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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Das Museum Folkwang in Essen bietet eine Werksübersicht zu Maria Lassnig

Bewusstsein unter der Haut


Verwirrende Uneinheitlichkeit und Komplexität beherrschen die Vorstellungen beim ersten Blick auf das Lebenswerk von Maria Lassnig. Abstrakte Arrangements, fließende Linien, amorphe Formwandlungen bis hin zu konventionell realistischen Sujets wechseln sich ab. Erst beim genauen Studieren erschließt sich das einzige, über 70 Jahre stringent verfolgte Thema der Malerin. Es ist ihr eigener Körper und die damit verbundenen Empfindungen, die sie ins Blickfeld rückt. Dies geschieht in einem chargierenden, hellen, wässrig graziösen Kolorit. „Da habe ich eine realistische Nase gemalt und dafür keinen Mund, weil ich den Mund nicht gefühlt habe“, erklärte sie einmal. Lassnig empfindet den Körper als Membran, die Ereignisse der Zeit gehen ihr sprichwörtlich unter die Haut. Janusartig greift sie darunter, hält Innenblicke in der Form fragmentarisch aufgerissener Strukturen fest und richtet zugleich den Blick nach außen auf die Leinwand. Dieses doppelte Sehen fließt auf ihren Gemälden zusammen. Starrer Blick, geöffnete Stellung des Mundes, ein Körper im Auflösungsprozess mit der Nähe zu abstrakten Konturen oder Strichbündeln kehren durchgängig immer wieder. 41 Gemälde und fünf Filme geben nun im Museum Folkwang einen konzentrierten Überblick über das Werk der Einzelgängerin aus Österreich. ...mehr

Wirklich reif fürs Museum? Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe behauptet, das Computerspiel verdiene museale Weihen – doch statt eine kritische Auseinandersetzung zu wagen, mutiert das Haus selbst zur interaktiven Spielhölle

Daddeln als Kunstform


in der Ausstellung „Game Masters“

Schwarzer Teppichboden, spärliche Beleuchtung, fiepender Elektrosound. Wer die aktuelle Ausstellung „Game Masters“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe betritt, hat fast das Gefühl, in einer der vielen Spielhöllen gelandet zu sein, die es in der benachbarten Gegend rund um den Hauptbahnhof an jeder Straßenecke gibt. Das Museum am Steintorplatz widmet sich schon seit geraumer Zeit verstärkt den eher profanen Sphären des Alltagsdesigns. So ging es 2015 um Tattoos und Wegwerfmode. Im vergangenen Jahr stand, allerdings angeknüpft an Hokusai und die jahrhundertealte Kunst des japanischen Farbholzschnitts, das Thema Manga und japanische Popkultur auf dem Programm. Ebenso eine Ausstellung über Turnschuhe mit dem Titel „Sneaker“. Der Zuspruch, gerade auch beim jüngeren Publikum, war dem Haus damit gewiss. ...mehr

Alle haben plötzlich die Absicht, eine Mauer zu errichten: In der Ausstellung „Shifting Boundaries“ anlässlich des „European Photo Exhibition Award 03“ in den Hamburger Deichtorhallen werfen zwölf junge Fotografen einen ernüchternden Blick auf gesellschaftlich relevante Konflikte in Europa. Im Zentrum der sehenswerten Schau steht vor allem das Erstarken nationaler Egoismen

Junge Blicke auf einen alten Kontinent


Grenzen, so glaubte man lange Zeit in Europa, seien spätestens mit dem Fall der Mauer und dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes zu einem Relikt rückwärtsgewandter, noch primär nationalstaatlich organisierter Epochen geworden. Doch schon 1991 mit dem ersten Jugoslawienkrieg wurden Optimisten eines Besseren belehrt. Die heutigen Verhältnisse in Ungarn und Polen, aber auch die Zustimmung für den Brexit in Großbritannien zeigen auf erschreckende Art und Weise, dass es in Europa offenbar gerade wieder en vogue ist, sich im Namen der eigenen nationalen Identität abzukapseln, ja sogar mit neuen Zäunen zu umgeben. ...mehr

Hamburg ehrt die 2009 verstorbene Konzeptkünstlerin Hanne Darboven mit einer großen Ausstellung in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg. Nur drei Kilometer davon entfernt eröffnete jetzt auch die Hanne Darboven Stiftung ihr Dokumentationszentrum an der ehemaligen Wohn- und Wirkungsstätte der Künstlerin

Im Bann der Zahlenfrau


Ihr Werk ist sperrig und faszinierend zugleich. Die 2009 verstorbene Hanne Darboven zählte zu Lebzeiten zu den bedeutendsten internationalen Gegenwartskünstlerinnen. Für ihre Heimatstadt Hamburg fungierte sie lange Zeit als die Statthalterin der Konzeptkunst mit engen freundschaftlichen Verbindungen zu Carl Andre, Sol LeWitt oder Lawrence Weiner, mithin den wichtigsten Vertretern dieser Kunstrichtung. Große Ausstellungen in Madrid, Bonn und München widmeten sich zuletzt ihrem Werk. Und noch bis Ende Juli 2017 ist im New Yorker Kunstzentrum Dia:Chelsea ihre monumentale Installation „Kulturgeschichte 1880-1983“ zu sehen. ...mehr

