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Kym IV, 1999 / K. O. (Karl Otto) Götz

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Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Das Museum Moderner Kunst in Wien rehabilitiert die Op-Art und setzt auf die revolutionäre Kraft der Sinnestäuschung seit der Renaissance

Wenn das Auge schwindelt


Bridget Riley, Blaze 2, 1963

Es ist ein die Sinne verstörender Trip, den das Wiener Museum Moderner Kunst den Besucherinnen und Besuchern in der diesjährigen Sommerausstellung offeriert. Mit „Vertigo – Op Art und die Geschichte des Schwindels“ ist dem Haus nicht allein eine präzise, höchst informative Schau über die Kunst des Augentrugs gelungen, sondern auch die unterhaltsame Aufarbeitung einer Kunstströmung, die in den 1960er Jahren dem Zeitgeist entsprach und dann für lange Zeit in musealer Versenkung verschwand. ...mehr

Lange Zeit galten die Vertreterinnen der Art Brut als „Außenseiterinnen der Außenseiter“. Mit der ersten Schau zu diesem Thema rückt das Bank Austria Kunstforum Wien die zu Unrecht Übersehenen nun in den Fokus

Raus aus dem Nischendasein


in der Ausstellung „Flying High: Künstlerinnen der Art Brut“

„Mit dieser Ausstellung wird die Kunstgeschichte neu geschrieben, und zwar auf einer ganz anderen Ebene. Das ist umso bemerkenswerter, weil Unbekanntes diese Kunstgeschichte schreibt“, sagt Hannah Rieger, Sammlerin und Co-Kuratorin der Ausstellung „Flying High – Künstlerinnen der Art Brut“ im Bank Austria Kunstforum Wien. Hannah Rieger hat diese bahnbrechende Gruppenausstellung zusammen mit der Direktorin des Hauses, Ingried Brugger, kuratiert. Beide sind Spezialistinnen auf dem Gebiet der Art Brut oder, allgemeiner formuliert, der Kunst von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die Wienerin Hannah Rieger sammelt seit drei Jahrzehnten Kunst der Art Brut, vorwiegend von Frauen. Ingried Brugger wiederum hat schon vor knapp 20 Jahren die bahnbrechende Ausstellung „Kunst und Wahn“ ebenfalls im Kunstforum Wien verantwortet. ...mehr

Die 58. Internationale Kunstausstellung der Biennale Venedig lockt in diesem Jahr mit der Rekordzahl von 90 Länderpavillons. Der diesjährige Kurator Ralph Rugoff überzeugt mit seiner Hauptausstellung unter dem Titel „May You Live In Interesting Times“. Doch der Deutsche Pavillon enttäuscht mit allzu plakativer Metaphorik

Offen und grenzenlos


Natascha Süder Hampelmann und ihre Sprecherin Helene Duldung

Hätte die Biennale Venedig eine Auszeichnung für die konsequenteste Verweigerungshaltung zu vergeben, dann stünde die Preisträgerin zweifellos fest: Natascha Süder Happelmann. Die unter diesem Pseudonym auftretende deutsch-iranische Künstlerin, deren eigentlicher Name Natascha Sadr Haghighian lautet, bespielt in diesem Jahr den Deutschen Pavillon auf der nach wie vor wichtigsten Kunstausstellung der Welt. Außerdem ist sie Professorin für Bildhauerei an der Bremer Kunsthochschule. Soviel steht immerhin fest. Weitere biografische Angaben verweigert die Künstlerin. Ihr Gesicht verbirgt sie bei öffentlichen Auftritten unter einem künstlichen Stein aus Pappmaché. Interviews mit ihr sind nicht möglich. Frau Süder Happelmann tritt immer zusammen mit ihrer Pressesprecherin Helene Duldung – Achtung: auch das ist nur ein Pseudonym – auf. Duldung ist bloß eine Schauspielerin, die vorformulierte Texte abliest. Fragen sind nicht zugelassen. ...mehr

Christian Kosmas Mayer räsoniert im Wiener Museum Moderner Kunst über die Zeit und ihre Paradoxe

Neue Begegnungen zwischen Zeit und Ewigkeit


„Was also ist die Zeit? Wenn mich niemand darüber fragt, so weiß ich es; wenn ich es aber jemanden auf seine Frage erklären möchte, so weiß ich es nicht. Das jedoch kann ich zuversichtlich sagen: Ich weiß, dass es keine vergangene Zeit gäbe, wenn nichts vorüberginge, keine zukünftige, wenn nichts da wäre. Wie sind nun aber jene beiden Zeiten, Vergangenheit und Zukunft, da ja doch die Vergangenheit nicht mehr ist und die Zukunft noch nicht ist?“ Das schreibt Augustinus in seinen „Confessiones“. Alles was wir erleben ist in der Zeit – im „Jetzt“. Im gegenwärtigen Augenblick spiegelt sich die Welt. Wir erleben dieses „Jetzt“ wiederholt, als Aneinanderreihung von Erlebnissen, die voneinander verschieden sind und sich doch auf eine besondere Weise ähneln. Das Zeitempfinden entsteht also aus der Spannung geordneter aufeinanderfolgender Wirklichkeitserfahrungen. ...mehr

Das Städel lockt mit Tizian, liefert dann aber einen gelungenen Rundumschlag zur venezianischen Renaissance-Malerei. Mit zahlreichen Leihgaben und einem gut strukturierten thematischen Konzept holt das Frankfurter Museum das prachtvolle und farbenfrohe Cinquecento von der Adria an den Main

Der Glanz der Serenissima


Tizian, Bildnis des Dogen Francesco Venier, 1554/56

Die Augen sind müde, das Gesicht hager und blass, der ganze Körper beugt sich unter der Last auf den Schultern des sichtbar gealterten Mannes. Der „Corno Ducale“, das Horn des Dogen, identifiziert ihn als obersten Machthaber Venedigs. Es ist Francesco Venier, der von 1554 bis 1556 dieses Amt innehatte. Außenpolitisch war es nach den Auseinandersetzungen mit den Osmanen, aber auch mit den Fürstenhäusern Zentraleuropas im vorangegangenen Jahrhundert für die Republik Venedig eine eher ruhige Zeit. Trotzdem rückt der Maler Tizian in seinem Porträt einen Kriegsschauplatz in den Fensterausschnitt des Hintergrundes. Es ist die brennende Hafenstadt Vieste in Süditalien. 1554 wurde dieser venezianische Handelsstützpunkt von osmanischen und nordafrikanischen Seeräubern überfallen und mehrere Tausend Bewohner versklavt oder getötet. Francesco Venier entschied sich nicht zu einem kriegerischen Gegenschlag, sondern erwirkte die Befreiung Viestes durch diplomatisches Verhandlungsgeschick. ...mehr

Mit der Ausstellung „Social Design“ zeigt das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, wie Gestalter, Künstler, Architekten und Aktivisten ihr kreatives Können für alle Schichten der Gesellschaft nutzbar machen – insbesondere auch für die Unterprivilegierten

Design, das allen dient


Architekturbüro Graft, Solarkiosk, seit 2009

Ein „Solarkiosk“ irgendwo in Afrika. Genauer gesagt, dort, wo der Strom eben nicht aus der Steckdose kommt, weil es diese gar nicht gibt. Das mit Solartechnik betriebene, zerlegbare und daher leicht transportable Modul sichert die Existenz ganzer Familienverbände. Im Franchise-System werden die mobilen Boxen, die von dem Berliner Architekturbüro Graft entwickelt wurden, meist von Frauen betrieben. Ein „Solarkiosk“ ist ein Stück autonomer Infrastruktur in strukturell schwachen Gebieten, eine Mischung aus Mini-Lebensmittelladen, Gaststätte, Versammlungsort oder Aufladestation für Mobilgeräte. Und gut gestaltet ist er auch noch. Ein perfektes Beispiel also für das, was man heutzutage unter „Social Design“ versteht. ...mehr

Das Kunsthistorische Museum in Wien stellt die künstlerische Entwicklung Mark Rothkos vor und fragt nach seinen Vorbildern

Interaktion mit Farbe


„Wenn Menschen nach sakralen Erfahrungen suchen, werden sie sie hier finden. Wenn sie nach profanen Erfahrungen suchen, werden sie auch diese finden. Ich stelle mich auf keine Seite.“ Was Mark Rothko 1961 für die Besucher seiner Ausstellung im New Yorker Museum of Modern Art notierte, liest sich wie ein Leitmotiv für die aktuelle Ausstellung des Kunsthistorischen Museums in Wien. Mark Rothko hat sich zeitlebens dagegen gewehrt, als Maler abstrakter Bilder vereinnahmt zu werden. Der Künstler, der nur selten über sich selbst oder sein Werk sprach, hat es vorgezogen, sich nicht von Anekdoten aus dem Bereich des Persönlichen ablenken zu lassen, sondern forderte die Betrachter auf, den Blick auf die Leinwände zu richten, um die universellen und „größeren Wahrheiten“ zu erfahren. ...mehr

Das Thema der Verwundbarkeit steht im Mittelpunkt der aktuellen Schau im Wiener Dom Museums, die dem körperlichen, psychischen, sozialen, ökonomischen und politischen Leiden durch die Jahrhunderte nachgeht

Zeig mir deine Wunde


Andres Serrano, Suicide by Rat Poison II, 1992

Eine steile Wendeltreppe führt in den ersten Stock des neuen Dom Museums in Wien. Noch immer, auch eineinhalb Jahre nach der Wiedereröffnung, sind die ersten Schritte, die aus dem Kassenraum in die Ausstellungsräume führen, eine Überraschung. Mittelalter, Barock, Avantgarde und Gegenwartskunst treffen hier in ein- bis zweimal jährlich wechselnden Präsentationen aufeinander, und auch die aktuelle Schau im Wiener Dom Museum ist eine Entdeckung: die epochenübergreifende Ausstellung „Zeig mir deine Wunde“ thematisiert die künstlerische Darstellbarkeit von körperlichen, psychischen, sozialen ökonomischen und politischen Leiden. ...mehr

Peter Doig hat in der Wiener Secession seine erste Einzelausstellung in Österreich und präsentiert neue Arbeiten seiner geheimnisvollen Kunst

Malerei im Schwebezustand


Bilder aus einer Ausstellung von Peter Doig bleiben im Gedächtnis. Stets inszeniert der 1959 in Edinburgh geborene Künstler, der in Trinidad und Kanada aufwuchs, Naturszenarien oder Stadtlandschaften mit Figuren, Tieren, Architekturdetails oder Gegenständen, die alle dazu bestimmt sein könnten, Part eines Plots zu sein, den sich die Betrachter selbst erschließen müssen. Doigs Bilder wirken wie aus einer anderen Zeit und beschwören gleichzeitig Reminiszenzen an bekannte Werke von Künstlern des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts: an die Winterbilder und Figurenensembles von Gustave Courbet, an Henri Rousseaus idealistische Südseeszenarien, an Claude Monets Wasserlandschaften, den spielerischen Bildaufbau und die Leichtigkeit der Sujets bei Henri Matisse, die menschenleeren Kulissenwelten von Giorgio de Chirico, die lichtdurchwirkten Landschaften, Blumengärten, Segelboote und Akte bei Pierre Bonnard, die Wasseroberflächen, Wiesen und Birkenwälder von Gustav Klimt ebenso wie an die erzählende und Mythen schaffende Malerei von Max Beckmann oder die düsteren, melancholischen Szenen eines Edvard Munch. Das, was Peter Doig malt, wirkt bekannt und ist doch gleichzeitig so anders, als alles, was man schon gesehen hat. ...mehr

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