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Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

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Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Das Clemens-Sels-Museum präsentiert das innovative Wirken der drei Künstler Heinrich Campendonk, Heinrich Nauen und Jan Thorn Prikker in und um Neuss

Als Neuss der Zeit voraus war


Heinrich Nauen, Die Musik, 1914

Zackige Musik unter Gottes Augen: Nicht in einer Kirche, sondern im Foyer des Clemens-Sels-Museums in Neuss führt der Weg geradewegs auf „Die Musik“ zu. Das großformatige Temperabild schuf Heinrich Nauen 1914. Fast völlig entblößt hocken ein Mann und eine Frau auf schwebender amorpher Materie und erheben einen Geigenbogen und einen Stock zum Dirigieren. Die überlängten, schnittig gefassten Körperteile verschmelzen mit zackigen, spitzwinklig zulaufenden Flächen und Linien. Ein unnatürlich, teils eisiges, teils erglühendes Kolorit unterstützt den synthetischen, stakkatohaften Duktus des Gemäldes. Daneben hängt Jan Thorn Prikkers Ölbild des heiligen Franziskus’ beim Predigen von Fischen und Vögeln. Es ist weicher im Farbton und durch fließende Formabfolgen nicht ganz so erregt. Am stärksten leuchten an der Seite die vom Auge Gottes ausgehenden blauen, roten und gelben Farbströme. Heinrich Campendonk gestaltete das nicht ohne tiefgründige Details gespickte Glasfenster für die Krypta des Bonner Münsters eher ernst und konzentriert. ...mehr

„Stuttgart sichten“: Der Berliner Konzeptkünstler Florian Slotawa hat aus der Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart einen Skulpturenparcours der besonderen Art in den Hamburger Deichtorhallen inszeniert. Mit dabei: ein Picasso aus dem Obi-Baumarkt

Stuttgarter Leistungsschau


Klassische Skulpturen auf fabrikneuen Bosch-Waschmaschinen, die kurzerhand zum Sockel umfunktioniert wurden. Ein Messingkopf des Bildhauers Rudolf Belling im Art Déco-Stil, der als Fahrerersatz in einem schwarzen Porsche deponiert ist. Und eine Figurengruppe des Übervaters Pablo Picasso als Remake mit Materialien aus dem Obi-Baumarkt um die Ecke. Zu sehen sind diese und andere künstlerische Neuinterpretationen einer altehrwürdigen musealen Skulpturensammlung derzeit in den Hamburger Deichtorhallen. Unter dem Titel „Stuttgart sichten“ hat der Berliner Künstler Florian Slotawa, Jahrgang 1972, aus den Beständen der Staatsgalerie Stuttgart 69 Skulpturen ausgewählt und in der rund 3.000 Quadratmeter umfassenden Halle für aktuelle Kunst neu arrangiert. „Das ist ein epochaler Überblick von der Kunst der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute“, sagt Deichtorhallen-Intendant Dirk Luckow und fügt hinzu: „Wir freuen uns, dass wir nach vielen wichtigen Privatsammlungen mal wieder eine bedeutende öffentliche Kunstsammlung in den Deichtorhallen zeigen können.“ ...mehr

Die 6. Ausgabe der Biennale von Rennes verzichtet bewusst auf ein übergeordnetes Thema. Das Kuratorenduo Céline Kopp und Étienne Bernard betont dagegen die enge diskursive Zusammenarbeit mit den eingeladenen Künstlern. Viele der Arbeiten sind extra für die Biennale entstanden. Andere sind von zeitloser Brisanz. Gerade deshalb gelingt es der Schau, die Finger in die offenen Wunden unserer Zeit zu legen

Schwebezustände zwischen Schönheit und Schmerz


Gegründet wurde die Biennale von Rennes vor zehn Jahren mit dem Ziel, Kunst, Wirtschaft und kreatives Denken in einer der boomenden Städte Frankreichs zusammenzubringen. Rennes, die Hauptstadt der Region Bretagne, ist zur Zeit die Stadt mit dem zweithöchsten Bevölkerungswachstum in Frankreich. 60 Prozent der Bürger sind jünger als 40 Jahre, was nicht zuletzt daran liegt, dass von rund 215.000 Einwohnern etwa 63.000 Studenten sind. Gerade erst wird der Hauptbahnhof in futuristischem Design umgestaltet. Der TGV verbindet die bretonische Metropole mit der Hauptstadt Paris in weniger als zwei Stunden. ...mehr

Von Monet bis Manga: Das Arp Museum in Remagen beleuchtet den Einfluss der japanischen Kultur auf Europa

Im Japan-Fieber


Paul Signac, Frisierszene. Opus 227, 1892

Schon vor dem Arp Museum in Bahnhof Rolandseck begrüßt Japan den Besucher. Zur Einstimmung haben die Ausstellungsmacher einen japanischen Garten angelegt. Peter Berg, ein örtlicher, aber international renommierter Gartendesigner, hat einen Felsengarten entworfen und umgesetzt. Dazu hat er Bäume gepflanzt, von denen drei die Gluthitze dieses Sommers nicht überlebt haben und ausgetauscht werden mussten. Doch jetzt können die Besucher im Garten lustwandeln und den fantastischen Rheinblick genießen. Im Innern des Museums wird der Besucher im Tunnel, dem Übergang vom historischen Gebäudeteil in den Meier-Bau, durch eine gezeichnete „Magical Girl-Geschichte“ begrüßt. Es ist eine Auftragsarbeit des Museums an die bekannte Zeichnerin Pummelpanda. In der Geschichte geht es um das Museum, seine Kunst und ein Monster, das bevorzugt Kunst frisst und von dem Magical-Girl mit Hilfe ihres Drachens Roland erfolgreich bekämpft wird. ...mehr

Das Leopold Museum in Wien und die Moritzburg in Halle an der Saale feiern mit ihren Ausstellungen Gustav Klimt. Der große Maler der Wiener Moderne starb von 100 Jahren

Unter den Vorzeichen des Wandels


Gustav Klimt, Bildnis Marie Henneberg, 1901/02

Zurückgelehnt und auf Distanz bedacht, blickt die vornehme Dame über den Betrachter hinweg. Ihre rechte Hand und das darauf gestützte Gesicht sind minutiös, fast schon fotorealistisch ausgearbeitet. Die leicht geröteten Wangen sind ein Markenzeichen des Malers Gustav Klimt. Daneben bieten nur noch die Spitzenvolants des kaskadenartig dem Betrachter entgegenstürzenden Kleides etwas fassbar Gegenständliches. Denn der Hintergrund ist pointillistisch aufgelöst. Er scheint die der Realität enthobene Figur schweben zu lassen. Selbst das unscharf konturierte Sitzmöbel verschwimmt in fließenden Übergängen. Die Frau mutiert zum Ornament, das Bildnis zu einem Malmosaik. ...mehr

Genaues Hinschauen unbedingt erforderlich: Die fragilen Zeichnungen der griechischen Künstlerin Christiana Soulou sind mit einer derartigen Zartheit aufs Papier gehaucht, dass man sie aus der Distanz fast übersehen könnte – was im Übrigen bei ihrer Schau in Donaueschingen sehr schade wäre

An der Grenze des Sichtbaren


Christiana Soulou ist das, was man gerne als „Künstler-Künstlerin“ bezeichnet. Ihr ausschließlich aus Zeichnungen bestehendes Werk konzentriert sich ganz auf die emotional und metaphorisch aufgeladene Darstellung menschlicher, manchmal auch tierischer Körper. Es ist einem breiten Publikum bislang eher unbekannt. Unter Künstlerkollegen und -kolleginnen jedoch wird es aufgrund seiner einzigartigen Feinheit und Sensibilität seit Langem geschätzt und gesammelt. Christiana Soulou wurde 1961 in Athen geboren, wo sie auch heute noch lebt und arbeitet. Studiert hat sie an der École Nationale Supérieure des Beaux Arts in Paris. Eine Auswahl ihrer Arbeiten ist jetzt in der Ausstellung „Hommage aux mères“ bei Fürstenberg Zeitgenössisch in Donaueschingen zu sehen. Kuratiert hat die Schau Moritz Wesseler, der künstlerische Berater der Sammlung, der nach seiner Zeit als Direktor des Kölnischen Kunstvereins in diesem Herbst die Leitung des Fridericianums in Kassel übernimmt. ...mehr