Die Albertina in Wien läutet das Jubiläumsjahr zu Egon Schiele ein. 1918 verstarb der Expressionist und Provokateur zwar unerwartet früh, gab der österreichischen Kunst trotzdem eine neue Richtung

Der verdrehte Mensch


Egon Schiele, Aktselbstbildnis, 1916

Mit Egon Schiele verlor die Kunstwelt vor 99 Jahren einen der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Die Albertina in Wien würdigt den am 31. Oktober 1918 im Alter von nur 28 Jahren verstorbenen Österreicher mit einer hochkarätigen Ausstellung und gibt damit den Auftakt zum Gedenkjahr 2018. Die Schau positioniert das radikale Œuvre des Wegbereiters und Hauptmeisters des österreichischen Expressionismus in einer zwischen Moderne und Tradition zerrissenen Epoche. ...mehr

Viel mehr als nur Landschaften, Blumen und Knochen: Das Bank Austria Kunstforum in Wien zeigt mit der bisher größten Georgia O’Keeffe-Ausstellung auf dem europäischen Kontinent eine Schau voller neuer Erkenntnisse zu Amerikas beliebtester Malerin

Dialog der Künste


Erstmals ausgestellt wurde ihr Schaffen vor genau hundert Jahren von dem amerikanischen Fotografen und Galeristen Alfred Stieglitz. Im Jahr 1916 zeigte er in seiner Galerie 291 in New York frühe Kohlezeichnungen der damals 29jährigen Georgia O’Keeffe. Die beiden wurden ein Paar, heirateten 1924 und befruchteten sich gegenseitig in ihrem jeweiligen Werk. Der 23 Jahre ältere Fotograf Stieglitz machte Aufnahmen von der sexuell emanzipierten, androgynen jungen Malerin. Georgia O’Keeffe wiederum trat in ihren frühen Stadtgemälden von New York, aber auch in abstrakten Aquarellen in einen produktiven Dialog mit anderen Fotografen um Stieglitz wie Paul Strand oder Edward Weston. ...mehr

Zumutung oder geschenkte Zeit: Die Hamburger Kunsthalle zeigt jetzt in der Galerie der Gegenwart in der Ausstellung „Warten. Zwischen Macht und Möglichkeit“, wie das Warten unseren Alltag bestimmt – aber auch, wie wir es produktiv nutzen können

Warte, warte nur ein Weilchen


Fünf Minuten, zehn Minuten, eine Viertelstunde. Warten gehört zum Alltag. Egal ob im Feierabendstau, an der Bushaltestelle, beim Check-in am Flughafen oder – der Klassiker – beim Hausarzt im Wartezimmer voller schniefender und dauerhustender Patienten. Wir alle kennen dieses enervierende Gefühl, diesen unproduktiven Zwischenzustand im minutiös getakteten Tagesablauf. Doch halt: Bedeutet Warten wirklich immer nur etwas Negatives? Lässt sich der vermeintliche Zeitverlust nicht auch produktiv oder kreativ nutzen? „Wer es aushalten kann, zu warten, der gewinnt immer!“, diese Erkenntnis gab schon Robert Musil seinem „Mann ohne Eigenschaften“ mit auf den Weg. ...mehr

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen konzentriert erstmals eine Präsentation auf die Düsseldorfer Jahre des Malers Otto Dix

Bordelle, Selbstmörder, Kriegsversehrte


Da bekam es der als Dandy, Prolet und Bürgerschreck verschriene Maler Otto Dix doch tatsächlich mit der Justiz zu tun. Zwei Anklagen wegen „Unzüchtigkeit des Malens“ wurden im Jahr 1921 erhoben. Grund waren die heute vermissten Gemälde „Salon II“ und „Mädchen vor dem Spiegel“. Mit den neuen Gemälden mahnen und warnen zu wollen sowie aus moralischen Gründen eine derart drastisch verfasste Darstellung geschaffen zu haben, war Dix’ erfolgreiche Verteidigungsstrategie; er gewann er die Prozesse. Die nach dem Gemälde 1922 entstandene Kaltnadelradierung „Am Spiegel“ hat die Wirren der Zeit überstanden und gehört zu den signifikantesten unter den rund 230 Exponaten aus den Jahren 1918/19 bis 1931, die derzeit in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalens präsentiert werden. ...mehr

Die Ausstellung „Elbphilharmonie Revisited“ in den Hamburger Deichtorhallen führt zwölf deutsche und internationale Künstler zusammen, die auf die spektakuläre Architektur des Konzertgebäudes reagieren – solide gemacht, aber leider auch streckenweise zu affirmativ

Elbphilharmonie und kein Ende


Peter Buggenhout, Babel Variationen, 2017

Intern spricht man im Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron vom „Projekt 230“. Gemeint ist die Elbphilharmonie in Hamburg, die am 11. Januar nach einer langen und schwierigen Bauphase mit großem Erfolg eröffnet wurde. Die Architektur ist spektakulär. Über die extreme Klarheit der Akustik, die keine Fehler verzeiht, wird indes unter Experten noch heftig debattiert. Doch dem extremen Run auf die Eintrittskarten tut das keinen Abbruch. Das Konzerthaus ist auf Monate hinaus ausgebucht, und auf dem Schwarzmarkt explodieren die Ticketpreise. ...mehr

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