Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Museumsausstellung

Ein letztes Aufbäumen: Das Glückstädter Palais für aktuelle Kunst zeigt den Leipziger Fotografen Hans-Christian Schink. Es ist die vorletzte Ausstellung vor der nahezu unausweichlichen Schließung des Hauses

Ein Ort für die Kunst muss schließen


„Wir haben alles versucht in den letzten Jahren, aber ich fürchte, man hat uns hier letztlich nicht gewollt“, bedauert Christiane Gehner. Zehn Jahre lang war sie die Vorsitzende des Kunstvereins Glückstadt. Zehn Jahre Ausstellungsprogramm mit zeitgenössischer Kunst, unterstützt von jungen Kuratoren und vielen ehrenamtlichen Helfern. Den Betrieb konnte der engagierte Verein im historischen Adelspalais am Hafen mit einem jährlichen Zuschuss seitens der Stadt von 28.000 Euro aufrecht erhalten. Eine halbe Stelle für einen Kurator – zur Zeit ist es Christiane Opitz aus Hamburg – garantierte professionelles Arbeiten jenseits von Provinzialität. Das Programm der letzten Jahre war jung, kritisch und international. Besucher kamen aus Glückstadt, Hamburg, Schleswig-Holstein und darüber hinaus. Das alles reichte anscheinend nicht aus. Die Stadt streicht jetzt den Zuschuss, und der Verein wird zum Jahresende seine Ausstellungstätigkeit im Palais beenden, wenn nicht noch ein Wunder geschieht. ...mehr

Das Badische Landesmuseum Karlsruhe zeigt in einer Überblicksschau die Glasmalerei der Moderne und deren Entwicklung im 20sten Jahrhundert

Lichte Inszenierungen


Jan Thorn Prikker, Der Künstler als Lehrer für Handel und Gewerbe, 1910/1911

Er hält einen Zirkel in der rechten und einen Plan in der linken Hand und blickt leicht gebeugt auf sein Werk. Etwas entrückt reihen sich beidseitig auf ihn ausgerichtete Gestalten in lebendiger und ausdrucksvoller Gestik an. Der Künstler und Architekt steht gleichberechtigt neben den Handwerkern in der Mitte. „Der Künstler als Lehrer für Handel und Gewerbe“ ist der Titel des neun auf vier Meter großen Glasbildes, das Ankommende im Hagener Hauptbahnhof begrüßt. 1910 beauftragte der Unternehmer und Mäzen Karl Ernst Osthaus den Niederländer Jan Thorn Prikker mit der Verbildlichung des fruchtbaren Zusammenwirkens von Kunst, Industrie und Handwerk – quasi ein Motto für die Gewerbestadt Hagen. Für Thorn Prikker war es die erste Auseinandersetzung mit der Glasmalerei. Mit seiner neuartigen, monumentalen, auf die Architektur bezogenen Formensprache verlieh er diesen Ideen einen entsprechenden Ausdruck. ...mehr

Hokusai – Seine Manga-Vorläufer schlugen schon im 19. Jahrhundert Wellen bis nach Europa: Der Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt jetzt die erste große Retrospektive des japanischen Malers, Zeichners und Holzschnittkünstlers in Europa

Eine Tsunami-Welle machte ihn berühmt


Katsushika Hokusai, Die große Welle vor der Küste bei Kanagawa, um 1831

Vom Westen entdeckt wurde er angeblich im Hinterzimmer einer Pariser Druckerei. Der Pariser Künstler Félix Bracquemond stieß dort 1856 auf eine Kiste mit japanischem Porzellan, der als Füllmaterial ein kleiner Band mit Skizzen des japanischen Meisterzeichners Hokusai beigegeben war. Begeistert von der Modernität und Lebensfreude, den exotischen Bildthemen und dem Mut zur darstellerischen Freiheit, machte Bracquemond das kleine Buch unter Pariser Künstlern, Schriftstellern und Kritikern bekannt. Edouard Manet gehörte zu den ersten, die es sehen durften. Unter dem Stichwort Japonismus ist die damals von Paris ausgehende und ganz Europa erfassende Japanbegeisterung in die westliche Kunstgeschichte eingegangen. In ihrem Zentrum stand Katsushika Hokusai, der 1760 in Edo, dem späteren Tokio, geborene und 1849 dort verstorbene Meister der japanischen Holzschnitttechnik. ...mehr

Der amerikanische Bildhauer John Chamberlain hat mit seinen gepressten Schrottteilen Ende der 1950er Jahre Kunstgeschichte geschrieben. Aktuelle Arbeiten der über 80jährigen Bildhauerlegende aus den Jahren 2008 bis 2010 zeigt momentan die Pinakothek der Moderne in München in ihrer großzügig arrangierten Ausstellung „Curvatureromance“

Mister Press is back


In den Jahren 2009 und 2010 präsentierten die Gagosian Gallery in London und New York und die Schweizer More Gallery frisch aus dem Atelier stammende Arbeiten von John Chamberlain. Und das war denn wohl auch der Startschuss zu der Behauptung: Mister Press is back. Seine Blech-Assemblagen heute noch als Schrottskulpturen zu bezeichnen, verbietet sich allerdings angesichts der chromglänzenden beziehungsweise perfekt schwarz und rot lackierten Blechteile, die die großzügig arrangierte Museumsschau „Curvatureromance“ in der Münchner Pinakothek der Moderne mit Arbeiten aus eben diesen Jahren zeigt. Sie sind längst nicht mehr so roh und rau, so zufällig und sperrig wie in den späten 1950er und 1960er Jahren, als Chamberlain die Bildhauerei mit gepressten Stoßstangen revolutionierte und mit seinen Arbeiten die dreidimensionale Antwort auf Jackson Pollock und Willem de Kooning gab. ...mehr

Weibliche Schönheit und männliche Macht: Die Ausstellung „Gesichter der Renaissance“ im Berliner Bode-Museum versammelt rund 170 Porträtdarstellungen der italienischen Frührenaissance

Die Geburt des Individuums


Leonardo da Vinci, Dame mit dem Hermelin (Portrait der Cecilia Gallerani), 1489/90

„Alle Frauen im 15. Jahrhundert wollten schön aussehen“, sagt Keith Christiansen, der Leiter der Abteilung Europäische Malerei am New Yorker Metropolitan Museum. Und, so fügt er hinzu, der „Magazine Look“, also unsere von Modemagazinen wie Vogue oder Elle geprägte Vorstellung perfekter Schönheit, sei keine Erfindung des letzten Jahrhunderts sondern ein Ideal, das von den Künstlern der italienischen Renaissance bereits im frühen 15. Jahrhundert vorformuliert wurde. Christiansen hat gemeinsam mit seinem deutschen Kollegen Stefan Weppelmann von den Staatlichen Museen zu Berlin eine Ausstellung zusammengestellt, die in den beiden Kunstmetropolen diesseits und jenseits des Atlantiks für Furore sorgen soll. ...mehr

Im Schwarzlichtraum der Popkultur: Die Hamburger Kunsthalle präsentiert rund 80 Arbeiten des Berliner Zeichners Marc Brandenburg unter fluoreszierendem Licht

Schwarz und Weiß im Rollentausch


Der fensterlose Saal der Meisterzeichnung gehört zu den dunkelsten Ausstellungsräumen in der Hamburger Kunsthalle. Arbeiten auf Papier vertragen nun mal kein Sonnenlicht, und so gebietet es die konservatorische Sorgfalt, mit möglichst geringen Lux-Zahlen zu arbeiten. So dunkel wie zur Zeit war es hier allerdings noch nie. Durch einen schweren schwarzen Vorhang hindurch betritt man einen nahezu dunklen Raum, der lediglich von Schwarzlichtröhren illuminiert wird. Der Berliner Zeichner Marc Brandenburg, Jahrgang 1965, präsentiert hier unter dem lakonischen Titel „Zeichnungen“ rund 80 schwarzweiße Blätter in den unterschiedlichsten Formaten. Es ist seine erste große Einzelausstellung im Museum. ...mehr

In der Gegend in und um Murnau nahm mit dem Blauen Reiter vor genau einhundert Jahren die Avantgarde der Kunst ihren Anfang

Revolution der Malerei in der Provinz


Wer Neues verfolgt, muss den Kopf frei haben, und da wird es in Metropolen rasch zu eng. Die bayerische Landeshauptstadt und ihr landschaftlich beseelendes Umfeld boten der Bewegung des Blauen Reiters diesbezüglich einen idealen Nährboden. Vor genau einhundert Jahren, am 18. November 1911, erfolgte der maßgebliche Schritt. In der modernen Münchener Galerie von Heinrich Thannhauser eröffnete die in aller Eile organisierte Erstausstellung der „Redaktion Blauer Reiter“. Vor allem wegen der Ausjurierung eines Bildes von Wassily Kandinsky war jener mit weiteren Malern aus der 1909 eben von ihm gegründeten „Neuen Künstlervereinigung München“ ausgetreten und hatte die eigene Schau organisiert. Bis zum 3. Januar 1912 wurden rund 45 Bilder unterschiedlicher stilistischer Prägungen gezeigt. Franz Marc und Kandinsky hatten dazu eingeladen. Ihnen kam es nicht auf modische Kriterien an, vielmehr sahen sie innere Visionen mit dem Hang zu abstrahierenden Tendenzen als verbindendes Element. ...mehr

Budapest, Paris, New York: Der Berliner Martin-Gropius-Bau präsentiert mit André Kertész einen der großen Fotografen des 20. Jahrhunderts

Die Augen sind nie genug


„Mein Englisch ist schlecht. Mein Französisch ist schlecht. Die Fotografie ist meine einzige Sprache“, bekannte er einmal. Besonders sprachbegabt war André Kertész, der aus einer jüdischen Buchhändlerfamilie stammende, große ungarische Fotograf, nie. Die eingeschränkten Möglichkeiten, in seiner Heimat Ungarn vom Fotografieren zu leben, trieben den 31jährigen 1925 zunächst nach Paris. Aus Angst vor den Nationalsozialisten wanderte er 1936 nach New York aus. Selbst im Ungarischen soll Kertész, der zwei Drittel seines Lebens in der sprachlichen Diaspora verbracht hat, eher wortkarg als gesprächig gewesen sein. Sei’s drum, was der 1985 im Alter von 91 Jahren verstorbene Kertész der Nachwelt hinterlassen hat, sind ja auch keine Gedichte oder Novellen sondern ein rund 70 Jahre umspannendes, umfangreiches fotografisches Werk voller poetischer Momente, ungewöhnlicher Perspektiven und melancholischer Schattenwürfe. ...mehr

Gera und Chemnitz beleuchten Werkschaffen und Rang von Otto Dix zum 120sten Geburtstag

Angenehmes und Schockierendes


„Otto Dix, Untermhaus“, so pflegte sich der Maler vorzustellen. Untermhaus, eine kleine Ansiedlung zu Füßen der Residenz der regierenden Fürsten Reuß, eingezwängt zwischen Elster und Schlossberg, versetzt noch heute mit seinen alten Häusern und engen Gassen in längst vergangene Zeiten. Erst seit 1919 ist das Dorf ein Stadtteil von Gera. Im Mietshaus am Mohrenplatz 4, direkt neben der Marienkirche, erblickt in der rechten, zwei Zimmer großen Parterrewohnung am 2. Dezember 1891 Otto Dix das Licht der Welt. Der Vater Ernst Franz Dix arbeitet als Gießereiformer und engagiert sich als überzeugtes Mitglied bei den Sozialdemokraten, Mutter Pauline ist Näherin. Dem Milieu kleiner Leute und der anheimelnden Ortschaft bleibt Dix zeitlebens verbunden. ...mehr

ArchivArchiv*11/2017 - 10/2017 - 10/2017 - 09/2017 - 09/2017  - 08/2017 - 08/2017 - 07/2017 - 06/2017 - 06/2017 - 05/2017  - 04/2017 - 03/2017 - 03/2017 - 02/2017 - 01/2017 - 01/2017  - 12/2016 - 11/2016 - 10/2016 - 10/2016 - 09/2016 - 08/2016  - 07/2016 - 07/2016 - 06/2016 - 05/2016 - 05/2016 - 04/2016  - 04/2016 - 03/2016 - 03/2016 - 02/2016 - 02/2016 - 01/2016  - 01/2016 - 12/2015 - 12/2015 - 11/2015 - 10/2015 - 10/2015  - 09/2015 - 09/2015 - 08/2015 - 08/2015 - 07/2015 - 06/2015  - 05/2015 - 04/2015 - 04/2015 - 04/2015 - 03/2015 - 03/2015  - 03/2015 - 02/2015 - 02/2015 - 01/2015 - 01/2015 - 11/2014  - 11/2014 - 10/2014 - 10/2014 - 09/2014 - 09/2014 - 08/2014  - 08/2014 - 07/2014 - 07/2014 - 06/2014 - 06/2014 - 05/2014  - 04/2014 - 04/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014  - 02/2014 - 02/2014 - 01/2014 - 01/2014 - 01/2014 - 12/2013  - 11/2013 - 11/2013 - 10/2013 - 10/2013 - 09/2013 - 08/2013  - 07/2013 - 07/2013 - 07/2013 - 06/2013 - 05/2013 - 05/2013  - 04/2013 - 04/2013 - 03/2013 - 02/2013 - 02/2013 - 01/2013  - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012 - 11/2012 - 10/2012 - 10/2012  - 09/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 08/2012 - 08/2012 - 07/2012  - 07/2012 - 06/2012 - 06/2012 - 05/2012 - 04/2012 - 04/2012  - 04/2012 - 03/2012 - 03/2012 - 02/2012 - 02/2012 - 02/2012  - 01/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 12/2011 - 11/2011 - 11/2011  - 10/2011 - 10/2011 - 09/2011 - 09/2011 - 08/2011 - 08/2011  - 07/2011 - 07/2011 - 07/2011 - 06/2011 - 05/2011 - 04/2011  - 04/2011 - 03/2011 - 03/2011 - 02/2011 - 02/2011 - 01/2011  - 01/2011 - 12/2010 - 11/2010 - 11/2010 - 10/2010 - 09/2010  - 09/2010 - 08/2010 - 07/2010 - 07/2010 - 07/2010 - 06/2010  - 06/2010 - 05/2010 - 05/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 04/2010  - 03/2010 - 03/2010 - 02/2010 - 02/2010 - 02/2010 - 01/2010  - 01/2010 - 01/2010 - 12/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 11/2009  - 10/2009 - 10/2009 - 09/2009 - 09/2009 - 08/2009 - 08/2009  - 07/2009 - 07/2009 - 06/2009 - 06/2009 - 05/2009 - 04/2009  - 04/2009 - 04/2009 - 03/2009 - 03/2009 - 03/2009 - 02/2009  - 02/2009 - 01/2009 - 01/2009 - 12/2008 - 12/2008 - 11/2008  - 11/2008 - 11/2008 - 10/2008 - 10/2008 - 09/2008 - 09/2008  - 09/2008 - 08/2008 - 08/2008 - 08/2008 - 07/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







Ausstellungen

Bautzen (1)

Berlin (4)

Bruxelles (1)

Dresden (1)

Frankfurt am Main (1)

Genf (1)

Hamburg (2)

Hohenberg an der Eger (1)

Karlsruhe (1)

Leipzig (1)

Linz (1)

München (1)

Salzburg (2)

Schwäbisch Hall (1)

Speyer (1)

Stuttgart (1)

Vaduz (1)

Weimar (2)

Wiesbaden (1)

Wolfsburg (4)

Wuppertal (1)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce