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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Mehr Transparenz wagen: Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe gewährt jetzt Einblicke in den schwierigen Umgang mit Werken der NS-Raubkunst

Das Vorleben der Dinge


in der Ausstellung „Raubkunst? Provenienzforschung zu den Sammlungen des MKG“

Die große Holzvitrine im Foyer des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe (MKG) fällt sofort ins Auge. Darin: Jede Menge Tafelsilber, Teekannen, Trinkbecher, Schalen, Saucieren oder Salzfässchen. Alle Stücke sind angelaufen und offenbar seit Jahrzehnten nicht mehr geputzt oder verwendet worden. Vergilbte Zeitungen auf den Regalböden deuten auf eine längst vergangene Zeit hin. Was da so prominent im Eingangsbereich eines der größten Kunstgewerbemuseen Deutschlands präsentiert wird, entstammt ehemals jüdischem Besitz, der während der NS-Diktatur beschlagnahmt wurde und nach Ausgleichszahlungen an die „Jewish Trust Corporation“ in den 1960er Jahren dem Museum übergeben wurde. Seitdem wurden diese Objekte weder ausgestellt noch weiter wissenschaftlich erforscht. Ein dunkles Erbe, das bei den heute Verantwortlichen Scham, aber auch den Willen zur Aufarbeitung auslöst. Die Vitrine bildet den denkwürdigen Auftakt der Ausstellung „Raubkunst? Provenienzforschung zu den Sammlungen des MKG“. ...mehr

Max Beckmann einmal ganz anders: Die Hamburger Kunsthalle zeigt als Weltpremiere erstmals eine umfangreiche Schau zu den Stillleben des großen deutschen Malers

Die sanften Bilder eines Giganten


Max Beckmann steht für Gemälde voller Wucht und Kraft: für Selbstporträts im Smoking und mit dicker Zigarre, für die zeitlose Bearbeitung mythologischer Themen und für die malerische Bewältigung grandioser Küstenlandschaften und fulminanter Großstadtszenen. Ein künstlerischer Grenzgänger, der 1937 in Deutschland als „entartet“ gebrandmarkt, ins Amsterdamer Exil ging und gerade auch im Ausland als einer der wichtigsten Repräsentanten einer von humanistischen Idealen geprägten deutschen Kunst steht. Seine Landschaften, Selbstporträts und Figurenbilder sind immer wieder in groß angelegten Ausstellungen und Retrospektiven gezeigt worden. Seine Stillleben jedoch, die eine andere Seite seines facettenreichen Werks repräsentieren, waren international noch nie in konzentrierter Form zu sehen. Mit der Ausstellung „Max Beckmann. Die Stillleben“ widmet die Hamburger Kunsthalle diesem lange vernachlässigten Werkaspekt jetzt eine große und faszinierende Schau. ...mehr

Anlässlich des Starts der Manufaktur Hutschenreuther vor 200 Jahren feiern Selb und Hohenberg das Jubiläum der Porzellanproduktion in Oberfranken

Harte kleinkünstlerische Appetitanreger


August Billmann, Nashornvogel, 1918

Nach den Reminiszenzen auf die 300jährige Porzellanerzeugung in Sachsen im Jahr 2008 und zahlreichen Ausstellungen anlässlich der 250jährigen Porzellanherstellung in Thüringen 2010 ziehen nun die Franken nach. Denn im Jahr 1814 etablierte der aus Thüringen nach Hohenberg an der Eger umgesiedelte Carolus Magnus Hutschenreuther in der Dienstwohnung seines Schwiegervaters auf der örtlichen Burg eine Porzellanmalerei. Das zu dekorierende Weißporzellan importierte er aus der alten Heimat. Nahebei aufgespürte Kaolinvorkommen und reichlich Brennholz liefernde Wälder versprachen eine so gute Rohstoffsituation, dass Hutschenreuther nach erteilter Konzession 1822 nicht nur weiter verarbeiten, sondern auch selbst produzieren konnte. ...mehr

Edmund de Waal bespielt den Theseustempel im Wiener Volksgarten mit einer feinsinnigen Installation über Besitz und Verlust und die Zeit

Lichtzwang


Es gibt Orte, die findet man zufällig. Eigentlich wollte man nur durch den Volksgarten schlendern, auf einer der Bänke sitzen, die Sonne auf den Wangen spüren und sich mit den Kindern über die Enten freuen. Nebenbei streift der Blick den mitten im Park stehenden Theseustempel. Frisch saniert und in strahlendem Weiß, wirkt der rechteckige, leicht erhöhte Bau noch abweisender als vor seiner unlängst erfolgten Restaurierung. Meist ist das klassizistische Bauwerk, das ursprünglich ein einziges Kunstwerk, die Figurengruppe „Theseus erschlägt den Kentauren“ von Antonio Canovas beherbergte, geschlossen. Doch das große, metallene Tor ist heute geöffnet, und so betritt man ein wenig ehrfurchtsvoll die hohe, langgestreckte Halle, die nur vom Tageslicht erhellt wird, das durch das Dachfenster schimmert. ...mehr

Statt hochtrabender ästhetischer Ausführungen bietet das Augustinermuseum anlässlich des Freiburger Münsterjubiläums Einblicke in den Betrieb mittelalterlicher Großbaustellen

Bericht aus der Praxis


Domenico Quaglio d.J., Das Münster von Nordwesten, 1821

„Wo geht es hier zum Dom?“ Viele Freiburger werden tagtäglich mit dieser Frage von Besuchern aus aller Welt konfrontiert. Maßgeblich prägt das imposante Münster die Silhouette der schmucken Stadt im Breisgau. „Der schönste Turm auf Erden“, wie der Baseler Kunsthistoriker Jacob Burckhardt den markanten Münsterturm einst bezeichnete, löst sich auf einzigartige Weise an der weithin sichtbaren Spitze in geometrischen Schmuckformen fast völlig auf. Sie gilt als ältester Maßwerkhelm der Gotik. Nach der Grundsteinlegung 1354 und über 150 Jahren Bauzeit konnte am 5. Dezember 1513 der Konstanzer Weihbischof die Segnung von Hochaltar nebst Hochchor vollziehen. Damit war der Bau fast vollendet; aber erst 1597 ist der offizielle Abschluss aller Arbeiten zu verzeichnen. ...mehr

Die Ausstellung „Visual Leader“ in den Hamburger Deichtorhallen versammelt das Beste aus deutschen Zeitschriften, Zeitungen und dem Internet. Am 12. September werden die prestigeträchtigen Lead Awards in vielen Kategorien vergeben

Medien, Macher, Marken


Die Zahlen sind beeindruckend: Aus 450 Zeitschriften und 120 Zeitungen aus dem deutschsprachigen Raum wählte eine Vorjury eine Shortlist aus. Diese Auswahl von 18.000 Seiten wird dann der Hauptjury der Lead Awards vorgelegt, die die Gewinner der begehrten Medienpreise im September bestimmt. Bereits zum elften Mal präsentieren jetzt die Hamburger Deichtorhallen im Haus der Photographie die Nominierten in den Hauptkategorien Fotografie, Design, Zeitschriften, Zeitungen, Werbung und Online. Diese nicht ganz uneitle Leistungsschau der Medienbranche ist jedoch keineswegs eine reine Insiderveranstaltung, wie Ingo Taubhorn, gemeinsam mit Tempo-Gründer Markus Peichl einer der beiden Kuratoren, betont: „25.000 bis 30.000 Besucher pro Jahr sprechen für sich. Wir haben extrem viele Gruppenführungen, gerade auch für Schulklassen und Hochschulseminare.“ ...mehr

Karl der Große in Aachen

Vater Europas


Karlsbüste

Nur eine Handvoll an Jahren während seiner fast ein halbes Jahrhundert umfassenden Regierungszeit schaffte er es, nicht auf Feldzug zu sein. An seinen Händen klebte das Blut der viertausend Hingerichteten von Verden, er führte Eroberungskriege gegen die Sachsen und Langobarden, die Awaren und Mauren, war ein Machtpolitiker großen Stils und ebenso berechnend wie brutal – und doch ist Karl der Große als ein Herrscher in die Geschichte eingegangen, zu dem die Menschen bis heute aufschauen. Ob in der politischen Geschichte oder den Wissenschaften, in der Kunst oder dem kulturellen Austausch zwischen Zeiten und Völkern: in jeder Hinsicht gilt die Herrschaft Karls des Großen zwischen 768 und 814 als ein Wendepunkt im Werden Europas. Der Internationale Karlspreis zu Aachen erinnert bis heute an den „großen“ Karl und sein – langfristig allerdings für viele Jahrhunderte gescheitertes – Projekt, das in Stämme zersplitterte Europa unter eine gemeinsame Herrschaft zu zwingen. ...mehr

Per Du mit Marcel Duchamp und vielen anderen: Die Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg widmet dem italienischen Multimedia-Künstler Gianfranco Baruchello zu seinem 90. Geburtstag eine umfangreiche Retrospektive

Ungewisse Dinge


Wer auf der letzten Documenta auf der Suche nach einer ersten Orientierung innerhalb der Großkunstschau in der Rotunde des Museum Fridericianum vorbeischaute, stieß dort auf eine Ansammlung von kleinformatigen und fragilen „Übergangsobjekten“: Keramiken, Steine, Skizzen, Fotografien, Werkzeuge, zusammengeschmolzene Artefakte aus dem im Bürgerkrieg bombardierten Nationalmuseum in Beirut und viele andere eher prekäre als repräsentable Dinge gab es in der Sektion mit dem Titel „Brain“ zu bestaunen. Unter anderem auch eine Zeichnung des italienischen Künstlers Gianfranco Baruchello. Auf dem 1962 entstandenen Blatt mit dem Titel „Hypothalamic Brainstorming“ entwirft der Künstler ein allerdings schwer dechiffrierbares Diagramm der menschlichen Vorstellungskraft. Er illustrierte damit genau die Botschaft, die Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev dem Ausstellungsbesucher ohnehin mit auf den Weg geben wollte: Jede Orientierung ist bloß vorläufig. In einem im Herbst 2012 veröffentlichten Interview sagte Baruchello dazu: „Die Verarbeitungsprozesse unseres Gehirns – Wahrnehmen, Vorstellen, das Produzieren von Hypothesen – verlangen von uns, dass wir uns von Stereotypen lossagen, die konventionelle Logik außer Kraft setzen und der behaupteten Folgerichtigkeit von Ursache und Wirkung ein Ende setzen.“ ...mehr

Isa Genzken in der Kunsthalle Wien

The only female fool


Als das New Yorker Museum of Modern Art im vergangenen Jahr eine große Personale mit Arbeiten der Künstlerin Isa Genzken zeigte, wurde die Schau von einem Video begleitet, in dem zu Beginn Passanten gefragt wurden, was sie mit deren Namen verbinden. Das Resümee war unisono: Kopfschütteln und Bedauern, denn keine der Befragten hatte jemals von der deutschen Künstlerin gehört. Der Vorspann war klug gewählt, entspricht er doch genau Genzkens eigensinniger Arbeitsweise, das künstlerische Anliegen mit einer Unterbietung von Ansprüchen zu demonstrieren. Nichtsdestotrotz oder eben darum lauten die Begriffe, mit denen Genzkens Werk beschrieben wird: „Spektakulär“, „facettenreich“, „schwierig“, „sperrig“ und „unzugänglich“. Ihre Arbeiten müssten „aussehen, als wären sie vom Himmel gefallen“, äußerte sich die Künstlerin selbst über ihre Werke. ...mehr

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