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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Das Palais für aktuelle Kunst in Glückstadt präsentiert Ausstellungen der Hamburger Künstlerin Cordula Ditz und des Berliner Fotografen Holger Niehaus

Spielarten des Verstörenden


Ein markerschütternder Schrei, zerspringendes Glas, der freie Fall aus schwindelerregender Höhe in die Ungewissheit der Nacht. In ihrer Videoarbeit „Jumping into the Void“ von 2009 komprimiert die Hamburgerin Cordula Ditz, Jahrgang 1972, in wenigen Sekunden eine geballte Ladung an Horror, Spannung und Entladung. Der verzweifelte Sprung einer jungen Frau, die sich offensichtlich nach endlosen Minuten der Verfolgung aus dem Fenster stürzt, ist der Höhepunkt einer Szene, wie man sie aus zahlreichen Horrorfilmen kennt. Das Genre des Horrorfilms, und zwar vorzugsweise der trashigen, mittlerweile kultigen Slasherfilme der 1980er Jahre, ist für die Absolventin der Hamburger Hochschule für bildende Künste eine wichtige Referenz. Das Palais für aktuelle Kunst in Glückstadt präsentiert jetzt unter dem Titel „And Soon the Darkness“ neue Videoarbeiten, Malerei und Collagen der 37jährigen. ...mehr

Bundesrepublikanische Zustände im Spiegel ironischer Malerei: Im dritten Teil der Hamburger Polke-Schau geht es um das Thema Politik – oder auch nicht

Anmerkungen eines Distanzierten


Der Blick zurück in die deutsche Geschichte ist in diesen Tagen überaus en vogue. Doch während landauf, landab mit Feiern und Ausstellungen, Buchneuerscheinungen und Fernsehbeiträgen auf allen Kanälen die Ereignisse rund um den Mauerfall gewürdigt werden, widmet sich die Hamburger Kunsthalle in der nunmehr dritten Folge ihrer groß angelegten Sigmar Polke-Schau einem ganz anderen Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte. Den programmatischen Auftakt liefern zwei Kollegen der Kölner Künstlerlegende: Klaus vom Bruch entführt in seiner aus Nachrichtenbildern zusammen geschnittenen Videoarbeit „Das Schleyer-Band“ zurück in die Zeit der Entführung und Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer durch die RAF. Und Klaus Staeck zeigt auf seinem Künstlerplakat „Die Kunst der 70er Jahre findet nicht im Saale statt“, wie der kritische Journalist Günter Wallraff im Mai 1974 in Athen von griechischen Geheimpolizisten zusammengeschlagen wird. ...mehr

Etwas mehr Biss hätte man sich bei der Ausstellung „el dorado“ in der Nürnberger Kunsthalle gewünscht

Seichte Gewässer


Der Anfang ist stark. Der Torso eines schwarzen Gerichtssaals beherrscht den an sich schon klaustrophobischen Ausstellungssaal, dessen einzige Beleuchtungsquelle ein Neonröhrenrechteck an der Decke ist und der in drei Durchgängen in unbekannte Zonen weiterzuführen scheint. Eva Grubingers Installation „The Trial of Henry Kissinger“ ist zugleich Frage- und Ausrufungszeichen einer Ausstellung, mit der die Nürnberger Kunsthalle zum Nachdenken zu „el dorado. Über das Versprechen der Menschenrechte“, so der Titel, anregen möchte. Ausrufungszeichen, weil die am 10. Dezember 1948 durch die Vereinten Nationen verkündete „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ auf ein funktionierendes Staatssystem angewiesen ist, das sich ganz wesentlich auf eine unabhängige Jurisdiktion und damit auf einen von drei das Gemeinwesen konstituierenden Pfeilern stützt. Fragezeichen, weil genau diese absolute Gerichtsbarkeit, wie Geschichte und Gegenwart oft genug gezeigt haben, gar nicht so unabhängig ist und damit Menschen außen vor gestellt werden, für die die Menschenrechte keine Gültigkeit zu haben scheinen. ...mehr

