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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Wie hat das Bauhaus das Werk von Paul Klee beeinflusst – dieser Frage geht die Pinakothek der Moderne in München in der großen Ausstellung „Konstruktion des Geheimnisses“ nach. Klees Affinität zur Musik thematisiert nur einen Steinwurf entfernt die Galerie Thomas

Ein Romantiker unter Rationalisten


Paul Klee, Wachstum der Nachtpflanzen, 1922

Für alle Abtrünnigen des übersteigerten Technikglaubens gab es am Bauhaus ein Schimpfwort: Romantiker. Paul Klee lehrte von 1920 bis 1930 an diesem Labor der Moderne, und wer seine Gemälde aus dieser Zeit in der bemerkenswerten Ausstellung „Paul Klee. Konstruktion des Geheimnisses“ betrachtet, die derzeit in der Pinakothek der Moderne in München zu sehen ist, kommt zu dem Schluss, dass Klee sich gern beschimpfen ließ. Während Marianne Brandt aus Halbkugeln, Dreiecken und runden Scheiben Gefäße kreierte, suchte Klee in seinen Bildern weiterhin nach den kosmischen Zusammenhängen. Kalligrafische Gebilde fliegen in seinem 1928 entstandenen Gemälde „Erzengel“ über pastellfarbene Quadrate, die sich zu einem Stimmungsteppich zusammensetzen. Die subtile Rätselhaftigkeit verdrängt nicht die Faszination. Im Gegenteil: Klee hielt an seinem Grundthema fest, die Grenzen des Rationalen zu überschreiten und dem Unergründlichen eine künstlerische Form zu geben. Unerklärlich und zugleich visionär türmt er fast gleiche Formen übereinander, die am Grund so dunkel sind wie der Fond des Blattes und sich durch immer heller werdende Farben vor dem Auge des Betrachters in die Höhe erheben. „Wachstum der Nachtpflanzen“ nannte Klee 1922 diese Phantasie eines Naturphänomens. ...mehr

Bouchra Khalili setzt in ihren Filmarbeiten der kollektiven eine individuelle Geschichte gegenüber und thematisiert Kolonialismus, Migration und die sich daraus ergebenden Chancen. Die Secession in Wien präsentiert nun ihre erste Einzelausstellung in Österreich

Solidarität im Zeichen der Sprachverwirrung


Mit ihrer Videoarbeit „The Tempest Society“ machte die Filmkünstlerin Bouchra Khalili im vergangenen Jahr auf der Documenta 14 auf sich aufmerksam. Die 1975 in Casablanca geborene Künstlerin, die in Marokko und in Frankreich auswuchs und heute in Berlin lebt, beschäftigt sich mit Migration, Befreiungsbewegungen und Einzelschicksalen und erforscht in ihren Arbeiten eine, wie sie es selbst bezeichnet, „alternative Historiografie“. Derzeit ist ihr Documenta-Beitrag zusammen mit zwei weiteren Arbeitszyklen, der Multipart-Installation „Foreign Office“ sowie der 2012/13 entstandene Videoarbeit „The Speeches Series“, in der Wiener Secession zu sehen. ...mehr

Das MUMOK in Wien zeigt die amalgamisierten Plastiken und das grafische Werk des Eigenbrötlers Bruno Gironcoli

Menschheit zwischen Kitsch und Technisierung


Aufmerksamen Biennale-BesucherInnen sind die beiden silbernen Plastiken sicher noch in Erinnerung: 2003 bespielte Bruno Gironcoli den österreichischen Pavillon in Venedig, und zwei seiner futuristisch anmutenden Metallobjekte, die er damals vor dem Entree als Auftakt positionierte, übernehmen nun abermals die Rolle von Galionsfiguren, um im Wiener Museumsquartier auf die große Personale aufmerksam machen, die das Museum moderner Kunst dem eigenwilligen Künstler ausrichtet. Die beiden monumentalen Aluminiumgüsse sind Stellvertreter für eine Serie von Großplastiken, die Bruno Gironcoli ab Anfang der 1980er Jahr schuf. Wenige Jahre zuvor hatte der 1936 in Villach geborene Bildhauer an der Akademie der Künste in Wien die Nachfolge von Fritz Wotruba angetreten. Die mit dieser Position verbundenen Annehmlichkeiten wie ein großzügiges Atelier samt Garten im Prater ermöglichten Gironcoli auch für seine eigene künstlerische Arbeit erheblich verbesserte Konditionen. Hatte er nach Lehrjahren in einem metallverarbeitenden Kärntner Kleinbetrieb, in dem er Kupfer und Messing bearbeiten musste, und Anfang der 1960er Jahre nach der prägenden Begegnung mit Alberto Giacomettis Werken in Paris Drahtskulpturen und kompakte Gussarbeiten im kleinerem Maßstab hergestellt, entwickelte Gironcoli fortan seine unverwechselbaren Großplastiken, in denen er archetypische Figuren und triviale Gegenstände zu riesigen metallenen Konglomeraten verschmolz. ...mehr

