Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 13.04.2019 Kunstauktion 13. April 2019

© Auktionshaus Stahl

Anzeige

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler

Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Museumsausstellung

Vor 450 Jahren starb Pieter Bruegel d.Ä in Brüssel. Das Kunsthistorische Museum Wien zeigt erstmals in einer Soloschau den oft als „Bauern-Bruegel“ betitelten Gründer einer Malerschule

Im babylonischen Gewirr


Pieter Bruegel d.Ä., Der Turmbau zu Babel, 1563

Der Blick fällt auf eine betriebsame Baustelle. In der Mitte wächst aus einem Felsen ein Turmkoloss in bedrohlicher Schieflage empor. Das Projekt steht auf der Kippe. Größenwahn rächt sich. Je länger man hinschaut, desto mannigfacher erschließen sich Details. Emsig sind Handwerker bei der Arbeit. Steinmetze schlagen Quader zu, die anschließend von Tretkränen an ihren Bestimmungsort gehievt werden. Über Treppen, Holzstege, Leitern und Gerüste balancieren in schwindelerregenden Höhen Arbeiter. Eine Armada von Schiffen liefert über den vorbeiziehenden Fluss Steine, Ziegel, Kalk oder Baumstämme an. Erzeugnisse der Schmiede, Sand, Mörtel oder Ziegel werden per Pferdekarren weiter transportiert. Überall wird repariert, verputzt, auf- und abgebaut. In Räumen hinter den Bogenarkaden haben sich viele häuslich eingerichtet. Auf einer Anhöhe am linken unteren Bildvordergrund steht der Bauherr König Nimrod samt Gefolge, sein Bauvorhaben und den aufkommenden zerstörerischen Wirbelsturm im Rücken. Er hat die untere Wolkenzone schon durchstoßen und verschattet beunruhigend einen Teil der Stadt. Doch plötzlich sprechen alle Leute am Bau verschiedene Sprachen, keiner versteht den anderen mehr. ...mehr

Mit dem Museum Folkwang in Essen widmet sich erstmals ein deutsches Haus dem Magischen Realismus der 1920er Jahre in Italien

Trügerische Glätte


Ubaldo Oppi, Ritratto della moglie sullo sfondo di Venezia, 1921

Als im Jahr 1921 Ubaldo Oppi seine gerade geehelichte Frau Adele Leone, genannt „Dehly“, porträtierte, war ihm sicherlich nicht bewusst, dass er eine der Ikonen des Magischen Realismus schuf. Wie eine byzantinische Königin im petrolblauen Samt des Abendkleides gewandet, blickt die aufrecht vor einer Brüstung stehende Dame mit beherrschendem Augenspiel den Betrachter an. Hinter ihr eröffnet sich die Perspektive auf die venezianische Klosterinsel San Giorgio Maggiore. Einerseits hebt sich das Kleid von den hellen Konventsbauten ab, andererseits scheint es fast mit dem dunklen blaugrünen Wasser und dem blaugrauen Himmel eins zu werden. Der monochromen Farbstimmung steht die chirurgische Präzision der in eisiges Licht getauchten Details der alles in den Bann ziehenden Figur gegenüber, die aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. Wie ein Schleier legt sich Unruhe über die Komposition. Großartig und zugleich distanziert gemalt, gibt sie Rätsel auf. Eine neue Zeit ist angebrochen, doch die Nachwehen des Vorangegangenen wirken subtil hinein. Gelängte Formen von Hals, Gesicht und Händen deuten letzte Zuckungen des Expressionismus an, der von einer diffusen, unaufgelösten Melancholie überstimmt wird. ...mehr

Im Frankfurter Städel widmet sich eine Retrospektive dem Op-Art-Pionier Victor Vasarely

Das Unmögliche als Möglichkeit


Unversehens betritt der Besucher des Städel Museums einen Speisesaal. Auf den silbern glänzenden Paneelen der Stirnwände sind runde Kunststoffscheiben montiert, die sich farblich von hellem Grau über tiefes Schwarz, dunkles Ocker bis hin zu leuchtendem Gelb ziehen. Die grauen Scheiben vor der gelb unterlegten Längswand ordnen sich zu einem auf die Ecke gestellten Quadrat. Beim Umhergehen fesseln die Farbverläufe die Sinne so stark, dass das Sehen zum Ereignis wird. Der arglose Betrachter steht im Mittelpunkt bewusster Seh- und Wahrnehmungsakte. Als der Ungar Victor Vasarely 1972 die Kantine der Deutschen Bundesbank gestaltete, war seine Karriere auf dem Höhepunkt angelangt. Zeitgleich sorgte sein für die Olympischen Spiele in München entworfenes Logo für markante Omnipräsenz. ...mehr

Gesichter, Mauern, Häuser, Landschaften: Die Fundación Mapfre in Madrid zeigt jetzt die erste große Retrospektive des argentinischen Fotografen Humberto Rivas (1937-2009)

Die Poetik von Stille und Abwesenheit


International ist der argentinische Fotograf Humberto Rivas noch weitgehend unbekannt. In Spanien aber gilt er als wichtige Schlüsselfigur für die Etablierung, Modernisierung und Anerkennung des Mediums Fotografie als gleichberechtigte künstlerische Praxis nach den schweren Jahren des Franco-Regimes. 1976 floh er mit seiner Familie vor der Militärjunta in seiner Heimat und ließ sich in Barcelona nieder, wo er in den nächsten Jahren zum Motor der Fotoszene werden sollte. Hier gründete er auch das Fotofestival „Primavera Fotográfica de Barcelona“, eine Art Pionierveranstaltung, die die Sichtbarkeit zeitgenössischer Kunstfotografie in dem Land schlagartig erhöhte, das sich im Zuge der sogenannten Transición española gerade zu einer modernen Demokratie entwickelte. ...mehr

Das Clemens-Sels-Museum präsentiert das innovative Wirken der drei Künstler Heinrich Campendonk, Heinrich Nauen und Jan Thorn Prikker in und um Neuss

Als Neuss der Zeit voraus war


Heinrich Nauen, Die Musik, 1914

Zackige Musik unter Gottes Augen: Nicht in einer Kirche, sondern im Foyer des Clemens-Sels-Museums in Neuss führt der Weg geradewegs auf „Die Musik“ zu. Das großformatige Temperabild schuf Heinrich Nauen 1914. Fast völlig entblößt hocken ein Mann und eine Frau auf schwebender amorpher Materie und erheben einen Geigenbogen und einen Stock zum Dirigieren. Die überlängten, schnittig gefassten Körperteile verschmelzen mit zackigen, spitzwinklig zulaufenden Flächen und Linien. Ein unnatürlich, teils eisiges, teils erglühendes Kolorit unterstützt den synthetischen, stakkatohaften Duktus des Gemäldes. Daneben hängt Jan Thorn Prikkers Ölbild des heiligen Franziskus’ beim Predigen von Fischen und Vögeln. Es ist weicher im Farbton und durch fließende Formabfolgen nicht ganz so erregt. Am stärksten leuchten an der Seite die vom Auge Gottes ausgehenden blauen, roten und gelben Farbströme. Heinrich Campendonk gestaltete das nicht ohne tiefgründige Details gespickte Glasfenster für die Krypta des Bonner Münsters eher ernst und konzentriert. ...mehr

„Stuttgart sichten“: Der Berliner Konzeptkünstler Florian Slotawa hat aus der Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart einen Skulpturenparcours der besonderen Art in den Hamburger Deichtorhallen inszeniert. Mit dabei: ein Picasso aus dem Obi-Baumarkt

Stuttgarter Leistungsschau


Klassische Skulpturen auf fabrikneuen Bosch-Waschmaschinen, die kurzerhand zum Sockel umfunktioniert wurden. Ein Messingkopf des Bildhauers Rudolf Belling im Art Déco-Stil, der als Fahrerersatz in einem schwarzen Porsche deponiert ist. Und eine Figurengruppe des Übervaters Pablo Picasso als Remake mit Materialien aus dem Obi-Baumarkt um die Ecke. Zu sehen sind diese und andere künstlerische Neuinterpretationen einer altehrwürdigen musealen Skulpturensammlung derzeit in den Hamburger Deichtorhallen. Unter dem Titel „Stuttgart sichten“ hat der Berliner Künstler Florian Slotawa, Jahrgang 1972, aus den Beständen der Staatsgalerie Stuttgart 69 Skulpturen ausgewählt und in der rund 3.000 Quadratmeter umfassenden Halle für aktuelle Kunst neu arrangiert. „Das ist ein epochaler Überblick von der Kunst der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute“, sagt Deichtorhallen-Intendant Dirk Luckow und fügt hinzu: „Wir freuen uns, dass wir nach vielen wichtigen Privatsammlungen mal wieder eine bedeutende öffentliche Kunstsammlung in den Deichtorhallen zeigen können.“ ...mehr

Die 6. Ausgabe der Biennale von Rennes verzichtet bewusst auf ein übergeordnetes Thema. Das Kuratorenduo Céline Kopp und Étienne Bernard betont dagegen die enge diskursive Zusammenarbeit mit den eingeladenen Künstlern. Viele der Arbeiten sind extra für die Biennale entstanden. Andere sind von zeitloser Brisanz. Gerade deshalb gelingt es der Schau, die Finger in die offenen Wunden unserer Zeit zu legen

Schwebezustände zwischen Schönheit und Schmerz


Gegründet wurde die Biennale von Rennes vor zehn Jahren mit dem Ziel, Kunst, Wirtschaft und kreatives Denken in einer der boomenden Städte Frankreichs zusammenzubringen. Rennes, die Hauptstadt der Region Bretagne, ist zur Zeit die Stadt mit dem zweithöchsten Bevölkerungswachstum in Frankreich. 60 Prozent der Bürger sind jünger als 40 Jahre, was nicht zuletzt daran liegt, dass von rund 215.000 Einwohnern etwa 63.000 Studenten sind. Gerade erst wird der Hauptbahnhof in futuristischem Design umgestaltet. Der TGV verbindet die bretonische Metropole mit der Hauptstadt Paris in weniger als zwei Stunden. ...mehr

Von Monet bis Manga: Das Arp Museum in Remagen beleuchtet den Einfluss der japanischen Kultur auf Europa

Im Japan-Fieber


Paul Signac, Frisierszene. Opus 227, 1892

Schon vor dem Arp Museum in Bahnhof Rolandseck begrüßt Japan den Besucher. Zur Einstimmung haben die Ausstellungsmacher einen japanischen Garten angelegt. Peter Berg, ein örtlicher, aber international renommierter Gartendesigner, hat einen Felsengarten entworfen und umgesetzt. Dazu hat er Bäume gepflanzt, von denen drei die Gluthitze dieses Sommers nicht überlebt haben und ausgetauscht werden mussten. Doch jetzt können die Besucher im Garten lustwandeln und den fantastischen Rheinblick genießen. Im Innern des Museums wird der Besucher im Tunnel, dem Übergang vom historischen Gebäudeteil in den Meier-Bau, durch eine gezeichnete „Magical Girl-Geschichte“ begrüßt. Es ist eine Auftragsarbeit des Museums an die bekannte Zeichnerin Pummelpanda. In der Geschichte geht es um das Museum, seine Kunst und ein Monster, das bevorzugt Kunst frisst und von dem Magical-Girl mit Hilfe ihres Drachens Roland erfolgreich bekämpft wird. ...mehr

Das Leopold Museum in Wien und die Moritzburg in Halle an der Saale feiern mit ihren Ausstellungen Gustav Klimt. Der große Maler der Wiener Moderne starb von 100 Jahren

Unter den Vorzeichen des Wandels


Gustav Klimt, Bildnis Marie Henneberg, 1901/02

Zurückgelehnt und auf Distanz bedacht, blickt die vornehme Dame über den Betrachter hinweg. Ihre rechte Hand und das darauf gestützte Gesicht sind minutiös, fast schon fotorealistisch ausgearbeitet. Die leicht geröteten Wangen sind ein Markenzeichen des Malers Gustav Klimt. Daneben bieten nur noch die Spitzenvolants des kaskadenartig dem Betrachter entgegenstürzenden Kleides etwas fassbar Gegenständliches. Denn der Hintergrund ist pointillistisch aufgelöst. Er scheint die der Realität enthobene Figur schweben zu lassen. Selbst das unscharf konturierte Sitzmöbel verschwimmt in fließenden Übergängen. Die Frau mutiert zum Ornament, das Bildnis zu einem Malmosaik. ...mehr

ArchivArchiv*02/2019 - 01/2019 - 12/2018 - 12/2018 - 10/2018  - 09/2018 - 08/2018 - 08/2018 - 07/2018 - 06/2018 - 05/2018  - 04/2018 - 02/2018 - 02/2018 - 01/2018 - 12/2017 - 12/2017  - 11/2017 - 10/2017 - 10/2017 - 09/2017 - 08/2017 - 08/2017  - 07/2017 - 07/2017 - 06/2017 - 05/2017 - 05/2017 - 04/2017  - 03/2017 - 03/2017 - 02/2017 - 01/2017 - 01/2017 - 12/2016  - 11/2016 - 10/2016 - 10/2016 - 09/2016 - 08/2016 - 07/2016  - 06/2016 - 06/2016 - 05/2016 - 05/2016 - 04/2016 - 03/2016  - 03/2016 - 03/2016 - 02/2016 - 02/2016 - 01/2016 - 01/2016  - 12/2015 - 11/2015 - 11/2015 - 10/2015 - 10/2015 - 09/2015  - 09/2015 - 08/2015 - 08/2015 - 07/2015 - 06/2015 - 05/2015  - 04/2015 - 04/2015 - 04/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 03/2015  - 02/2015 - 02/2015 - 01/2015 - 12/2014 - 11/2014 - 11/2014  - 10/2014 - 09/2014 - 09/2014 - 09/2014 - 08/2014 - 08/2014  - 07/2014 - 07/2014 - 06/2014 - 05/2014 - 05/2014 - 04/2014  - 04/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 02/2014 - 02/2014  - 02/2014 - 01/2014 - 01/2014 - 01/2014 - 12/2013 - 11/2013  - 11/2013 - 10/2013 - 09/2013 - 09/2013 - 08/2013 - 07/2013  - 07/2013 - 07/2013 - 06/2013 - 05/2013 - 05/2013 - 04/2013  - 03/2013 - 03/2013 - 02/2013 - 02/2013 - 01/2013 - 01/2013  - 01/2013 - 12/2012 - 11/2012 - 10/2012 - 10/2012 - 09/2012  - 09/2012 - 09/2012 - 08/2012 - 08/2012 - 07/2012 - 07/2012  - 06/2012 - 05/2012 - 05/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 04/2012  - 03/2012 - 03/2012 - 02/2012 - 02/2012 - 02/2012 - 01/2012  - 01/2012 - 01/2012 - 12/2011 - 11/2011 - 10/2011 - 10/2011  - 09/2011 - 09/2011 - 09/2011 - 08/2011 - 08/2011 - 07/2011  - 07/2011 - 06/2011 - 06/2011 - 05/2011 - 04/2011 - 03/2011  - 03/2011 - 03/2011 - 02/2011 - 02/2011 - 01/2011 - 01/2011  - 12/2010 - 11/2010 - 11/2010 - 10/2010 - 09/2010 - 08/2010  - 08/2010 - 07/2010 - 07/2010 - 07/2010 - 06/2010 - 06/2010  - 05/2010 - 05/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 03/2010  - 03/2010 - 02/2010 - 02/2010 - 02/2010 - 01/2010 - 01/2010  - 01/2010 - 12/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 10/2009 - 10/2009  - 10/2009 - 09/2009 - 09/2009 - 08/2009 - 08/2009 - 07/2009  - 07/2009 - 06/2009 - 06/2009 - 05/2009 - 04/2009 - 04/2009  - 04/2009 - 03/2009 - 03/2009 - 03/2009 - 02/2009 - 02/2009  - 01/2009 - 01/2009 - 12/2008 - 12/2008 - 11/2008 - 11/2008  - 11/2008 - 10/2008 - 10/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







Ausstellungen

Amberg (1)

Berlin (10)

Bonn (1)

Bremen (1)

Bruxelles (1)

Dresden (1)

Genf (1)

Graz (3)

Krems (1)

Leipzig (1)

Linz (1)

Meiningen (1)

Schwäbisch Hall (1)

Stuttgart (1)

Vaduz (1)

Weimar (2)

Wolfsburg (2)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce