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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Thomas Schüttes Skulpturenserie „Frauen“ vollständig im Museum Folkwang Essen

Altes Thema, kühn und neu


Die Essener müssten ihn kennen. Zumindest drei seiner Werke. Wer durch den Stadtpark geht, am RWE-Pavillon der Philharmonie vorbei, kann sich ihrem Eindruck nicht entziehen. Drei Riesen marschieren da auf. Klobig und doch filigran, humanoid geformt und doch wie Wesen von einem anderen Planeten, mit wulstigen Körpern und Gliedmaßen. Das Trio „Große Geister“ stammt von Thomas Schütte, der als einer der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart gilt. Der in Düsseldorf lebende Künstler hat soeben den Ernst Franz Vogelmann-Preis für Skulptur 2014 erhalten. Es ist eine der renommierten Auszeichnungen; dafür spricht auch die Dotation mit 25.000 Euro. Um seinen Rang zu bestätigen, hätte Thomas Schütte den Preis nicht gebraucht, eine schöne Anerkennung ist er dennoch. ...mehr

250 Jahre Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin: Gleich drei große Ausstellungen in Berlin feiern jetzt das Jubiläum der Luxusmarke von Weltruf

Das weiße Gold der Preußen


Adolph Amberg, Chinesin mit Papagei aus dem „Hochzeitszug“, 1904

Friedrich der Große von Preußen gilt als äußerst gebildeter und kultivierter König. 42 Jahre lang unterhielt er einen ununterbrochenen Briefwechsel mit Voltaire. Legendär ist auch seine Musikbegeisterung. Adolph von Menzels berühmtes Gemälde „Flötenkonzert Friedrichs II. in Sanssouci“ – es hängt in der Berliner Alten Nationalgalerie – legt davon Zeugnis ab. Während der allabendlichen Diners auf Schloss Sanssouci umgab sich Friedrich mit den engsten Vertrauten, darunter Gelehrte, Diplomaten und Philosophen. Die erlesenen Genüsse aus den königlichen Gärten und Jagdrevieren wurden auf prunkvollem Porzellan serviert. Einziges Manko: Dieses Porzellan stammte bis 1762 aus Meißen, Wien oder Frankreich, aber eben nicht aus preußischer Produktion. Ein Zustand, der Friedrich dem Großen offenbar überhaupt nicht behagte. ...mehr

Eine aufschlussreiche Ausstellung stellt in Krefeld die Kunst des deutschen Steinzeugs vor

Bartmänner, Drachen und religiöse Spaltung


Interims-Schnelle, Siegburg, 1591

„Pack.Dich Devel“ – „Scher dich fort, Teufel“ – ist auf einer Siegburger Schnelle zu lesen. Darunter treibt der mit einem Strahlennimbus und langem Gewand akzentuierte Jesus einen geflügelten Teufel vor sich her. Ein weiteres Bild zeigt Jesus beim Axtanlegen an einen Baum, an dessen Ästen Kultgegenstände wie Monstranzen, Weihrauch- oder Weihwasserkessel hängen. Doch ein Papst, ein Mönch, ein Bischof und eine weitere Person stützen die Äste mit langen Gabeln ab. Sie versuchen ihre Pfründe zu retten. Das Mittelbild des Gefäßes gibt einen Drachen zu erkennen, dessen Ringelschwanz eine Christen symbolisierende Sternengruppe hinwegfegt. Seine langen verflochtenen Hälse enden in einem den Antichristen personifizierenden Papstkopf, einem Türkenkopf, der für die Ungläubigen steht, sowie einem heuchlerischen Engelskopf. Wie sehr sich aktuelle reformatorische Verwerfungen selbst im Gebrauchsgut niederschlugen, dokumentiert das Siegburger Trinkgefäß aus dem Jahr 1591 eindrucksvoll. Viele Töpfer waren reformatorisch orientiert und brachten dies offen zum Ausdruck. Wegen des nahenden Reformationsjubiläums von 1517 erlangt dieses Gefäß besondere Aktualität. ...mehr

Stadtmuseum Halle zeigt erstmals Eberhard Zwickers Fotos des Apostelzyklus aus dem Dom zu Halle

Aus eisiger Nacht ins helle Licht


Diese Gesichter haben es in sich: fein geschnittene Lippen, ausdrucksvolle Augenpartien, sorgsam modellierte Wangen. Eine zerfurchte Stirn, eine kräftige Nase. Oder die weichen Züge eines jugendlichen Antlitzes in spannungsvollem Kontrast zu der fast schon resignierten Haltung eines alten Mannes. Gebildet hat diese Gesichter wohl der Mainzer Bildhauer Peter Schroh, ein Meister der späten, in die Renaissance führenden Gotik. Aufgenommen hat sie ein Meister aus Halle, der nach dem Krieg in Unterfranken eine Karriere als Fotograf gemacht hat: Eberhard Zwicker (1915-1999). Ausgestellt sind die expressiven Schwarzweiß-Fotografien jetzt erstmals im Stadtmuseum Halle. ...mehr

Die Hamburger Deichtorhallen präsentieren im Haus der Photographie eine breit angelegte Retrospektive des französischen Fotografen Guy Bourdin

Sex and Crime im Dienste der Mode


Anders als Helmut Newton, Richard Avedon oder Ellen von Unwerth gehört er heute zu den eher unbekannten Fotografen der Mode- und Magazinfotografie, die in den 1970er Jahren von sich reden machten. Zu seinen Lebzeiten jedoch galt er als Star. Guy Bourdins auf erotische Schlüsselreize, Fetischobjekte, kraftvolle Farben und surreale Verrätselungen setzende Ästhetik wird bis heute immer wieder, mal mehr und mal weniger dreist, zitiert. Zum Beispiel eine seiner berühmtesten Fotografien, die Aufnahme eines weiblichen Modells mit knallrot geschminkten Lippen, das sich mit acht Händen, deren Fingernägel im gleichen Rot wie der Lippenstift leuchten, die Augen zuhält. Die Aufnahme entstand im Mai 1970 für die französische Ausgabe der Vogue. Zurzeit wird das leicht abgewandelte Motiv sowohl in der deutschen Ausgabe von Harper’s Bazaar als auch in einer Kampagne der Parfümeriekette Douglas eingesetzt. ...mehr

Das Amsterdamer Stedelijk Museum zeigt eine überbordende Ausstellung mit Werken von Kasimir Malewitsch im Kontext der damaligen Avantgarde

Der Donnerhall des schwarzen Quadrates


in der Ausstellung „Kasimir Malewitsch und die russische Avantgarde“

St. Petersburg vor genau einhundert Jahren: Am 3. Dezember wurde im Lunapark-Theater die futuristische Oper „Sieg über die Sonne“ uraufgeführt. Vier Künstler bezweckten mit dieser Gemeinschaftsproduktion die Abkehr vom romantisch schwelgerischen Duktus hin zu einer klaren, reinen und logischen Sprache. Einer von ihnen war Kasimir Malewitsch. Er kreierte geometrisch geformte Kostüme aus einfachen Materialien, die wie Roboter oder Kinderspielzeuge anmuteten. Der Bühnenvorhang zeigte ein schwarzes Quadrat. „Als ich 1913 den verzweifelten Versuch unternahm, die Kunst vom Gewicht der Dinge zu befreien, stellte ich ein Gemälde aus, das nichts mehr war als ein schwarzes Quadrat auf einem weißen Grundfeld. … Es war kein leeres Quadrat, … sondern vielmehr die Empfindung der Gegenstandslosigkeit.“ ...mehr

Mit den Ausstellungen „Reading Andy Warhol“ und „Andy Warhol – Zeichnungen der 50er Jahre“ begibt man sich in München im Museum Brandhorst und in der Pinakothek der Moderne auf die Suche nach den frühen Indikatoren einer Kunst-Ikone des 20sten Jahrhunderts

Als Warhol noch kein Superstar war


Etwa zehn Jahre trennen die einfachen, linearen Zeichnungen, die derzeit in der Pinakothek der Moderne zu sehen sind, von Warhols Gemälde „The Silver Car Crash“. Das Bild von 1963 soll bei Sotheby’s am 13. November mindestens 60 Millionen Dollar einspielen soll. Keine Frage, dass man bei dieser Bewertung durchaus mit einem neuen Warhol-Rekord kokettiert. Mit Aufgeld würde dieser Zuschlag den derzeitigen Höchstpreis knacken: 2007 hatte der „Green Car Crash“ 71,7 Millionen Dollar erzielt. Auch Christie’s ist in seiner Preisgestaltung nicht zimperlich. Einen Tag vor der Konkurrenz ruft man hier eine auf Leinwand manifestierte Coca-Cola-Flasche des schillernden Künstlers für 40 Millionen Dollar auf. Das Œuvre des Pop Art-Erfinders hat in den letzen Jahren eine der steilsten Preiskurven gezeichnet, spektakuläre Arbeiten wechselten nicht selten im zweistelligen Millionenbereich die Besitzer. ...mehr

In seiner respektlos-ironischen Malerei zermalmt der Hamburger Werner Büttner die scheinbaren Gewissheiten der Kunst- und Lebenswelt. Jetzt sind 300 seiner Werke in einer großen Retrospektive in Bremen zu sehen

Selbst vor Bratwurstschnecke


Acht an Husaren erinnernde Reiter stehen etwas verloren in der Landschaft herum. Der Betrachter sieht nur ihre Rücken und die Hinterteile ihrer Pferde. Die Staubwolke hinter ihnen wird sich bald gelegt haben, doch ein neues Ziel, eine neue Stoßrichtung ist nicht auszumachen. Rat- und Orientierungslosigkeit pur. „Die Avantgarde von hinten“, so ist ein 2011 entstandenes, großformatiges Gemälde des im schleswig-holsteinischen Geesthacht lebenden Hamburger Malers und Hochschulprofessors Werner Büttner betitelt. Eine respektlose Abrechnung mit den Altvorderen der Moderne und den in die Jahre gekommenen Heroen der deutschen Nachkriegskunst wie Markus Lüpertz, Georg Baselitz oder Anselm Kiefer vielleicht, aber vielleicht auch ein Sinnbild der eigenen Situation. Das Gemälde bildet den programmatischen Auftakt der Ausstellung „Werner Büttner. Gemeine Wahrheiten“ im Bremer Museum Weserburg. ...mehr

In Wien widmen sich derzeit zwei Museen dem Maler und Menschen Lucian Freud. Damit hat der Enkel Sigmund Freuds erstmals einen großen Auftritt in der österreichischen Hauptstadt

Nackt und intim


Es gibt eine schöne Fotografie, die Lucian Freud bei der Arbeit darstellt. Sie zeigt den Maler in seinem Londoner Atelier. Hemd und Schal hat er ausgezogen und über die Lehne eines Stuhles gehängt. Mit entblößtem Oberkörper steht der Dreiundachtzigjährige mitten im Raum. Freuds rechte Hand hält eine Palette, während er mit den Fingern der Linken zwei Pinsel umfasst. Wände, Türrahmen, Stühle und Malschürze sind mit erdigen Flecken übersät, allesamt Arbeitsspuren vieler Jahre, die immer dann entstanden, wenn der Maler überschüssige Farbe vom Pinsel strich. Kein Tageslicht erhellt das Atelier. Es ist eine nächtliche Szene. Scheinwerferlicht wirft harte Schatten und pointiert die Wölbungen und Vertiefungen des nackten Oberkörpers. ...mehr

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