Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 02.07.2019 Auktion 3841: Schmuck

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Anzeige

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Museumsausstellung

Genaues Hinschauen unbedingt erforderlich: Die fragilen Zeichnungen der griechischen Künstlerin Christiana Soulou sind mit einer derartigen Zartheit aufs Papier gehaucht, dass man sie aus der Distanz fast übersehen könnte – was im Übrigen bei ihrer Schau in Donaueschingen sehr schade wäre

An der Grenze des Sichtbaren


Christiana Soulou ist das, was man gerne als „Künstler-Künstlerin“ bezeichnet. Ihr ausschließlich aus Zeichnungen bestehendes Werk konzentriert sich ganz auf die emotional und metaphorisch aufgeladene Darstellung menschlicher, manchmal auch tierischer Körper. Es ist einem breiten Publikum bislang eher unbekannt. Unter Künstlerkollegen und -kolleginnen jedoch wird es aufgrund seiner einzigartigen Feinheit und Sensibilität seit Langem geschätzt und gesammelt. Christiana Soulou wurde 1961 in Athen geboren, wo sie auch heute noch lebt und arbeitet. Studiert hat sie an der École Nationale Supérieure des Beaux Arts in Paris. Eine Auswahl ihrer Arbeiten ist jetzt in der Ausstellung „Hommage aux mères“ bei Fürstenberg Zeitgenössisch in Donaueschingen zu sehen. Kuratiert hat die Schau Moritz Wesseler, der künstlerische Berater der Sammlung, der nach seiner Zeit als Direktor des Kölnischen Kunstvereins in diesem Herbst die Leitung des Fridericianums in Kassel übernimmt. ...mehr

Japanische Klarheit und Reduktion als entscheidender Katalysator für die Ausbildung der europäischen Moderne: Die Wiener Ausstellung „Faszination Japan“ wagt diese These und untermauert sie anhand zahlreicher Exponate aus Ost und West

Als Fremdheit noch erwünscht war


Alfred Stevens, Die japanische Pariserin, 1872

Japan und den Westen verbindet eine wechselvolle Geschichte. Nachdem es im Jahr 1543 ein Leck geschlagenes portugiesisches Handelsschiff an die japanische Küste verschlagen hatte und damit ein erster Kontakt zustande kam, begann zunächst ein reger Austausch von Waren, insbesondere mit Portugal, Spanien und Holland. 1639 jedoch schloss Japan offenbar aus Angst vor einer unkontrollierbaren Christianisierung und kultureller Hegemonie des Westens abrupt seine Grenzen. Alle westlichen Ausländer mussten das japanische Festland verlassen. Allein die Holländer durften auf einer künstlich aufgeschütteten Insel vor Nagasaki verbleiben. Fortan galt das Land als nahezu vollkommen isoliert. ...mehr

Gerhard Finckh, der Direktor des Wuppertaler Von der Heydt-Museums, verabschiedet sich mit einer Ausstellung über das Ausstellen

Die Aufklärung zum Schluss


in der Ausstellung „Blockbuster – Museum“

Was für ein großartiger Abschied hätte es sein sollen: Eine Ausstellung über das Zeitalter der Aufklärung mit Beispielen hochkarätiger Malerei des 18. Jahrhunderts in Frankreich. Doch letztendlich fehlten 200.000 Euro zur Realisierung. „Hängen Sie doch einfach Ihre eigenen Bilder auf“, wurde dem Chef des finanziell klammen Von der Heydt-Museums dann gesagt. So machte Gerhard Finckh, der im Mai 2019 in den Ruhestand tritt, in seiner letzten Ausstellung aus der Not eine Tugend. 130 Gemälde und Plastiken bilden den Hintergrund einer Abschiedsschau, die Antworten auf die Fragen geben will, wie eine Ausstellung entsteht und was generell so in einem Museum geleistet wird. Geschickt wurde die „Aufklärung in Frankreich“ zu einer „Aufklärung in eigener Sache“ umfunktioniert. ...mehr

