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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Narrativ und sinnlich: Die 10. Berlin Biennale legt ihre Finger in die offenen Wunden dieser Welt – ohne oberlehrerhaft zu sein

Zonen der Dringlichkeit


Der Hauptausstellungsraum des KW Institute for Contemporary Art, ehemals Kunst-Werke, in der Berliner Auguststraße ist komplett in orangefarbenes Licht getaucht. Auf dem Boden liegen zerbrochene Betonsäulen, daneben Arrangements aus zerbröselnden Backsteinen, Plastikwannen und Bottiche, in die von der Decke Wasser tropft, diverse Videomonitore, und über allem schwebt eine prekäre Discokugel aus Wellpappe, die mit Bauschaum und Klebeband notdürftig zusammengehalten wird. Eine Metapher für den Zustand unseres Planeten? Die zentrale Ausstellungshalle der 10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst wirkt wie ein dystopischer Ort: wie Haiti nach dem großen Erdbeben, Ruanda während des Völkermordes oder eine Favela in Rio de Janeiro nach einem größeren Polizeieinsatz. ...mehr

Axel Hütte gibt in der Kunsthalle Krems einen Einblick in sein fotografisches Schaffen, das mehr als das vordergründig Gesehene zeigen will

Imperial, Majestic, Magical


Imperiale Bauten, majestätische Berge und magische Landschaften – die Kunsthalle Krems zeigt in ihrer Frühjahrsausstellung einen spannenden Ausschnitt aus dem fotografischen Schaffen des Düsseldorfer Fotografen Axel Hütte. Es ist ein Dialog zwischen älteren Zyklen und neueren Werkblöcken mit ähnlichen Themenbereichen: frühe „Porträts“ von Künstlerkolleg*innen aus der Düsseldorfer Künstlerszene treffen auf großformatige ab 2002 entstandene Wasserlandschaften mit gleichem Titel, Bergbilder der 1990er Jahre konfrontiert Hütte mit neueren alpinen Fotografien und frühe Aufnahmen von U-Bahnhöfen und Treppenaufgängen mit Innenansichten imperialer Bauten. ...mehr

Das Hamburger Bucerius Kunst Forum zeigt im Rahmen der diesjährigen Triennale der Photographie ausgewählte Werke des musikaffinen niederländischen Porträtfotografen Anton Corbijn – und entdeckt dabei bislang unbekannte Seiten seines Œuvres

Der Sinn für das Imperfekte


Anton Corbijn, Joy Division, London 1979

Als ihn im Jahr 2001 der Bürgermeister seines auf einer kleinen Insel in den Südniederlanden gelegenen Geburtsortes Strijen fragte, ob er dort eine Ausstellung machen wolle, sagte der Fotograf Anton Corbijn, Jahrgang 1955, erst nach einigem Zögern zu. Der Sohn eines protestantischen Predigers lebte damals längst in London. Er war der Enge und rigiden Religiosität seines Elternhauses entflohen und hatte eine atemberaubende Karriere als Fotograf gemacht, genauer gesagt als gefragter Porträtfotograf der Musikszene. Ian Curtis von Joy Division, David Bowie, Nick Cave, die Band Depeche Mode, Elvis Costello, Bono von U2, PJ Harvey – sie alle hatte der Musikfan Corbijn zunächst auf Konzerten, später an den Orten, wo sie lebten, getroffen und mit seiner analogen Kamera aufgenommen: direkt, authentisch und ohne exaltierte Posen. Auf technischen Firlefanz wie Stative oder künstliches Licht verzichtet er meist. Gerade deshalb aber wirken seine Porträts menschlich, intim, natürlich und echt. Außerdem ist Corbijn kein distanzierter Beobachter wie viele andere Fotografen. Er gehört sozusagen zum Betrieb. ...mehr

Martha Jungwirth hat den Oskar Kokoschka-Preis 2018 erhalten. Die Albertina in Wien widmet ihr aus diesem Anlass eine Retrospektive

