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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Das Museum Moderner Kunst in Wien hat die erste posthume Schau zum Schaffen Franz Wests allzu museal gestaltet

Wo ist mein Achter?


Wohl kaum jemand verkörperte die Spezies des „Künstler-Künstlers“ so überzeugend wie Franz West. Abgesehen davon, dass er seit Mitte der 1980er Jahre zu den herausragendsten Persönlichkeiten der internationalen Kunstszene zählte, Ausstellungen in den großen Museen der Welt hatte und seine Werke bis zu einer halben Million Euro kosten, waren es vor allem „die Kollegen“, durch die seine Arbeiten besondere Anerkennung erfuhren. Denn in Wests Schaffen verband sich das Potenzial zu einer Abschottung gegenüber dem Marktgeschehen nonchalant mit den Voraussetzungen für ihren kommerziellen Erfolg. ...mehr

Das Zuhause von älteren Menschen kann geistreich und ästhetisch reizvoll gestaltet sein. Das Deutsche Architekturmuseum präsentiert in einer anregenden Schau erstmals profunde Beispiele

Die Alten halten Einzug und keiner merkt es


Kränzle+Fischer-Wasels Architekten mit Klotz+Knecht, Mehrgenerationenhaus in Darmstadt

Hell und offen gibt sich der Eintritt in eine grandiose Wohnlandschaft. In der hintersten Ecke steht sorgsam eingeparkt der Elektrosmart vom Carsharing. Fahrräder für Senioren, Einkaufswagen oder Rollatoren sind im Umgang ebenfalls abgestellt. Im großen Ausstellungskarree, das vom Atrium hell beleuchtet wird, zähmen warme hellbraune Holzverkleidungen das ansonsten dominierende holprige Stakkato aus Ungerschen Quadraten zumindest gedanklich. Ruhe und Übersichtlichkeit sind eingekehrt. Ebenerdig laden Designerstühle, Couchgruppe und Schlafgarnitur zur Benutzung ein. Nicht nur betagte, vor allem auch jüngere Besucher wissen das Angebot ausgiebig nutzen. Das Interesse scheint geweckt, Langeweile kommt erst gar nicht auf, jeder ist sofort ins Geschehen eingebunden, und ganz nebenbei wurden bereits wesentliche Aspekte der Schau „Netzwerk Wohnen. Architektur für Generationen“ subtil vermittelt. So stellt man sich eine erfrischend wie ansprechend gestaltete Ausstellung vor. ...mehr

Vom Surrealismus zum Informel: Die Kunsthalle Bremen zeigt eine umfassende Retrospektive zum Werk des 1932 nach Paris emigrierten Deutschen Wols

Realität fantastisch verwandelt


„Wols ist ein furchtbarer Künstler, weil er uns Mühe macht“, sagt der Frankfurter Kunsthistoriker und Wols-Experte Ewald Rathke. „Doch wenn man sich die Mühe macht, hat man ein Vergnügen, und man gewinnt Einsichten.“ Ewald Rathke hat zusammen mit Toby Kamps von der Menil Collection im texanischen Houston zum 100. Geburtstag von Wols eine umfangreiche Retrospektive mit über 200 Werken in der Kunsthalle Bremen zusammengestellt. Es ist die umfangreichste Wols-Präsentation seit 25 Jahren. Gezeigt werden 32 Fotografien, 126 Arbeiten auf Papier, 36 Gemälde, 19 illustrierte Bücher, aber auch der Malkasten und das Banjo des Künstlers. ...mehr

Seit Jahrzehnten gab es keine umfassende Ausstellung zum Werk der amerikanischen Fotografin Imogen Cunningham. In München zeigt die Versicherungskammer Bayern einen Querschnitt durch alle Genres und durch 70 Schaffensjahre

Vom Piktorialismus zur Street Photography


Auch wenn es nirgendwo explizit geschrieben steht, einer der größten Bewunderer der Grand Old Lady der amerikanischen Fotografie muss Robert Mapplethorpe gewesen sein. Wer wie Mapplethorpe so kühl und unnahbar eine Callas-Blüte inszeniert, wer wie er den Körper im ästhetischen Sinne benutzt, muss die Fotografien von Imogen Cunningham aus den 1920er und 1930er Jahren wahrgenommen und verinnerlicht haben. Wie modernistische, architektonische Wunder hat die 1883 geborene Filmpionierin Magnolienblätter, Kakteen und Aloesprösslinge ins Bild gesetzt. Und während sich ein Karl Blossfeldt zur selben Zeit vorwiegend für das Ornamentale von Blättern und Farnen interessierte, konzentrierte sich Cunningham auf die konstruktiven Formen des Vegetabilen und ihre grafische Wirkung. Edward Weston, einer der berühmtesten Fotografen des frühen 20sten Jahrhunderts und selber gerade mit dem ästhetischen Faszinosum Pflanzen beschäftigt, wählte 1929 zehn Pflanzenfotografien der damals 36jährigen für die Werkbundausstellung „Film und Foto“ in Stuttgart aus. Mit ihren stilisierten, der Wirklichkeit enthobenen Kompositionen war Cunningham endgültig im Reich der fotografischen Moderne angekommen. ...mehr

Eine Ausstellung in der Neuen Pinakothek München erweckt Johann Christian Reinhart zu neuem Leben

Wesentlich auch in unserer Zeit


Johann Christian Reinhart, Ansicht des Tibers an der Quelle von Acqua Acetosa, 1808

Dieser Reinhart konnte ganz schön bissig sein: „Der Doctor allhier sich preparirt, Daß er fein kritische Blätter schmiert“ schrieb der Maler und Zeichner gegen 1829/33 unter eine Zeichnung, auf der breitbeinig ein Mann mit Riesenbrille und Riesenlupe vor einer gemalten Landschaft steht, um auf ebendieser auch ja jeden Fehler genauestens nachweisen zu können. Dass dieser Mann ein Esel ist, wird überdeutlich durch den buschigen Schwanz, der sich zwischen seinen Rockschößen hervorschlängelt. Gemeint war mit dieser Karikatur Ludwig Schorn, ein früher Vertreter der Kunsthistorikerzunft, durchaus anerkannt in seiner Zeit und mit Größen wie dem Sammler Sulpiz Boisserée oder dem Verleger Johann Friedrich Cotta bekannt. Als Kritiker aber zog er sich die Feindschaften Münchner Künstlergrößen wie Peter Cornelius derart heftig zu, dass er 1833 nach Weimar auswich, um dort als Nachfolger Johann Heinrich Meyers, des „Goethemeyers“, Direktor der Kunstanstalten zu werden. ...mehr

Heute vor 150 Jahren wurde in Antwerpen der Formgestalter Henry van de Velde geboren. Neben Thüringen würdigt ihn nun erstmals auch Belgien

Verdrängung alles Überflüssigen


Louis Held, Henry van de Velde, um 1908

Über 50 Jahre Schaffenszeit waren Henry van de Velde vergönnt. Daraus erwuchs ein reiches wie vielseitiges Œuvre. Der am 3. April 1863 geborene Flame verstarb im gesegneten Alter von 94 Jahren am 25. Oktober 1957 in Zürich. Neben einem großen Anteil baukünstlerischer Leistungen sowie einem Frühwerk als Maler und Grafiker umfasst sein Werkschaffen speziell angewandte Künste, darunter Mobiliar, Textilien, Metallarbeiten, Bestecke, Keramik, Schmuck, Beleuchtungskörper, Typografie oder Buchkunst. Darüber hinaus engagierte er sich als Verfasser theoretischer Schriften und Polemiken. Wegen seines recht individuell geprägten Gestaltungswillens waren nur wenige Schöpfungen für industrielle Fertigungsprozesse sowie serielle Massenproduktion ausgelegt; dennoch erfreuen sich Van de Veldes Arbeiten bis heute recht populärer Präsenz. ...mehr

Werkzustände und Handlungsanweisungen: Die Hamburger Kunsthalle würdigt das Frühwerk des einflussreichen Künstlers und Hochschullehrers Franz Erhard Walther

