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Am 29.11.2018 Auktion 69: Alte Meister bis Klassische Moderne & Autographen, Manuskripte

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


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Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


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Marktberichte

Nicht gerade aufregend: bei Christie’s in New York ging die Kunst des Impressionismus und der Moderne recht routiniert über die Bühne

Der Abend der Tamara


Tamara de Lempicka, La Musicienne, 1929

Christie’s war diesmal an der Reihe, die New Yorker Auktionswoche mit Kunst vom Impressionismus bis in die Gegenwart zu eröffnen. Doch die wenig spannende Auswahl und die teils hohen Preiserwartungen trieben die Sammler am vergangenen Sonntag nur selten zu Höhenflügen an. Das meiste wanderte geschäftsmäßig ...mehr

15.11.2018

Das Auktionshaus Lempertz in Köln kann bei den Alten Meistern und der Kunst des 19. Jahrhunderts mit marktfrischer Ware aufwarten

Im römischem Untergrund


Leo von Klenze, Römische Bauten mit der Ansicht der Cloaca Maxima, um 1824/25

Auf den ersten Blick ist Leo von Klenzes Vedute aus der Stadt Rom vielleicht etwas unspektakulär. Da tun sich vor dem Betrachter vor allem mit Pflanzen überwucherte Steinmassen auf. Aber keines der berühmten Bauwerke der Ewigen Stadt weckte Klenzes Interesse. Seine Aufmerksamkeit galt der „Cloaca Maxima“, der im sechsten Jahrhundert vor Christus gebauten Hauptader des antiken Abwassersystems, die zwischen dem Palatin und der Kapitol bis zum Tiber führte. Und doch hat Klenze hier ein Kunstwerk geschaffen, das den Betrachter durch die Jahrhunderte bis in seine Gegenwart mitnimmt. Denn architektonisch sind hier verschiedene Baustile vereint, angefangen beim Rundbogen des antiken Kanalsystems, über einen Brunnen, der an die berühmte „Bocca della Verità“ erinnert, frühchristliche Kapellenbauten zu Versatzstücken aus Romanik und Renaissance oder der Konstruktion eines offenen Dachstuhls. Doch wo bleibt die Gegenwart in diesem wohl kalkulierten Architekturbild? Die taucht in den Staffagefiguren auf. Denn neben römischer Bevölkerung hat Klenze einen vornehm gekleideten Herrn ins Bild gesetzt, der auffällig den antiken Ort studiert. Es ist wohl sein langjähriger Freund Martin von Wagner, der ebenfalls als Maler, Bildhauer und Kunstsammler, vor allem aber als Kunstagent für König Ludwig I. tätig war und Klenze als Cicerone durch Rom begleitete. ...mehr

13.11.2018

Zum Ende des Ersten Weltkriegs: Sotheby’s wartet bei den Modernen in New York mit albtraumhaften Kriegsvisionen auf. Highlights sind zudem restituierte Kunstwerke und eine britische Privatsammlung

Es rumort in Europa


Marsden Hartley, Pre-War Pageant, 1913

Als Marsden Hartley im April 1912 den Atlantik nach Europa überquerte, war er in seinem Heimatland Amerika bereits ein angesehener Künstler. Schon drei Jahre zuvor hatte er eine Einzelausstellung in Alfred Stieglitz’ berühmter Galerie 291. Zunächst zog es Hartley nach Paris, wo er den deutschen Bildhauer Arnold Rönnebeck und dessen Cousin, den Offizier Karl von Freyburg kennenlernte. Auch aus seiner Liebe zu letzterem heraus besuchte er im Januar 1913 Berlin und zog mit Freyburg im Mai in die Metropole, in der er schnell Kontakte zu den deutschen Avantgardisten knüpfte. Seine Zeit dort war von großen Erwartungen und Liebesglück genauso geprägt wie von Trauer und Desillusionierung. In diesem Klima entstand im Jahr seines Umzugs das Gemälde „Pre-War Pageant“ in spielerischer Abstraktion. Knallige Farben, hauptsächlich Rot, Gelb, Blau und Weiß, dominieren kontraststark das Gemälde aus Zeichen und geometrischen Formen. Deren Unregelmäßigkeiten und ungeraden Kanten geben ihm eine ausschweifende Dynamik, sodass der Festzug vor dem Krieg noch unbedacht heiter erscheint. Das Werk bildet damit ein Gegenstück zum ebenfalls ungegenständlichen „Portrait of a German Officer“ von 1914 im New Yorker Metropolitan Museum of Art. Im Jahr des frühen kriegsbedingten Todes seines Liebhabers Freyburg herrschen bei Hartley dann dunklere Farben und eine ernstere Symbolik vor. ...mehr

11.11.2018

Seine kommenden Auktionen mit europäischem Kunstgewerbe und Malerei vom Mittelalter bis ins späte 19. Jahrhundert hat Van Ham in Köln umfangreich bestückt und offeriert einige museale Schätze

Gold für die Heiligen


Scolaio di Giovanni, Madonna mit Kind, zwei Engeln und den Heiligen Franziskus von Assisi und Julianus

Gold zählt zu den glanzvollsten und begehrtesten Materialien, die die Erde zu bieten hat. So verwundert es nicht, dass man ihm seit dem Altertum besondere, gar magische Fähigkeiten zugesprochen hat. Das wertvollste aller Metalle steht für die Sonne, für die Herrlichkeit des Himmels oder für Gott selbst. Große Herrscher der Antike wurden mit Grabbeigaben aus Gold beigesetzt, um ihre ehemalige Bedeutung und Größe zu untermauern. Auch goldene Totenmasken waren keine Seltenheit, wie die sogenannte „Maske des Agamemnon“ aus dem 16. Jahrhundert vor Christus belegt. Jeder Schatzsucher ist erpicht, einen sagenumwobenen Goldfund zu tätigen, was etwa dem berühmten Archäologen Heinrich Schliemann mit dem Schatz von Troja gelang. Auch in der christlichen Kunst findet Gold Verwendung. Schon im byzantinischen Reich wurde es in Form von Blattmetall auf die Altargemälde aufgebracht. Der einheitlich vergoldete Hintergrund symbolisiert die göttliche Ebene, aber auch die Gegenwärtigkeit Gottes und ist nur den Heiligen vorbehalten. Bis in das späte Mittelalter und in die Renaissance hinein haben Maler den Goldgrund auf Altargemälden angelegt, ob glatt oder aufwendig ornamental verziert. ...mehr

08.11.2018

Andreas Sturies offeriert in Düsseldorf einen ausgesuchten und schlüssigen Querschnitt durch die moderne und zeitgenössische Kunst vornehmlich aus Deutschland, aber auch mit einigen internationalen Blickfängen

Die große Marilyn ganz klein


Richard Pettibone, Blue Marilyn, 1973

Marilyn Monroe wurde nicht nur zu einer Ikone der Schauspielerei, des glamourösen gesellschaftlichen Lebens oder der Mode, sondern auch der Kunst, maßgeblich geprägt durch die berühmten Arbeiten Andy Warhols. In den knalligen Farben der Pop Art machte er ihr Gesicht zur Serie: Eine Monroe mit allem, für das sie steht, für jedermann. Richard Pettibone eignete sich dieses Warhol-Motiv an, führte es aber als eigenständige Miniaturversionen aus. Die große Schauspielerin in ihrer weltberühmten Inszenierung schrumpfte er 1973 auf eine nur 5,5 Zentimeter hohe und 4,5 Zentimeter breite Leinwand. Durch die Übernahme des Bildinhalts, Stils und sogar der Technik als Siebdruck mit Acryl wirft der Hauptvertreter und Wegbereiter der sogenannten Appropriation Art Fragen nach den Besitzansprüchen an Ideen und Vorstellungen sowie der Urheberschaft eines so ikonischen Werkes auf. Neben Warhol, von dem die Inspiration für Pettibones „Blue Marilyn“ stammt, die nun für 10.000 Euro in Auktionshaus Sturies zum Verkauf steht, sind vor dem 80jährigen Künstler andere Größen wie Jasper Johns, Roy Lichtenstein, Ed Ruscha, Marcel Duchamp oder Piet Mondrian ebenso wenig sicher. Auch ihre Werke verarbeitete Pettibone in seinem Œuvre der kleinen Formate. ...mehr

07.11.2018

Die zweite Ausgabe der Art Düsseldorf hat ihre Tore geöffnet

Auch ohne starken Partner


Skulpturenplatz mit Tony Craggs Arbeiten „Lost in Thought“

Aller Turbulenzen zum Trotz: Beachtliche Besucherströme bewegten sich gestern in Richtung des Böhler-Areals in Düsseldorf-Oberkassel. In den edel sanierten Hallen des ehemaligen Stahlwerkes eröffnete die zweite Ausgabe der Art Düsseldorf. Nach dem medienwirksamen Ausstieg der Schweizer Messe und dem Rückzug des Mitveranstalters Andreas Lohaus war ...mehr

16.11.2018

Vorletzte Woche stand Paris im Zeichen der bildenden Kunst: Die gut besuchte FIAC im Grand Palais strahlte auf die gesamte Stadt aus. Ein internationales Publikum tummelte sich auf der Messe, der Satellitenmesse Paris Internationale, in den Museen und in den Galerien der Seine-Metropole

Sogar Käse kann hier Kunst sein


Plakat der FIAC 2018 in der Metro

Als am vergangenen Sonntagabend die Türen zum Grand Palais unweit der Place de la Concorde in Paris schlossen, konnten die 195 Galeristen aus 27 Ländern, die zur 45. Ausgabe der FIAC – Foire Internationale d’Art Contemporain an die Seine gereist waren, erst einmal tief durchatmen. Nach einer anstrengenden, intensiven und dynamischen Messewoche fiel die Bilanz bei den meisten Teilnehmern überaus positiv aus. In fünf Tagen waren 72.500 internationale Besucher auf die FIAC gekommen. Die Veranstalter listen 66 Länder auf, aus denen die Sammler, Kuratoren, Museumsleute, Journalisten und Messe-Flaneure in diesem Herbst in die pulsierende Kunstmetropole Paris gereist waren. Florian Lüdde von der Galerie Chert Lüdde aus Berlin kommentierte: „Es kamen sehr viele internationale Kuratoren und Vertreter von Institutionen an unseren Stand. Darunter waren auch einige Direktoren der vielen FRACs, der Fonds régionaux d’art contemporain, in Frankreich, von denen ja viele bekanntlich einen guten Ankaufsetat haben.“ ...mehr

29.10.2018

Drei Messen in München: Die Highlights, die Kunst & Antiquitäten München und die Paper Positions bringen viel Glanz in die bayerische Kunstmetropole. Aber sie sind nicht nur Konkurrenten, sie sind auch Seelenverwandte – in ihrer Begeisterung für außergewöhnliche Kunst von der Gotik bis zur Gegenwart auf jeden Fall

Ein Fest für die Kunst


Otto Mueller, Russisches Mädchenpaar, 1919

Wenn sich in diesem Jahr die Highlights – Internationale Kunstmesse München als ein „Fest für die Kunst“ anpreist, hat sie nicht ganz Unrecht. Hochkarätig, elegant und auf musealem Niveau kann die Verkaufsschau, die am Dienstag mit einem Besucheransturm eröffnet wurde, auch in ihrer neunten Ausgabe Sammler in Hochstimmung versetzen. Zu den Top-Exponaten, die für den hohen Anspruch dieser Messe sprechen, zählt bei der Galerie Ludorff das für den Expressionisten Otto Mueller so typische, fließend modellierte Doppelporträt „Russisches Mädchenpaar“ von 1919. Ein Hauptwerk Muellers, das sowohl von seiner poetisch-spröden Bildsprache als auch von der Sehnsucht des Malers nach einem unverstellten Leben geprägt ist. Mit seinem Preis von 4,65 Millionen Euro ist es das teuerste Kunstwerk der Messe. Im Bereich der Alten Kunst fasziniert der aus Monte Carlo angereiste Neuaussteller Dario Ghio mit einer exquisiten Auswahl an barocken Elfenbeinkunstwerken. Sein Glanzstück ist das bewegte und dramatisch komponierte, mit „He Bauer, Ruremund sculp.“ signierte Relief „Flucht des Aeneas aus dem brennenden Troja“ aus dem frühen 18. Jahrhundert. Sein Preis: 130.000 Euro. ...mehr

Die Viennacontemporary und die Art Berlin sind sich diesmal zeitlich in die Quere gekommen. Doch die Terminkollision ließ sich für die Aussteller mit Gemeinschaftsständen lösen

Ein weißer Fleck auf der Kunstlandkarte


auf der Viennacontemporary 2018

Erwachsen geworden ist die Wiener Kunstmesse, und ihre Direktorin Christina Steinbrecher-Pfandt kann sie guten Gewissens in andere Hände übergeben. Aus der einstmals etwas müden Regionalmesse Viennafair ist unter ihrer Leitung und dem etwas sperrigen Namen Viennacontemporary inzwischen eine konzentrierte Leistungsschau der österreichischen Kunstszene mit dem international einmaligen Fokus auf Ost- und Südosteuropa geworden. Mit knapp 120 Galerien aus 27 Ländern und gut 30.000 Besuchern hat sie sich auch diesmal in der Marx Halle im dritten Wiener Stadtbezirk erfolgreich als Boutique-Messe positioniert. Steinbrecher-Pfandt, die seit 2012 die Aufbauarbeit geleistet hat und nun zu ihrem Mann und ihren beiden Kinder nach San Francisco ziehen will, hinterlässt ihrer Nachfolge somit ein gut bestelltes Feld. Als Beraterin steht sie der Viennacontemporary weiterhin zur Verfügung und will im nächsten Jahr mit Kunstsammlern aus Kalifornien nach Wien kommen. ...mehr

Die zwölfte Ausgabe der Kunstmesse Art-O-Rama und andere Ausstellungshighlights laden zur Zeit zum Besuch der Kunstmetropole Marseille und ihrer Umgebung ein

Ja, das Meer ist blau, so blau


Olivier Mossets Installation auf der Dachterrasse der Cité Radieuse

Auf der Autobahn, die vom Flughafen Marseille Provence hinein ins Zentrum der Stadt führt, reihten sich am vergangenen Wochenende die Autos zu einem endlos langen Stau. Es sind die Tage des „Rentrée“, des Wiedereintritts der Weggefahrenen in die Stadt, das Ende der Sommersaison am Mittelmeer, das Ende der Urlaubszeit. Zum Auftakt der Herbstsaison geht es besonders turbulent in Marseille zu. Die Stadt ist nicht nur voll mit ausländischen Touristen und französischen Heimkehrern, die wieder zu arbeiten anfangen. Die Kunstmesse Art-O-Rama markiert zudem den Höhepunkt des Kunstjahres in der alten Mittelmeerstadt. Die gesamte französische Kunstszene trifft sich hier, dazu internationale Sammler, Kuratoren, Galeristen und Journalisten, um an der Côte d’Azur neue Entdeckungen zu machen. ...mehr







News vom 16.11.2018

Teuerster lebender Künstler: Hockney überholt Richter und Koons

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Hamburg zeigt zerstörerische Kunst von Philippe Vandenberg

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Bielefeld zeigt Körper-Kunst

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Fotopreis der IBB für Elizabeth Hepworth

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XOOOOX - neue Edition Skimmer erschienen.
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Alex Katz im Museum Brandhorst | GALERIE FRANK FLUEGEL
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