Farbspektrum der Gefühle


Sie wird als die bekannteste unbekannte Künstlerin des Landes bezeichnet. Nun hat Martha Jungwirth, die große Einzelgängerin der österreichischen Kunstszene, ihre erste Personale in der Albertina. Die 1940 in Wien geborene Künstlerin teilt mit berühmten Kolleginnen wie Louise Bourgeois, Joan Mitchell oder Maria Lassnig das Los der späten Entdeckung. Dabei wurde sie bereits Ende der 1960er Jahre durch die Ausstellung „Wirklichkeiten“ in der Wiener Secession einer breiten Öffentlichkeit bekannt, in der ihre Arbeiten gemeinsam mit denen von Franz Ringel, Peter Pongratz, Wolfgang Herzig, Robert Zeppel-Sperl und Kurt Kocherscheidt gezeigt wurden. 1977 folgte eine Einladung zur Documenta 6. Danach wurde es für viele Jahre still um Martha Jungwirth. ...mehr

Die Museumslandschaft Hessen-Kassel zeigt eine Ausstellung die Prachtentfaltung des Landgrafen Karl in und um Kassel

Barocker Prunk eines hessischen Sonnenkönigs


Bartholomeus Eggers, Standbild Landgraf Karl, 1686

Zwei stattliche Figuren bilden den Auftakt in der Rotunde des Kasseler Fridericianums. Bartholomeus Eggers schuf das Standbild des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel, einem bedeutenden Fürsten der Barockzeit. Ihm beigesellt ist der Abguss einer römischen Kopie des Herkules Farnese. Er steht kennzeichnend für Karls Politik der Stärke und Orientierung an Wunschbildern. Herkules’ besondere Rolle als Göttersohn, personifizierte Größe und Vollbringer von Heldentaten wird hoch über der Stadt Kassel besonders deutlich. Auf dem Karlsberggipfel steht als Point de vue einer gewaltigen Achse auf einem oktogonalen Schloss seit 1717 die über acht Meter hohe Kolossalstatue des Herkules. Das fast acht Tonnen schwere Konstrukt galt seinerzeit als größte freistehende Ganzmetallplastik weltweit, erst 1875 wurde sie vom Hermannsdenkmal bei Detmold und elf Jahre später von der New Yorker Statue of Liberty übertroffen. ...mehr

Mit der Ausstellung „Man Ray“ feiert das Kunstforum Wien jetzt den wohl experimentierfreudigsten Vordenker der Kunst des 20. Jahrhunderts

Lichtgestalt der Avantgarde


Emmanuel Radnitzky. Mit diesem eher etwas ungeschmeidigen Namen eine internationale künstlerische Karriere zu starten, wäre wohl nicht so leicht gewesen. Doch nimmt man ein paar Buchstaben weg und rückt die verbleibenden eng zusammen, so erhält man eine weitaus griffigere Kurzversion: Man Ray. Der 1890 in Philadelphia geborene Emmanuel Radnitzky entschloss sich bereits 1912 zu diesem Schritt, der durchaus einer Markenbildung gleichkam. Ein in der Rückschau geschickter Schachzug, dem allerdings noch viele andere richtungweisende Coups folgen sollten, mit denen er die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst bis in unsere Gegenwart hinein maßgeblich beeinflusste. ...mehr

Wie hat das Bauhaus das Werk von Paul Klee beeinflusst – dieser Frage geht die Pinakothek der Moderne in München in der großen Ausstellung „Konstruktion des Geheimnisses“ nach. Klees Affinität zur Musik thematisiert nur einen Steinwurf entfernt die Galerie Thomas

Ein Romantiker unter Rationalisten


Paul Klee, Wachstum der Nachtpflanzen, 1922

Für alle Abtrünnigen des übersteigerten Technikglaubens gab es am Bauhaus ein Schimpfwort: Romantiker. Paul Klee lehrte von 1920 bis 1930 an diesem Labor der Moderne, und wer seine Gemälde aus dieser Zeit in der bemerkenswerten Ausstellung „Paul Klee. Konstruktion des Geheimnisses“ betrachtet, die derzeit in der Pinakothek der Moderne in München zu sehen ist, kommt zu dem Schluss, dass Klee sich gern beschimpfen ließ. Während Marianne Brandt aus Halbkugeln, Dreiecken und runden Scheiben Gefäße kreierte, suchte Klee in seinen Bildern weiterhin nach den kosmischen Zusammenhängen. Kalligrafische Gebilde fliegen in seinem 1928 entstandenen Gemälde „Erzengel“ über pastellfarbene Quadrate, die sich zu einem Stimmungsteppich zusammensetzen. Die subtile Rätselhaftigkeit verdrängt nicht die Faszination. Im Gegenteil: Klee hielt an seinem Grundthema fest, die Grenzen des Rationalen zu überschreiten und dem Unergründlichen eine künstlerische Form zu geben. Unerklärlich und zugleich visionär türmt er fast gleiche Formen übereinander, die am Grund so dunkel sind wie der Fond des Blattes und sich durch immer heller werdende Farben vor dem Auge des Betrachters in die Höhe erheben. „Wachstum der Nachtpflanzen“ nannte Klee 1922 diese Phantasie eines Naturphänomens. ...mehr

Bouchra Khalili setzt in ihren Filmarbeiten der kollektiven eine individuelle Geschichte gegenüber und thematisiert Kolonialismus, Migration und die sich daraus ergebenden Chancen. Die Secession in Wien präsentiert nun ihre erste Einzelausstellung in Österreich

Solidarität im Zeichen der Sprachverwirrung


Mit ihrer Videoarbeit „The Tempest Society“ machte die Filmkünstlerin Bouchra Khalili im vergangenen Jahr auf der Documenta 14 auf sich aufmerksam. Die 1975 in Casablanca geborene Künstlerin, die in Marokko und in Frankreich auswuchs und heute in Berlin lebt, beschäftigt sich mit Migration, Befreiungsbewegungen und Einzelschicksalen und erforscht in ihren Arbeiten eine, wie sie es selbst bezeichnet, „alternative Historiografie“. Derzeit ist ihr Documenta-Beitrag zusammen mit zwei weiteren Arbeitszyklen, der Multipart-Installation „Foreign Office“ sowie der 2012/13 entstandene Videoarbeit „The Speeches Series“, in der Wiener Secession zu sehen. ...mehr

Das MUMOK in Wien zeigt die amalgamisierten Plastiken und das grafische Werk des Eigenbrötlers Bruno Gironcoli

Menschheit zwischen Kitsch und Technisierung


Aufmerksamen Biennale-BesucherInnen sind die beiden silbernen Plastiken sicher noch in Erinnerung: 2003 bespielte Bruno Gironcoli den österreichischen Pavillon in Venedig, und zwei seiner futuristisch anmutenden Metallobjekte, die er damals vor dem Entree als Auftakt positionierte, übernehmen nun abermals die Rolle von Galionsfiguren, um im Wiener Museumsquartier auf die große Personale aufmerksam machen, die das Museum moderner Kunst dem eigenwilligen Künstler ausrichtet. Die beiden monumentalen Aluminiumgüsse sind Stellvertreter für eine Serie von Großplastiken, die Bruno Gironcoli ab Anfang der 1980er Jahr schuf. Wenige Jahre zuvor hatte der 1936 in Villach geborene Bildhauer an der Akademie der Künste in Wien die Nachfolge von Fritz Wotruba angetreten. Die mit dieser Position verbundenen Annehmlichkeiten wie ein großzügiges Atelier samt Garten im Prater ermöglichten Gironcoli auch für seine eigene künstlerische Arbeit erheblich verbesserte Konditionen. Hatte er nach Lehrjahren in einem metallverarbeitenden Kärntner Kleinbetrieb, in dem er Kupfer und Messing bearbeiten musste, und Anfang der 1960er Jahre nach der prägenden Begegnung mit Alberto Giacomettis Werken in Paris Drahtskulpturen und kompakte Gussarbeiten im kleinerem Maßstab hergestellt, entwickelte Gironcoli fortan seine unverwechselbaren Großplastiken, in denen er archetypische Figuren und triviale Gegenstände zu riesigen metallenen Konglomeraten verschmolz. ...mehr

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