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Am Badestrand / Otto Pippel

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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Nach 60 Jahren veranstaltet die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe erstmals wieder eine groß angelegte Retrospektive zu Hans Baldung Grien

Mehr expressives Temperament als abgeklärte Klassik


Hans Baldung Grien, Zwei Hexen, 1523

Niemand wird unberührt bleiben von dem einnehmenden Blick, mit dem Hans Baldung, genannt Grien, sogleich Kontakt zum Besucher aufnimmt. Die Sicht in den Spiegel zielt unmittelbar auf den Betrachter. In der Form einer Bildnisbüste entfaltet das Porträt, das beinahe das Blatt komplett ausfüllt, eine enorme Präsenz. Entscheidend trägt dazu auch der dominante Florhut mit seinen weichen abstehenden Zotteln bei, dessen Krempe das linke Auge des jungen Künstlers fast verbirgt. Leichte Schraffuren in zartem Rosa und der Lichteinfall von links akzentuieren die Rundungen des Körpers. Das frühe jugendliche Selbstbildnis Hans Baldung Griens von etwa 1502 gehört zu den erstaunlichsten seiner Gattung in der deutschen Renaissance. Dies gilt umso mehr, da der wohl nicht einmal 18jährige Künstler in dieser effektvollen Selbstinszenierung mit scharfem selbstbewusstem Blick und sicherer Strichführung ein schier unglaubliches Talent aufblitzen lässt. ...mehr

Der Genter Altar gilt als Hauptwerk des Malers Jan van Eyck. Zwischen zwei Restaurierungsphasen wartet das Museum der Schönen Künste in Gent mit einer beachtlichen Ausstellung des Altars und der Hälfte von Van Eycks Œuvres auf

Gottes Aura modern erforscht


Jan van Eyck, Die Anbetung des Lammes, 1432

Im Mittelpunkt steht das Lamm. Das antike Opfertier beherrscht als Symbol Christi und Sinnbild der Eucharistie die größte Tafel des Genter Altars. Auf einem Opfertisch in einer paradiesischen Landschaft stehend, strömt Blut aus seiner Seitenwunde in den Kelch. Anbetende Engel, selige Bekenner und heilige Frauen umgeben die Szene, abgerundet vom darüber schwebenden Heiligen Geist und vom Brunnen des Lebens. Jan van Eyck vollendete 1432 mit dem Genter Altar eine der klassischen und nachhaltigsten Darstellungen vom Mysterium des Lammes. Frisch restauriert, zeigt sie erstmals wieder ihren ursprünglichen Zustand. ...mehr

Das Museum Moderner Kunst in Wien stellt Zeichnungen von Eva Hesse aus ihrem Nachlass im Allen Memorial Art Museum am Oberlin College in Ohio vor

Auf der Suche nach einer anderen Art von Kunst


in der Ausstellung „Forms Larger and Bolder: Eva Hesse Zeichnungen“

Räume für die Kunst sind so vielfältig wie die Kunst selbst: vom kreativen Chaos eines Künstlerateliers bis zu den repräsentativen Räumlichkeiten eines Kunstmuseums, dem als öffentlicher Kultureinrichtung mit Bildungsauftrag neben dem Sammeln, Bewahren und Präsentieren von Kunst die Wirkung nach außen ein besonders Anliegen ist. Immer häufiger scheint jedoch in letzter Zeit eine Praxis an Bedeutung zu gewinnen, in der aufwändige Ausstellungsarchitekturen wichtiger werden als das, was eigentlich ausgestellt wird – eine Methode, die auch bei der aktuellen Präsentation von Arbeiten der amerikanischen Künstlerin Eva Hesse im Wiener Museum Moderner Kunst den Blick auf ihr Werk eher verstellt, als öffnet. ...mehr

Das Clemens Sels Museum in Neuss verbindet in einer dialogisch angelegten Schau zwei Sammlungen. Die Schärfung von individuellen Sichtweisen soll dabei neue Perspektiven in die Diskussion bringen

Eine Basis für Zwiegespräche


Expressiv drängt ein Geschwader hetzender, nach Beute lechzender Jagdtiere durch das längsrechteckige Bildfeld, überneigt vom heiligen Julian. Angeregt von Gustave Flauberts Heiligenlegendenbuch trieb der Maler Heinrich Campendonk um 1907 Julians Leidenschaft für das brutale Treiben der Jagd auf die Spitze. Auf Grundformen reduzierte Figuren in strenger linearer Flächigkeit und in gestaffelter Reihung weisen das Bild als Entwurf für eine Wandgestaltung aus. Daneben taucht der Blick in die Atmosphäre altrussischer Interieurs. Auch der Maler Iwan Jakowlewitsch Bilibin ließ sich bei der Motivwahl für die Wandmalerei eines Volkshaussaales von literarischen Vorlagen beeinflussen. Erzählungen aus Alexander Puschkins orthodoxen Heiligenlegenden und Märchen bettete Bilibin in eine Landschaft, deren koloritreicher zierender Duktus eine begleitende Direktive an den Betrachter abgeben sollte. Ausdrucksvoll verweisen die plakativen Entwürfe auf die Umsetzung erzieherischen Schrifttums in das Medium der bildenden Künste. Doch welche Vermittlungsform erweist sich als nachhaltig oder flüchtig? Wie hält es die Gegenwart damit? Heute dient primär der Film als Grundlage visueller Bildfindungen und Parallelwelten. ...mehr

Die Staatsgalerie Stuttgart widmet dem venezianischen Maler Giovanni Battista Tiepolo, der vor 250 Jahren in Madrid starb, eine Retrospektive

Einer der besten Maler Europas


Giovanni Battista Tiepolo, Der heilige Jakobus der Ältere, 1749/50

In voller Lebensgröße thront der junge Ritter auf seinem Schimmel, eine rot-weiße Fahne in der linken Hand, den Degen im Nacken eines entwaffneten Mohren zu seinen Füßen, den Blick jedoch zum Himmel erhoben, als warte er auf göttliche Eingebung, was mit dem Besiegten zu geschehen habe. Im Hintergrund tobt noch die Schlacht, die der Überlieferung nach im Jahr 844 vor Clavijo stattfand und in welcher der asturische König Ramiro I. den muslimischen Emir von Córdoba Abd ar-Rahman II. besiegt haben soll – mit prominenter Hilfe durch Spaniens Schutzheiligen, den Apostel Jakobus, der auf dem Schlachtfeld erschienen sein soll. Der venezianische Maler Giovanni Battista Tiepolo schuf das Gemälde 1749/50 als Auftragswerk für die Kapelle der Spanischen Botschaft in London, aber nach der Lieferung war man wegen möglicher diplomatischer Verwicklungen doch etwas unsicher: Könnte das anglikanische England auf diese selbstbewusste Inszenierung spanisch-katholischer Überlegenheit vielleicht verschnupft reagieren? ...mehr

Mit verstörenden Bildern hebelt Tala Madani in der Wiener Secession die traditionellen Vorstellungen von Maternität und häuslichem Leben aus

Beschissene Mutterschaft


Die 1981 in Teheran geborene und in Los Angeles lebende Künstlerin Tala Madani folgt in ihren Gemälden und Animationen einem zwitterhaften Konzept. Einerseits bewegt sich ihre Malerei in einem Zwischenbereich von Figuration und Abstraktion, zum anderen gelingt es ihr, thematisch Machtsysteme in intimen Darstellungen offenzulegen, die das Persönliche mit den primär menschlichen Verhaltensweisen verschmelzen. Madanis aktuelle Ausstellung in der Wiener Secession bietet die Gelegenheit, eine neue Werkgruppe der iranisch-amerikanischen Künstlerin kennenzulernen, die ebenso wie die Personale den Titel „Shit Moms“ trägt. In diesen Arbeiten, die alle 2019 entstanden sind, hinterfragt Madani die unterschiedlichen Rollen von Maternität und damit auch die Ideale und Erwartungen, die mit der auch körperlichen Wirklichkeit des Muttersein verbunden sind. ...mehr

Das in den Niederlanden gefeierte Rembrandt-Jahr zum 350. Todestag des großen Barockmalers schließt mit einer Ausstellung aus Werken der ersten zehn Schaffensjahre in seiner Geburtsstadt Leiden

Am Ende steht die Jugend


Rembrandt, Selbstportrait, um 1628

„Schau mir in die Augen….“ Jener Vers eines bekannten rheinischen Karnevalsliedes stößt bei der Betrachtung des braungrau abgetönten Selbstporträts von Rembrandt Harmenszoon van Rijn, so sein vollständiger Name, auf Schwierigkeiten. Man muss schon sehr genau hinschauen, um die konzentriert geradeaus blickenden dunklen Pupillen zu erkennen, die im Kernschatten des wallenden Lockenschopfes liegen. Von links fällt das Licht scharf auf Nacken und Kragen und lässt auch noch Teile der Wange erglühen. Fast scheint es so, dass der Dargestellte durch Drehung des Kopfes die Helligkeit abwehren will, denn alles andere hüllt sich in Dunkelheit. Am deutlichsten stechen noch die gewellten Haare hervor, dessen Zotteln Rembrandt mit dem spitzen Ende seines Pinsels in den Farbuntergrund kratzte. ...mehr

Im März 1770 verstarb in Madrid der venezianische Barockmaler Giovanni Battista Tiepolo. Zum 250. Todestag feiert ihn nun die Stuttgarter Staatsgalerie mit einer Werkschau

Pompös verpackte humorvolle Kritik


Giovanni Battista Tiepolo, Apelles und Campaspe, um 1725/30

Geradewegs steht der Eintretende vor einem Bildnis in eigener Sache: Fußend auf einer Erzählung von Plinius dem Älteren, arbeitet der Maler Apelles an einem Porträt der Hetäre Campaspe, der Geliebten Alexanders des Großen. Nicht wenige erkennen in dem Künstler Giovanni Battista Tiepolo, der gerade an einem delikaten Teil, der Brustwarze Campaspes, pinselt. Mit verrenktem Hals dreht er sich zu seinem Modell um. Aus der rechten dunklen Bildhälfte blickt er mit weit geöffneten Augen über Campaspe hinweg, so als suche er nach Einfällen. Denn im linken, deutlich lichteren Teil thronen auf einem Podest neben dem Modell Alexander der Große mit dem Lorbeerkranz und ein Soldat, der sich schützend über das Paar beugt und eine abwehrende Geste in Richtung des Porträtisten vornimmt. Genau diese beiden getrennten Sphären markieren überdeutlich die Abhängigkeit des Hofkünstlers vom Auftraggeber. Auf der einen Seite die finstere Werkstatt mit großformatigen Bildern und einem an der Staffelei gelehnten Pagen, auf der anderen Seite für den Porträtisten unerreichbarer Glanz und Erotik. Aus dem Kreis der Mächtigen bleibt der Maler eines in der Gattungshierarchie weit unten angesiedelten Genres ausgeschlossen. Mit Ironie und Kritik kommentierte Giovanni Battista Tiepolo um 1725/30 in diesem Gemälde das Verhältnis eines Künstlers zum Besteller. ...mehr

Zum 150. Geburtstag von Ernst Barlach wagt das frisch renovierte Ernst Barlach Haus in Hamburg neue Blicke auf den norddeutschen Künstler

Barlach in neuem Licht


Ernst Barlach, Der Rächer, 1914

Ernst Barlach ist gegenwärtig in aller Munde. Die Deutsche Post ehrt den norddeutschen Bildhauer, Grafiker und Dramatiker mit einer Sondermarke. Der Suhrkamp Verlag bringt eine 3.000 Seiten starke, vierbändige Ausgabe mit bisher zum Teil unveröffentlichten Briefen heraus. Und der Schauspieler Charly Hübner begibt sich gemeinsam mit dem Schriftsteller Ingo Schulze in den nächsten Monaten auf eine kleine Tournee quer durch Deutschland, in deren Rahmen sie aus den zahlreichen Briefen Barlachs lesen werden. Den Auftakt machte jetzt eine restlos ausverkaufte Veranstaltung anlässlich der Eröffnung der Jubiläumsausstellung in Hamburger Ernst Barlach Haus, das ebenfalls seinen Namensgeber zu dessen 150. Geburtstag ehrt. ...mehr

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