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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Carl Spitzweg und Erwin Wurm treffen im Wiener Leopold Museum aufeinander und ermuntern sich gegenseitig zu neuen Lesarten auf ihr Schaffen

Mit Humor und Ironie dem Zeitgeist auf der Spur


Carl Spitzweg, Der Schmetterlingsfänger, um 1840

Vor rund 200 Jahren begann in Deutschland eine Epoche, die als Biedermeier bekannt ist. Nach der Französischen Revolution, Napoleon und dem Wiener Kongress hatte sich die politische und soziale Lage derart verändert, dass Ruhe nicht erste Bürgerpflicht, sondern -sehnsucht wurde. Es war eine Zeit, die von Bevormundung und wirtschaftlicher Not geprägt war. Gleichzeitig entwickelte das Bürgertum ab 1815 eine eigene Kultur und in den Bereichen Architektur, Design, Literatur, Musik, Mode und Malerei eine Formensprache, die erstmals nicht Abklatsch feudaler Pracht war. Die Menschen suchten nach Rückzugsorten und Geborgenheit im häuslichen Kreis. ...mehr

Biennale Venedig: Ganz auf den Dialog zwischen Künstlern und ihrem Publikum setzt die französische Kuratorin Christine Macel mit ihrer Hauptausstellung „Viva Arte Viva“. Die Länderpavillons der 57. Biennale dagegen zeigen vielfach eher Bewährtes. Eine rühmliche Ausnahme bildet der Deutsche Pavillon mit der nahezu fünfstündigen Inszenierung „Faust“ des Frankfurter Shootingstars Anne Imhof

Kunst in angespannten Zeiten


Anne Imhof, Faust, 2017

Eine merkwürdige Anspannung liegt über dem Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig. Oberhalb des Bodens ist eine zweite Ebene aus Glas eingezogen. Darunter entdeckt man skurrile Utensilien: Steinschleudern, Handtücher, Behälter mit Metallkugeln oder Hundefutter. Die Hunde selbst sind in einem Drahtzwinger im Außenbereich untergebracht: zähnefletschende Dobermänner. Auch sie sind Teil der fast fünfstündigen, morbid-schönen Inszenierung „Faust“ der Frankfurter Künstlerin Anne Imhof, Jahrgang 1978. Kuratorin Susanne Pfeffer hat die Senkrechtstarterin eingeladen, den Deutschen Pavillon zu bespielen, und alle, die die aus choreografierten und improvisierten Elementen gleichermaßen bestehende Arbeit bisher ganz oder in Teilen gesehen haben, sind sich einig: Der Deutsche Pavillon ist ein heißer Kandidat für den Goldenen Löwen, der am Samstag verliehen wird. ...mehr

Die Meister der venezianischen Hochrenaissance zu Gast an der Elbe: Die Hamburger Kunsthalle entdeckt das lange Zeit übersehene Werk Paris Bordones und anderer Künstler aus dem Umfeld von Tizian mit hochkarätigen Leihgaben aus den bedeutendsten Museen Europas

Die Wiederentdeckung des Paris Bordone


Paris Bordone, Allegorie (Mars, Venus, Victoria und Cupido), um 1560

„Die Poesie der venezianischen Malerei“. Unter diesem etwas blumigen Ausstellungstitel entfacht die Hamburger Kunsthalle in diesem Frühjahr ein Feuerwerk sinnesfroher, in Farben, Licht und stofflicher Pracht schwelgender Malerei aus der Lagunenstadt. Ob erotisch aufgeladene, liegende weibliche Akte, perspektivisch überwältigende und extrem verschachtelte Architekturdarstellungen oder lyrische Porträts prächtig gewandeter, gleichsam versonnen dreinschauender junger Männer: In insgesamt acht Kapiteln untersucht die Ausstellung die von mythologischen Bildthemen ebenso wie vom luxuriösen Lebensalltag begüterter Venezianer beeinflusste Malerei der venezianischen Hochrenaissance. ...mehr

Die Bonner Bundeskunsthalle zeigt eine Werkübersicht von Katharina Sieverding

Eine Ausstellung mit Gesicht


Feiner Goldstaub überzieht das Antlitz der weiblichen Person. Individuelle Merkmale sind dem harten, bewegungslosen Serienporträt entzogen. Die Miene der Künstlerin Katharina Sieverding gleitet wegen der oxidierenden Trübung ins Stereotype, ja geradezu Maskenhafte ab. Der konventionelle Porträtcharakter verschwindet in der Anonymität. Geradewegs stößt der Besucher am Beginn der Überblicksschau zu Katharina Sieverding in der Bonner Bundeskunsthalle auf den großformatigen Zyklus verfälschter Porträtfotos. Von links schiebt sich eine Wand vor. Auf einer grandiosen, vier auf siebeneinhalb Meter messenden Aufnahme durchkreuzt ein B-29 Bomber den bedrohlichen blaugrauen Nachthimmel. Dieser Flieger der United States Army Air Forces hatte am 6. August 1945 die erste Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima abgeworfen. „Die letzten Knöpfe sind gedrückt“ zeigt die eingefügte Leuchtschrift an. Basis dieser Arbeit ist ein Filmstill aus dem Dokumentarfilm „The Atomic Café“. ...mehr

Vor 300 Jahren wurde Johann Joachim Winckelmann geboren. Er gilt als Begründer der wissenschaftlichen Kunstgeschichte und Archäologie. In Weimar würdigt nun eine informative Schau sein Lebenswerk

Wechselspiele zwischen Moderne und Antike


Nach Überwindung der dreiläufigen Prachtstiege im Neuen Museum in Weimar steht der Besucher vor einem bemerkenswerten künstlerischen Arrangement aus zwei gleichgroßen Marmorbüsten. Links steht Apoll mit anmutigem Profil aus vollen Lippen, kräftigem Hals und wallender Haarpracht. In glattem Weiß strahlend, himmelt gegenüber das stilisierte Jünglingsgesicht des Künstlers den Gott der Künste an. Mit geschlossenen Augen und zugespitzten Mund setzt der moderne Schöngeist verzaubert zum Liebeskuss an. „Self-Portrait as Apoll del Belvedere’s Lover“, so der Titel der programmatischen Plastik des Italieners Francesco Vezzoli, animiert den Betrachter zum gedankenvollen Wechselspiel zwischen Alt und Neu, Vergangenheit und Gegenwart. Keck herausfordernd ironisiert der 1971 geborene Künstler das scheinbar unstillbare Begehren, sich schöpferisch wie heroisierend mit klassischen Vorbildern anzubandeln. Es geht um antike Kunst als normatives Ideal, um die Frage, wie modern die Antike und wie antik die Moderne ist. ...mehr

Mittels Maßstabsverschiebungen und monochromer Oberflächen lässt der belgische Multimedia-Künstler Hans Op de Beeck Vertrautes unvertraut und geheimnisvoll erscheinen. Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt jetzt die erste umfassende Retrospektive seines Werkes

Meister der Perspektivwechsel


Wir befinden uns im Haus eines exaltierten, womöglich eher neureichen Kunstsammlers: Übervolle Bücherregale, Skulpturen, Vitrinen und Pfauen gruppieren sich um einen den Raum dominierenden Seerosenteich. Skulpturen von barbusigen Frauen und knabenhaften Jünglingen, ein Konzertflügel, ein Chippendale-Sofa mit Beistelltisch, leere Weinflaschen und etliche andere narrativ aufgeladene Details lassen die Szenerie eher eklektisch als geschmackssicher wirken. Alles ist in ein vereinheitlichendes Grau getaucht. Für Farbtupfer sorgen lediglich die Besucher. „The Collector’s House“ lautet der Titel dieser Installation. Tritt man hinaus auf die Terrasse, bietet sich ein extremes Kontrastprogramm. Der Betrachter blickt auf eine ganz in Schwarz gehaltene, nächtliche Industriestadt. Fahles Licht. Oberirdische Stromleitungen. Es stehen Müllcontainer herum, hier und da glüht ein kleines Feuer in einem ausrangierten Ölfass. Im Zentrum des Gassengewirrs plätschert ein echter Springbrunnen. Eine Treppe führt hinab in diese dystopisch aufgeladene Unterwelt. ...mehr