Japanische Klarheit und Reduktion als entscheidender Katalysator für die Ausbildung der europäischen Moderne: Die Wiener Ausstellung „Faszination Japan“ wagt diese These und untermauert sie anhand zahlreicher Exponate aus Ost und West

Als Fremdheit noch erwünscht war


Alfred Stevens, Die japanische Pariserin, 1872

Japan und den Westen verbindet eine wechselvolle Geschichte. Nachdem es im Jahr 1543 ein Leck geschlagenes portugiesisches Handelsschiff an die japanische Küste verschlagen hatte und damit ein erster Kontakt zustande kam, begann zunächst ein reger Austausch von Waren, insbesondere mit Portugal, Spanien und Holland. 1639 jedoch schloss Japan offenbar aus Angst vor einer unkontrollierbaren Christianisierung und kultureller Hegemonie des Westens abrupt seine Grenzen. Alle westlichen Ausländer mussten das japanische Festland verlassen. Allein die Holländer durften auf einer künstlich aufgeschütteten Insel vor Nagasaki verbleiben. Fortan galt das Land als nahezu vollkommen isoliert. ...mehr

Gerhard Finckh, der Direktor des Wuppertaler Von der Heydt-Museums, verabschiedet sich mit einer Ausstellung über das Ausstellen

Die Aufklärung zum Schluss


in der Ausstellung „Blockbuster – Museum“

Was für ein großartiger Abschied hätte es sein sollen: Eine Ausstellung über das Zeitalter der Aufklärung mit Beispielen hochkarätiger Malerei des 18. Jahrhunderts in Frankreich. Doch letztendlich fehlten 200.000 Euro zur Realisierung. „Hängen Sie doch einfach Ihre eigenen Bilder auf“, wurde dem Chef des finanziell klammen Von der Heydt-Museums dann gesagt. So machte Gerhard Finckh, der im Mai 2019 in den Ruhestand tritt, in seiner letzten Ausstellung aus der Not eine Tugend. 130 Gemälde und Plastiken bilden den Hintergrund einer Abschiedsschau, die Antworten auf die Fragen geben will, wie eine Ausstellung entsteht und was generell so in einem Museum geleistet wird. Geschickt wurde die „Aufklärung in Frankreich“ zu einer „Aufklärung in eigener Sache“ umfunktioniert. ...mehr

Das Diözesanmuseum Paderborn zeigt eine Gotik-Ausstellung mit herausragenden Leihgaben und macht auf die theologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhänge bei der Herausbildung der neuen Epoche aufmerksam

Panorama europäischer Baukultur


Werkstatt des Naumburger Meisters, Baldachin mit Turmaufsatz vom Dorsale des Westchors im Mainzer Dom, Mainz um 1239

Von Licht und Farbe durchflutete Räume, himmelwärts gelenkter Blick, filigrane, schwerelose Architektur: Die gotische Kathedrale fasziniert bis heute Betrachter und Besucher; die Interpretation dieses so revolutionär scheinenden Baustils füllt Bände. Die Gotik, deren Entwicklung Ende des 12. Jahrhunderts begann, ist zum Inbegriff „mittelalterlicher“ Architektur geworden und hat in der Kulturgeschichte vielfältige Deutungen erfahren. Eine große Ausstellung widmet sich nun in Paderborn einem markanten Beispiel für diese Epoche: Das Erzbischöfliche Diözesanmuseum stellt den Paderborner Dom in den Zusammenhang der Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa. 170 Leihgaben aus 80 renommierten europäischen Museen knüpfen Verbindungen zwischen der gotischen Baukunst Frankreichs und Westfalens ebenso wie zwischen dem Paderborner Bau und den geistig-theologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aufbrüchen im „Jahrhundert der Kathedralen“. ...mehr

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