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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Eine Ausstellung im Mainzer Landesmuseum richtet den Blick auf die Nazarener in ihrer nachrömischen Zeit

Einst geschmäht, doch der Bewunderung wert


Anton Dräger, Heilige Cäcilie, 1823

Schon die Mitwelt ging mit ihnen nicht gerade zimperlich um: Als malende Jesusse, als „Nazarener“, verspottete man die jungen Maler um Friedrich Overbeck, Franz Pforr, der schon 1812 stirbt, Peter Cornelius und Julius Schnorr von Carolsfeld, nachdem sie sich 1810 von der Wiener Akademie aus nach Rom und dort ins leerstehende Kloster San Isidoro begeben hatten. Klassizisten wie Johann Wolfgang von Goethe und Romantiker wie Caspar David Friedrich waren sich in ihrer Ablehnung der Nazarener ziemlich einig. Die Nachwelt schloss sich ihrer harschen Aburteilung zum Teil vorbehaltlos an. „Die Nazarener“, so schrieb Julius Meier-Graefe in seiner bahnbrechenden „Entwicklungsgeschichte der modernen Kunst“, „gehören vielleicht weniger in eine Entwicklungsgeschichte der modernen künstlerischen Werte als in eine Geschichte der modernen Irrtümer“, und in Hans Sedlmayrs kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erschienenem Programmbuch „Verlust der Mitte“ kommen die Nazarener, die der „Zerspaltung der Künste“, dem „entfesselten Chaos“ und eben dem „Verlust der Mitte“, die der Autor so heftig beklagte, eigentlich entgegenwirkten, nicht einmal vor. Wenn man davon spricht, dass sie von den nachfolgenden drei bis vier Generationen verlacht wurden, so ist das noch milde ausgedrückt. ...mehr

50 Jahre Ernst Barlach Haus in Hamburg: Im Rahmen des Jubiläumsprogramms wird der britische Bildhauer Tony Cragg im Dialog mit Ernst Barlach präsentiert

Gegen den Strich gebürstet


Das Ernst Barlach Haus in Hamburg hat sich dem das Werk eines Künstlers verschrieben, dessen zwischen Realismus und Expressionismus angesiedelte Plastiken unmittelbar lesbar sind. Man muss kein Kunstexperte sein, um die schmerzverzerrten Gesichter oder in Abwehrstellung kauernden Körper Barlachs zu deuten. Die existenziellen Nöte des Individuums treten hier offen zu Tage. In Ergänzung zur Sammlung zeigt das Ernst Barlach Haus aber auch regelmäßig Gegenwartskunst. In diesem Jahr feiert das Haus seinen 50. Geburtstag. Für den Direktor Karsten Müller ein guter Anlass, im Rahmen des Jubiläumsprogramms den in Wuppertal lebenden britischen Künstler Tony Cragg erstmals in Hamburg in einer großen Einzelausstellung vorzustellen. ...mehr

Internationalität, aber auch Skepsis: Die Documenta 13 in Kassel entdeckt Kunst in fast Allem – Ein höchst subjektiver Rundgang

Unsicher über Kunst und Welt


Wer sich auf die Documenta 13 in Kassel begibt, sollte erst einmal alle gängigen Kunstbegriffe fahren lassen. Es wird ihm so gehen wie dem Flaneur, der unversehens in Tino Sehgals Performance im Bode-Saal des Hotels Hessenland gerät. Angelockt von rhythmischen Geräuschen und Singen betritt er zögernd den dunklen Saal, sieht erst einmal gar nichts, hört den vielstimmigen Singsang – und realisiert allmählich, dass sich in der Dunkelheit Körper bewegen, Köpfe rhythmisch zucken; dass die Stimmen nicht aus irgendwelchen Lautsprechern kommen, sondern ihre Träger durch die Finsternis schweifen. ...mehr

Das Bayerische Nationalmuseum präsentiert noch bis Mitte September Meisterwerke der Goldschmiedekunst aus der Sammlung Rudolf-August Oetker

Prunkvoll


Abraham Jamnitzer, Harsdorfer Pokal, Nürnberg um 1580/91

Er funkelt, blinkt und blitzt aus allen Knopflöchern, der Wechselausstellungssaal im zweiten Obergeschoss des Bayerischen Nationalmuseums in München. Ganz in Schwarz gehüllt, präsentiert er dem Besucher eine Sammlung von Kunsthandwerken, deren Erlesenheit mitunter jenem den Atem verschlägt: Rund achtzig Humpen, Dosen, Pokale, Becher, Schalen und andere überwiegend als Trinkgefäße dienende Meisterwerke der Goldschmiedekunst sind hier versammelt. Das Museum, selbst ein Hort der schönsten Schätze aus Kunst und Kunsthandwerk der vergangenen tausend Jahre, kann dafür auf eine besondere Sammlung zurückgreifen: Über Jahrzehnte hinweg hat der 2007 hochbetagt verstorbene Bielefelder Unternehmer Rudolf-August Oetker eine umfangreiche Kollektion an Gemälden, Grafik, Möbeln, Gobelins und kostbaren Alltagswaren zusammengetragen, darunter über vierhundert Objekte der Silber- und Goldschmiedekunst. Die bedeutendsten von ihnen, mehrheitlich aus Renaissance und Barock, sind jetzt in München zu sehen. ...mehr

Die Manfista 9 in Belgien

Wo bitte geht’s nach Genk?


Die ehemalige Zeche Waterschei

Die Provinz Limburg in Belgien beginnt gleich hinter den Niederlanden, wenn man von Aachen aus mit dem Auto kommt. Genk oder war’s Gent? Unterschiedlicher geht’s nicht, auch wenn hier nur ein Buchstabe für Verwirrung sorgt. Von 2.000 auf 65.000 Einwohnern wuchs Genk in nur 67 Jahren vor allem wegen der zu Beginn des 20sten Jahrhunderts entdeckten Kohlevorkommen, der Automobilindustrie und der Stahlproduktion nach dem Zweiten Weltkrieg an und das alles höchst multikulturell: Polen, Italiener, Griechen, Türken und Marokkaner wohnen und leben hier. Das macht das Bild dieser nichtssagenden Stadt mit ihrer erneuerten Architektur schön bunt. Obwohl Genk zu den größeren Städten Belgiens zählt, ist sie im Bewusstsein der Kunstreisenden noch nicht verankert. ...mehr

Eine Ausstellung im Dom- und Diözesanmuseum Mainz widmet sich dem Lachen in der mittelalterlichen Kunst

Nur das Böse lacht aus vollem Herzen


Naumburger Meister, Lachender Knabe aus dem „Zug der Seligen“, um 1239

Der kleine Junge ist der unbestrittene Star der Ausstellung: Die Kinder lieben ihn, die Erwachsenen bewundern ihn, auf Flyer und Plakate hat er es schon zu Beginn geschafft und in der Museumspädagogik wird er – wie zu hören ist – künftig ebenfalls eine gewichtige Rolle spielen. Felix haben ihn die Mitarbeiter des Hauses getauft, den „Glücklichen“, und er ist auch wirklich der einzige, der unbeschwert und zuversichtlich aus reinem Herzen lacht unter einer Schar keineswegs so frohgemut dreinblickender Erwachsener. Im Gegenteil: Denen steckt der Schreck noch sichtlich in den Knochen. Gerade erst sind sie von den Toten auferstanden, verstört scheinen sie sich zu vergewissern, dass sie wirklich zur Rechten des Thronenden Christus, der ihnen seine Segenshand zusendet, gelandet und damit im göttlichen Himmelreich sind. Auf der anderen Seite nämlich tummeln sich die Verdammten, die der ewigen Hölle zuwandern müssen – mit verzerrtem Greinen nimmt es einer von ihnen zur Kenntnis, ein anderer fasst sich erschrocken mit der Hand an das Kinn, die gerade gewonnene Erkenntnis über sein grausiges Schicksal steht ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. ...mehr

Kunstwerke aus Fleisch und Blut: Die Live Art-Ausstellung „12 Rooms“ im Essener Museum Folkwang konfrontiert den Besucher mit ungewohnten Situationen

Wenn die Skulptur den Blick erwidert


Wer regelmäßig mit dem Aufzug fährt, kennt die Situation: Man drückt auf den Knopf, die Tür öffnet sich, man tritt ein und plötzlich befindet man sich auf engstem Raum zusammen mit einer oder mehreren fremden Personen. Geübte Großstädter gehen natürlich souverän damit um. Man grüßt sich und schaut irgendwie an dem anderen vorbei. Ab und zu aber entsteht unvermittelt eine Intimität, die man erst einmal aushalten muss: Das Gegenüber spricht vielleicht mit sich selbst, bohrt unverhohlen in der Nase oder übt sich in anderen Verrichtungen, die außerhalb des sozial Erwartbaren liegen. Nun gilt es, sich selbst zu positionieren. ...mehr

Das Deutsche Architektur Museum in Frankfurt hinterfragt Entwicklungen, Typologien, Rollen und den künstlerischen Stellenwert von Architekturmodellen des 20sten und 21sten Jahrhunderts

Zwischen Realität und Fiktion


Ludwig Mies van der Rohe ließ sich nur allzu gerne vor Modellen seiner Bauten ablichten und nötigte damit dem Betrachter einigen Respekt ab. Derartige Sujets finden sich in nahezu jeder Publikation über den Nestor moderner deutscher Baukunst. Stolz präsentiert der Schurke „Goldfinger“ im gleichnamigen James Bond-Film die opulenten Modelle des Schatzhauses Fort Knox. Selbstüberhebend ernst zeigte sich Adolf Hitler vor fein ausgearbeiteten Riesenmodellen seiner baulichen Wahnvorstellungen. Dagegen eher zum Schmunzeln sind Fotos von Politikern vor Modellen etwa der Bonner oder Berliner Parlamentsneubauten, wobei das laienhafte Getue an infantile Spielereien mit Baukästen für Kinder erinnert. ...mehr

„Der frühe Dürer“ in Nürnberg – einer der Höhepunkte im diesjährigen Ausstellungsreigen

Bleibender Eindruck


Albrecht Dürer, Selbstbildnis als Dreizehnjähriger, 1484

Was hat es doch für einen Streit gegeben zu Beginn dieses Jahres, als es um Albrecht Dürers „Selbstbildnis im Pelzrock“ ging, jenes christusgleiche, ikonenhafte Portrait eines der größten Künstler aller Zeiten: War es eine böse, aus dem alten bayerisch-fränkischen Gegensatz gespeiste Absicht, dass die Münchner es nicht für die große Dürer-Retrospektive im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg hergeben wollten, oder waren tatsächlich die Erhaltungsmängel für den abschlägigen Bescheid der Leihanfrage ausschlaggebend? Nun, heute lässt sich sagen: Vergessen und – sollte es notwendig sein – auch vergeben ist Alles, wenn man durch diese Ausstellung mit ihren unermesslichen Reichtümern spaziert. Schön wäre es natürlich gewesen, auch dieses Bild in Nürnberg zu sehen, und die formatgleiche Fotografie an seiner Stelle ist nur ein schwacher Ersatz. Doch im besten Sinne täuscht das, was den Besucher sonst erwartet, über diesen Mangel rasch hinweg. ...mehr

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