Das Diözesanmuseum Paderborn zeigt eine Gotik-Ausstellung mit herausragenden Leihgaben und macht auf die theologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhänge bei der Herausbildung der neuen Epoche aufmerksam

Panorama europäischer Baukultur


Werkstatt des Naumburger Meisters, Baldachin mit Turmaufsatz vom Dorsale des Westchors im Mainzer Dom, Mainz um 1239

Von Licht und Farbe durchflutete Räume, himmelwärts gelenkter Blick, filigrane, schwerelose Architektur: Die gotische Kathedrale fasziniert bis heute Betrachter und Besucher; die Interpretation dieses so revolutionär scheinenden Baustils füllt Bände. Die Gotik, deren Entwicklung Ende des 12. Jahrhunderts begann, ist zum Inbegriff „mittelalterlicher“ Architektur geworden und hat in der Kulturgeschichte vielfältige Deutungen erfahren. Eine große Ausstellung widmet sich nun in Paderborn einem markanten Beispiel für diese Epoche: Das Erzbischöfliche Diözesanmuseum stellt den Paderborner Dom in den Zusammenhang der Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa. 170 Leihgaben aus 80 renommierten europäischen Museen knüpfen Verbindungen zwischen der gotischen Baukunst Frankreichs und Westfalens ebenso wie zwischen dem Paderborner Bau und den geistig-theologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aufbrüchen im „Jahrhundert der Kathedralen“. ...mehr

Claude Monet fasziniert noch immer. Nach dem Städel und der Fondation Beyeler feiert nun auch die Albertina in Wien den Großmeister des Impressionismus und folgt in ihrer Retrospektive seinen Lebensspuren

Die Welt im Fluss


Claude Monet, Junge Mädchen im Boot, 1887

1889. Es ist Frühling in Paris. Frankreich feiert mit der Weltausstellung das hundertjährige Jubiläum der Französischen Revolution. Der Eiffelturm, damals das höchste Gebäude der Welt, ist fertig gestellt und wird nach anfänglicher Skepsis auch von den Parisern bejubelt. Nur eine Woche zuvor, kurz vor der feierlichen Einweihung am 31. März, haben die monarchistisch-revanchistischen Boulangisten, Wegbereiter der Neuen Rechten, in der Hauptstadt eine Massendemonstration veranstaltet. Während in Paris so viel passiert, befindet sich der zu diesem Zeitpunkt 48jährige Claude Monet weit entfernt von den Aufregungen der französischen Metropole in der Mitte Frankreichs: in Fresselines, einem kleinen Ort auf dem Hochplateau über dem Zusammenfluss der Quellflüsse der Creuse im Nordwesten des Massif Central. Die raue, wilde Landschaft hat schon bei seiner ersten Reise zwei Monate zuvor eine große Faszination auf den Maler ausgeübt. Nun ist er mit Farben und Leinwand an diesen einsamen Ort zurückgekehrt und wird während der kommenden Wochen unter widrigen Wetterbedingungen eine Reihe von Bildern malen, die kompositorisch und in ihrer Farbigkeit wegweisend sind. ...mehr

Im belgischen Oudenaarde widmet sich erstmals eine größere Übersichtsschau dem als „Bauernmaler“ bekannten Adriaen Brouwer

Geschäfte mit dem Anormalen


Adriaen Brouwer, Die Raucher

Leicht aufgeschreckt und mit starren Kulleraugen erblickt der langhaarige Mann den Betrachter. Aus dem weit geöffneten Mund entweicht eine Wolke Tabakqualm, mit der rechten Hand setzt er einen Humpen zum Trank an. Der Maler Adriaen Brouwer hat sich selbst leicht in den Vordergrund gerückt. In dem muffigen Kneipenmilieu gesellen sich vier weitere Personen um ihn herum. Dabei handelt es sich um seine Malerfreunde Jan Lievens, Jan Davidsz de Heem, Joos van Craesbeeck und Jan Cossiers. Vorne links füllen ein Holzbottich, ein Keramikkrug und ein angelehnter Besen die Ecke, während diagonal gegenüber der Blick durch die geöffnete Tür in die flämische Landschaft fällt. Als das Bild um 1635 entstand, war Brouwer gerade in die Antwerpener Künstlergilde St. Lukas aufgenommen worden. Vielleicht hält er hier das aus diesem Anlass arrangierte Trinkgelage fest. Es gilt als Schlüsselwerk im späten Œuvre des Malers: Ein ockerfarbener Grundton mit einem Hang zum Grünlichen taucht die von exaltierter Mimik durchdrungenen Personen in gedämpftes Licht, die sich weg von traditioneller Genredarstellung hin zum Affektausdruck bewegen. ...mehr

Olaf Nicolai bespielt die Kunsthalle Wien und darüber hinaus noch andere Orte in der Donau-Metropole und interessiert sich hierbei für die gegenwärtige Bildpolitik

Kunst in Veränderung


Seit vier Jahren ist der deutsche Konzeptkünstler Olaf Nicolai in der Wiener Innenstadt mit einem Auftragswerk präsent. Er zeichnet für den Entwurf des Denkmals X verantwortlich, das am Ballhausplatz in unmittelbarer Nähe zum Bundeskanzleramt an hingerichtete Deserteure der Wehrmacht erinnert. Der Bezug zu den Verfolgten der NS-Militärjustiz und damit zum Umgang mit der Vergangenheit als auch zur Durchsetzung der Rehabilitierung der Wehrmachtsdeserteure und Verfolgten der NS-Militärjustiz soll Anstoß für ein gegenwärtiges zivilgesellschaftliches Engagement geben. ...mehr

Mit einer Einzelschau des Metallbildhauers Meuser und einem umfassenden Dialog der Sammlungen Grässlin und Wiesenauer bestreitet die Sammlung Grässlin ihre mittlerweile neunte Präsentation in St. Georgen

Ganz zerknautscht im Hier und Jetzt


Georg Herold, Mutteria

St. Georgen ist ein beschaulicher, knapp 13.000 Einwohner großer Ort im südlichen Schwarzwald. Geprägt durch etliche Unternehmen für industrielle Feinmechanik, erlebte die auf rund 850 Meter Höhe gelegene Kleinstadt seit dem Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert über die Zeiten des Wirtschaftswunders bis hinein in die 1970er Jahre ihre Blütezeit. Damals wurde allerdings auch der historische Ortskern im Überschwang des Erneuerungswillens brutal zerstört. Das Rathaus, diverse Banken, die Post, ein Kreisverkehr und der wuchtige Bau des Deutschen Phonomuseums bilden heute das letztlich austauschbare Ensemble des Stadtkerns. Eine Kleinstadt wie viele andere in den westlichen Bundesländern – wäre da nicht die kunstsinnige Familie Grässlin. ...mehr

Im Museum im Kulturspeicher Würzburg überwindet der deutsch-japanische Künstler Hiroyuki Masuyama die Grenzen von Zeit und Raum und gewährt einen neuen Blick auf die Welt

Mittags leuchten die Sterne am hellsten


Es ist dunkel, es herrscht völlige Stille, und nur die Sterne spenden am wolkenlosen Himmel ihr zartes Licht. Kein Geräusch ist zu hören; aber sobald man auch nur den kleinsten Atemzug tut, scheint er in der endlosen Weite hundertfach widerzuhallen. Direkt in der Mitte strahlt oben der Polarstern, um ihn herum leuchten der Große Wagen und Kassiopeia. In pulsierendem Flimmern breitet sich die Milchstraße quer über der dunklen Fläche aus. Folgt man ihrem Lauf begegnet der Blick dem Orion, bevor er langsam über die Magellanschen Wolken gleitet und schließlich an Alpha Centauri hängen bleibt. Unmöglich! Für die Menschen auf der Erde sind die Sternbilder niemals alle gleichzeitig sichtbar. Höchstens vielleicht in einem Planetarium oder in einer Dokumentation der NASA. Oder man befindet sich im Kulturspeicher in Würzburg, genauer in der großen hölzernen Kugel mit dem Titel „0 (Star Sphere)“, einem Werk von Hiroyuki Masuyama. ...mehr

ArchivArchiv*05/2019 - 04/2019 - 03/2019 - 02/2019 - 01/2019  - 01/2019 - 12/2018 - 10/2018 - 10/2018 - 09/2018 - 08/2018  - 07/2018 - 06/2018 - 05/2018 - 04/2018 - 03/2018 - 02/2018  - 01/2018 - 12/2017 - 12/2017 - 11/2017 - 10/2017 - 10/2017  - 09/2017 - 09/2017 - 08/2017 - 08/2017 - 07/2017 - 06/2017  - 06/2017 - 05/2017 - 04/2017 - 03/2017 - 03/2017 - 02/2017  - 01/2017 - 01/2017 - 12/2016 - 11/2016 - 10/2016 - 10/2016  - 09/2016 - 08/2016 - 07/2016 - 07/2016 - 06/2016 - 05/2016  - 05/2016 - 04/2016 - 04/2016 - 03/2016 - 03/2016 - 02/2016  - 02/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 12/2015 - 12/2015 - 11/2015  - 10/2015 - 10/2015 - 09/2015 - 09/2015 - 08/2015 - 08/2015  - 07/2015 - 06/2015 - 05/2015 - 04/2015 - 04/2015 - 04/2015  - 03/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 02/2015 - 02/2015 - 01/2015  - 01/2015 - 11/2014 - 11/2014 - 10/2014 - 10/2014 - 09/2014  - 09/2014 - 08/2014 - 08/2014 - 07/2014 - 07/2014 - 06/2014  - 06/2014 - 05/2014 - 04/2014 - 04/2014 - 03/2014 - 03/2014  - 03/2014 - 03/2014 - 02/2014 - 02/2014 - 01/2014 - 01/2014  - 01/2014 - 12/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 10/2013 - 10/2013  - 09/2013 - 08/2013 - 07/2013 - 07/2013 - 07/2013 - 06/2013  - 05/2013 - 05/2013 - 04/2013 - 04/2013 - 03/2013 - 02/2013  - 02/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012 - 11/2012  - 10/2012 - 10/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 08/2012  - 08/2012 - 07/2012 - 07/2012 - 06/2012 - 06/2012 - 05/2012  - 04/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 03/2012 - 03/2012 - 02/2012  - 02/2012 - 02/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 12/2011  - 11/2011 - 11/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 09/2011 - 09/2011  - 08/2011 - 08/2011 - 07/2011 - 07/2011 - 07/2011 - 06/2011  - 05/2011 - 04/2011 - 04/2011 - 03/2011 - 03/2011 - 02/2011  - 02/2011 - 01/2011 - 01/2011 - 12/2010 - 11/2010 - 11/2010  - 10/2010 - 09/2010 - 09/2010 - 08/2010 - 07/2010 - 07/2010  - 07/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 05/2010 - 05/2010 - 04/2010  - 04/2010 - 04/2010 - 03/2010 - 03/2010 - 02/2010 - 02/2010  - 02/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 12/2009 - 11/2009  - 11/2009 - 11/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 09/2009 - 09/2009  - 08/2009 - 08/2009 - 07/2009 - 07/2009 - 06/2009 - 06/2009  - 05/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 03/2009 - 03/2009  - 03/2009 - 02/2009 - 02/2009 - 01/2009 - 01/2009 - 12/2008  - 12/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 11/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







Ausstellungen

Amberg (1)

Augsburg (1)

Berlin (6)

Bonn (1)

Bremen (1)

Bruxelles (1)

Dresden (1)

Genf (1)

Graz (2)

Köln (1)

Ludwigshafen (1)

Mannheim (1)

München (3)

Neu-Ulm (1)

Schwäbisch Hall (1)

Tübingen (1)

Vaduz (1)

Weimar (2)

Wien (1)

Wolfsburg (2)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce