Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Museumsausstellung

Die Ausstellung „Die Tropen“ im Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt alte und neue Kunst von der Mitte der Weltkugel

Zwischen Paradies und Hölle


Google ist dumm. Gibt man die Begriffe „Berlin“ und „Tropen“ ein, so landet man zunächst auf der Seite des Wellness-Paradieses „Tropical Islands“, rund 60 Kilometer südlich von Berlin im brandenburgischen Krausnick und nicht etwa auf der Website des Martin-Gropius-Baus. Dort aber entwirft zur Zeit die Ausstellung „Die Tropen. Ansichten von der Mitte der Weltkugel“ mit fast 800 Exponaten ein weitaus differenzierteres Tropenbild, als es die klischeeverliebten Strategen der Freizeit-, Unterhaltungs- und Werbeindustrie gerne tun. Ob Fa-Duschgel-Werbung mit einer schönen Frau unterm Wasserfall, die Bounty-Insel, Unterhaltungsserien wie „Traumschiff“ oder „Klinik unter Palmen“ oder eben Tropeninseln aus der Retorte – stets werden banale Heile-Welt-Vorstellungen bemüht, wenn es um den rund 5000 Kilometer breiten, feuchtwarmen Klimagürtel rund um den Äquator geht. ...mehr

Masken, Wunderkammern und Architekturkritik: Die Documenta-Teilnehmerin Mariella Mosler lotet im Ernst Barlach Haus in Hamburg die Balance zwischen Ordnungsgefügen und irrationalen Einbrüchen aus

Die Paradoxie der Dinge


Im atriumartigen Innenhof des Ernst Barlach Hauses in Hamburg liegt eine halbe Tonne Liebesperlen. Die Hamburger Künstlerin Mariella Mosler benutzt die bonbonfarbenen Zuckerkügelchen als Rohstoff für ihre Arbeit „Hundreds and Thousands“. Die kleinen Perlen bilden ein fein abgezirkeltes, ornamentales Muster wie auf einem Teppich. Weiße Rasterlinien strukturieren die Bodenarbeit, die gesprenkelten Farbflächen dazwischen wirken wie Aufnahmen einer militärischen Wärmebildkamera. Klare, rationale Gliederungen und deren überraschende Durchbrechung. Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich das Werk der 1962 in Oldenburg geborenen Mariella Mosler. Einem breiteren Publikum bekannt geworden ist sie bereits 1997: Damals nahm sie an der Documenta X teil und realisierte dort im Zwehrenturm des Museums Fridericianum ein Bodenornament aus Quarzsand. ...mehr

Berlinische Galerie widmet sich der einst hochgeschätzten und heute vergessenen Berliner Fotografin Frieda Riess

Bildniskunst zwischen Tradition und Moderne


Die Ausstellung ließ aufhorchen. Alfred Flechtheim, der einflussreiche Berliner Sammler und Händler Moderner Kunst bittet 1925 die Fotografin Frieda Riess um eine Präsentation ihrer Arbeiten. Der tonangebende unter den Galeristen vertritt die Ansicht, dass „Die Riess“, wie sie genannt wurde, „mit Objektiv und Gummiball Kunst macht“. Fotografie als Kunst – das mag für die damalige Zeit überraschen. Die Schau mit 177 Porträts steigert die ohnehin schon große Wertschätzung der Riess noch weiter. Zwischen 1926 und 1930 stellt sie dann regelmäßig eigene Fotoarbeiten in ihrem Salon aus, der bei den Eröffnungen zu einem exklusiven Treffpunkt wird. Auch ihre legendären „Einladungen zum Tee“ ins Studio brachten einen internationalen Gästekreis zum schwärmen und empfahlen sie weit überkontinental in gehobenen gesellschaftlichen Zirkeln. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten hörte dieses schillernde Leben schnell auf, und Frieda Riess geriet in Vergessenheit. Wer sie war und was sie schuf, darauf machen erstmals seit rund achtzig Jahren wieder das „Verborgene Museum“, eine kleine Berliner Einrichtung voller Ambitionen, wenn es um die Präsentation zu Unrecht vergessener Künstlerinnen geht, und die Berlinischen Galerie jetzt in einer Retrospektive aufmerksam. ...mehr

Eine kleine Jubiläumsausstellung widmet sich der Murnauer Künstlerkolonie um Gabriele Münter und Wassily Kandinsky vor hundert Jahren

Eine Frage des Ortes


Voll ist es an den Wochenenden dieses Spätsommers im oberbayerischen Murnau, Dutzende Menschen drängen sich in den kleinen Räumen des Schlossmuseums. Hinaus in die Sommerfrische heißt das Motto der Münchner Großstädter, an den Staffelsee zum Baden, zum Bergegenießen, zum Entspannen sagen sich die Radler, die Eisenbahner, die Ausflügler aus vielen Teilen des Landes, und wie wär’s nicht mit ein bisschen Kultur? Also in den einstigen Ettaler Amtssitz, wo sich doch heute dieses hübsche Museum befindet mit den Bildern von Münter, Kandinsky und den anderen „Blauen Reitern“. Expressionismus geht immer, das ist nicht zu altbacken-konservativer Bildungskram, aber auch nicht zu modern, dass man sich die Blöße geben müsste, es nicht zu verstehen. Murnau, ein Ort des Tourismus, eine kleine Kunstmetropole, in der Mensch und Muse sich treffen zu trauter Gemeinsamkeit. Wie vor hundert Jahren. ...mehr

Alles Pose, oder was? Die Lübecker Overbeck-Gesellschaft zeigt Roni Horns 100teilige Fotoserie „Portrait of an Image“ mit Aufnahmen der französischen Kultschauspielerin Isabelle Huppert

Die 100 Gesichter einer Ikone


Ihr blasses Gesicht mit Sommersprossen ist aus über 100 Kinofilmen und Fernsehproduktionen bekannt: Isabelle Huppert, Jahrgang 1953, verkörpert Frauencharaktere zwischen Kontrolliertheit und Paranoia, Dominanz und Unterwerfung, bürgerlicher Fassade und heimlich ausgelebter Perversion. Das Kinopublikum kennt sie als „Kameliendame“ und „Spitzenklöpplerin“, als tragische „Madame Bovary“ und als gnadenlose Richterin in „Geheime Staatsaffären“. Als altjüngferlich-gestrenge „Klavierspielerin“ mit voyeuristischen Neigungen brillierte sie in Michael Hanekes Verfilmung von Elfriede Jelineks gleichnamigem Roman. Und bei Altmeister Claude Chabrol, als dessen Muse sie gilt, gehört sie selbstverständlich zum Stammpersonal seiner psychologisierenden Kammerspiele im bourgeoisen Milieu. ...mehr

Kunsthalle Recklinghausen erinnert an die Künstlergruppe „junger westen“

Aufbruch auf regionalem Fundament


Vor rund sechs Jahrzehnten eröffneten sich neue ungeahnte Aussichten für die Kunst. Die Zeit der Zwänge, Bevormundung, Verfolgung war nach dem Ende des nationalsozialistischen Desasters gottlob vorbei, Freiheit und Austausch fassten wieder Fuß. Doch in der kargen Nachkriegsperiode interessierten zunächst dringlichere Bedürfnisse als Kunst und Kultur. Während dieser Spanne ließ sich im Kunstsektor gemeinschaftlich mehr erreichen als Einzelkämpfer in einer unsicheren singulären Position. So nimmt es nicht Wunder, dass sich in vielen Regionen nach 1945 Künstlergruppen zusammenfanden, die mit ihren Werken überaus maßgeblich den künstlerischen Aufbruch in Deutschland prägten. Noch heute sind Vereinigungen wie ZEN aus München, Quadriga aus Frankfurt am Main, Gruppe 53 aus Düsseldorf oder die 1948 in Amsterdam länderübergreifend ins Leben gerufene Gruppe COBRA im Bewusstsein verankert. In deren Schatten steht leider die Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“. Woher diese Unangemessenheit rührt, kann nur dezent vermutet werden: in der dezidierten Auseinandersetzung mit ihren regionalen Wurzeln in einer Gegend, die eher mit ökonomischen als mit kulturellen Aspekten in Verbindung gebracht wird. ...mehr

Zehn Häuser, eine Stadt, ein Thema: In Hannover widmen sich in diesem Herbst zehn Ausstellungshäuser dem Thema Kultur und Mode

Hannover goes Fashion


Man hätte denken können, dieses Mammutausstellungsprojekt müsste in Paris stattfinden oder in Mailand oder zumindest in Düsseldorf. Aber es ist die eher etwas spröde niedersächsische Landeshauptstadt Hannover, die sich in diesem Herbst ganz dem Thema Kunst und Mode angenommen hat. Zehn Ausstellungshäuser haben sich zusammengeschlossen, um unter dem Titel „Hannover goes Fashion“ kulturgeschichtliche, historische und künstlerische Fragestellungen zur Mode zu erörtern. Mode ist eben nicht gleich Mode: Es geht um Dresscodes, um schwule Exzentrik, um Modekarikaturen oder um Modeaufnahmen vor imposanten Architekturkulissen. Kleider machen Leute – egal ob am Arbeitsplatz, in der Werbung, bei offiziellen Anlässen, beim Sonntagsspaziergang, beim Sport oder im Club. ...mehr

Auch die Neue Nationalgalerie in Berlin ehrt Rupprecht Geiger zum 100sten Geburtstag

Farbmächte voller Kraft


Zunächst simpel anmutende Eingriffe in die lichterfüllte obere Halle von Mies van der Rohes Berliner Museumstempel entfalten erst langsam bei diversen Witterungslagen und Tagesstimmungen ihre volle Intensität. Zwei beidseitig in Gelb beziehungsweise Rot getauchte Monumentalleinwände Rupprecht Geigers von acht Metern Höhe und fünf Metern Breite hängen derzeit in der Neuen Nationalgalerie vom Deckenraster herab. Die Fahnen „Morgen Rot“ und „Abend Rot“ sind so positioniert, dass sie sowohl untereinander als auch mit dem konstruktiv-transparenten Umraum in einen ständig wandelnden Dialog treten, der zwischen klarer Kontrapunktik bis hin zu völliger Verschmelzung pendelt. Entwickelt hat Rupprecht Geiger das spannende Wechselspiel im Jahr 2000 für die Landshuter Heiliggeistkirche. ...mehr

Neue Arbeiten von Julian Opie im Wiener Museum für angewandte Kunst

Portraits ohne Eigenschaften


Selbstbewusst steht er da, lässig gekleidet, die Arme vor der Brust verschränkt, und mit einem direkten, den Betrachter fixierenden Blick. In seiner bewährten Manier der prägnanten Verknappung verwandelt Julian Opie sein eigenes Portrait in eine einfach lesbare Typologie. Mit dem Selbstbildnis aus dem Jahre 2005 reiht sich der smarte Britte augenfällig in eine Reihe von Bildnissen, die derzeit in der Ausstellung „Julian Opie – Recent Works“ im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) zu sehen ist. Seit 1998 erschließt sich Opie Darstellungsformen des menschlichen Körpers in Portraits und Akten. Seine Modelle sind meist jung und attraktiv. Auf Bildnisse von Frauen trifft man häufiger als auf solche von Männern. Ausgestattet mit sparsamen Accessoires posieren sie meist face en face mit dem Betrachter und einem in der Regel gefühlsneutralen Blick. ...mehr

ArchivArchiv*11/2017 - 10/2017 - 10/2017 - 09/2017 - 08/2017  - 08/2017 - 07/2017 - 07/2017 - 06/2017 - 05/2017 - 05/2017  - 04/2017 - 03/2017 - 03/2017 - 02/2017 - 01/2017 - 01/2017  - 12/2016 - 11/2016 - 10/2016 - 10/2016 - 09/2016 - 08/2016  - 07/2016 - 06/2016 - 06/2016 - 05/2016 - 05/2016 - 04/2016  - 03/2016 - 03/2016 - 03/2016 - 02/2016 - 02/2016 - 01/2016  - 01/2016 - 12/2015 - 11/2015 - 11/2015 - 10/2015 - 10/2015  - 09/2015 - 09/2015 - 08/2015 - 08/2015 - 07/2015 - 06/2015  - 05/2015 - 04/2015 - 04/2015 - 04/2015 - 03/2015 - 03/2015  - 03/2015 - 02/2015 - 02/2015 - 01/2015 - 12/2014 - 11/2014  - 11/2014 - 10/2014 - 09/2014 - 09/2014 - 09/2014 - 08/2014  - 08/2014 - 07/2014 - 07/2014 - 06/2014 - 05/2014 - 05/2014  - 04/2014 - 04/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 02/2014  - 02/2014 - 02/2014 - 01/2014 - 01/2014 - 01/2014 - 12/2013  - 11/2013 - 11/2013 - 10/2013 - 09/2013 - 09/2013 - 08/2013  - 07/2013 - 07/2013 - 07/2013 - 06/2013 - 05/2013 - 05/2013  - 04/2013 - 03/2013 - 03/2013 - 02/2013 - 02/2013 - 01/2013  - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012 - 11/2012 - 10/2012 - 10/2012  - 09/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 08/2012 - 08/2012 - 07/2012  - 07/2012 - 06/2012 - 05/2012 - 05/2012 - 04/2012 - 04/2012  - 04/2012 - 03/2012 - 03/2012 - 02/2012 - 02/2012 - 02/2012  - 01/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 12/2011 - 11/2011 - 10/2011  - 10/2011 - 09/2011 - 09/2011 - 09/2011 - 08/2011 - 08/2011  - 07/2011 - 07/2011 - 06/2011 - 06/2011 - 05/2011 - 04/2011  - 03/2011 - 03/2011 - 03/2011 - 02/2011 - 02/2011 - 01/2011  - 01/2011 - 12/2010 - 11/2010 - 11/2010 - 10/2010 - 09/2010  - 08/2010 - 08/2010 - 07/2010 - 07/2010 - 07/2010 - 06/2010  - 06/2010 - 05/2010 - 05/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 04/2010  - 03/2010 - 03/2010 - 02/2010 - 02/2010 - 02/2010 - 01/2010  - 01/2010 - 01/2010 - 12/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 10/2009  - 10/2009 - 10/2009 - 09/2009 - 09/2009 - 08/2009 - 08/2009  - 07/2009 - 07/2009 - 06/2009 - 06/2009 - 05/2009 - 04/2009  - 04/2009 - 04/2009 - 03/2009 - 03/2009 - 03/2009 - 02/2009  - 02/2009 - 01/2009 - 01/2009 - 12/2008 - 12/2008 - 11/2008  - 11/2008 - 11/2008 - 10/2008 - 10/2008 - 09/2008 - 09/2008  - 09/2008 - 08/2008 - 08/2008 - 07/2008 - 07/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







Ausstellungen

Bautzen (1)

Berlin (4)

Bruxelles (1)

Dresden (1)

Frankfurt am Main (1)

Genf (1)

Hamburg (2)

Hohenberg an der Eger (1)

Karlsruhe (1)

Leipzig (1)

Linz (1)

München (1)

Salzburg (2)

Schwäbisch Hall (1)

Speyer (1)

Stuttgart (1)

Vaduz (1)

Weimar (2)

Wiesbaden (1)

Wolfsburg (4)

Wuppertal (1)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce