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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Eine Ausstellung im Dom- und Diözesanmuseum Mainz widmet sich dem Lachen in der mittelalterlichen Kunst

Nur das Böse lacht aus vollem Herzen


Naumburger Meister, Lachender Knabe aus dem „Zug der Seligen“, um 1239

Der kleine Junge ist der unbestrittene Star der Ausstellung: Die Kinder lieben ihn, die Erwachsenen bewundern ihn, auf Flyer und Plakate hat er es schon zu Beginn geschafft und in der Museumspädagogik wird er – wie zu hören ist – künftig ebenfalls eine gewichtige Rolle spielen. Felix haben ihn die Mitarbeiter des Hauses getauft, den „Glücklichen“, und er ist auch wirklich der einzige, der unbeschwert und zuversichtlich aus reinem Herzen lacht unter einer Schar keineswegs so frohgemut dreinblickender Erwachsener. Im Gegenteil: Denen steckt der Schreck noch sichtlich in den Knochen. Gerade erst sind sie von den Toten auferstanden, verstört scheinen sie sich zu vergewissern, dass sie wirklich zur Rechten des Thronenden Christus, der ihnen seine Segenshand zusendet, gelandet und damit im göttlichen Himmelreich sind. Auf der anderen Seite nämlich tummeln sich die Verdammten, die der ewigen Hölle zuwandern müssen – mit verzerrtem Greinen nimmt es einer von ihnen zur Kenntnis, ein anderer fasst sich erschrocken mit der Hand an das Kinn, die gerade gewonnene Erkenntnis über sein grausiges Schicksal steht ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. ...mehr

Kunstwerke aus Fleisch und Blut: Die Live Art-Ausstellung „12 Rooms“ im Essener Museum Folkwang konfrontiert den Besucher mit ungewohnten Situationen

Wenn die Skulptur den Blick erwidert


Wer regelmäßig mit dem Aufzug fährt, kennt die Situation: Man drückt auf den Knopf, die Tür öffnet sich, man tritt ein und plötzlich befindet man sich auf engstem Raum zusammen mit einer oder mehreren fremden Personen. Geübte Großstädter gehen natürlich souverän damit um. Man grüßt sich und schaut irgendwie an dem anderen vorbei. Ab und zu aber entsteht unvermittelt eine Intimität, die man erst einmal aushalten muss: Das Gegenüber spricht vielleicht mit sich selbst, bohrt unverhohlen in der Nase oder übt sich in anderen Verrichtungen, die außerhalb des sozial Erwartbaren liegen. Nun gilt es, sich selbst zu positionieren. ...mehr

Das Deutsche Architektur Museum in Frankfurt hinterfragt Entwicklungen, Typologien, Rollen und den künstlerischen Stellenwert von Architekturmodellen des 20sten und 21sten Jahrhunderts

Zwischen Realität und Fiktion


Ludwig Mies van der Rohe ließ sich nur allzu gerne vor Modellen seiner Bauten ablichten und nötigte damit dem Betrachter einigen Respekt ab. Derartige Sujets finden sich in nahezu jeder Publikation über den Nestor moderner deutscher Baukunst. Stolz präsentiert der Schurke „Goldfinger“ im gleichnamigen James Bond-Film die opulenten Modelle des Schatzhauses Fort Knox. Selbstüberhebend ernst zeigte sich Adolf Hitler vor fein ausgearbeiteten Riesenmodellen seiner baulichen Wahnvorstellungen. Dagegen eher zum Schmunzeln sind Fotos von Politikern vor Modellen etwa der Bonner oder Berliner Parlamentsneubauten, wobei das laienhafte Getue an infantile Spielereien mit Baukästen für Kinder erinnert. ...mehr

„Der frühe Dürer“ in Nürnberg – einer der Höhepunkte im diesjährigen Ausstellungsreigen

Bleibender Eindruck


Albrecht Dürer, Selbstbildnis als Dreizehnjähriger, 1484

Was hat es doch für einen Streit gegeben zu Beginn dieses Jahres, als es um Albrecht Dürers „Selbstbildnis im Pelzrock“ ging, jenes christusgleiche, ikonenhafte Portrait eines der größten Künstler aller Zeiten: War es eine böse, aus dem alten bayerisch-fränkischen Gegensatz gespeiste Absicht, dass die Münchner es nicht für die große Dürer-Retrospektive im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg hergeben wollten, oder waren tatsächlich die Erhaltungsmängel für den abschlägigen Bescheid der Leihanfrage ausschlaggebend? Nun, heute lässt sich sagen: Vergessen und – sollte es notwendig sein – auch vergeben ist Alles, wenn man durch diese Ausstellung mit ihren unermesslichen Reichtümern spaziert. Schön wäre es natürlich gewesen, auch dieses Bild in Nürnberg zu sehen, und die formatgleiche Fotografie an seiner Stelle ist nur ein schwacher Ersatz. Doch im besten Sinne täuscht das, was den Besucher sonst erwartet, über diesen Mangel rasch hinweg. ...mehr

Der Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt eine umfangreiche Retrospektive der New Yorker Fotografin Diane Arbus

Panoptikum der Nonkonformisten


Die New Yorkerin Diane Arbus wird heute als eine der wahrhaftigsten und aufrichtigsten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts angesehen. Ihre Aufnahmen von menschlichen Jahrmarktattraktionen, Transvestiten, Tätowierten, Nudisten, Kostümierten, Liliputanern, geistig Behinderten oder anderen Außenseitern und Subkulturen der amerikanischen Gesellschaft haben sie berühmt gemacht. Der Berliner Martin-Gropius-Bau stellt ihr Werk jetzt in einer umfassenden Retrospektive vor. Rund 200 Schwarz-Weiß-Aufnahmen, darunter viele nie zuvor gezeigte Originalabzüge, sind zu sehen. Ein ausführlicher Dokumentationsteil am Ende des Parcours gewährt Einblick in ihre Tagebücher und ihre umfangreiche Bibliothek. ...mehr

Gegensätze bestimmen das Werk des japanischen Architekten Terunobu Fujimori. Es ist zugleich archaisch und utopisch, improvisiert und konzeptionell und nicht zuletzt kühn und traditionell. Die Villa Stuck in München widmet dem surrealistischen Visionär des Bauens die erste Schau in Deutschland

Verspielte Utopien von einer menschlichen Architektur


Terunobu Fujimori, Walking Café im Garten Museum Villa Stuck, 2012

Architektur erlebt man am besten direkt. Und so baute der japanische Architekt Terunobu Fujimori für den Garten der Villa Stuck das, was er am liebsten baut: ein Teehaus. Wie ein struppiges Ei auf Stelzen kommt es daher, und ganz im Sinne des Zeremonienmeisters Rikyu aus dem 16ten Jahrhundert hat auch dieses einen kleinen, lukenartigen Eingang. Er verweist auf eine andere Welt dahinter und lässt das Laute und Hässlich außen vor. Vielleicht hat der 65jährige gerade deswegen eine Vorliebe für das Entwerfen dieser meditativen Räumlichkeit entwickelt. Denn die Welt der Moderne und insbesondere die Glas-Beton-Stahl-Architektur mit all ihren rechten Winkeln und ihrer Kubusmanier sind ihm suspekt. Bei Fujimori allerdings beginnt das Andere nicht erst im Innern des Teehauses. Wie schräge Vogelhäuschen mit schuppigen, asymmetrischen Dächern und rau verputzen Wänden stehen seine kleinen Teestuben auf krumm gewachsenen Baumstämmen oder schweben, festgezurrt an dicken Drahtseilen, wie Steinzeit-Ufos in der Luft. Die Statik ist dabei für den anders denkenden Architekten eher eine Frage des seelischen Gleichgewichts: Wenn alle im Innern zur Ruhe gekommen sind, hört auch das Teehäuschen auf zu schwanken. ...mehr

Plaste-und-Elaste-Kunst zwischen Popsurrealismus, Konsum- und Protestkultur: Der Düsseldorfer Unternehmer Selim Varol zeigt im me Collectors Room in Berlin seine ausufernde Sammlung von Designer-Toys

Überraschungseier für Erwachsene


in der Ausstellung „Art & Toys-Collection Selim Varol“

Selim Varol sammelt Designer-Toys. Limitierte Editionen von Fantasiefiguren also, die überwiegend von Erwachsenen gesammelt werden. Der 39jährige Düsseldorfer Unternehmer aus der Telekommunikationsbranche besitzt Tausende dieser quietschbunten Plastik- und Vinylgeschöpfe aus Japan und den USA, Frankreich und Großbritannien. Varol, der als 6jähriger im türkischen Izmir in einem Open-Air-Kino zum ersten Mal Star Wars-Filme sehen durfte, begann bereits damals mit dem Sammeln grellbunter Science-Fiction-Figuren, skurriler Plastikmonster und grinsender Riesenbabys. Doch erst als Erwachsener entdeckte er die Welt der Designer-Spielzeuge. In Japan kaufte er 1999 sein erstes echtes Designer-Toy. Eine ironische Abwandlung der Mickey Mouse, entworfen vom amerikanischen Kult-Designer KAWS, alias Brian Donnelly. Heute besitzt Varol unzählige Variationen davon in allen erdenklichen Größen, Formen und Farben. KAWS gilt als einer der Superstars unter den Toy-Designern. Von der Subkultur zum Big Business: KAWS teils überlebensgroße Figuren werden auf internationalen Kunstmessen längst zu Höchstpreisen gehandelt. ...mehr

Das Domjubiläum in Bamberg lädt zu Ausstellungen und Zeitreisen durch die Kunstgeschichte ein

Bewegende Glanzstücke aus tausend Jahren


Der Bamberger Dom

Schon von weitem sieht jeder die vier Domtürme. Einer Stadtkrone gleich thront die Kathedrale auf einem der sieben Hügel Bambergs. Das Gotteshaus samt zu Füßen liegender Altstadt ist seit 1993 Weltkulturerbe. Welch ein Glück, dass die anrückenden Bomber kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges durch Nebelbänke abgelenkt wurden und Bamberg daher unzerstört blieb. Die Geschichte Bambergs als Bischofsstadt beginnt im Jahr 1007 auf einer Synode in Frankfurt. An Allerheiligen bittet König Heinrich II. die Bischöfe des Reiches, ein neues Bistum in seiner Lieblingsstadt Bamberg errichten zu dürfen. Die Bischöfe stimmen der Gründung des Bistums zu. Ein Bischof wird ernannt, das Territorium abgesteckt, der Bau eines Domes in Angriff genommen. Es entsteht eine 75 Meter lange, flach gedeckte Basilika. Am 6. Mai 1012, Heinrichs 39sten Geburtstag, wird der erste Dom unter Beisein aller Größen des Reiches von acht Bischöfen konsekriert. Am 6. Mai 2012 fanden sich zweitausend Gläubige, hochrangige Gäste und zwanzig Bischöfe ein, des tausend Jahre zurückliegenden Ereignisses zu gedenken. ...mehr

Der Belgier Arne Quinze bespielt im Rahmen von Beaufort04 die Strandpromenade von Oostende und präsentiert seine Modellentwürfe in den Venetiaanse Gaanderijen

Quinze sieht Rot


Arne Quinze, Rock Strangers, 2012

Arne Quinze ist ein vielschichtiger Künstler, so vielschichtig wie seine gewagten Konstruktionen aus feinen Hölzern, die scheinbar wahllos zu Ungetümen zusammengesetzt sind, wobei behütendes Flechtwerk zugleich zu Wandelgängen gefügt ist. Manchmal sind diese Gebilde im Naturton des Holzes belassen, oft jedoch mit fluoreszierender Farbe in einem satten Orangerot eingefärbt. Diese Farbe, die er scheinbar wahllos zusammenschüttet, findet sich auch immer wieder in seinen Gemälden oder Holzbildern. Doch hinter Quinzes Arbeit steckt ein Prinzip, in jedem Werk eine Struktur und in der Bewegung, die sowohl seine Skulpturen als auch seine Bilder durchzieht, eine mitreißende Dynamik. Sah man Arbeiten von Arne Quinze in den letzten zwei Jahren immer häufiger auf den europäischen Kunstmärkten, war vielen Kunstbetrachtern nicht bewusst, mit welchen unkonventionellen Werken Arne Quinzes schon publikumswirksam in der ganzen Welt unterwegs war. ...mehr

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