Aufgeld zahlte. ...mehr

11.07.2018

Mit Kunst des 19. Jahrhunderts zum Erfolg: Ketterer in München überzeugte die Kunden mit seinem Angebot vom Biedermeier bis zum Jugendstil

Die neue Welt der Eisenbahn


Hermann Pleuer, Stuttgarter Westbahnhof in der Abenddämmerung, 1899

Stuttgart im Jahr 1899. Der neu errichtete Westbahnhof an der Gäubahn liegt in der Abenddämmerung. Einige Passanten befinden sich auf Bahnsteig, darunter ein Liebespaar und ein Buchhändler. Hinter ihnen fährt der Zug ein. Die Lokomotive mit ihren hell leuchtenden Laternen stößt einige Rauchschwaden aus. Ein seltsam kaltes Licht liegt über allem. Wieder einmal beschäftigte sich der 1863 in Schwäbisch Gmünd geborene Hermann Pleuer mit seinem bevorzugten Motivrepertoire: Der Eisenbahn, ihrem technischen Fortschritt, der Entdeckung der Geschwindigkeit und der dynamischen Entwicklung in den Städten. Dabei konnte der Stuttgarter Impressionist auf ein großes Vorbild blicken. Denn schon gut zwanzig Jahre zuvor hatte Claude Monet seine bekannten Ansichten vom „Gare Saint-Lazare“ gemalt. Auch Pleuer bot das neuartige Sujet der Bahnhofswelt die Möglichkeit zu wechselnden Farb- und Lichteffekten, hervorgerufen durch die fahrenden Züge, die ungestümen Dampf- und Rauchwolken und die Menschen. Seine bisher unbekannte Variante des mehrmals wiederholten Stuttgarter Westbahnhofs stand nun bei Ketterer zum Verkauf und war begehrt. Ein hartnäckiger norddeutscher Sammler behielt bei 45.000 Euro zum Neunfachen der Schätzung die Oberhand und verhalf dem Gemälde seit seinem letzten Auftritt 1997 bei Nagel für 48.000 Mark zum neuen Auktionsrekord. ...mehr

10.07.2018

Die 23. Ausgabe der wichtigsten Basler Satellitenmesse „Liste“ war die letzte unter der bewährten Direktion des Messegründers Peter Bläuer. Das Erfolgskonzept der „Liste“ sollte aber auch in den kommenden Jahren aufgehen – davon profitieren entdeckungsfreudige Besucher und Sammler

Abschied und Aufbruch


Liste 2018 in Basel

Eine Ära geht zu Ende. Auf dem abendlichen Empfang der Entdeckermesse „Liste“ in Basel wurde der Messegründer und langjährige Direktor Peter Bläuer mit Standing Ovation verabschiedet. 1996 hatte er die „Liste“ als erste Satellitenmesse im Dunstkreis der übermächtigen Art Basel gegründet, als Reaktion junger aufstrebender ...mehr

02.07.2018

Die Basler Premiere der auf Arbeiten mit Papier spezialisierten Satellitenmesse „Paper Positions“ scheint geglückt. Zahlreiche Besucher kamen letzte Woche in den zentral gelegenen Ackermannshof

Blatt für Blatt


auf der Paper Positions Basel 2018

Die internationalen Kunstprofis waren in der vergangenen Woche schwer beschäftigt. Während der Art Basel hetzten Sammler aus New York, Hongkong oder Paris von einer Vernissage zur nächsten Preview, vom intimen Tête-à-tête in der Collectors Lounge zum gesetzten Dinner im überlaufenen Kunsthallengarten. Viel Zeit, um mal kurz durchzuatmen, blieb da eigentlich nicht. Eine gute Gelegenheit zum zwischenzeitlichen Innehalten bot jedoch die Entdeckermesse „Paper Positions Basel“, eine in diesem Jahr zum ersten Mal veranstaltete Nebenmesse, spezialisiert auf Arbeiten mit und auf Papier. Im historischen Ackermannshof, einer ehemaligen Druckereihalle mit industriellem Charme in der zentral gelegenen St. Johanns-Vorstadt, präsentierten sich 26 Galerien aus der ganzen Welt mit Arbeiten vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. ...mehr

21.06.2018

Die 49. Art Basel will nicht nur Umschlagplatz von millionenteuren Kunstwerken sondern auch Austragungsort von notwendigen Debatten sein

Courage statt Scheuklappen


Candice Breitz, TLDR, 2017

Von ganz oben hat man immer den besten Überblick. Das wissen nicht nur Jäger, die gerne vom Hochsitz aus ihre Beute ins Visier nehmen. In der auf spektakuläre Großprojekte spezialisierten Sektion „Unlimited“ der 49. Ausgabe der Art Basel, die immer noch als die weltweit wichtigste Kunstmesse gilt, hat der französische Künstler Daniel Buren eine weitläufige Gerüstplattform aufgebaut. Sie ermöglicht es dem Besucher, die 72 auf rund 17.000 Quadratmetern präsentierten Monumentalwerke der Unlimited zunächst einmal aus luftiger Höhe zu betrachten, ehe er sich diese im Detail anschaut. Holzpaneele mit grün-weißem Streifenmuster weisen die Konstruktion als typisches Werk des 1938 geborenen Konzeptkünstlers aus. Das Dickicht des Unlimited-Angebots kommt 2018 jedoch etwas mutloser daher als noch in den Vorjahren. Vintage dominiert vor Cutting Edge. ...mehr

Die Spezialmesse „Paper Positions“ punktete jetzt in Berlin mit einer besonderen Location

Raritäten im Papierformat


auf der Paper Positions Berlin 2018

Parallel zum Berliner Gallery Weekend öffnete am vergangenen Donnerstag die auf Arbeiten auf Papier spezialisierte kleine, feine Kunstmesse „Paper Positions“ ihre Tore. Hervorgegangen aus einer kuratierten Ausstellung mit Papierarbeiten im Jahr 2016 im Bikini-Haus in Berlin-Charlottenburg, hat sich die „Paper Positions“ mittlerweile zum Geheimtipp für Sammler von Arbeiten auf und mit Papier entwickelt. „Papier ist ein Medium, mit dem sich jeder Künstler auseinandersetzt“, betont der Berliner Galerist Kristian Jarmuschek, der Initiator und Geschäftsführer von „Paper Positions“. „Viele künstlerische Ideen werden zunächst auf Papier sichtbar.“ ...mehr

Die Entdeckermesse Art Brussels lockte zu ihrem 50. Jubiläum viele internationale Top-Sammler in die europäische Metropole

Rendezvous bei warmem Wetter


auf der Art Brussels 2018

Exzellente Stimmung herrschte am vergangenen Wochenende bei nahezu hochsommerlichen Temperaturen auf der Jubiläumsausgabe der Art Brussels zu ihrem 50. Geburtstag. 24.000 Besucher konnten bis zum Sonntagabend gezählt werden. Allein 46 Freundeskreise von Museen und internationalen Kunstinstitutionen, unter anderem vom Centre Pompidou, dem Louvre, der Royal Academy of Arts, dem Amsterdamer Stedelijk Museum und dem Rotterdamer Witte de With, waren angereist. Ebenso wie etliche bekannte Privatsammler, darunter die US-Amerikaner Don und Mera Rubell sowie Michael und Susan Hort oder Patrizia Sandretto Re Rebaudengo aus Turiner und Anita Zabludowicz aus London. Hinzu kamen natürlich nahezu alle großen belgischen Sammler, die für ihre profunden kunsthistorischen Kenntnisse und ihren bisweilen eigenwilligen, vom internationalen Mainstream selbstbewusst abweichenden Geschmack bekannt sind. ...mehr







News vom 19.07.2018

Regina Barunke wird neue Direktorin in Bremen

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