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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Das Museum Frieder Burda in Baden-Baden zeigt in einer sehenswerten Retrospektive die Lightboxes des kanadischen Konzeptkünstlers Rodney Graham

In der Rolle der anderen


Rodney Graham, Canadian Humorist, 2012

Ein gepiesackter Städter in einer Spelunke irgendwo im Wilden Westen, der von angetrunkenen, herumballernden Cowboys zum unfreiwilligen Tanz gezwungen wird. Ein einsamer Leuchtturmwärter, der seine Füße am Backofen wärmt und sich offenbar die Zeit damit vertreibt, in seiner kleinen Kammer ein Modell seines Leuchtturms zu bauen. Ein Professor der Medienwissenschaft im 1970er-Jahre-Outfit, der betont lässig auf der Tischkante sitzt und gerade mit der Zigarette in der Hand zu einem längeren Vortrag ausholt. Die schlecht gewischte Tafel im mit altmodischer Technik vollgestopften Seminarraum deutet eher auf Laissez-faire als auf Kompetenz hin. Dies sind nur drei Beispiele für die in aufwendigen Leuchtkästen präsentierten Großfotografien des kanadischen Konzeptkünstlers Rodney Graham. Sie sind Teil einer Retrospektive seiner Lightboxes, die jetzt das Museum Frieder Burda in Baden-Baden vorstellt. Auf vier Ebenen werden 22 kleinere und große, teils in Form von Triptychen gehaltene Leuchtkästen Grahams gezeigt, die zwischen den Jahren 2000 und 2017 entstanden sind. ...mehr

Erstmals präsentiert die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel mit einer Werkübersicht zu Wolfgang Tillmans eine Fotografieschau

Entdeckungen im angstfreien Spiel


in der Ausstellung „Wolfgang Tillmans“

Kaum hat der Besucher den ersten Oberlichtsaal der Fondation Beyeler betreten, bieten sich ihm Blicke nach draußen. Weit geöffnete Sprossenfenster rahmen und reflektieren zugleich einen fülligen alten Laubbaum. Nicht weit entfernt vor dem Haus entfaltet er in der gleißenden Sonne ein Spiel aus vielen Grünabstufungen, Schattenwürfen und hell blitzenden Lichtzonen. Das Fenster und der Ausblick, ein Lieblingsthema der modernen Maler seit Henri Matisse, hat auch den Fotografen Wolfgang Tillmans zu stilllebenartigen Sujets animiert. Seine Bilder schweifen zwischen Nähe und Distanz und wecken mit ihren gestalterischen Reizen Neugierde, ohne sich dabei anzubiedern. Genau dies bietet der kontemplative Ort seiner aktuellen Werksübersicht: „Ein Weltmuseum in einem Dorf mit Blick auf ein Weizenfeld – das habe ich auch noch nie erlebt“, begann Tillmans sein Statement auf der Pressekonferenz zur Ausstellung in der Fondation Beyeler bei Basel. ...mehr

Die Kunst des Zusammenlebens in der Kunsthalle Wien

Allein oder zu zweit


Soziale Konflikte, Spaltung gesellschaftlicher Gruppen und die Angst vor Bedrohung und Terror sind prägende Elemente unserer Gegenwart geworden. Die globalen Entwicklungen wirken in einer Zeit des Umbruchs auf unser alltägliches Leben und verlangen nach neuen Kategorien des politischen Denkens und Handelns – Probleme, die bereits Roland Barthes, den französischen Philosophen, Schriftsteller und Literaturkritiker, beschäftigten und deren Analyse er sich in seinen 1977 am Collège de France gehaltenen Vorträgen widmete. Ein später unter dem englischen Titel „How to live together“ publiziertes Kompendium, in dem Barthes’ Überlegungen veröffentlicht wurden, stand Pate für die aktuelle Ausstellung in der Kunsthalle Wien, in der Direktor Nicolaus Schafhausen grundlegende Gedanken des Philosophen aufgreift. ...mehr

Peter Saul dekonstruiert in seiner knallbunten Malerei den American Dream. Die Schirn in Frankfurt stellt sein Werk vor

Streitbare Kampfeslust


Es ist eindeutig Superman, der in voller Montur auf einer Toilette hockt. Der kantige Schädel, der auf einem eigentümlich verzerrten Körper sitzt, ist gesichtslos. Seine Beine sind gespreizt, denn zwischen ihnen hockt „Superdog“ und löffelt mit seiner langen pinkfarbenen Zunge Wasser aus der Kloschüssel. In der Hand hält Superman so eine Art Schlüssel, was ihm nichts nützen wird, denn „Superman“ ist „in jail“ – ja im Knast. Peter Saul, der in Deutschland nur wenigen bekannt sein dürfte, ist ein Künstler, der sich in seinen Bildern in überbordenden Farben und endlosen Geschichten aus dem amerikanischen Alltag bedient und in den dortigen Klischeevorstellungen schwelgt. Hier ist richtig was los: Grobe Scherze über Ronald Reagan, George Bush, Kühlschränke und Yankee Garbage, Donald Duck, Abu Ghraib, Rich Dogs und natürlich Superman. ...mehr

Nach langer Schließung hat das Babelsberger Schloss wieder geöffnet. Eine Schau zur Gartenkunst bietet einen Zwischenschritt bis zur vollständigen Restaurierung

Fürst Pückler erobert den Babelsberg


Schloss Babelsberg mit der „Voltaire-Terrasse“

Von überall ist es sichtbar. Umgekehrt bietet Schloss Babelsberg einen grandiosen Ausblick auf die Potsdamer Garten- und Schlösserlandschaft. Damit erfüllt der Bau eine wichtige Scharnierfunktion. Der vielgliedrige Baukörper faltet sich gewandt zum weitläufigen Landschaftspark auf, der zunächst ab 1833 von dem preußischen Beamten Peter Joseph Lenné, dann ab 1843 bis zirka 1854 nach Ideen von Fürst Hermann von Pückler-Muskau angelegt wurde. Seit 1990 gehört das Ensemble als Teil der „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“ zur Welterbeliste der UNESCO. ...mehr

Vom Boden an die Wand: Der Kulturspeicher in Würzburg widmet sich dem Hochdruckverfahren des Linolschnitts und seinen künstlerischen Positionen seit dem Expressionismus

Wenn eine nicht mehr reicht


Drei Farben, drei Druckplatten, eine Komposition. Klingt simpel, hat bei dem Linolschnitt „Sledgehammers“ von Sybil Andrews aus dem Jahr 1933 allerdings eine beeindruckende Wirkung. Die Engländerin schnitt für jede Farbe – Hellgrün, Dunkelgrün und Rot – eine eigene Platte aus dem weichen Material zurecht und druckte sie übereinander auf Papier, was an den überlappenden Partien sichtbar wird. So setzte sich aus den einzelnen geometrischen Farbflächen die Gesamtkomposition zusammen. Sechs Arbeiter, jeder mit einem Vorschlaghammer ausgestattet, positionieren sich zu einem Kreis und schlagen abwechselnd mit ausladenden Bewegungen auf die Stelle zu ihrer Mitte. Andrews verzichtete bei der Ausführung auf physiognomische Elemente, wie der Darstellung von Gesichtern, und konzentrierte sich auf die rhythmisch in sich geschlossene Struktur einfacher Formen. Die kurvigen Flächen betonen die Dynamik, die aus den weiten ausholenden Bewegungen der Figuren resultiert. Das kräftige Rot macht das nicht sichtbare Schmiedefeuer spürbar. Dadurch dass die Farbe nur mäßig dick auf das Linoleum aufgetragen wurde, ist die körnige Oberfläche des Materials zu erkennen. ...mehr

Joannis Avramidis und die Idee gelungenen menschlichen Zusammenlebens im Wiener Leopold Museum

Humanismus zwischen Agora und Polis


Einen Tempel wollte er bauen, einen Ort der Versammlung. Mit seinen visionären Konzepten von Skulptur schuf Joannis Avramidis in seinem Spätwerk ein Utopiekonzept menschlicher Gemeinschaft. Der Sohn von Schwarzmeergriechen, der 1922 im georgischen Batumi, damals Teil der UdSSR, geboren wurde und nach der Verfolgung und dem Tod des Vaters 1939 mit seiner Familie nach Griechenland flüchten musste, kam unter nazideutscher Besatzung 1943 als Zwangsarbeiter über Nordgriechenland nach Wien. Die erzwungene Entwurzelung prägte seine frühen Lebensjahre und führte Avramidis zu einer besonders starken Verbindung mit dem Kulturerbe seiner Heimat. Ganz bewusst bezeichnete sich der Künstler, der im vergangenen Jahr verstarb und dem nun das Leopold Museum eine große Ausstellung ausrichtet, als Hellene. ...mehr

Algen, Pillen oder gar Insekten: Die Ausstellung „Food Revolution 5.0 – Gestaltung für die Gesellschaft von morgen“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe geht – mal ernsthaft, mal spekulativ – der zentralen Frage nach, wie und wovon sich die Menschheit in Zukunft ernähren wird

Was wollen wir essen?


So etwas nennt man konsequent. Die Schweizer Designerin Andrea Staudacher hat getan, was die meisten von uns wohl nie im Leben mit eigenen Händen tun werden: Die bekennende Fleischesserin hat einem Tier das Leben genommen. „Schwein 1738“ ist ihre Arbeit betitelt, die jetzt im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe gezeigt wird. Sie besteht aus 60 jeweils in rechteckige Silikonblöcke eingegossenen Einzelteilen eines Hausschweines, die auf einem Sockel präsentiert werden. Audioaufnahmen von Schlachtung und Zerlegung werden über Kopfhörer eingespielt. Ausdrücklich versichert wird, dass das Tier artgerecht aufwuchs und vom Bauern auf kurzem Wege zum Schlachthaus transportiert wurde. Die Ausstellungsbesucher sind jetzt eingeladen, die Schweinefragmente nach Belieben neu anzuordnen. Wer will, kann davon Fotos in sozialen Netzwerken posten. Vegetarier und Veganer dürften sich damit jedoch etwas schwertun. ...mehr

Von konzeptuell aufgeladen bis kindlich verspielt: Das Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf der Insel Föhr zeigt in der Ausstellung „Pure Nature Art“ zeitgenössische Kunst aus organischen Primärstoffen

Gräser, Federn, Muscheln & Co.


Für Leonardo da Vinci bestand „die vordringlichste Aufgabe der Kunst im Klären und Ordnen der wirren Informationen, mit denen die Außenwelt ständig unsere Sinnesorgane bestürmt“. Wenn dieses Klären und Ordnen dann allerdings weniger naturwissenschaftlichen sondern explizit künstlerischen Prinzipien folgt, entsteht oft etwas Neues, eine überraschende, manchmal rätselhafte oder verblüffende Sichtbarmachung dessen, was wir angesichts seines Vorhandenseins im Übermaß oft übersehen. ...mehr

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