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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Journal

Die deutsche Künstlerin Andrea Büttner und ihr Schweizer Kollege Cédric Eisenring standen im Mittelpunkt des diesjährigen Art Weekends im Hotel Castell im schweizerischen Zuoz. Für naturwissenschaftlichen Input sorgte die Zürcher Evolutionsbiologin und Verhaltensforscherin Barbara König mit ihrem spannenden Vortrag „Von Mäusen und Menschen“

Welterkenntnis durch „Littleness“


Andrea Büttner: Ausstellung zum Turner Prize 2017

Freitagabend im Kinosaal des Hotels Castell. Rund 50 Teilnehmer, überwiegend aus der Schweiz und aus Deutschland, sind zum diesjährigen Art Weekend nach Zuoz ins Engadin gereist, um auf 1.800 Metern Höhe einen tieferen Einblick in das Werk der deutschen Künstlerin Andrea Büttner, Jahrgang 1972, und des Schweizers Cédric Eisenring, Jahrgang 1983, zu erhalten. Nach einer ebenso kurzen wie humorvollen Begrüßung durch den Hausherrn des Hotels Ruedi Bechtler, der auch Kurator der Veranstaltung war, wurden zum Auftakt zwei Videofilme von Andrea Büttner präsentiert, in deren Mittelpunkt verschiedene Gemeinschaften von Ordensschwestern stehen. In Büttners Werk taucht das Motiv der selbst gewählten Armut, der Bedürfnislosigkeit, Bescheidenheit und Demut immer wieder auf. Sie befragt es auf seine Tauglichkeit als ethisch unterfütterte, alternative Lebensform in einer sich unablässig beschleunigenden, primär materialistisch orientierten Gesellschaft. Der Armutsgedanke ist zudem zentral in ihrer kritischen Auseinandersetzung mit den Marktmechanismen des Betriebssystems Kunst und der Ambivalenz der eigenen Verortung darin. ...mehr

02.10.2018

Amsterdam besitzt eine lange Tradition von Kunst im öffentlichen Raum. Auch beim Bau der gerade eingeweihten U-Bahn wurde gezielt Kunst installiert

Minutenkünste mit Ortsbezug


Gerald van der Kaap, I want a permanent wave, 2018

Dynamisch schweben die Passanten über 47 Meter lange Rolltreppen geräuschlos in die Tiefe. Fast könnte man meinen, der Weg führe in ein unterirdisches Museum. Denn auf den normalerweise öden Streifen zwischen den Rolltreppen liegen gleißend hell erleuchtete Vitrinen, in denen archäologische Artefakte zur Schau gestellt werden. Hier unter der Station Rokin, wo einst das Bett der Amstel verlief, fanden Archäologen all das, was über Jahrhunderte Menschen in den Fluss warfen. Vom eisernen Schiffsanker über Tierkadaver, Tonkrüge, Pfeifen, Dolche, Scherben, Kämme, Bestecke bis hin zu Fliesen oder Münzen reicht das Spektrum. Aus den rund 700.000 Funden wählten die Experten 1.000 Stücke für die Vitrinen aus. Sozialökonomisch verweisen sie darauf, dass um 1170 die ersten Siedler Amsterdams schon Händler und Handwerker waren. 33 Funden begegnet der Reisende ein weiteres Mal, wenn er beim Warten auf die U-Bahn die 120 Meter lange Plattform abläuft. Das Künstlerduo Daniel Dewar und Grégory Gicquel hat die Sujets vergrößert und in verschiedenfarbigen Natursteinsorten als Intarsien auf die Wände aufgebracht, unhierarchisch, direkt, vielleicht etwas zu affektiert, aber doch einprägsam. ...mehr

Bedeutungsvolle Fragen, zurückhaltende Ästhetik: Die in Berlin lebende deutsche Künstlerin und Documenta 13-Teilnehmerin Andrea Büttner ist Ende September zusammen mit anderen Teilnehmern Gast beim „Art Weekend“ im Hotel Castell in den Schweizer Alpen