Vor 100 Jahren starb in Wien der Architekt Otto Wagner. Nach 55 Jahren würdigt nun erstmals wieder eine umfassende Ausstellung seine Beiträge zur Reform der Baukunst

Zu stark elitär, zu wenig revolutionär


Otto Wagner, Modell des „Großen Projektes“ für das Stadtmuseum am Karlsplatz, 1903

Auf hohem Sockel steht zu Beginn ein stattliches Modell. Gerüstartig wirkt die stark durchfensterte glatte Fassade, deren marmorne Plattenverkleidung sichtbar mit Bolzen befestigt ist. Hinter dem in Stahl und Glas aufgelösten Empfangsbau liegt der Ehrenhof samt Haupteingang. Statt eines Säulenportals markiert eine filigran gerippte, offene Bronzekuppel über dem Glaskegeldach das Zentrum des Komplexes. An Gesimsen oder auf Sockeln sind punktuell Figuren oder Reliefs angebracht. So stellte sich Otto Wagner im Jahr 1903 das neue Städtische Museum in Wien vor: Monumental und zugleich modern, ohne historische Stilanklänge mit demonstrativ sichtbarer Eisenkonstruktion. Es nimmt daher nicht Wunder, dass das starke Signal zeitgenössischer Baukunst direkt neben der barocken Karlskirche tiefe Verwerfungen provozierte, die schließlich zur Aufgabe des Projektes führten. Heute steht hier der Besucher in einem erst 1959 eröffneten Museumsbau. ...mehr

Das Museum Georg Schäfer feiert in Schweinfurt den deutschen Expressionismus und stützt sich dabei auf Museumssammlungen aus Hagen und Aarau

Auf der Suche nach dem „Urwesenhaften“


Alexej von Jawlensky, Mädchenkopf mit rotem Turban und gelber Agraffe (Barbarenfürstin), um 1912

Expressionistische Kunst setzt auf die Farbe, ist radikal subjektiv und bricht mit Konventionen. Ihr Interesse gilt nicht der Norm, sondern dem Ungewöhnlichen, der Ferne und dem Unbekannten. Der reine Ausdruck eines Motivs steht im Mittelpunkt, während naturalistische Nachahmung auf Ablehnung stößt. Plakativ umreißen diese Beschreibungen eine stilistisch neue künstlerische Strömung, die um 1905 bis 1920 ihren Höhepunkt hatte und revolutionär auf ihre Betrachter gewirkt haben muss. Alexej von Jawlensky, einer der Hauptvertreter des Expressionismus, führt dies mit seinem „Mädchenkopf mit rotem Turban und gelber Agraffe (Barbarenfürstin)“ aus der Zeit um 1912 prototypisch vor. Seine Porträtierte blickt dem Betrachter intensiv aus tiefschwarzen Augen entgegen. Bis ins dunkle Grün sind diese unterlaufen und bilden einen starken Gegensatz zu ihren geröteten Wangen auf sonst blass weißer Haut. Geflochtenes und im Licht glänzendes schwarzes Haar umrahmt den Kopf des Mädchens, auf dem sie einen Turban trägt, dessen Farbspektrum von Fliederfarben bis zu düster verschattetem Rot reicht. Eine goldgelbe Schmuckspange sticht darauf hervor. Vor dem tiefblauen Hintergrund wirkt die „Barbarenfürstin“ umso leuchtender. ...mehr

Altenburger Dialoge: Rolf Szymanski trifft im Lindenau-Museum auf Gerhard Altenbourg

In dir, oder es wird nicht sein


Die Beziehung zwischen Gerhard Altenbourg und Rolf Szymanski war für beide Künstler essentiell und für die Kunst ihrer Zeit eine Bereicherung. Viele Jahre währte ihre Verbundenheit, die sie – trotz der Ost und West voneinander trennenden Beschränkungen – zu engen Weggefährten machte. Die Künstlerfreundschaft steht nun im Mittelpunkt einer Ausstellung im Lindenau-Museum in Altenburg. Unter dem Titel „Buben, Damen, Könige“ ist die aktuelle Schau ein weiteres Projekt der Ausstellungs- und Publikationsreihe „Altenbourg im Dialog“, die nach Gegenüberstellungen mit den Arbeiten von Martin Disler, Werner Heldt, Julius Bissier und Paul Eliasberg nun erstmals das Werk eines Bildhauers in Bezug zu dem Zeichner und Grafiker aus dem Thüringer Hügelland setzt. ...mehr

Das Kunsthistorische Museum in Wien konfrontiert die Alten Meister seiner Sammlung mit Kunst der Moderne und Gegenwart und schafft überraschende Konstellationen über die Jahrhunderte hinweg

Ein Happening ohne Ende


Mit seinem Buch „Sehen. Das Bild der Welt in der Bilderwelt“ lehrte John Berger uns Anfang der 1970er Jahre, Bilder neu zu betrachten. Er analysierte Gemälde nicht allein im Kontext ihrer Entstehung, sondern als Gebrauchsmuster der modernen Gesellschaft. Ihn interessierten die menschliche Wahrnehmung und die Spannung zwischen Realität und Abbild. Seine versammelten Essays erinnern uns daran, welch ungemein menschlicher Schaffensprozess es ist, Kunst zu machen, zu betrachten und zu deuten. ...mehr

Das Hamburger Bucerius Kunst Forum zeigt den Brücke-Künstler Karl Schmidt-Rottluff im Dialog mit ausgewählten Stücken seiner Sammlung außereuropäischer Stammeskunst

Die Magie der kleinen Dinge


Im Leben des jungen Karl Schmidt-Rottluff ging alles immer Schlag auf Schlag. 1884 wird er als Sohn eines Müllers im Chemnitzer Stadtteil Rottluff als Karl Friedrich Schmidt geboren. Mit 15 beginnt er zu zeichnen, mit 17 gründet er einen Debattierklub und mit 20 besucht er seinen ein Jahr älteren ehemaligen Mitschüler Erich Heckel in Dresden, der dort ein Architekturstudium aufgenommen hat. Hier lernt er mit Ernst Ludwig Kirchner und Fritz Bleyl zwei weitere Architekturstudenten kennen, die sich jedoch viel lieber der Malerei widmen. Am 7. Juni des Jahres 1905 gründen die vier die „Brücke“ und damit eine der bis heute legendärsten Künstlergruppen des 20. Jahrhunderts. Seinen Allerweltsnamen ergänzt Schmidt noch im selben Jahr um den Zusatz „Rottluff“. Hermann Max Pechstein und Emil Nolde kommen 1906 als weitere Mitglieder des bis 1913 existierenden Zusammenschlusses hinzu. Mit ihren kantigen Formen, den kräftigen Farben und den oft aus dem prallen Leben gegriffenen Sujets sollten die Brücke-Künstler die deutsche Kunst nachhaltig verändern. ...mehr

Das Kunstforum in Wien stellt Man Ray vielfältiges Schaffen und seine Auswirkung auf die populäre Kultur bis heute vor

Bewusst stillos


Um 1920 erfanden Marcel Duchamp und Man Ray das Kunstgeschöpf „Rrose Sélavy“. Der Name war ein Wortspiel aus „Eros c’est la vie“ – Eros ist das Leben. Rrose Sélavy war der als Frau verkleidete Duchamp, der unter diesem Namen Werke signierte, während ihn Man Ray dabei fotografierte. Kennengelernt hatten sich die beiden Männer 1915, als der 28jährige Duchamp, der im selben Jahr von Paris nach New York übergesiedelt war, seinen drei Jahre jüngeren Kollegen während dessen Aufenthalts in einer Künstlerkolonie in Ridgefield in New Jersey besuchte. Wie Duchamp untersuchte auch Man Ray jenes Phänomen der subtilen Trennung, für die der Künstlerfreund ein überaus treffendes Adjektiv gefunden hatte: „inframince“. In diesem kunsttheoretischen Begriff sah Duchamp sowohl die Bedeutung des Phänomens eines Intervalls, als auch jenes der Spaltung miteinander vereinigt. Im erotischen Motiv solch einer Indifferenzerfahrung erkannten die beiden Künstlerkollegen jene Chance, die sie zu Kunstwerken führten, die heute zu den Inkunabeln der Kunst des 20. Jahrhunderts gehören. ...mehr

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