Der Bremer Maler Norbert Schwontkowski wird mit einer Abschiedsausstellung an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg geehrt. Nach fünfjähriger Lehrtätigkeit zieht es ihn nun häufiger in die Ferne

Produktive Langeweile im Nirgendwo


Auf einem der neuen Gemälde Norbert Schwontkowskis ist die „Art Academy“ als eine Mischung aus Holzschuppen und Arche Noah mit einem Wellblechdach und schwarzen Bullaugen dargestellt. Auf dem Dach ist ein eiförmiges UFO gelandet, von links lugt etwas scheu eine Art Antilope hervor. Die Kunstakademie in Hamburg – das ist der Ort, an dem der Bremer Maler fünf Jahre lang gelehrt hat. Und dies überaus erfolgreich. Seine Klasse formte er zu einer eingeschworenen Gemeinschaft, die gemeinsam Ausstellungen auf die Beine stellte wie im letzten Winter in der Städtischen Galerie Delmenhorst die Gruppenausstellung mit dem schönen Titel „Ein Pferd frisst keinen Gurkensalat“. Gleich mehrere Schwontkowski-Schüler stellen mittlerweile in der renommierten Hamburger Produzentengalerie aus, die ersten haben bereits den Sprung nach New York geschafft. ...mehr

Der Galerist Ernst Hilger eröffnet seine eigene Brot Kunsthalle in Wien mit einer Schau zu jungen Künstlern aus dem Iran

The Promise of Loss


Die neue Brot Kunsthalle mit der aktuellen Ausstellung bei Nacht

Während ein großer Teil der Kunstszene die Auswirkung der Wirtschaftsbaisse deutlich zu spüren bekommt und Umsatzeinbußen beklagt, stehen die Zeichen beim Wiener Galeristen Ernst Hilger auf Expansion. Mit einer eigenen Kunsthalle hat sich der international erfolgreiche Galerist einen Wunsch erfüllt. Die Brot Kunsthalle erlaube ihm, wie er anlässlich der Eröffnung kundtat, „eine bis jetzt als schmerzlich empfundene Beschränkung in meinem Programm aufzuheben und der Kunst, an die ich glaube, einen starken Impuls zu geben.“ ...mehr

Dreiteilige Retrospektive beleuchtet im Rheinland den Facettenreichtum des Maler-Bildhauers Gerhard Hoehme

Sensible Verbindungen zwischen den Dingen


Es gibt Künstler, die sich zeitlebens einem Sujet oder Thema verschreiben, seien es Enten, Nägel oder Vasen. Dagegen viel schwerer fassbar sind Protagonisten des genauen Gegenteils. Auch das breit aufgefächerte, komplexe Œuvre Gerhard Hoehmes verweigert sich griffigen Kategorisierungen. Wie wenig der ihm nahezu ausschließlich vorauseilende Ruf eines Informellen gerechtfertigt ist, zeigt nun eine große dreiteilige Präsentation in Duisburg und Düsseldorf, die alle Facetten und Phasen in einem breiten Werkspanorama vor Augen führt. Willkommener Anlass ist neben dem 20sten Todestag des Künstlers die fünfzigjährige Wiederkehr der zweiten Documenta im Jahr 1959, auf der die abstrakte Kunst ihren internationalen Durchbruch erlebte. ...mehr

Schloß Balmoral in Bad Ems verabschiedet seine Stipendiaten mit einer Abschlussausstellung

Von der Villa Diana zum Künstlerhaus


Die Anfahrt nach Bad Ems und zum Schloß Balmoral lohnt sich in mehrfacher Hinsicht. Der historische Ort, dank heilender Quellen im 19ten Jahrhundert bekannt und berühmt für seine Trinkkuren, wurde im Krieg nicht zerstört und bietet noch heute eine weiße Zuckerbäckerarchitektur, die Träume an idyllische Zeiten weckt. Eines dieser strahlend hellen Gebäude ist Schloß Balmoral – Herberge für Stipendiaten in Sachen Kunst aus aller Herren Länder, die hier in eigenen Ateliers ihrer Kreativität und Fantasie freien Lauf lassen können. ...mehr

Mode in heiligen Museumshallen: Das Museum Boijmans Van Beuningen stellt Modedesigner und bildende Künstler gegenüber und sucht das Verbindende zwischen den Gattungen

Rotterdam im Glamour von Mode und Kunst


Kunst und Design aus und in den Niederlanden erfährt derzeit einen beachtlichen Aufschwung. Vorn dabei mischt die Stadt Rotterdam mit. 1940 zu großen Teilen zerstört, überzieht eine zweite große Erneuerungswelle die Hafenmetropole. Film, Design, Architektur und bildende Kunst bestimmen das Stadtbild und viele Events. Der Architekt Rem Koolhaas oder die Designer Richard Hutten und Marlies Dekkers sind hier beheimatet. Besonders die Stadterneuerung sticht ins Auge. Gestalterisch anspruchsvolle neue Projekte wie der hypermoderne Bahnhofsterminal oder originell gestaltete Hochhäuser in revitalisierten alten Hafenzonen erheben internationale Ansprüche und werden abseits jeder dogmatischen Steifheit verwirklicht. Erfrischend ideenreich, unkompliziert und farbenfroh ergänzen die neuen Vorhaben sorgfältig gepflegte, denkmalgeschützte Ensembles. Vom oft vermittelten Folkloreimage aus Meisjes, Klocks und Windmühlen ist ebenso wenig etwas zu bemerken wie von Bestrebungen nach der Wiedererrichtung verlorener Prachtarchitekturen oder als „Bauhausstil“ propagierte triviale Projekte. ...mehr

Rhythmisierte Wellenmuster und energetisch aufgeladene Op-Art: Das Goslarer Mönchehaus Museum zeigt Gemälde und Papierarbeiten der diesjährigen Kaiserringträgerin Bridget Riley

Sehen als Erfahrung


Bridget Riley, Rattle, 1973

Ein festliches Mahl in der romanischen Halle im Hospiz „Großes Heiliges Kreuz“, Fackeln, Kerzen, historische Kostüme, ein Bürgermeister mit Amtskette, Kunstprominenz, bekannte Redner und schließlich – am nächsten Morgen – die feierliche Übergabe eines goldgefassten Aquamarinrings mit dem Porträt Kaiser Heinrich IV. (1050-1106) in der historischen Goslarer Kaiserpfalz. Die Verleihung des Kaiserrings gehört seit 1975 zu den wichtigsten Ehrungsriten des internationalen Kunstbetriebs. In diesem Jahr erhält ihn die britische Malerin Bridget Riley, Jahrgang 1931. Der jährlich verliehene Kunstpreis ist zwar undotiert, zählt aber aufgrund der überaus illustren Schar der bisherigen Preisträger zu den höchsten Ehrungen der Kunstwelt. Henry Moore, Max Ernst und Willem de Kooning, Joseph Beuys und Cindy Sherman oder zuletzt Matthew Barney und Andreas Gursky – was alle diese Künstler eint, ist die schon zu Lebzeiten erkennbare Relevanz und Zukunftsfähigkeit ihres Werkes. Und damit die hohe Qualität des Preises auch weiterhin garantiert ist, leistet sich die Stadt Goslar eine hochkarätig besetzte Fachjury, die zur Zeit unter anderem mit Wulf Herzogenrath, Direktor der Kunsthalle Bremen, Marion Ackermann, Direktorin der Kunstsammlung NRW, und Werner Spies, pensionierter Direktor des Pariser Centre Pompidou und Kunstkenner par excellence, besetzt ist. ...mehr

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