Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 07.04.2020 115. Auktion: Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen

© Galerie Bassenge Berlin

Anzeige

After eight 2 / Doris Ziegler

After eight 2 / Doris Ziegler
© Galerie Döbele - Mannheim


Anzeige

Enten am Wehr / Alexander Koester

Enten am Wehr / Alexander Koester
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Museumsausstellung

Das Kunsthistorische Museum in Wien nimmt die Besucher derzeit zu einer Reise durch barocke Affekte mit und hat die beiden Protagonisten der Emotionssteigerung zusammengebracht: Caravaggio und Bernini

In melodramatischen Gefühlswallungen


Michelangelo Merisi da Caravaggio, Narziss, um 1601

Die verhängnisvolle Liebe ist dem Jüngling ins Gesicht geschrieben: in Michelangelo Merisi da Caravaggios um 1600 entstandenem Gemälde ist Narziss, der sich am Wasser sitzend in sein eigenes Spiegelbild verliebt, völlig eingenommen von seinem Abbild. Das Gemälde führt dem Betrachter die stille und doch so dramatische Szene ganz nah vor Augen: Noch scheint der Jüngling nichts von den lebenslangen Qualen unerwiderter Liebe zu ahnen, zu denen ihn die Göttin Nemesis wegen seiner Herzlosigkeit verdammt hat. Mit der Linken liebkost der über die Schönheit seines eigenen Spiegelbildes erstaunte Jüngling die Wasseroberfläche, als versuche er das eigene Ebenbild zu verführen. Die meisterliche Darstellung fängt die „meraviglia“ – das Staunen – der Situation für den Protagonisten ein und löst beim Betrachten ein ebensolches Gefühl aus, beschrieben durch den fast vollkommenen Kreis rund um das hell erleuchtete Knie als Mittelpunkt, der sich in Narziss und seiner seitenverkehrten Spiegelung schließt. ...mehr

Die Moritzburg in Halle war bis 1937 eines der wichtigsten deutschen Museen für moderne Kunst. Für eine Ausstellung sind nun viele verlorene Werke wieder auf Zeit zurückgekehrt

Eine Wiege der Moderne


„Was in den entscheidenden Jahren zwischen 1905 und 1915 in der deutschen Malerei vorging, kann man außer in Halle höchstens noch an zwei bis drei öffentlichen Stellen in dieser Klarheit sehen.“ Dies meinte der bedeutende Kunsthistoriker und Kritiker Will Grohmann in der Kunstzeitschrift „Cicerone“ im Jahr 1925 nach dem Ankauf der Sammlung Ludwig und Rosy Fischer. Dass sich in Halle an der Saale neben Mannheim mit der Kunsthalle, Frankfurt am Main mit dem Städelschen Kunstinstitut und Essen mit dem 1922 erworbenen Fundus des von Karl Ernst Osthaus in Hagen aufgebauten Museums Folkwang eine derart hochkarätige Kollektion gründen konnte, hatte vor allem mit Personen zu tun. Wenn versierte, von Ideen beseelte Fachleute mit viel Rückendeckung und zum richtigen Zeitpunkt auf adäquate Positionen kommen, bahnt sich meist eine Erfolgsgeschichte an. ...mehr

Basel feiert die Weihe seines Münsters vor 1000 Jahren. Der deutsche König und Kaiser Heinrich II. förderte den Bau und die Ausstattung, um seine Herrschaft zu festigen

Kunst als Machtfaktor


Reliquienbüsten des Kaiserpaars Heinrich II. und Kunigunde, Rheinland / Westfalen (?), 1. Viertel 15. Jahrhundert