Demut als ästhetische Haltung


Andrea Büttner, Yes, I believe, every word you say, 2007

Die Berliner Künstlerin Andrea Büttner, geboren 1972 in Stuttgart, wird Ende September im Rahmen eines dreitägigen „Art Weekends“ im schweizerischen Hotel Castell in Zuoz Einblicke in ihr anspruchsvolles und faszinierendes Werk geben. Das von Hausherr Ruedi Bechtler, der in Personalunion Hotelbesitzer, Sammler und selbst Künstler ist, kuratierte Wochenende findet unter dem Motto „Of Mice and Humans“ statt. Es steht in einer langen Tradition von „Art Weekends“ im Hotel Castell. In der Regel einmal im Jahr lädt Ruedi Bechtler zu diesem Veranstaltungsformat ein. Jedes Mal steht das Werk von ein bis zwei Künstlern im Vordergrund. ...mehr

Neo Rauch und Rosa Loy tauchen „Lohengrin“ in Bayreuth in vieldeutiges Blau

Nach-Regietheater ohne Ecken


Neo Rauch und Rosa Loy, Lohengrin, Bayreuth 2018

Blau – die Farbe des Himmels, die Farbe Gottes und der Harmonie. Blau – eine kalte Farbe und nach Leonardo da Vinci die metaphysische Mischung des Sonnenlichts mit der Schwärze der Weltfinsternis. Blau – die Farbe der Nacht, der Ruhe, der romantischen Sehnsucht. Blau aber auch die Farbe, die niederländische Künstler für ihre Keramikkacheln verwendeten, die sich ab dem 16. Jahrhundert in ganz Europa verbreiteten. Von diesem Delfter Blau hat Neo Rauch – so macht er selbst glauben – seine Inspiration für den neuen Bayreuther „Lohengrin“ empfangen. ...mehr

Im Land der Erfinder und Tüftler gab es schon früh Bestrebungen, Schönes und Praktisches zu vereinen. Grundgedanken des Bauhauses breiteten sich zuerst in Baden-Württemberg aus. Eine Jubiläumsausstellung im Württembergischen Kunstverein sowie viele imponierende Bauten zeigen Verquickungen, Wirken und Nachspiele des Bauhauses

Praktisch, nüchtern und trotzdem anspruchsvoll


Doppelhaus von Le Corbusier in der Weißenhofsiedlung

Als „Jammerstock“ waren die neuen Wohnzeilen in Karlsruhe verschrien. Auf viele Zeitgenossen wirkten sie als Teil des nahen Güterbahnhofs. Doch immerhin fanden 50.000 Besucher den Weg in Mustersiedlung, die im Oktober 1929 eröffnet wurde. Die Ausstellung „Dammerstock-Siedlung. Die Gebrauchswohnung“ zeigte 30 modern eingerichtete Kleinwohnungen. Das grafische Konzept der Präsentation hatte Kurt Schwitters entwickelt. Walter Gropius, Sieger eines 1928 ausgelobten Wettbewerbs, konzipierte die Gesamtplanung nach den Prinzipien des „Neuen Bauens“. Die typisierten Zeilen aus Einfamilienhäusern legte er in Nordsüdrichtung an und versah die Geschosswohnbauten mit Flachdächern, Fensterbändern und einer weißen Verputzung. Dank rationaler, mit Ziegelhohlsteinen ausgefachter Stahlrahmenbauweise waren die Riegel in sieben Monaten vollendet. Heute noch ist das zentral gelegene Viertel eine beliebte Wohngegend. Karlsruhe blieb der Innovation treu: An die Gedanken spartenübergreifender Gestaltung knüpft das ZKM bewusst an und verbindet seit 1989 Neue Medien mit bildenden Künsten. Im nächsten Jahr möchte es dem Bauhaus-Geist mit der Virtual-Reality-Installation „Bauhaus-Sprit – Das totale Tanz-Theater“ auf die Spur kommen. ...mehr

Die 7. Triennale der Photographie in Hamburg stellt sich mutig den virulenten Fragen unserer Gegenwart. In den nächsten vier Monaten wird die gesamte Bandbreite des Mediums Fotografie an der Elbe zu sehen sein. Wer den Festivalpart der Großveranstaltung besuchen möchte, muss sich allerdings beeilen: Dieser dauert nur bis zum 17. Juni

