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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Die Albertina in Wien verhandelt Michelangelo Antonionis Filmklassiker „Blow-Up“ und seine Beziehungen zu Fotografie und bildender Kunst

Abstrakter Mord


„Manche Menschen sind Stierkämpfer, manche Politiker. Ich bin Fotograf.“ So lautet die Selbstbeschreibung von Thomas, dem charismatischen Hauptdarsteller des 1966 entstandenen Films „Blow-Up“ von Michelangelo Antonioni. In London gedreht, wurde die Geschichte des Modefotografen, der in einem Park zufällig einen Mord aufnimmt, zu einem Klassiker, der nicht nur Film-, sondern auch Foto- und Kunstgeschichte geschrieben hat. Die Bedeutung und die ungebrochene Begeisterung, die Antonionis filmisches Meisterwerk hervorruft, hat die Albertina in Wien bewogen, eine großartige Ausstellung zusammenzustellen, die der bemerkenswerten Bandbreite der in „Blow-Up“ behandelten Themen nachspürt. ...mehr

Seine schwebenden Lichtobjekte haben seit 1968 weltweit für Furore gesorgt. Mit einer Ausstellung, einer Lichtkunstinstallation und einem spektakulären Sky Art Event wird der 86jährige Visionär und ZERO-Künstler Otto Piene jetzt in Berlin geehrt

Flüchtiges, das bleibt


Otto Piene, The Proliferation of the Sun, 1967

Die Tage der Neuen Nationalgalerie in Berlin sind gezählt. Vorerst zumindest. Anfang Januar 2015 wird der 1968 eröffnete Bau Ludwig Mies van der Rohes geschlossen, um eine dringend notwendige Generalinstandsetzung durchzuführen. Der federführende Architekt ist kein Geringerer als der Brite David Chipperfield. Doch auch der kann nicht zaubern. Böse Überraschungen drohen sowohl von der maroden Bausubstanz als auch von der auf wackligen Beinen stehenden Finanzierung. Man sollte sich also – zumal in Berlin – auf eine Bauzeit einstellen, die weit länger dauert als die veranschlagten drei bis vier Jahre. Wer die modernistische Grandezza dieses Baus zuvor noch einmal sinnlich erleben möchte, hat ab jetzt dazu Gelegenheit. Otto Piene, Jahrgang 1928 und Mitbegründer der internationalen ZERO-Bewegung, bringt den angezählten Prestigebau mit der Reinszenierung seiner bedeutenden Dia-Arbeit „The Proliferation of the Sun“ noch bis Ende August zum visuellen Grooven. ...mehr

Das Palais des Beaux-Arts veranstaltet in Brüssel eine umfangreiche Ausstellung zur verschlüsselten Kunst des belgischen Malers Michaël Borremans

Am Scheuen muss jeder vorbei


Der etwas schmuddelig aussehende, schlanke Mann mit dem jugendlichen Gesicht, wilden braunen Haar und Vollbart strahlt einen doch erstaunlich sympathischen Eindruck aus. Bei unterschiedlich hoch gekrempelter weißer Hose steht er barfuss da, trägt ein liebreizend anmutendes rosafarbenes Hemd und ein seidenes Halstuch, hat die rechte Hand waagerecht vorgestreckt und stützt sich auf einen Ast mit abgeschnittenen Zweigen. Worauf wartet er so schüchtern? Welche Rolle nimmt die Person ein? Im Habitus ein wenig unterwürfig, könnte er den Studenten eines Jugendcamps mimen, der auf eine Weisung wartet. Hoch aufrecht stehend blickt er über die Besucher hinweg, die derzeit die Schau zum Schaffen Michaël Borremans’ im Brüsseler Palais des Beaux-Arts betreten. Das hochrechteckige Bildnis ist gigantisch: Über dreieinhalb Meter hoch, fast zwei Meter breit. Hinter dem kolossalen Auftritt erschließen sich weitere Details. Ein schwarzer, unnatürlich nach links aus dem Bild schweifender Schattenwurf der rechten Hand steht ebenso für eine Bewegung wie das fiktive Spiegelbild des Stocks ohne Zweigansätze und in Schrägstellung. Zudem flankieren die Figur beidseitig gespensterhafte Schatten. ...mehr