„König Heinrich, ins Reich der Burgunder kommend, schloss die Stadt Basel seiner Herrschaft an.“ Dieser entscheidende Satz im Jahresbericht des Klosters Einsiedeln für das Jahr 1006 meldet die auf Bestreben Heinrichs erfolgte Ausgliederung Basels aus dem burgundischen Gebiet und den Anschluss an das ostfränkisch-deutsche Reich. Um den strategisch wichtigen Brückenkopf zum Burgund zu sichern, war die Gunst des Bischofs und der Kirche als tragende Stützen in einer gottesfürchtigen, religiös geprägten Zeit von überragender Bedeutung. Mit der Förderung des Baus einer neuen Bischofskirche und ihrer Ausgestaltung untermauerte der 1014 zum Kaiser gekrönte Heinrich II. seine machtpolitische Präsenz und stellte sie quasi unter himmlischen Schutz. Dazu stattete er den amtierenden Bischof Adalbero II. mit zahlreichen Rechten und Gütern aus. ...mehr

Das Belvedere in Wien stellt mit Wolfgang Paalen einer der wenigen österreichischen Surrealisten vor

Visionen in Rauchschwaden


Es gibt Künstler, die aus ihren Beobachtungen der Welt malerische Vorstellungen formulieren. Und es gibt Künstler, die ganz aus ihren inneren Visionen die Welt aus diesem Selbst heraus befragen. Der österreichische Maler Wolfgang Paalen verband beides auf besondere Art und Weise: Als Kosmopolit und Weltbürger galt sein Interesse anderen Kulturen, und seine Fähigkeit, sich und die Kunst immer wieder infrage zu stellen, beeinflusste eine ganze Generation europäischer und US-amerikanischer Künstlerinnen und Künstler nachhaltig. Gleichzeitig vertraute er auf das, was er in sich spürte und entwickelte seine Bilder konsequent auch aus diesen persönlichen Visionen. ...mehr

Das Von der Heydt-Museum nimmt Oskar Schlemmers späte Schaffensphase am Wuppertaler Maltechnikum in den Blick

Altes Thema, neuer Stil


Oskar Schlemmer, Innenraum mit fünf Figuren, 1928

Oskar Schlemmer verkörperte beredt den kulturpolitischen Impetus des Bauhauses. Aufgewachsen in Baden-Württemberg, wo schon immer die enge Verknüpfung von technischen Raffinessen und ästhetischen Vorstellungen maßgeblich das Handwerk bestimmte, folgte der Schüler von Adolf Hölzel im Jahr 1920 dem Ruf von Walter Gropius an das Weimarer Bauhaus. Hier repräsentierte der 1888 in Stuttgart geborene Schlemmer die Bauhaus-Idee pointiert. Bestes Beispiel dafür ist das von ihm entworfene Bauhaus-Logo mit einer Kopfform in knapp-konstruktiv entwickeltem Duktus. Mit seinem berühmten Gemälde der „Bauhaustreppe“, das heute im Museum of Modern Art in New York hängt, schuf er 1932 quasi das Programmbild der Designschmiede, und dies just zu einem Zeitpunkt, als sie im September dieses Jahres schließen musste. ...mehr

Neue Blicke auf einen alten Bekannten: Das Bank Austria Kunstforum in Wien versammelt in der Ausstellung „Pierre Bonnard. Die Farbe der Erinnerung“ zahlreiche Werke aus dem späten Schaffen des französischen Postimpressionisten

Der Maler der Erinnerung


Pierre Bonnard, Die sonnige Terrasse, 1939/46

Pierre Bonnard galt lange als ein Zeit seines Lebens dem 19. Jahrhundert verhafteter Maler gutbürgerlicher Verhältnisse und Interieurs. Kaum einmal ist auf seinen Gemälden ein Motiv außerhalb des Schutzraums seiner eigenen vier Wände zu sehen. Die Fährnisse und Widrigkeiten des 20. Jahrhunderts kommen auf seinen Bildern praktisch nicht vor. Dabei hat der 1867 in Fontenay-aux-Roses bei Paris geborene Künstler zwei Weltkriege bewusst erlebt. Auch die maßgeblich von Pablo Picasso, später von den Surrealisten angestoßenen Umwälzungen der Kunst scheinen relativ spurlos an ihm vorübergegangen zu sein. Der spanische Avantgardist bezeichnete ihn gar recht despektierlich als „décadent … am Ende einer Entwicklung, nicht am Anfang einer neuen“. Andere sahen in ihm gar einen Maler, „der keine Probleme aufwarf“. ...mehr

