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Am 27.06.2017 Auktion A181: Design, Schweizer Kunst, Klassische Moderne, PostWar & Contemporary, Grafik, Fotografie, Schmuck & Uhren

© Koller Auktionen AG

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Tänzerin / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Es war ein guter Tag für die Moderne Kunst in Berlin: Bassenge konnte sich über hohe Verkaufszahlen und leere Lager freuen

Sitzt ein Künstler im Café und gibt Trinkgeld


Manuel Ortiz de Zárate, Picasso im Café de la Rotonde, 1916

Über 700 Lose fassten die drei Sektionen der Modernen Kunst, die Bassenge Ende Mai erfolgreich veräußern konnte. Allein aus dem Hauptkatalog verabschiedeten sich knapp 70 Prozent der Kunstwerke – erfreulich, auch wenn das Berliner Auktionshaus weit entfernt von Rekordpreisen war. So war mit 46.000 Euro ...mehr

28.06.2017

Koller in Zürich beschließt seine Frühjahrsauktionen mit einem qualitätvollen Programm aus Schweizer Kunst, Impressionismus und Moderne sowie Arbeiten der Nachkriegskunst und der Gegenwart

Ein Sommerspaziergang


Max Liebermann, Große Seestraße in Wannsee

Durch dichte Baumkronen dringt das Licht auf die bevölkerte Straße. Familien mit Kindern flanieren an einem sommerlichen warmen Tag auf einer Straße am Wannsee in Berlin, die von den hohen alten Bäumen gerahmt ist. Das für Max Liebermann typische impressionistische Gemälde „Große Seestraße in Wannsee“ bedient sich eines Sujets, das der Maler ab 1909 in vielen verschiedenen Arbeiten thematisierte. In diesem Jahr kaufte Liebermann ein ausgedehntes Grundstück am Wannsee und ließ hier eine prächtige Villa errichten. Neben seinem eigenen Garten faszinierten den Künstler die Straßen, die an sein Haus grenzten und von Fußgängern und Fahrzeugen belebt wurden. Bei Koller in Zürich steht nun eine fast einen Meter und damit ungewöhnlich breite Ansicht der Seestraße bereit und fordert einen Schätzwert von 500.000 bis 800.000 Franken. Das liegt nicht zuletzt an der Marktfrische. Denn das wiederentdeckte Gemälde ist seit 1933 in Züricher Familienbesitz beheimatet. ...mehr

26.06.2017

Alte Meister und Kunst des 19. Jahrhunderts gingen bei Karl & Faber in München meist ohne viel Aufhebens über das Auktionspult

Ein Nachtbild im ungewöhnlichen Format


Wilhelm Leibl, Mädchen mit weißem Mullhut

Seit den 1860er Jahren faszinierten Carl Spitzweg immer häufiger die Geheimnisse der Nacht, so dass er mehrere Nachtbilder malte, die die Stadt im blaugrünen Licht des Mondes zeigen. Zu diesen Kompositionen zählt auch das Spitzenwerk der Auktion mit Alten Meistern und Kunst des 19. Jahrhunderts bei Karl & Faber in München. „Die Scharwache“ ist wie auch andere Nachtbilder des Künstlers in einem schmalen Hochformat angelegt und lenkt den Blick des Betrachters über einen bühnenartigen Aufgang zu einer Brücke, über die die Scharwache zieht. Zwischen den hochragenden Häuserschluchten erscheinen der Tambour und die drei ihm folgenden Grenadiere klein und fast verloren. Die Ansicht mit den geheimnisvoll fahl beleuchteten Häuserfronten kam gut bei den Bietern an und brachte es schließlich auf die anvisierten 100.000 Euro. Weiterhin unter Vorbehalt steht allerdings der Verkauf des eigentlichen Top-Loses der Auktion: Für Wilhelm Leibls empfindsames Portrait „Mädchen mit weißem Mullhut“, das durch die strenge Frontalität und modellierenden Farbauftrag fasziniert, sind bisher nur 160.000 Euro geboten. Der Einlieferer, ein süddeutscher Privatsammler, der sich mit den Erben des jüdischen Bankiers Hugo Simon auf die Versteigerung geeinigt hat, will aber mindestens 200.000 Euro sehen. ...mehr

22.06.2017

Van Ham hatte seine Auktionen mit Kunst seit 1900 erstmals viergeteilt und ging erfolgreich mit „Contemporary“ und „Design“ an den Start

Mysteriöser Tod


Gavin Rain, Elizabeth Taylor

Verfolgt man die Entwicklung von Van Ham in den letzten zehn Jahren, so stellt man eine zunehmende Verlagerung des Schwerpunkts in die postmoderne und zeitgenössische Kunst fest. In diesem Frühjahr hat das Kölner Auktionshaus nun erstmals seine Versteigerung von Kunst des 20. und frühen 21. Jahrhunderts in drei statt bisher zwei Sparten geteilt: Neben der üblichen Auswahl klassischer Moderne gab es eine Abteilung „Post War“ und ein abschließendes „Contemporary“. Vor allem der Absatz der jüngsten Künstler sollte dadurch gestärkt werden, wenngleich die Offerte noch verhältnismäßig schmal, dafür aber hochpreisig war. Immerhin 34 von 55 Arbeiten konnten unter die Leute gebracht werden, was einer durchschnittlichen Zuschlagsquote von rund 62 Prozent entspricht. Es ist ja auch recht gewagt, hierzulande eher weniger bekannte Künstler wie den Briten Tony Bevan mit seiner „Midway Bar“ von 1999 zum Aufruf zu bringen. Vorsichtig auf 6.000 bis 8.000 Euro taxiert, sprangen aber immerhin 25.000 Euro die abstrakte Farbzweiteilung mit wulstigem Gebilde heraus. Eine in ein Raster aus bunten Kringeln umgewandelte „Elizabeth Taylor“ des Südafrikaners Gavin Rain steigerte sich von 3.000 bis 5.000 Euro auf 15.000 Euro. ...mehr

20.06.2017

Beckmann platziert sich an der Spitze der modernen und zeitgenössischen Kunst bei Grisebach in Berlin

Zurück in die neue Welt


Max Beckmann, Tiergarten im Winter, 1937

Als Max Beckmann 1937 fast unmittelbar nach Adolf Hitlers Ansprache zur Eröffnung der „Großen Deutschen Kunstausstellung“ Deutschland für immer verließ, hatte er langfristig eigentlich die USA im Blick. Doch zehn Jahre musste er warten und sein Exil während des gesamten Krieges in Amsterdam verbringen, bis ihm die Übersiedlung endlich gelang. Vorausgegangen waren ihm aber schon ein paar seiner Gemälde, so im Jahr 1940 auch der „Tiergarten im Winter“, 1937 als eines der letzten Berliner Bilder des Künstlers entstanden. Erst 1963 kehrte die in sichtlich gedrückter Stimmung gemalte Ansicht der verschneiten Bäume nach Deutschland zurück und befand sich bis zuletzt in Familienbesitz. Jetzt aber wandert die mittelgroße Leinwand erneut über den Atlantik: Sie bildete das Hauptlos der Versteigerung „Ausgewählte Werke“ bei Grisebach in Berlin. Auf 700.000 bis 1 Million Euro taxiert, erhielt erst bei 1,5 Millionen Euro eine nordamerikanische Privatsammlung den Zuschlag. ...mehr

19.06.2017

Die Basler Entdeckermesse „Liste“ überzeugte auch in diesem Jahr mit qualitätsvollen Arbeiten jenseits des bereits abgesicherten Mainstream und guten Besucherzahlen. Gründungsdirektor Peter Bläuer bereitet indes ohne große Hast seine Nachfolge vor

Kunst mit Ecken und Kanten


auf der „Liste“ 2017

Die Art Basel hat am Sonntagabend ihre Tore geschlossen. 95.000 Besucher verzeichnete die wichtigste Kunstmesse der Welt in diesem Jahr. Auch die 22. Ausgabe der „Liste“, der ältesten Nebenmesse der Welt, war mit rund 21.000 Besuchern gut aufgestellt. Eine ausschließlich aus Kuratoren bestehende Jury hatte ...mehr

19.06.2017

In Zeiten globaler Unsicherheiten und Krisen setzt die Kunstmesse Art Basel umso mehr auf qualitätsvolle Kunst. Im Kunstsommer 2017 drängen auch politische Werke mit klaren Botschaften auf den Markt