Mit neuen Forschungsergebnissen wirft das Düsseldorfer Museum Kunst Palast einen aktuellen Blick auf Schaffen Lucas Cranachs

Der Medienstratege Luthers


Lucas Cranach d.Ä., Bildnis einer jungen Frau, 1526

Lucas Cranach d.Ä. zählt neben Albrecht Dürer zu den erfolgreichsten deutschen Malern der Renaissance. Wiederholt waren ihm und seiner von geschäftiger Produktion gekennzeichneten Bildermanufaktur in den vergangenen Jahren Ausstellungsprojekte gewidmet, allen voran 2010 die große Retrospektive im Brüsseler Bozar oder 2015 die erste umfassende Schau zu Lucas Cranach d.J. in Wittenberg. Seit 2009 widmet sich das vom Museum Kunst Palast in Düsseldorf gemeinsam mit der Technischen Hochschule Köln initiierte Projekt „Cranach Digital Archive“, abgekürzt „cda“, der Erforschung des weltweit verstreuten Œuvres, der detaillierten Analyse und digitalen Erfassung der einzelnen Werke. Von den rund 5000 Gemälden, die die betriebsame Werkstatt wohl verlassen haben dürften, konnten bislang über 1500 Gemälde erfasst werden. ...mehr

Mode im barocken Winterpalais: das Belvedere präsentiert in Wien eine Ausstellung zum Vulgären, die das Sinnliche und Unangepasste feiert

Schlechter Geschmack ist letztendlich Einstellungssache


Als das Modehaus Saint Laurent unlängst mit einer Plakatserie auftrat, die sehr dünne junge Frauen in erniedrigenden Posen zeigte, war der Aufschrei von Privatleuten und Verbänden groß. Die Werbeaufsicht reagierte, und eine Jury kam zu dem Schluss, dass die Kampagne sexistisch sei und berufsständische Regeln verletze. Die Plakate mussten entfernt werden. Während die Konkurrenz, wie die Modemarke Dior, ihre Models zuletzt als kämpferische und selbstbewusste Frauen auf dem Laufsteg präsentierte, musste sich die Skandalwerbung den Vorwurf der Vulgarität gefallen lassen. Dabei war jedem klar, dass die schrille Provokation einzig auf größtmöglichen Werbeeffekt zielte. ...mehr

Die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel feiert ihre Eröffnung vor zwei Jahrzehnten mit einer Ausstellung zu Claude Monet

Lichtzauber zum 20. Geburtstag


Viele Kunstliebhaber kehren immer wieder an den magischen Ort zurück, der ihrer Ansicht nach wie kein zweiter im deutschsprachigen Raum alle Sinne anspricht und die Wahrnehmung schärft. Am 18. Oktober 1997 war es soweit. Das neue Museum für die Kollektion des Baseler Kunsthändlers Ernst Beyeler und seiner Frau Hildy öffnete die Tore. Renzo Piano schmiegte die zeitlose Architektur des eingeschossigen Hauses formgewandt in die Natur. Statt eines klassischen Kunsttempels mit Prachttreppe, Kuppel und unnahbarer Festlichkeit kommt der in den Park auslaufende Bau den Besuchern mit seinen vorgestellten Pfeilern und Mauerzügen quasi entgegen. Ebenerdig disponierte, tageslichthelle Säle mit knarrenden Parkettböden und klaren Proportionen gehorchen einem ausgeglichenen Rhythmus. Große raumhohe Fenster inszenieren ein perfektes Zusammenspiel von Innen und Außen, Kunst und Natur, wie es im großen „Monet-Saal“ an der Südfront in idealer Weise zum Tragen kommt. Dieser Platz ist normalerweise Claude Monets Triptychon „Der Seerosenweiher” vorbehalten. Von den drei insgesamt neun Meter langen Paneelen gleitet der Blick nach außen auf den Seerosenteich im Park, dessen spiegelnde Oberfläche die große Fensterfront auf die Saalwände wirft und so den Farbklang des Gemäldes fortzusetzen scheint. ...mehr

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