Das Museum Küppersmühle in Duisburg eröffnet aktuell Diskurse über das Wesen und die Möglichkeiten der Farbmalerei. Dies geschieht im Austausch zwischen Werken Gotthard Graubners und Katharina Grosses

Im Reich der Farbe


Rasch gerät der Besucher zwischen die Fronten. Auf der einen Seite geben sich stille, tiefe Farbmeere von meditativer Ruhe zu erkennen. Statt scharfer Konturen fließen weiche, geschmeidige Schattierungen. Auf der anderen Seite gerät er in tosende unruhige Farbgewitter. Explosive und flüssige Strukturen wechseln mit geradlinigen Ausschnitten in gesättigten Farben. Große Formate betonen grenzenlose Freiheiten. Eine beispiellose emotionale Wucht der Farbe fesselt derzeit den Besucher des Duisburger Museums Küppersmühle von Raum zu Raum in unterschiedlicher Intensität. Das malerische Zwiegespräch aus 55 Gemälden von Gotthard Graubner und seiner Schülerin Katharina Grosse intendiert mitnichten die oft gebrauchte Lehrer-Schüler-Beziehung, sondern möchte abseits dieses Verhältnisses Kraft, Einsatz und Wirkung von Farben zum Sprechen bringen. ...mehr

Zum 150. Geburtstag rückt eine Ausstellung in Wuppertal das Netzwerk und das bildkünstlerische Schaffen der in Elberfeld geborenen und als Dichterin bekannten Else Lasker-Schüler in den Mittelpunkt

An der Schnittstelle zu bildender Kunst, Lyrik und Theater


Else Lasker-Schüler, Jussuf, 1927

Viele Akteure wirkten in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in der ungemein lebendigen Szene der Avantgarde. In diesem Kontext ist Else Lasker-Schüler vor allem als Lyrikerin eingeführt. Ihre Rolle als Zeichnerin, ihre Schauspieldramen sowie ihre Umtriebigkeit in einem vielschichtigen Netzwerk der zeitgenössischen Kunstszene aus Verlegern, Galeristen und Malern scheint dagegen weniger präsent. Neben über 70 Illustrationen, Briefen oder Büchern der extravaganten Außenseiterin mit jüdischen Wurzeln entfaltet das Wuppertaler Von der Heydt-Museum mit insgesamt über 200 Exponaten von 43 Künstlern ein weit gespanntes Panorama künstlerischer Milieus der damaligen Zeit. ...mehr

Das Städel Museum in Frankfurt ist den Legenden um Vincent van Gogh auf der Spur und zeigt die Auswirkungen des Malers auf die deutsche Kunstlandschaft

Malerei im Rohzustand


Vincent van Gogh, Selbsporträt, 1887

„Um keinen anderen Künstler der letzten gut 130 Jahre ranken sich wohl mehr Mythen als um Vincent van Gogh. Der von ihm vermeintlich verkörperte Typus des verkannten Künstlergenies dient bis heute als Vorlage für zahlreiche Filme, Bücher und Ausstellungen“, so Philipp Demandt, der Direktor des Frankfurter Städel Museums. Was Demandt mit dieser Äußerung anspricht, ist der berechtigte Zweifel, mit dem zeitgenössische Kunsthistoriker den Klischees und Zerrbildern begegnen, die in Bezug auf Vincent van Gogh in Umlauf sind. Zur Tragik seiner Biografie gehört nach landläufiger Auffassung der Umstand, dass es dem vom Wahn befallenen van Gogh zu Lebzeiten so gut wie gar nicht vergönnt gewesen sein soll, seine Bilder öffentlich zu zeigen. ...mehr

ArchivArchiv*02/2020 - 01/2020 - 12/2019 - 11/2019 - 10/2019  - 08/2019 - 07/2019 - 05/2019 - 05/2019 - 04/2019 - 03/2019  - 02/2019 - 01/2019 - 12/2018 - 11/2018 - 10/2018 - 09/2018  - 08/2018 - 07/2018 - 07/2018 - 06/2018 - 05/2018 - 04/2018  - 02/2018 - 01/2018 - 01/2018 - 12/2017 - 11/2017 - 11/2017  - 10/2017 - 10/2017 - 09/2017 - 08/2017 - 08/2017 - 07/2017  - 06/2017 - 06/2017 - 05/2017 - 05/2017 - 04/2017 - 03/2017  - 02/2017 - 02/2017 - 01/2017 - 01/2017 - 12/2016 - 11/2016  - 10/2016 - 09/2016 - 08/2016 - 08/2016 - 07/2016 - 06/2016  - 06/2016 - 05/2016 - 05/2016 - 04/2016 - 03/2016 - 03/2016  - 03/2016 - 02/2016 - 02/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 12/2015  - 11/2015 - 10/2015 - 10/2015 - 09/2015 - 09/2015 - 08/2015  - 08/2015 - 08/2015 - 07/2015 - 05/2015 - 05/2015 - 04/2015  - 04/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 02/2015  - 02/2015 - 01/2015 - 12/2014 - 11/2014 - 10/2014 - 10/2014  - 09/2014 - 09/2014 - 08/2014 - 08/2014 - 08/2014 - 07/2014  - 07/2014 - 06/2014 - 05/2014 - 05/2014 - 04/2014 - 04/2014  - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 02/2014 - 02/2014 - 02/2014  - 01/2014 - 01/2014 - 01/2014 - 11/2013 - 11/2013 - 11/2013  - 10/2013 - 09/2013 - 08/2013 - 08/2013 - 07/2013 - 07/2013  - 06/2013 - 06/2013 - 05/2013 - 04/2013 - 04/2013 - 03/2013  - 03/2013 - 02/2013 - 02/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012  - 11/2012 - 11/2012 - 10/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 09/2012  - 09/2012 - 08/2012 - 08/2012 - 07/2012 - 07/2012 - 06/2012  - 05/2012 - 05/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 03/2012  - 03/2012 - 02/2012 - 02/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 01/2012  - 12/2011 - 12/2011 - 11/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 09/2011  - 09/2011 - 09/2011 - 08/2011 - 08/2011 - 07/2011 - 07/2011  - 06/2011 - 06/2011 - 05/2011 - 04/2011 - 03/2011 - 03/2011  - 03/2011 - 02/2011 - 02/2011 - 01/2011 - 12/2010 - 12/2010  - 11/2010 - 10/2010 - 10/2010 - 09/2010 - 08/2010 - 08/2010  - 07/2010 - 07/2010 - 07/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 05/2010  - 05/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 03/2010 - 03/2010  - 02/2010 - 02/2010 - 02/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 01/2010  - 12/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 10/2009  - 09/2009 - 09/2009 - 08/2009 - 08/2009 - 07/2009 - 07/2009  - 06/2009 - 06/2009 - 05/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 04/2009  - 03/2009 - 03/2009 - 03/2009 - 02/2009 - 01/2009 - 01/2009  - 01/2009 - 12/2008 - 12/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







Ausstellungen

Berlin (3)

Bonn (1)

Dresden (2)

Frankfurt am Main (1)

Friedrichshafen (2)

Graz (2)

Heidenheim (1)

Hildesheim (1)

Innsbruck (1)

Karlsruhe (3)

Lübeck (1)

München (3)

Nürnberg (1)

Stuttgart (2)

Vaduz (1)

Wien (2)

Wiesbaden (1)

Wolfsburg (2)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2020
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce