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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Catherine David kuratiert in der Wiener Secession die Ausstellung „Mutatis Mutandis“ und verwebt Geschichte mit Gegenwart, Reales mit Fiktionalem

Feine Modulationen


Wenn eine einstige Documenta-Leiterin eine Gruppenausstellung kuratiert, wird ihr eine neugierige Aufmerksamkeit gewiss sein. Wenn diese Leiterin Catherine David heißt, setzt selbst eine Kulturinstitution wie die Wiener Secession auf den renommierten Namen und nennt ihn vor den der beteiligten Kunstschaffenden. „Mutatis Mutandis“ – „Das zu Ändernde geändert“ – heißt die von der Documenta X-Chefin verantwortete Schau. Für die aus dem Juristenjargon bekannte Phrase entschied sich bereits 1992 der amerikanische Musiker Bill Laswell bei der Betitelung seines ersten Albums. „Mutatis mutandis“, so lautet auch der Titel eines gleichnamigen Computerspiels ist. Eine multimediale Kunstinstallation an der Universität in Kansas, die 2011 Musik und Bilder mit Daten und Fakten des Klimawandels verknüpfte, trägt ebenfalls diesen Namen. ...mehr

Im Düsseldorfer Museum Kunst Palast stellt eine informative Schau den spanischen Maler El Greco und dessen Nachwirkung vor

Ein bizarrer Vorbote der Moderne


El Greco, Entkleidung Christi (El Espolio), 1580-1595

Christus steht im Zentrum der Komposition, gewandet in bonbonfarbenem Rot, umgeben von Soldaten und Schergen. Einer ist bereits dabei, ihm das Gewand vom Leib zu reißen. Es spiegelt sich in der blank polierten Rüstung des linken Nachbarn. Männerköpfe überragen im Hintergrund das Haupt Christi, links vorne beobachten Frauen die Szene. Auffallend gelängt zeigen sich die Proportionen der Figuren. Rote, gelbe, grüne Gewänder sowie Muskeln in hellem Inkarnat leuchten kalt vor schwarzblauen Zonen und mystischem Hintergrund, was den Hell-Dunkel-Kontrast steigert. Bereits die Motivwahl findet sich selten und scheint extravagant. All diese Aspekte werden von den Auftraggebern ebenso kritisiert wie der Duktus insgesamt. In der Bildenden Kunst wurde die „Entkleidung Christi“ recht selten thematisiert. Zwischen 1577 und 1579 malt El Greco im Auftrag des Domkapitels der Kathedrale von Toledo speziell diese Szene. Sie war für das „Vestuario“ vorgesehen, den Raum, in dem sich Priester vor der Messe umkleiden. ...mehr

Virtuose der Selbstinszenierung: Die Ausstellung „Ichundichundich“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zeigt 250mal Picasso im Fotoporträt

Ein Mann in tausend Posen


„Klein, schwarz, untersetzt, unruhig, mit dunklen stechenden Augen, ausladende Gesten, kleine Füße und kleine Hände“. So beginnt das Gedicht „Picasso“, in dem Max Jacob, der Künstlerfreund und zeitweilige Zimmergenosse Pablo Picassos, 1935 nicht nur das Aussehen sondern auch das Naturell Picassos ausführlich beschreibt. Ein Mann zwischen Anmut und Misstrauen, Trauer, Schmerz und Großherzigkeit. Kurzum, ein Mann voller ausgelebter Emotionen und Widersprüche. Dass so einer, zumal wenn er von Jahr zu Jahr berühmter wird, die Fotografen geradezu herausfordert, ihn in den unterschiedlichsten Situationen und Posen zu porträtieren, liegt auf der Hand. Auch wenn er im klassischen Sinne keine Schönheit war: Picasso fesselte durch seinen überwachen, durchdringenden Blick und sein unverwechselbares Charisma. ...mehr

Der US-amerikanische Künstler und politische Aktivist Jimmie Durham könnte zum Geheimtipp dieses Kunstsommers werden. Eine umfassende Retrospektive im M HKA in Antwerpen präsentiert den Teilnehmer der Documenta 13 jetzt als sensiblen und kritischen künstlerischen Kommentator einer zunehmend globalisierten Welt

