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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Gegensätze bestimmen das Werk des japanischen Architekten Terunobu Fujimori. Es ist zugleich archaisch und utopisch, improvisiert und konzeptionell und nicht zuletzt kühn und traditionell. Die Villa Stuck in München widmet dem surrealistischen Visionär des Bauens die erste Schau in Deutschland

Verspielte Utopien von einer menschlichen Architektur


Terunobu Fujimori, Walking Café im Garten Museum Villa Stuck, 2012

Architektur erlebt man am besten direkt. Und so baute der japanische Architekt Terunobu Fujimori für den Garten der Villa Stuck das, was er am liebsten baut: ein Teehaus. Wie ein struppiges Ei auf Stelzen kommt es daher, und ganz im Sinne des Zeremonienmeisters Rikyu aus dem 16ten Jahrhundert hat auch dieses einen kleinen, lukenartigen Eingang. Er verweist auf eine andere Welt dahinter und lässt das Laute und Hässlich außen vor. Vielleicht hat der 65jährige gerade deswegen eine Vorliebe für das Entwerfen dieser meditativen Räumlichkeit entwickelt. Denn die Welt der Moderne und insbesondere die Glas-Beton-Stahl-Architektur mit all ihren rechten Winkeln und ihrer Kubusmanier sind ihm suspekt. Bei Fujimori allerdings beginnt das Andere nicht erst im Innern des Teehauses. Wie schräge Vogelhäuschen mit schuppigen, asymmetrischen Dächern und rau verputzen Wänden stehen seine kleinen Teestuben auf krumm gewachsenen Baumstämmen oder schweben, festgezurrt an dicken Drahtseilen, wie Steinzeit-Ufos in der Luft. Die Statik ist dabei für den anders denkenden Architekten eher eine Frage des seelischen Gleichgewichts: Wenn alle im Innern zur Ruhe gekommen sind, hört auch das Teehäuschen auf zu schwanken. ...mehr

Plaste-und-Elaste-Kunst zwischen Popsurrealismus, Konsum- und Protestkultur: Der Düsseldorfer Unternehmer Selim Varol zeigt im me Collectors Room in Berlin seine ausufernde Sammlung von Designer-Toys

Überraschungseier für Erwachsene


in der Ausstellung „Art & Toys-Collection Selim Varol“

Selim Varol sammelt Designer-Toys. Limitierte Editionen von Fantasiefiguren also, die überwiegend von Erwachsenen gesammelt werden. Der 39jährige Düsseldorfer Unternehmer aus der Telekommunikationsbranche besitzt Tausende dieser quietschbunten Plastik- und Vinylgeschöpfe aus Japan und den USA, Frankreich und Großbritannien. Varol, der als 6jähriger im türkischen Izmir in einem Open-Air-Kino zum ersten Mal Star Wars-Filme sehen durfte, begann bereits damals mit dem Sammeln grellbunter Science-Fiction-Figuren, skurriler Plastikmonster und grinsender Riesenbabys. Doch erst als Erwachsener entdeckte er die Welt der Designer-Spielzeuge. In Japan kaufte er 1999 sein erstes echtes Designer-Toy. Eine ironische Abwandlung der Mickey Mouse, entworfen vom amerikanischen Kult-Designer KAWS, alias Brian Donnelly. Heute besitzt Varol unzählige Variationen davon in allen erdenklichen Größen, Formen und Farben. KAWS gilt als einer der Superstars unter den Toy-Designern. Von der Subkultur zum Big Business: KAWS teils überlebensgroße Figuren werden auf internationalen Kunstmessen längst zu Höchstpreisen gehandelt. ...mehr

Das Domjubiläum in Bamberg lädt zu Ausstellungen und Zeitreisen durch die Kunstgeschichte ein

Bewegende Glanzstücke aus tausend Jahren


Der Bamberger Dom

Schon von weitem sieht jeder die vier Domtürme. Einer Stadtkrone gleich thront die Kathedrale auf einem der sieben Hügel Bambergs. Das Gotteshaus samt zu Füßen liegender Altstadt ist seit 1993 Weltkulturerbe. Welch ein Glück, dass die anrückenden Bomber kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges durch Nebelbänke abgelenkt wurden und Bamberg daher unzerstört blieb. Die Geschichte Bambergs als Bischofsstadt beginnt im Jahr 1007 auf einer Synode in Frankfurt. An Allerheiligen bittet König Heinrich II. die Bischöfe des Reiches, ein neues Bistum in seiner Lieblingsstadt Bamberg errichten zu dürfen. Die Bischöfe stimmen der Gründung des Bistums zu. Ein Bischof wird ernannt, das Territorium abgesteckt, der Bau eines Domes in Angriff genommen. Es entsteht eine 75 Meter lange, flach gedeckte Basilika. Am 6. Mai 1012, Heinrichs 39sten Geburtstag, wird der erste Dom unter Beisein aller Größen des Reiches von acht Bischöfen konsekriert. Am 6. Mai 2012 fanden sich zweitausend Gläubige, hochrangige Gäste und zwanzig Bischöfe ein, des tausend Jahre zurückliegenden Ereignisses zu gedenken. ...mehr

Der Belgier Arne Quinze bespielt im Rahmen von Beaufort04 die Strandpromenade von Oostende und präsentiert seine Modellentwürfe in den Venetiaanse Gaanderijen

Quinze sieht Rot


Arne Quinze, Rock Strangers, 2012

Arne Quinze ist ein vielschichtiger Künstler, so vielschichtig wie seine gewagten Konstruktionen aus feinen Hölzern, die scheinbar wahllos zu Ungetümen zusammengesetzt sind, wobei behütendes Flechtwerk zugleich zu Wandelgängen gefügt ist. Manchmal sind diese Gebilde im Naturton des Holzes belassen, oft jedoch mit fluoreszierender Farbe in einem satten Orangerot eingefärbt. Diese Farbe, die er scheinbar wahllos zusammenschüttet, findet sich auch immer wieder in seinen Gemälden oder Holzbildern. Doch hinter Quinzes Arbeit steckt ein Prinzip, in jedem Werk eine Struktur und in der Bewegung, die sowohl seine Skulpturen als auch seine Bilder durchzieht, eine mitreißende Dynamik. Sah man Arbeiten von Arne Quinze in den letzten zwei Jahren immer häufiger auf den europäischen Kunstmärkten, war vielen Kunstbetrachtern nicht bewusst, mit welchen unkonventionellen Werken Arne Quinzes schon publikumswirksam in der ganzen Welt unterwegs war. ...mehr

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen widmet sich dem Motiv des Fensters

In eine Welt ohne Ausblick


Was für ein Panorama. Eine Kunstsammlung mit Aussicht! Die große Fensterfront der Grabbehalle in Düsseldorf gibt den Blick über den abfallenden Vorplatz samt „Schmalenbach“ auf den brutalistischen Betonkubus der Kunsthalle samt „Habakuk“ von Max Ernst wieder frei. Fensterbilder haben die Architekten der noblen Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, die Dänen Dissing + Weitling, bewusst einkalkuliert, um die Besucher aus der Trance der Bilder zurück in die Realität zu leiten. Vor dem besagten Fenster stehend, bietet sich dem Schauenden ein gerahmter Blick auf das Treiben vor dem Museum. Kontakte beschränken sich auf den Akt des Sehens. Vorbeischreitende können umgekehrt auf die Kunst ins Innere der Kunstsammlung schauen. ...mehr

Wie aus Knipsern Profis wurden: Die Schau „New York Photography“ im Bucerius Kunst Forum in Hamburg zeigt, wie das Medium Fotografie in New York in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einer anerkannten Kunstform avancierte

Manhattan Transfer


Enge Straßenschluchten, atemberaubend in den Himmel ragende Wolkenkratzer, opulent dekorierte Schaufenster, in denen sich der dichte Großstadtverkehr spiegelt. Wohl kaum eine andere Stadt der Welt ist so häufig von Fotografen in Szene gesetzt worden wie New York City. Das Bucerius Kunst Forum in Hamburg demonstriert jetzt in der Ausstellung „New York Photography 1890-1950. Von Stieglitz bis Man Ray“, wie dem einst profanen Knipsermedium die höheren Weihen der Kunst zugestanden wurden. Es ist die erste Ausstellung in der zehnjährigen Geschichte des Bucerius Kunst Forums, die sich ausschließlich der Fotografie widmet. 180 Aufnahmen von mehr als 40 Fotokünstlern sind zu sehen. ...mehr

Catherine David kuratiert in der Wiener Secession die Ausstellung „Mutatis Mutandis“ und verwebt Geschichte mit Gegenwart, Reales mit Fiktionalem

Feine Modulationen


Wenn eine einstige Documenta-Leiterin eine Gruppenausstellung kuratiert, wird ihr eine neugierige Aufmerksamkeit gewiss sein. Wenn diese Leiterin Catherine David heißt, setzt selbst eine Kulturinstitution wie die Wiener Secession auf den renommierten Namen und nennt ihn vor den der beteiligten Kunstschaffenden. „Mutatis Mutandis“ – „Das zu Ändernde geändert“ – heißt die von der Documenta X-Chefin verantwortete Schau. Für die aus dem Juristenjargon bekannte Phrase entschied sich bereits 1992 der amerikanische Musiker Bill Laswell bei der Betitelung seines ersten Albums. „Mutatis mutandis“, so lautet auch der Titel eines gleichnamigen Computerspiels ist. Eine multimediale Kunstinstallation an der Universität in Kansas, die 2011 Musik und Bilder mit Daten und Fakten des Klimawandels verknüpfte, trägt ebenfalls diesen Namen. ...mehr

Im Düsseldorfer Museum Kunst Palast stellt eine informative Schau den spanischen Maler El Greco und dessen Nachwirkung vor

Ein bizarrer Vorbote der Moderne


El Greco, Entkleidung Christi (El Espolio), 1580-1595

Christus steht im Zentrum der Komposition, gewandet in bonbonfarbenem Rot, umgeben von Soldaten und Schergen. Einer ist bereits dabei, ihm das Gewand vom Leib zu reißen. Es spiegelt sich in der blank polierten Rüstung des linken Nachbarn. Männerköpfe überragen im Hintergrund das Haupt Christi, links vorne beobachten Frauen die Szene. Auffallend gelängt zeigen sich die Proportionen der Figuren. Rote, gelbe, grüne Gewänder sowie Muskeln in hellem Inkarnat leuchten kalt vor schwarzblauen Zonen und mystischem Hintergrund, was den Hell-Dunkel-Kontrast steigert. Bereits die Motivwahl findet sich selten und scheint extravagant. All diese Aspekte werden von den Auftraggebern ebenso kritisiert wie der Duktus insgesamt. In der Bildenden Kunst wurde die „Entkleidung Christi“ recht selten thematisiert. Zwischen 1577 und 1579 malt El Greco im Auftrag des Domkapitels der Kathedrale von Toledo speziell diese Szene. Sie war für das „Vestuario“ vorgesehen, den Raum, in dem sich Priester vor der Messe umkleiden. ...mehr

Virtuose der Selbstinszenierung: Die Ausstellung „Ichundichundich“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zeigt 250mal Picasso im Fotoporträt

Ein Mann in tausend Posen


„Klein, schwarz, untersetzt, unruhig, mit dunklen stechenden Augen, ausladende Gesten, kleine Füße und kleine Hände“. So beginnt das Gedicht „Picasso“, in dem Max Jacob, der Künstlerfreund und zeitweilige Zimmergenosse Pablo Picassos, 1935 nicht nur das Aussehen sondern auch das Naturell Picassos ausführlich beschreibt. Ein Mann zwischen Anmut und Misstrauen, Trauer, Schmerz und Großherzigkeit. Kurzum, ein Mann voller ausgelebter Emotionen und Widersprüche. Dass so einer, zumal wenn er von Jahr zu Jahr berühmter wird, die Fotografen geradezu herausfordert, ihn in den unterschiedlichsten Situationen und Posen zu porträtieren, liegt auf der Hand. Auch wenn er im klassischen Sinne keine Schönheit war: Picasso fesselte durch seinen überwachen, durchdringenden Blick und sein unverwechselbares Charisma. ...mehr

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