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Am 23.09.2017 53. Kunstauktion - Bildende Kunst des 17. - 21. Jahrhunderts

© Schmidt Kunstauktionen Dresden

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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Mit deutschem Expressionismus zum Erfolg: Resultate der modernen Kunst bei Ketterer in München

Das Gefängnis des Grafen von Monte Christo


Max Beckmann, Château d’If, 1936

Kurz vor seinem Exil in Holland malte Max Beckmann 1936 im Berliner Atelier aus der Erinnerung an Aufenthalte in Südfrankreich das „Château d’If“. Die Festung des 16. Jahrhunderts nahe Marseille wurde in der Jahrhundertmitte zu einem Gefängnis umfunktioniert. Berühmtheit erlangte die Festungsinsel dank Alexandre Dumas, ...mehr

09.08.2017

Sparfüchse auf Schatzsuche: Das Kölner Auktionshaus Lempertz kämpfte bei seiner Versteigerung von klassischen und zeitgenössischen Fotografien mit einem zurückhaltenden und wählerischen Publikum

Unter Freunden


August Sander, Der Maler Heinrich Hoerle, 1928

Vom Erfassen der bäuerlichen Daseinshärte in den Gesichtern seiner Porträtierten, ging der Fotograf August Sander dazu über, sich systematisch mit der Typologie der Deutschen zu befassen. Er suchte nach Menschen, deren traditionsorientiertes Leben sich in ihren Persönlichkeiten widerspiegelte. Einen solchen fand er 1928 in seinem Freund, dem Maler Heinrich Hoerle. Hochgebundener Schlips, akkurat gekämmter Kurzhaarschnitt, die Mimik wie erstarrt und ein bezwingender, in die Ferne gerichteter Blick. Das Dreiviertelprofil des Künstlers ist von der rechten Seite aus beleuchtet, im Hintergrund ist nur eine weiße Wand zu sehen. In Sanders Folge „Menschen des 20. Jahrhunderts“ gehört der Gelatinesilberabzug zur Gruppe V „Die Künstler“ und in die Mappe 33 „Der Maler“. Das Porträt schien für den deutschen Fotografen einen besonderen Stellenwert einzunehmen, hatte er doch einen Abzug im Arbeitszimmer seines Kölner Wohnhauses hängen. Hoerle, ein wichtiger Vertreter der Kunstszene des frühen 20. Jahrhunderts, engagierte sich als Wortführer und Publizist für die Künstlergruppe der „Kölner Progressiven“. Er selbst war begeistert von Sanders Aufnahmen und bemühte sich um deren publizistische Verbreitung. Auch Robert Görlinger, der Kölner Oberbürgermeister, war ein Freund des Fotografen. Als Gründungsvater und erster gewählter Vorsitzender der „Deutschen Gesellschaft für Photographie“ setzte er sich 1952 erfolgreich für den Ankauf von Sanders 16teiligem Mappenwerk „Köln wie es war“ mit 407 Abzügen durch die Stadt Köln ein. Sander schenkte Görlinger 1953 einen Abzug des Hoerle-Porträts als Teil einer Mappe zu seinem 65. Geburtstag. ...mehr

04.08.2017

Große Namen überzeugten in der Auktion „Contemporary Art“ bei Sotheby’s in London

Resultate einer Freundschaft


Jean-Michel Basquiat, Untitled, 1982

Die Künstlerfreunde Jean-Michel Basquiat und Andy Warhol waren die Stars der Abendauktion „Contemporary Art“ bei Sotheby’s in London. Auf die Top Ten-Liste hievten sie vier Werke, die fast schon ein Drittel des Gesamtumsatzes der Versteigerung von 62,3 Millionen Pfund ausmachten. Dabei übertrumpfte der über 30 Jahre jüngere, aber 1988 nur ein gutes Jahr nach Warhol verstorbene Basquiat seinen älteren Mitstreiter. Auf seinem unbetitelten Triptychon verbindet er in typischer Manier Schrift und Farbflächen zu seinem naiv anmutenden Zeichenstil. Das marktfrische, energische, ja fast aggressive Werk von 1983 platzierte gut sich innerhalb des Schätzrahmens bei 5,63 Millionen Pfund. An zweiter Position folgte dann Warhols frühes „Self-Portrait“ mit Sonnenbrille, Trenchcoat und Krawatte von 1963/64. Der Siebdruck in Schwarz auf türkisfarbenem Grund aus der ersten Serie seiner Selbstbefragungen, für die eine Aufnahme aus einer Fotokabine als Grundlage diente, ging als Favorit mit 5 bis 7 Millionen Pfund ins Rennen. Ein europäischer Privatsammler ließ sich dieses „Selfie“ am Ende 5,2 Millionen Pfund kosten. ...mehr

03.08.2017

Vor allem eine fränkische Privatsammlung überzeugte im Münchner Auktionshaus Neumeister. Sie hatte Kunsthandwerk und viel unterhaltsame Genremalerei aus dem 19. Jahrhundert zu bieten

Amüsant


Oskar Mulley, Blick auf den Münzerturm der Burg Hasegg in Hall in Tirol

Eindrucksvoll erhebt sich der prächtige Münzerturm der Burg Hasegg in Hall vor der Kulisse der Tiroler Alpen, deren Bergspitzen mit Schnee bedeckt sind. Der Himmel ist an diesem strahlenden Tag hellblau, keine einzige Wolke trübt den Blick. Diese Idylle mit herbstlichem Laub im Vordergrund stammt von dem 1891 in Klagenfurt geborenen Oskar Mulley. Nach 1930 wurde er mit seinen Gebirgsbildern so beliebt, dass er einen Plagiatsprozess gegen einen Fälscher anstrengen musste. Bei Neumeisters Auktion mit Alter Kunst fuhr die Tiroler Landschaft unerwartet einen Spitzenpreis ein. Ein süddeutscher Sammler engagierte sich eifrig mit 28.000 Euro anstelle der vorgesehenen 15.000 bis 18.000 Euro. Mulley trat in München mit einem weiteren Ölgemälde an. Die erhabene Landschaft „Am Berghang“ mit einsamem Bauernhof vor schroff aufragender Bergwand hat er weitaus dunkler und mit pastosem Farbauftrag gestaltet. Hier kamen taxgerechte 21.000 Euro zusammen. ...mehr

01.08.2017

Bei den Gemälden des 19. Jahrhunderts von Sotheby’s London tat sich die deutsche Kunst etwas schwer

Die große Stille


Vilhelm Hammershøi, Weiße Türen. Strandgade 30, 1899

Ein leerer Raum, zwei geöffnete Türen und ein Blick durch eine Zimmerflucht – mehr braucht Vilhelm Hammershøi nicht, um eines seiner charakteristischen Bilder zu entwerfen. Von 1898 bis 1909 bewohnte der dänische Maler mit seiner Frau Ida eine Wohnung in der Strandgade 30 im Kopenhagener Stadtteil Christianshavn, die zu seinem wichtigsten Motivgeber wurde. Viele Male hielt er die stillen, fast unbewohnten Räume fest, verzichtete auf schmückendes, erzählendes Beiwerk sowie bunte Farben und schuf betörend melancholische Innenansichten, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Auch für Menschen hatte Hammershøi hierbei wenig übrig. Wenn er seine Frau Ida einmal auftreten ließ, dann oft als Rückenfigur, die den Betrachter in diese seltsam unwirkliche Bleibe mitnimmt. Dass seine kahlen, fast minimalistischen Gemälde heute noch faszinieren, bewies Hammershøi in der Auktion „19th Century European Paintings“ bei Sotheby’s in London. Mit „Weiße Türen, Strandgade 30“ von 1899 trat ein frühes Werk aus dieser Reihe aufs Auktionsparkett und spielte seine Meisterschaft aus. Mit einem Zuschlag bei 1,2 Millionen Pfund konnte das rätselhafte Interieur seinen unteren Schätzwert glatt verdreifachen. ...mehr

27.07.2017

Die Basler Entdeckermesse „Liste“ überzeugte auch in diesem Jahr mit qualitätsvollen Arbeiten jenseits des bereits abgesicherten Mainstream und guten Besucherzahlen. Gründungsdirektor Peter Bläuer bereitet indes ohne große Hast seine Nachfolge vor

Kunst mit Ecken und Kanten


auf der „Liste“ 2017

Die Art Basel hat am Sonntagabend ihre Tore geschlossen. 95.000 Besucher verzeichnete die wichtigste Kunstmesse der Welt in diesem Jahr. Auch die 22. Ausgabe der „Liste“, der ältesten Nebenmesse der Welt, war mit rund 21.000 Besuchern gut aufgestellt. Eine ausschließlich aus Kuratoren bestehende Jury hatte ...mehr

In Zeiten globaler Unsicherheiten und Krisen setzt die Kunstmesse Art Basel umso mehr auf qualitätsvolle Kunst. Im Kunstsommer 2017 drängen auch politische Werke mit klaren Botschaften auf den Markt

Kunst in unruhigen Zeiten


Claudia Comte, Now I won, 2017

Der Basler Messeplatz gleicht derzeit einem Rummelplatz der etwas anderen Art. Wo das exklusive Sammlerpublikum in diesen Tagen auf die Preview der Art Basel drängt, hat die Schweizer Künstlerin Claudia Comte, Jahrgang 1983, unter dem Titel „Now I won“ einen kleinen, leicht subversiven Jahrmarkt aufgebaut. Die Besucher dürfen sich hier in den Disziplinen Dosenwerfen, Armdrücken, Darts, Dauertanzen oder sogar Wettsaufen erproben. Die drei Besten werden mit Skulpturen der Künstlerin belohnt. ...mehr

Die 51. Art Cologne wartet mit internationalen Neuzugängen und einigen konzeptionellen Neuerungen auf. Ab September 2017 ist auch ein Berliner Ableger geplant

Alte Stärken und neue Akzente


Ein wenig fühlt man sich auf die Art Basel versetzt, so hochkarätig und international aufgestellt kommt das diesjährige Teilnehmerfeld der Art Cologne daher. Messedirektor Daniel Hug ist es in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt gelungen, auch die „Big Player“ unter den Galeristen nach Köln zu locken. Hauser & Wirth, Thaddaeus Ropac, David Zwirner, Sprüth Magers und in diesem Jahr erstmals auch Gagosian, White Cube und Daniel Templon sind mit hochkarätigen Arbeiten an den Rhein gereist. So zeigt etwa die in New York beheimatete Gagosian Gallery die spektakuläre Installation „Buddha’s Fingers“ von Chris Burden. Die Arbeit besteht aus 32 gusseisernen, jeweils vier Meter hohen Straßenlaternen, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts die Straßen von Los Angeles säumten. Die sanft leuchtenden, zu einem dichten Cluster arrangierten Lichtmasten sind in einem abgedunkelten Raum aufgestellt und verbreiten eine kontemplative Atmosphäre. Ein idealer Rückzugsort im turbulenten Messegeschehen. ...mehr

Am Sonntagabend ging in Brüssel die zweite Independent zu Ende. Damit hat sich ein ernstzunehmender Partner an die Seite der Art Brussels gestellt

Die coole Parallelmesse


Skulptur von Isa Genzken am Stand von David Zwirner

Letztes Jahr feierte die von der New Yorker Galeristin Elizabeth Dee gegründete Parallelmesse zur Art Brussels, die Independent, Premiere. Ihre attraktive Location befindet sich mitten in der Brüsseler Innenstadt direkt hinter der Galerie St. Hubert im Vanderborght-Building, einem ehemaligen Kaufhaus aus den 1930er Jahren. Mehr als 70 Galerien, Editeure und nichtkommerzielle Kunsträume aus 32 Städten rund um den Globus nahmen in diesem Jahr an der Independent teil, darunter auch so prominente Namen wie David Zwirner, Maureen Paley oder Barbara Gladstone. Zum ersten Mal dabei waren auch die beiden Berliner Galerien Sprüth Magers und Capitain Petzel. Im letzten Jahr in Europa noch nahezu unbekannt, hat die 2010 in New York gegründete Independent sich in der belgischen Hauptstadt mittlerweile einen Namen gemacht. Entscheidend dazu beigetragen hat sicherlich der permanent betriebene Ausstellungsraum Independent Régence mit einem wechselnden Programm. ...mehr

Die Art Brussels feierte ihren 35. Geburtstag – unaufgeregt und entspannend frisch

Die großen Namen fehlten


Die einzige Neuerung auf dem Gelände der ehemaligen Poststation Tour & Taxis zur Art Brussels, die hier zum zweiten Mal stattfand, war die Fertigstellung des Parkhauses, wo man zum Tagessatz von 8 Euro bequem mit dem Aufzug oder über die geschwungene Treppe zum Eingang der Messe für zeitgenössische Kunst kam. Die Art Brussels zeigte sich schon im Eingangsbereich farbenfroh und unkonventionell, ein bisschen so wie zu ihren Anfängen auf dem Heysel, dem Brüsseler Messegelände. Verschwunden sind die großen Galeristen, die Matadore der belgischen Kapitale, sieht man von Rodolphe Janssen und Xavier Hufkens, der auch in der Jury sitzt, mal ab. Die Art Brussels gibt sich jünger und will als Entdeckerschau wahrgenommen werden. ...mehr







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