Welt im Wandel


Hanns-Jörg Anders, Unruhen in Nordirland (Londonderry), 1969

Mit Zahlen wird schon einmal nicht gegeizt. Die am 7. Juni begonnene Triennale der Photographie in Hamburg wartet in den nächsten vier Monaten mit über 320 Künstlern, 90 Ausstellungsorten und mehr als 250 Veranstaltungen auf. Die mittlerweile siebte Ausgabe des Festival- und Ausstellungsmarathons steht unter dem Motto „Breaking Point“. Der 1979 im polnischen Lodz geborene Krzysztof Candrowicz ist bereits zum zweiten Mal Künstlerischer Leiter der Triennale. Er will mit seiner Auswahl an künstlerischen Positionen die „sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen, biologischen, technologischen und demografischen Veränderungen unserer Zeit“ beleuchten, „die letztlich unser aller Leben betreffen“. Gewiss ein hoher Anspruch, der da an alle Akteure und Kuratoren gelegt wird. ...mehr

Mindmachines und Grenzwahrnehmungen bei den Wiener Festwochen 2018

Wo endet menschliche Erfahrung?


Das Potential des menschlichen Körpers für wahrnehmungs- und bewusstseinsverändernde Prozesse ist eines der zentralen Themen der diesjährigen Festwochen in Wien. Die Stichworte „Mindmachines“ und „Grenzerfahrungen“ sind daher häufig verwendete Begriffe bei der Beschreibung zahlreicher Produktionen und Formate, die seit dem 11. Mai und noch bis Mitte Juni zu sehen sind. Den Anfang machte eine Koproduktion des britischen Künstlers und Autors Liam Gillick mit der Musikband New Order aus Manchester. In „Σ(No,12k,Lg,18Wfw) New Order + Liam Gillick: So it goes“ dekonstruierten Gillick und New Order gemeinsam mit dem Komponisten Joe Duddell das Material der Band und setzen es für ein inszeniertes Konzert neu zusammen. Gillick reagierte während des Events auf die Musik der New Wave- und Post Punk-Helden aus Manchester und schuf mit viel Nebel, Laser und Stroboskop-Einsatz eine seiner charakteristischen Lichtarchitekturen, die in der Halle im Wiener Museumsquartier dann doch etwas wehmütig die Erinnerung an das Konzert der Gruppe Kraftwerk im vergangenen Jahr aufkommen ließ. ...mehr

Düsseldorf widmet sich wieder ganz der Fotografie. Unstimmigkeiten um die Leitungskompetenz führten zu zwei getrennten Veranstaltungen. Das freut den Fotofreund, der nun aus dem Vollen schöpfen kann

Zehn Tage Fotokunst am Rhein


Ganz im Zeichen der Fotografie steht Düsseldorf in den zehn Tagen ab kommenden Freitag: Das „Duesseldorf Photo Weekend“ macht in seiner siebten Ausgabe die aktuellen politischen Ereignisse im Nahen Osten zum Thema und hat unter dem Titel „#Fresh“ die Akademie für Film und Fotografie aus Prag zu einer Ausstellung eingeladen. Mehr als 50 Galerien, Institutionen und Off-Spaces beteiligen sich an dem Wochenende, das seit 2013 von der Galeristin Clara Maria Sels organisiert wird. ...mehr

Die Ästhetik-Philosophin Juliane Rebentisch hat in Hamburg den Lessing-Preis erhalten

Kunst und Toleranz


Juliane Rebentisch

Alle vier Jahre wird der aktuell mit 10.000 Euro dotierte „Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg“ verliehen. Das Erschreckende daran: Den 1930 ins Leben gerufenen Preis, der im Sinne Gotthold Ephraim Lessings einen Geistesmenschen ehrt, der sich die Vermittlung von Toleranz auf die Fahnen geschrieben hat, hatten bisher nur zwei Frauen erhalten. Zuletzt wurde die ungarische Philosophin Agnes Heller 1981 ausgezeichnet. Die deutsch-amerikanische Soziologin Hannah Arendt erhielt den Lessing-Preis 1959. ...mehr

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