Der französische Kunst- und Musikproduzent Arnaud Maguet hat im Kulturzentrum „La Friche Belle de Mai“ in Marseille eine Plattform der Möglichkeiten errichtet

Music not only for the masses


„C’est une illusion collective“ steht plakativ auf dem Werbebanner. Wie über einer amerikanischen Autobahnraststätte dreht er sich hoch oben unter dem Dach des „Juke Joint“, den der französische Künstler Arnaud Maguet in dem einem gigantischen Überseecontainer gleichenden Ausstellungsraum „Panorama“ des Kulturzentrums „La Friche Belle de Mai“ gebaut hat. Als „Juke Joint“ bezeichnet man eine einfache Holzhütte im Südosten der USA, ursprünglich eine Art Kneipe und Treffpunkt der Afroamerikaner zu Zeiten der Rassentrennung. Das „weiße“ Gegenstück ist als „Honky Tonk“ bekannt. Hier gab es, im Film und in der Wirklichkeit, Tanz und Alkohol, Glücksspiel und Prostitution. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier der Blues geboren. Maguets „Juke Joint“ allerdings stellt ein ziemlich großes Exemplar dar. Er bildet das Herz seiner Ausstellung „Le psychédélisme est-il mort ou vivant?“, die vom Kunstnetzwerk „Le Cartel“ im Rahmen des „Printemps de l’Art Contemporain“ in Marseille präsentiert wird. ...mehr

Große Wertschätzung für ein scheinbar aussterbendes Medium: Der Kunstverein in Hamburg würdigt das 16mm-Filmformat im Kontext zeitgenössischer Kunst mit einer Ausstellung, allabendlichen Filmvorführungen und Hintergrundgesprächen

Film, wie nur Film sein kann


Wer in den letzten Jahren aufmerksam durch Ausstellungen oder Biennalen gegangen ist, wird es bemerkt haben: Trotz immer hochauflösenderer Videobeamer und Super-Wide-Flat-Screens in flimmerfreier HDTV-Präzision neigen viele Künstler, die mit bewegten Bildern arbeiten, dazu, diese im klassischen Filmformat aufzunehmen und mit Hilfe laut ratternder und oft wartungsbedürftiger Projektoren aufzuführen. Was zunächst wie ein hoffnungslos nostalgischer Versuch wirkt, an einer alten, scheinbar überholten Technik festzuhalten, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als ganz bewusste ästhetische Entscheidung von Künstlern wie etwa William Kentridge, Douglas Gordon oder Simon Starling, die für den hohen Reflexionsgrad ihrer Arbeiten bekannt sind. Auch die in Berlin lebende Britin Tacita Dean etwa arbeitet ganz bewusst mit dem Medium Film. 2011 war in der Turbinenhalle der Londoner Tate Modern unter dem programmatischen Titel „FILM“ ihre beeindruckende Hommage an das aussterbende Medium zu sehen. „Ich bin in keinster Weise anti-digital eingestellt, aber ich liebe den Film“, sagt sie. „Die digitale Technologie verlässt sich voll und ganz auf die Nachbearbeitung. Es geht nicht mehr um den Augenblick, in dem etwas geschieht, und so bleibt eine gewisse Vitalität auf der Strecke.“ ...mehr

Eine „erhellende“ Ausstellung zeigt in Naumburg deutsche Positionen sakraler Glasmalerei aus den letzten 40 Jahren im engen Dialog mit der Architektur

Kraftvoll strahlende Bilder


Am Zugang der Vorhalle des Naumburger Domes steht ein Engel zum Empfang bereit. Die das Geistige verkörpernde Gestalt erscheint als lichte gläserne Raummodulation. Die für ihre experimentellen Leistungen bekannte Glaskünstlerin Hella Santarossa pointiert den Ort mit ihrer plastischen Assemblage „Engel“, einem von vier geplanten Fenstern für den Chorraum der romanischen Kirche in Wertlau bei Zerbst. Zwischen zwei auf Abstand gerahmten farblosen Glasscheiben hat sie lange vertikale und scheinbar willkürlich eingestreute Farbsplitter arrangiert. Trotz federleichter und spontaner Anmutung beruht das Ensemble auf streng komponierten Vorstudien. Mit zwei plastisch hervortretenden roten Flügeln tritt der Engel in dieser Glascollage als Lichtwesen in den Raum, schlank, elegant, abstrakt, umfangen von der prismatischen Brillanz des Glasbruchs. Santarossas Versuchen setzt der Wiesbadener Karl-Martin Hartmann eher Traditionelles gegenüber. Der Schüler von Johannes Schreiter an der Frankfurter Städelschule und studierte Biologe wurde mit feinen Kompositionen bekannt, die an mikro- und makrokosmische Strukturmodelle erinnern. Flächenbetont und unter – wenn auch reduziertem – Einsatz des Bleinetzes erforscht er auf eher klassische, aber eigene Weise feinsinnig Dimensionen des Ornaments. ...mehr

Bewegte Räume und Räume in Bewegung: Das Ausstellungsprojekt „Höhenrausch“ im österreichischen Linz lädt zum Kunsterlebnis hoch über den Dächern der Stadt ein

Up, up in the Sky


Kunst über den Dächern – Linz im Höhenrausch

Der Mensch strebt in die Höhe. Ob Wolkenkratzer, Gipfelstürmer oder die Landung auf dem Mond – Höhenrekorde gehören zum Fortschrittsdenken und sind Teil so mancher Zukunftsvision. Das bereits im vierten Jahr in Folge veranstaltete Ausstellungsprojekt „Höhenrausch“ im OÖ-Kulturquartier in Linz versammelt jetzt unter dem Thema „Bewegte Räume“ 26 Arbeiten von österreichischen und internationalen Künstlern und Künstlergruppen hoch über den Dächern von Linz. Gleich im Eingangsbereich des OK-Zentrums begegnet dem Besucher die Arbeit „Eyelids“ des Argentiniers Eduardo Basualdo. Zwei semitransparente weiße Vorhänge sind innen und außen an einer Fensterfront angebracht und bewegen sich im Luftzug. Ab und zu ermöglichen sie für einen kurzen Moment Durchblicke, fast so, als wenn sich ein Augenlid hebt. Der äußere Vorhang wird sich zudem durch Wind und Wetter im Lauf der Zeit verändern. ...mehr

Für seine neue Serie hat Thomas Ruff das Forschungszentrum Jülich mit seinen Riesenrechnern bemüht. Die Ergebnisse seiner Computerfotogramme sind nun erstmals im S.M.A.K in Gent zu sehen

Bildwelten der deutschen Supergehirne


Fotografie hat mit Licht zu tun, weshalb der Begriff „Lichtbild“ nicht von ungefähr entstanden ist. Dieses Wort hat allerdings schon so viel Staub angesetzt, wie beispielsweise das daraus abgeleitete „Lichtspielhaus“, das heute kaum jemand mehr mit Kino verbinden würde. So ist es doch ein wenig ungewöhnlich, dass das das Stedelijk Museum voor Actuele Kunst in Gent seine Schau über den Fotokünstler Thomas Ruff mit „Lichten“ überschrieben hat. Sowohl im Niederländischen als auch im Deutschen wird dieser Begriff unterschiedlich gebraucht. Erhellen, Helligkeit und Enthüllen sind nur einige Assoziationen. Denn es stellt sich schon die Frage, wie viel Licht Thomas Ruff für seine am Computer erstellten virtuellen Kunstbilder überhaupt noch braucht. ...mehr

Die Ausstellung „Von Liebermann bis Nolde“ im Hamburger Ernst Barlach Haus präsentiert Haupt- und Nebenfiguren des deutschen Impressionismus

Befreiende Experimente auf Papier


Max Liebermann, Monte Oliveto (Dächer in Florenz), 1902

„Der Impressionismus ist in Frankreich ein eigenständiger Stil“, sagt Ulrich Luckhardt, Kurator der Ausstellung „Von Liebermann bis Nolde. Impressionismus in Deutschland auf Papier“, im Hamburger Ernst Barlach Haus. „In Deutschland ist er es nicht. Es sind unterschiedliche künstlerische Standpunkte. Die Künstler in Deutschland wagen, sich vom Akademischen und dem Realismus zu lösen hin zu neuen Farb- und Formfindungen.“ Rund 150 Arbeiten überwiegend auf Papier von 13 Künstlern geben jetzt einen Überblick über das Aufkommen des Impressionismus in Deutschland im ausgehenden 19. Jahrhundert und seine weitere Entwicklung im frühen 20. Jahrhundert. ...mehr

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