Kunst in unruhigen Zeiten


Claudia Comte, Now I won, 2017

Der Basler Messeplatz gleicht derzeit einem Rummelplatz der etwas anderen Art. Wo das exklusive Sammlerpublikum in diesen Tagen auf die Preview der Art Basel drängt, hat die Schweizer Künstlerin Claudia Comte, Jahrgang 1983, unter dem Titel „Now I won“ einen kleinen, leicht subversiven Jahrmarkt aufgebaut. Die Besucher dürfen sich hier in den Disziplinen Dosenwerfen, Armdrücken, Darts, Dauertanzen oder sogar Wettsaufen erproben. Die drei Besten werden mit Skulpturen der Künstlerin belohnt. ...mehr

14.06.2017

Die 51. Art Cologne wartet mit internationalen Neuzugängen und einigen konzeptionellen Neuerungen auf. Ab September 2017 ist auch ein Berliner Ableger geplant

Alte Stärken und neue Akzente


Ein wenig fühlt man sich auf die Art Basel versetzt, so hochkarätig und international aufgestellt kommt das diesjährige Teilnehmerfeld der Art Cologne daher. Messedirektor Daniel Hug ist es in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt gelungen, auch die „Big Player“ unter den Galeristen nach Köln zu locken. Hauser & Wirth, Thaddaeus Ropac, David Zwirner, Sprüth Magers und in diesem Jahr erstmals auch Gagosian, White Cube und Daniel Templon sind mit hochkarätigen Arbeiten an den Rhein gereist. So zeigt etwa die in New York beheimatete Gagosian Gallery die spektakuläre Installation „Buddha’s Fingers“ von Chris Burden. Die Arbeit besteht aus 32 gusseisernen, jeweils vier Meter hohen Straßenlaternen, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts die Straßen von Los Angeles säumten. Die sanft leuchtenden, zu einem dichten Cluster arrangierten Lichtmasten sind in einem abgedunkelten Raum aufgestellt und verbreiten eine kontemplative Atmosphäre. Ein idealer Rückzugsort im turbulenten Messegeschehen. ...mehr

Am Sonntagabend ging in Brüssel die zweite Independent zu Ende. Damit hat sich ein ernstzunehmender Partner an die Seite der Art Brussels gestellt

Die coole Parallelmesse


Skulptur von Isa Genzken am Stand von David Zwirner

Letztes Jahr feierte die von der New Yorker Galeristin Elizabeth Dee gegründete Parallelmesse zur Art Brussels, die Independent, Premiere. Ihre attraktive Location befindet sich mitten in der Brüsseler Innenstadt direkt hinter der Galerie St. Hubert im Vanderborght-Building, einem ehemaligen Kaufhaus aus den 1930er Jahren. Mehr als 70 Galerien, Editeure und nichtkommerzielle Kunsträume aus 32 Städten rund um den Globus nahmen in diesem Jahr an der Independent teil, darunter auch so prominente Namen wie David Zwirner, Maureen Paley oder Barbara Gladstone. Zum ersten Mal dabei waren auch die beiden Berliner Galerien Sprüth Magers und Capitain Petzel. Im letzten Jahr in Europa noch nahezu unbekannt, hat die 2010 in New York gegründete Independent sich in der belgischen Hauptstadt mittlerweile einen Namen gemacht. Entscheidend dazu beigetragen hat sicherlich der permanent betriebene Ausstellungsraum Independent Régence mit einem wechselnden Programm. ...mehr

Die Art Brussels feierte ihren 35. Geburtstag – unaufgeregt und entspannend frisch

Die großen Namen fehlten


Die einzige Neuerung auf dem Gelände der ehemaligen Poststation Tour & Taxis zur Art Brussels, die hier zum zweiten Mal stattfand, war die Fertigstellung des Parkhauses, wo man zum Tagessatz von 8 Euro bequem mit dem Aufzug oder über die geschwungene Treppe zum Eingang der Messe für zeitgenössische Kunst kam. Die Art Brussels zeigte sich schon im Eingangsbereich farbenfroh und unkonventionell, ein bisschen so wie zu ihren Anfängen auf dem Heysel, dem Brüsseler Messegelände. Verschwunden sind die großen Galeristen, die Matadore der belgischen Kapitale, sieht man von Rodolphe Janssen und Xavier Hufkens, der auch in der Jury sitzt, mal ab. Die Art Brussels gibt sich jünger und will als Entdeckerschau wahrgenommen werden. ...mehr







News vom 28.06.2017

Rekord für Max Beckmann

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Lothar-Fischer-Preis geht an Leunora Salihu

Deutsche Pop Art in Villingen-Schwenningen

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Deutsche Börse Photography Prize in Frankfurt

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