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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Arp Museum inszeniert intermediale Korrespondenzen von Kurt Kocherscheidt und Elfie Semotan

Vertrautheiten eines Künstlerpaares


Kurt Kocherscheidt war ein Einzelgänger der österreichischen Kunst. Dank seines quergängerischen Eigensinns entwickelten sich seine Arbeiten abseits der großen Trends. Als die Malerei durch Fluxus überwunden werden sollte, begann er zu figurativ malen. Vom Gegenständlichen verabschiedete sich Kocherscheidt wieder, als die „Jungen Wilden“ die figurative Malerei emporbrachten. Nachdem er als 36jähriger im Jahr 1979 einen Herzinfarkt erleidet, reduzieren sich die Motive auf bildfüllende Zeichen. Aus diesem Jahr stammt auch das früheste Bild der 22 großformatige Exponate umfassenden Schau im Arp Museum in Remagen, die sich auf das Spätwerk des 1992 mit nur 49 Jahren verstorbenen Malers und Bildhauers konzentriert. ...mehr

Sigmar Polke, wie ihn keiner kennt: Eine ebenso materialreiche wie faszinierende Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle beleuchtet jetzt Polkes stürmischen 70er Jahre und lüftet so manches Geheimnis

Die wilden Jahre des Sigmar Polke


Er gilt heute als mit Preisen und Auszeichnungen überhäufter Staatskünstler. Eine graue Eminenz des Kunstbetriebs, die sich in der Öffentlichkeit extrem rar macht, mit Lob und Anerkennung von allen Seiten aber geradezu überschüttet wird. Die Rede ist von Sigmar Polke. Dem großen Ironiker, Experimentator und Stilparodisten widmet die Hamburger Kunsthalle jetzt eine dreiteilige Ausstellungsreihe. Unter dem Titel „Sigmar Polke. Wir Kleinbürger!“ wird nach und nach der ganze Polke aufgerollt und präsentiert. Angesichts der vorhandenen Materialfülle ein Unternehmen, das entweder ein ganzes Museum hätte füllen können oder aber – so haben es die Macher der Ausstellung beschlossen – jetzt häppchenweise präsentiert wird. Was der bessere Weg gewesen wäre, darüber könnte man natürlich trefflich streiten. Fest steht aber, dass bereits der Auftakt der insgesamt bis Ende Januar 2010 währenden Ausstellungsreihe extrem gut gelungen ist. Teil 1 ist dem Leitthema „Clique“ gewidmet, die beiden folgenden Kapitel werden sich dann mit den Komplexen „Pop“ und „Politik“ beschäftigen. ...mehr

Zwei unterschiedliche Methoden der malerischen Selbstverortung in der Natur: Das Palais für aktuelle Kunst in Glückstadt zeigt Einzelausstellungen von Nina Kluth und Ulrik Møller

Die Landschaft möglicherweise


Ein Kraftwerk, aus dessen mächtigem Kühlturm gewaltige Dampfwolken quellen. Ein Fährschiff, das sich bei schwerer See mühsam durch die Wellen pflügt. Einsame Strände und menschenleere Dorfstraßen im Nieselregen. Auf den fotorealistischen Gemälden des in Berlin lebenden dänischen Malers Ulrik Møller, Jahrgang 1962, begegnet zumindest der norddeutsche Betrachter seiner täglichen Umwelt. Zu sehen sind flache Landschaften, das Meer, dörfliche und industrielle Architekturen, großstädtische Plätze und immer wieder Schiffe. Menschen kommen nicht vor, nur das, was sie an Spuren hinterlassen haben. Ulrik Møller, der seine Motive in erster Linie auf Fünen, der mit fast einer halben Million Einwohnern drittgrößten dänischen Insel, findet, idealisiert die Landschaft nicht. Er zeigt sie so, wie sich in Zeiten industrialisierter Landwirtschaft, moderner Transportmittel und nahezu flächendeckender Zersiedelung fast überall in Zentraleuropa darstellt. ...mehr

Oberflächliche Bilder von der Oberflächlichkeit der Welt. Im Deutschen Guggenheim Berlin wird erstmals in Deutschland seit der Documenta 5 im Jahr 1972 ein „Best of“ des amerikanischen Fotorealismus präsentiert

Die heile Welt der frühen Jahre


Muse, bitte, bitte küss’ mich. Es soll Maler geben, die diesen Spruch direkt neben ihrem Bett hängen haben. Inspiration kann man nicht kaufen, und kreative Geistesblitze kommen eben nicht aus heiterem Himmel. Fast alle Künstler sind hin und wieder von einem Mangel an Ideen und fehlender Inspiration geplagt. Was soll ich malen? Wie setze ich mein Sujet um? Welchen Grad der künstlerischen Abweichung von der detailgetreuen Wiedergabe der Vorlage will und darf ich mir erlauben? Ende der 1960er Jahre kam eine künstlerische Bewegung auf, die sich angesichts derart fundamentaler Fragen keine grauen Haare mehr wachsen ließ. Eine Gruppe von Malern malte einfach das, was ihnen im ganz normalen Leben begegnete, und zwar mit einer Detailtreue und malerischen Akribie, die es den Betrachtern oft schwer machte, ihre Bilder von echten Fotografien zu unterscheiden. ...mehr

Nicolai Abildgaard, ein dänischer Maler der Aufklärung, wird in der Hamburger Kunsthalle neu entdeckt

Gefallene Helden und utopische Weltentwürfe


Nicolai Abildgaard, Der verwundete Philoctetes, 1774-1775

Ein wahrer Held sieht anders aus: Mit schmerzverzerrtem Gesicht und verdrehten Augen blickt der nackte Philoktet den Betrachter an. Seine Körperhaltung wirkt verdreht, er hält sich schützend den rechten Fuß. Auf dem Weg in den Trojanischen Krieg ist dieser Heerführer der Griechen von einer Schlange gebissen worden. Sein jämmerliches Gewimmer und der von der offenen Wunde ausgehende Gestank veranlassten seine Truppen, ihn auf der Insel Lemnos zurückzulassen und ohne ihn in den verlustreichen Krieg zu ziehen. Auf Nicolai Abraham Abildgaards Gemälde „Der verwundete Philoktet“ von 1774/75 wird der Held zur tragikomischen Gestalt degradiert. Die bis dahin vorherrschende und vor allem von dem Archäologen Johann Joachim Winckelmann vertretene Auffassung, wonach die Helden der Antike sich durch „edle Einfalt und stille Größe“ auszeichneten, hat Abildgaard mit diesem Bild gründlich erschüttert. Zur damaligen Zeit erregte der dänische Maler damit internationale Aufmerksamkeit. ...mehr

Er hat den Farbfilm nie vergessen: Das Münchner Haus der Kunst ehrt William Eggleston, den Pionier der künstlerischen Farbfotografie mit einer großartigen Retrospektive

Die Welt in Farbe


„Du hast den Farbfilm vergessen, mein Michael“, so lautete der Refrain des ersten großen Hits, der die damals 19jährige Nina Hagen 1974 schlagartig berühmt machte. Hagen beschreibt darin die Freuden eines Ostseeurlaubs auf der Insel Hiddensee, die mangels Farbfilm aber leider nur in schnödem Schwarzweiß festgehalten werden konnten. Wäre sie zur gleichen Zeit mit dem amerikanischen Fotografen William Eggleston in, sagen wir einmal, Memphis, Tennessee, unterwegs gewesen, wären ihr derlei Enttäuschungen ganz sicher erspart geblieben. William Eggleston, Jahrgang 1939, gilt als der unumstrittene Pionier der künstlerischen Farbfotografie. Seine farbigen Aufnahmen von Fundstücken rechts und links der Landstraße, von Freunden aus der Subkultur und ganz gewöhnlichen Nachbarn gehören bei Museen und Sammlern mittlerweile zur unverzichtbaren Grundausstattung. Das Münchner Haus der Kunst widmet der lebenden Legende jetzt eine in Form und Umfang eigentlich schon lange überfällige, gewiss aber großartige Retrospektive. Rund 160 Exponate umfasst die gemeinsam mit dem New Yorker Whitney Museum entwickelte Schau „William Eggleston. Democratic Camera – Fotografie und Video. 1961-2008“. ...mehr

Das Museum Moderner Kunst in Wien widmet Maria Lassnig anlässlich ihres 90sten Geburtstags eine Ausstellung

Das neue Jahrzehnt


„Ich steh jetzt oben auf dem Berg der Reife und schau herab aufs lange Lebenstal, doch fühle ich mich jetzt mehr vorsichtig als weise, das Leben gibt dir keine andre Wahl.“ 1992 schrieb Maria Lassnig diese Zeilen für ihren biografischen Zeichentrickfilm „Kantate“. In Kostümen, die einen ironischen Kommentar zu verschiedenen Lebensphasen darstellen, als Punk, Freiheitsstatue, Flüchtlingsfrau, Femme Fatale oder braves Schulmädchen erzählt sie singend ihre Lebensgeschichte. Maria Lassnig ist zu diesem Zeitpunkt 73 Jahre alt, ausgezeichnet mit vielen Ehrungen. Nach der Biennale-Teilnahme in Venedig 1980 und der Documenta-Teilnahme 1982 gilt sie als eine der herausragenden Künstlerinnen ihrer Generation. Auch in den folgenden Jahren wird sie international in zahlreichen Einzelausstellungen in namhaften Museen wie Amsterdam, Paris, Zürich, London oder Cincinnati als eine Malerin gewürdigt, deren radikale Selbstbefragungen als wegweisende Auseinandersetzung mit dem Rollenbild der Künstlerin zu verstehen sind. ...mehr

Spukhaft, düster, sehenswert: Der Hamburger Maler Henning Kles entführt in der Lübecker Overbeck-Gesellschaft in eine ambivalente Schattenwelt voller Zombies, Phantome und finsterer Mordgesellen

Die dunkle Seite der Sonne


„Soylent Green ist Menschenfleisch“. Mit diesem Satz endet der Film „Soylent Green“, einer der ersten Ökothriller der Filmgeschichte. Der unter die Haut gehende Film aus dem Jahr 1973 versammelte bereits damals alles, was die Menschheit auch heute umtreibt: Ressourcenknappheit, Überbevölkerung, Umweltverschmutzung und globale Erwärmung. Angesiedelt im New York des Jahres 2022, spielt er in einem Endzeitszenario, in dem den ausgehungerten Menschen synthetische Nahrungsmittel zugeteilt werden. Das grüne Zeug, angeblich aus Soja und Linsen hergestellt, entpuppt sich jedoch als Menschenfleisch – gewonnen aus den Körpern all derer, die sich in sogenannten Einschläferungszentren der staatlich verordneten sanften Tötung unterziehen. ...mehr

Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt: Die Ausstellung „Die Erinnerung ist oft das Schönste“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe versammelt rund 140 fotografische Porträts von Romy Schneider

Die tausend Gesichter der Romy Schneider


„Bin mit Nathalie nach Mexiko. Alles Gute. Alain.“ Kurz und knapp war diese Notiz, die Alain Delon seiner Verlobten Romy Schneider im Frühjahr 1964 hinterließ, um ihr so nach fünf gemeinsamen Jahren die Trennung mitzuteilen. Immerhin eine Vase mit roten Rosen hatte der blauäugige Frauenschwarm noch daneben gestellt. Schocksituationen dieser Art waren nicht selten im kurzen Leben der 1938 unter dem bürgerlichen Namen Rosemarie Magdalena Albach in Wien geborenen Schauspielerin Romy Schneider. Schüchterner Teenager, umjubelte Sissi-Darstellerin, mondäne Pariserin, attraktive Femme fatale, stilsichere Jet-Setterin, Brille tragende Intellektuelle – Romy Schneider suchte sich ihre Rollen im Film wie im Leben lange Zeit selbst aus. ...mehr

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