Kunst als Geste und Handlung


Eigentlich wollte er nur drei Monate lang für eine Gastprofessur nach Hamburg gekommen. Daraus wurden fast 35 Jahre Lehrtätigkeit an der Hochschule für Bildende Künste. Franz Erhard Walther bildete zahlreiche wichtige Gegenwartskünstler aus, darunter Christian Jankowski, Andreas Slominski und Jonathan Meese. Der 1939 in Fulda geborene Bildhauer und Prozesskünstler gilt als konsequenter, konzeptueller Denker, als einer, der das künstlerische Objekt radikal neu befragt und zum Betrachter, der bei ihm immer auch potenziell Handelnder ist, in Beziehung setzt. Die Hamburger Kunsthalle zeigt jetzt in der Galerie der Gegenwart rund 120 Arbeiten des zweifachen Documenta-Teilnehmers, die in den 1960er und 1970er Jahren entstanden sind. Diese Arbeiten aus dem frühen Schaffen Walthers, die als Schlüsselwerke gelten, stammen aus der Sammlung der Hamburger Kunsthalle und aus Beständen des Künstlers. ...mehr

Eine aufgrund ihrer Materialfülle kaum zu bewältigende Schau in der Hamburger Deichtorhallen-Dependance Sammlung Falckenberg stellt den Beat-Literaten William S. Burroughs jetzt als bildenden Künstler und Zentralgestirn der Subkultur vor

Kultfigur mit Knarre


Plakat zur Ausstellung „William S. Burroughs – Retrospektive“

Alkohol, Marihuana, Opium, Heroin, Codein, Morphin und, wer weiß, wie viele weitere Drogen prägten seinen Alltag. Erstaunlich nur, dass er mit diesem nicht eben gesundheitsfördernden Mix ein recht passables Alter von 83 Jahren erreicht hat. Die Rede ist von William S. Burroughs (1914-1997), neben Allen Ginsberg und Jack Kerouac einer der zentralen Vertreter der amerikanischen Beat-Generation. Burroughs war Autor von Short Stories und bahnbrechenden Undergroundromanen wie „Junkie“, „Queer“ oder „Naked Lunch“, gesuchter Interviewpartner, Pionier der Spoken Word Performance und unumstrittene Kultfigur für ganze Generationen von Lesern, Schriftstellern, Musikern und bildenden Künstlern. ...mehr

Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München zeigt eine breit angelegte Retrospektive zum Werkschaffen Karl Friedrich Schinkels

Preußens Baumeister hält Hof in Bayern


Karl Friedrich Schinkel, Die Sternenhalle der Königin der Nacht, um 1815

In vielen Sparten beheimatete Multitalente hat es in nahezu allen Abschnitten der Kunstgeschichte gegeben: Von Leonardo da Vinci über Michelangelo Buonarroti bis hin zu Henry van de Velde. Doch kaum einer scheint allein durch seine zahlreichen Bauwerke noch immer öffentlich so präsent zu sein wie Karl Friedrich Schinkel, der sich auch als Raum- und Objektdesigner, Theoretiker, Maler, Zeichner, Denkmalpfleger oder Bühnenbildner betätigte. Als Mitglied der Preußischen Oberbaudeputation war es seine Aufgabe, sämtliche Entwürfe maßgeblicher öffentlicher Neubauten unter ästhetischen Gesichtspunkten zu prüfen und die Denkmalpflege in Preußen zu etablieren. Ab 1830 stand er an der Spitze der Deputation. Der von ihm ausgeformte Klassizismus dominierte sämtliche Bauvorhaben im gesamten Staat, da die Provinzialregierungen die Projekte genehmigen lassen mussten und sich an Entwurfsvorgaben zu halten hatten. Die Folge war eine relative Einheitlichkeit der Bauweisen von Staatsbauten im gesamten Land. Erst nach Auflösung der Baudeputation 1848/49 setzten sich in stärkerem Maße andere baukünstlerische Formen durch. ...mehr

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