Der mit den Steinen schmeißt


Könnten Steine reden, könnten vom Menschen geschaffene Objekte sprechen, was würden sie uns dann erzählen? Fragen wie diese treiben bekanntermaßen die künstlerische Leiterin der Documenta 13, Carolyn Christov-Bakargiev, um. Einer der von ihr sehr geschätzten und immer wieder ausgestellten Künstler ist der US-Amerikaner Jimmie Durham, Jahrgang 1940. Auf der Documenta 13 bespielt er zur Zeit ein Gewächshaus in der Karlsaue. In den nahezu leeren Zweckbau hat er eine Vitrine gestellt, in der sich genau zwei Exponate befinden: ein prähistorisches Steinwerkzeug und eine durch Säurefraß unbrauchbar und somit ungefährlich gewordene Gewehrkugel aus dem Zweiten Weltkrieg. In einer zweiten Vitrine liegt ein Text, der die beiden Fundstücke aus der europäischen Kulturgeschichte erläutert und gleichzeitig ketzerische Fragen zur europäischen Identität stellt beziehungsweise diese als bloßes Konstrukt christlicher und später auch kommunistischer Territorialherrscher entlarvt. Europa, das sei doch nur eine aufgedunsene Vorwölbung des eurasischen Kontinents, erstmals vor 40.000 Jahren von Afrikanern besiedelt, verkündet Durham. ...mehr

Das Kunstmuseum Basel präsentiert in einer umfassenden Schau erstmals das Frühwerk Pierre-Auguste Renoirs

Ein Künstler zwischen Boheme und Bourgeoisie


Pierre-Auguste Renoir, En été, 1868

Vor einem Blättermeer aus unterschiedlichen Grüntönen sitzt eine in einen weiten gestreiften Rock gekleidete junge Frau. Die weiße Bluse ist über ihre Schulter gerutscht und gibt einen tiefen Einblick in ihr Dekolleté frei. Das lange schwarze Haar, mit einem roten Band am Kopf zurückgebunden, fällt in sanften Wellen über ihre Schultern. Die Hände hat sie in den Schoß gelegt, und in ihrer Rechten hält sie eine kleine gelbe Blume. Das Gemälde strahlt durch seinen Kontrast zwischen der naturgetreuen Wiedergabe der jungen Frau und dem nur schemenhaft angedeuteten Blattwerk eine faszinierende einnehmende Wirkung aus. Die Dargestellte auf dem Gemälde „En été„ von 1868 ist Lise Tréhot, Pierre-Auguste Renoirs Geliebte, die ihm für zahlreiche seiner Frühwerke als Modell diente. ...mehr

Eine gelungene Ausstellung in Halle an der Saale lässt die Besucher in die Lebenswelt der römischen Stadt Pompeji eintauchen

Schatz unter Staub


Pompeji und der Vesuv, fotografiert zwischen 1890 und 1905

Kaum eine Stadt und das mit ihr verbundene Schicksal sind so bekannt wie Pompeji. Immer wieder wird das Gebiet um den Vesuv in Italien von Katastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen und Vulkanausbrüchen heimgesucht. Doch die Menschen lassen sich nicht davon abbringen, diese Gegend weiterhin zu bewohnen. Heute leben rund vier Millionen Menschen in der gefährdeten Region um Neapel. Durch den Ausbruch des Vesuv im Jahr 79 n.Chr. wurden die römischen Städte Pompeji, Herculaneum und Nola vernichtet, aber im Moment ihres Untergang auch verewigt. Diesem großen Ausgrabungsfeld der antiken Archäologie widmet das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle derzeit eine aufwendige Ausstellung. ...mehr

Zwei Ausstellungen, viele historische Kunstschätze und wichtige Bauten zeugen von der überaus reichen Kunst- und Kulturgeschichte des Landes Baden, das heuer sein 900järiges Jubiläum feiert

Schlösser, Burgen, Wein und heiße Bäder


Urkunde mit der Ersterwähnung des „Markgrafen von Baden“, 1112

Zahlreiche Vorstellungen verbindet man mit dem Land Baden. Burgen, Kuckucksuhren, Bollenhüte, Kurorte, mildes Klima, frankophilie Gewogenheiten, selbst die bürgerliche Revolution steht mit dem einstigen deutschen Staat in enger Beziehung. Seit genau 900 Jahren schreibt Baden nun Geschichte. Das Schlüsseldokument stammt aus dem Jahr 1112. In der ein Rechtsgeschäft bezeugenden Urkunde des Salier-Kaisers Heinrich V., datiert vom 27. April 1112, tituliert sich Markgraf Hermann II. von Verona aus der Dynastie der Zähringer erstmals auch als Markgraf von Baden. Den Titel überträgt er damit auf das Gebiet des alten Herzogtums Schwaben. Diese Erstbenennung markiert den Beginn der territorialen Verbindung zwischen dem ehemaligen Zähringerhaus, das nun als Haus Baden auftritt, und dem späteren Land Baden. Namensgebend ist dabei die von Hermann II. errichtete Burg Baden. Noch heute beherrscht die gewaltige Höhenburg die Silhouette der zu Füßen liegenden Stadt Baden-Baden, wo am 11. Mai dieses Jahres die markgräfliche Familie zusammen mit 500 prominenten Gästen bei einer festlichen Matinee im historischen Theater den runden Namenstag feierte. ...mehr

Nichts für Rationalisten und Empiriker: Die Ausstellung „Alice – Im Wunderland der Kunst“ in der Hamburger Kunsthalle zeigt, wie ein Kinderbuch seit über 150 Jahren Künstler fasziniert und inspiriert

Auf der Suche nach dem Fantastischen


Alles begann mit einem sommerlichen Bootsausflug im Jahre 1862. Charles Lutwidge Dodgson, Dozent für Mathematik am Christ Church College in Oxford, unternahm mit Alice, Edith und Lorina, den befreundeten Kindern des Dekans, eine Fahrt auf dem Flüsschen Isis. Zu deren Unterhaltung erzählte er eine kleine Geschichte von dem Mädchen Alice, das im Traum in eine fantastische Welt gelangt. Die damals zehnjährige echte Alice war von dieser Geschichte so fasziniert, dass sie Dodgson bat, diese aufzuschreiben. Kurz vor Weihnachten des Jahres 1864 war es dann so weit. Dodgson überreichte dem Mädchen ein liebevoll gestaltetes und illustriertes Büchlein mit dem Titel „Alice’s Adventures Underground“. ...mehr

Vilhelm Hammershøi ist Dänemarks bedeutendster Maler der Moderne und im internationalen Ausstellungsbetrieb so etwas wie der Exportschlager des Kopenhagener Statens Museum for Kunst. Die große Retrospektive in der Hypo-Kunsthalle in München erkundet jetzt seine künstlerische Beziehung zu europäischen Zeitgenossen

Der Vermeer der nordischen Moderne


Vilhelm Hammershøi, Interieur, Strandgade 30, 1901

Seit gut 20 Jahren erlebt der dänische Maler Vilhelm Hammershøi eine Renaissance. Die malerische, wenn im Grunde auch düstere Stimmung des Zeitgenossen von Gauguin, Van Gogh und Munch fasziniert in Tokio ebenso wie in New York. Dabei passt der Däne gar nicht so in das Raster der klassischen Moderne, die sich vor allem mit lauten Farben, exotischen Motiven und expressiven Gesten ins Bewusstsein eingeschrieben hat. Vilhelm Hammershøis Werk wirkt auf den ersten Blick wie ein Wiederaufleben niederländischer Alter Meister und atmet vor allem eine unbezwingbare Stille. Grautöne dominieren in seinen fast menschenleeren Sujets. Und wenn doch eine Person in dieser immer und immer wieder selben, biedermeierlich sauber anmutenden Bürgerwohnung Kopenhagens, in der der Maler selbst gewohnt hat, auftritt, dann meist entrückt, abwesend, dem Betrachter stets den Rücken zukehrend. Über diesen Bildern liegt ein leiser, schwer zu definierender Seufzer, den man auch in den Bühnenstücken von Ibsen oder Tschechow hören kann. ...mehr

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