Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 28.10.2017 Auktion 47

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Museumsausstellung

Der Maler der Früchte und Tiere: Zu seinem 300. Geburtstag widmet das Angermuseum in Erfurt dem spätbarocken Meister Jacob Samuel Beck eine umfassende Überblicksausstellung

Malerei für die Sinne


Jacob Samuel Beck, Früchtestillleben mit Kaninchen, um 1760/70

In einem überquellenden flachen Weidenkorb befinden sich frische Weintrauben, appetitlich aussehende Zwetschgen, eine Feige und andere an Pflaumen oder Pfirsiche erinnernde Früchte. Im linken Bildvordergrund liegen zwei äußerst prächtige Artischocken auf einem hölzernen Untergrund. Die bereits leicht braun gefärbten Blätter eines Haselstrauchs über diesem Arrangement deuten auf die spätsommerliche Erntezeit hin. Wer denkt, hier habe eine emsige Hausfrau die Vorräte für das nächste Mahl eingekauft oder ein professioneller Koch die Zutaten für sein Erntedankmenü sortiert, wird bei genauerem Hinsehen stutzig. Die ebenso sorgsam wie beiläufig arrangierten Früchte erregen nämlich gerade die Aufmerksamkeit zweier ungewöhnlicher Eindringlinge: Ein braunes und ein weißes Kaninchen schauen sich derart planvoll-verschmitzt an, als gelte es, bloß noch zu entscheiden, welche Frucht nun zuerst angeknabbert werden soll. ...mehr

Japanische Sammler begeisterten sich früh für den Impressionismus. Eine Ausstellung der Bonner Bundeskunsthalle widmet sich den wechselseitigen Einflüssen am Beispiel von Werken in japanischen Kunstsammlungen

Effekte stürmischer Zuneigung


Claude Monet, Im Boot, 1887

Als weltgewandte Bohemiens in westlicher Kleidung verewigten sich acht wichtige japanische Künstler und Kunsthistoriker auf einem Gruppenfoto. Lässig, aber trotzdem stilvoll in Gehrock oder Mantel gekleidet, versehen mit Spazierstock und Zylinder, ließen sie sich auf der Pariser Weltausstellung des Jahres 1900 ablichten. Zwar beherrschten neue faszinierende Technologien die Krönung des Jahrhundertendes in der schillernden Seine-Metropole. Aber auch die Kunst kam nicht zu kurz. Im Grand Palais wurde mit der „Centennale“ eine Jahrhundertausstellung der Weltkunst präsentiert. Dessen epochaler Kern waren die Impressionisten. Wie das Foto beweist, fanden sie spezielles Interesse bei japanischen Besuchern, die sich vehement diesem „westlichen Stil“ verschrieben hatten. Denn er war maßgeblich von japanischer Kunst inspiriert und avancierte umgekehrt zum Vorbild für japanische Künstler. ...mehr

Versuch einer Ästhetik des Bösen: Der Kunstverein in Hamburg bringt mit Lydia Balke, Birgit Brenner, Martin Eder, Bernhard Martin und Dawn Mellor fünf Maler zusammen, deren Werke gängige Vorstellungen von Schönheit unterlaufen

Nicht immer nur lieb


Das Medium Malerei steht schon seit Jahren unter einer Art Generalverdacht. Zumindest unter Kunstprofis oder denjenigen, die sich dafür halten. Rein marktgängig, unfähig zur Innovation, der Komplexität des digitalen Zeitalters nicht gewachsen. So lauten nur einige der gerne vorgebrachten Totschlagargumente. Kuratoren, die etwas auf sich hielten, mieden Malerei lange Zeit wie der Teufel das Weihwasser. Doch diese rigide Haltung scheint bereits wieder aufzuweichen. Okwui Enwezor etwa präsentiert ausgerechnet Georg Baselitz, einen der Veteranen des Mediums, auf der diesjährigen Biennale Venedig als Schlussakkord des Rundgangs im Arsenale. Zeit also, das viel gescholtene und doch nicht ausrottbare Medium einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. ...mehr

Istanbul – Impressionen aus einer Stadt zwischen Kontinuität und Wandel: Die Ausstellung „Imagine Istanbul“ im Brüsseler Bozar entwirft ein vielfältiges fotografisches Panorama der Metropole am Bosporus. In ihrem Zentrum: Ara Güler – „das Auge Istanbuls“

Was war, was ist und was einmal sein wird


„Diese großartige Stadt hat eine Million Einwohner, aber ihre Straßen sind eng und ihre Häuser stehen dicht beeinander... es ist die mit Abstand hübscheste Stadt, die wir gesehen haben. Ihre dichten Häuserreihen türmen sich vom Wasser her nach oben, sie bedecken die Kuppen unzähliger Hügel; und die Gärten, die Kugeldächer der Moscheen und die unzähligen Minarette, auf die das Auge trifft, verleihen der Metropolis jenes anheimelnde orientalische Fluidum, von dem jeder träumt, der Bücher über das Morgenland gelesen hat. Konstantinopel ist eine vornehme Erscheinung.“ Mit diesen Worten charakterisierte der amerikanische Schriftsteller und Weltreisende Mark Twain im Jahr 1869 das heutige Istanbul, damals noch als Konstantinopel bekannt. Aus einer Million Einwohnern sind mittlerweile mehr als 14 Millionen geworden, die engen Straßen wurden für den Bau von Luxusapartments, Fünf-Sterne-Hotels oder Shoppingcentern vielerorts abgerissen, und das Flair des Orients ist an vielen Stellen einer westlichen Betriebsamkeit gewichen, die eher an die multinationalen Melting Pots London oder New York erinnert. Dennoch Istanbul, die Stadt, die zwei Kontinente und damit zwei Kulturkreise verbindet, verfügt auch heute noch über eine große Faszinationskraft. ...mehr

Vor 500 Jahren wurde Herzog Christoph von Württemberg geboren. Wie sehr der Renaissancefürst das Land in allen Lebensbereichen grundlegend veränderte, präsentiert eine Landesausstellung in Stuttgart

Kunst unter veränderten Vorzeichen


Paul Müller, Denkmal für Herzog Christoph, 1889

Politische Allianzen, Herrschaftsallüren oder religiöse Orientierung blieben zu keiner Zeit ohne Auswirkungen auf die Kunst. Oft verstärkten simultane Geschehnisse tiefgreifende Umwälzungen. So war es auch während der rund zwei Jahrzehnte langen Herrschaft Herzog Christophs. Bis heute hinterließen diese Jahre im Württembergischen deutliche Spuren. Die Ausstellung „Christoph 1515-1568. Ein Renaissancefürst im Zeitalter der Reformation“ stellt anhand von zirka 300 Gemälden, Grafiken und kunstgewerblichen Stücken den Wandel jener Epoche in allen Lebensbereichen vor. ...mehr

Späte Ehre für einen der gefragtesten Landschaftsmaler seiner Zeit: Kurz vor seinem 160. Todestag widmet die Hamburger Kunsthalle dem romantischen Maler Franz Ludwig Catel die erste große Retrospektive seines Werkes

Landschaft mit Effekten


Franz Ludwig Catel, Die Grotte der Egeria, um 1835

„Er weiß mit sehr gefälliger Wahl und poetischem Sinn seine Gegenstände aufzufassen, wozu ihm Neapel und seine Umgebungen, Sorrent, Salerno und Sicilien reichen Stoff darbieten.“ Mit diesen Worten charakterisierte das in Tübingen erscheinende „Kunstblatt“ 1824 die Werke des in Italien lebenden deutschen Künstlers Franz Ludwig Catel. Die Hamburger Kunsthalle ehrt den fast in Vergessenheit geratenen Maler jetzt mit einer Retrospektive unter dem Titel „Italienbilder der Romantik“. Rund 200 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und druckgrafische Werke aus über 50 internationalen Sammlungen sind in der Ausstellung zu sehen. Kurator Andreas Stolzenburg hat 15 Jahre lang an der Vorbereitung dieses Projekts gearbeitet. Nachdem er 2007 in der Casa di Goethe in Rom bereits eine kleinere Ausstellung zu Catel präsentiert hat, richtet er nun die erste große Werkschau des Malers in Deutschland aus. ...mehr

Im 20. Jahrhundert erfuhr der Traum vom Fliegen ein Upgrade in die nächst höhere Kategorie: Der Weltraum lud zum Verweilen ein. Der Designerin für die All-inclusive-Raumkapseln, Galina Balaschowa, widmet das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt eine eigene Schau

Wohnen in unendlichen Weiten


Zehn Schritte – schon ist man vorbei an Küche, Essecke, Toilette, Schlafzimmer und Kommandozentrale. Was sich anhört wie das engste Apartment seit Einsetzen der studentischen Wohnungsknappheit war das freiwillige Zuhause erwachsener Männer. Diese sind jedoch nicht wegen der räumlichen Annehmlichkeiten eingezogen, sondern wegen der spektakulären Aussicht. Denn diese war und ist einmalig. Wir schreiben das Jahr 1961 und der erste bemannte Raumflug der Sowjetunion revolutioniert die Raketentechnik und katapultiert den Kalten Krieg mit den USA um die Vorherrschaft im Weltraum auf eine neue Eskalationsstufe. Mitten drin ist die 30jährige Galina Balaschowa aus Moskau, die zur bekanntesten unbekannten Architektin der Welt werden soll. Ab 1963 obliegt es alleine ihren kreativen Händen, die Innenausstattung der sowjetischen Raumschiffe zu entwerfen. Doch ist dieser Auftrag mit einer Bedingung verknüpft: Ihre Zeichnungen und Entwürfe unterliegen einer strengen Geheimhaltung. ...mehr

Weit mehr als Blüten, Kringel und Girlanden: Dass die Jugendstilbewegung den Alltag nicht nur mit ornamentalem Zierrat sondern auch mit sozialen Utopien bereicherte, zeigt jetzt eine opulent bestückte Ausstellung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe

Wo bitte geht es nach Utopia?


Eugène Samuel Grasset, Ausstellungsplakat für eine eigene Ausstellung im „Salon des Cent“, 1894

Kreative Gestaltung als Mittel der Weltverbesserung. Wenn das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe nun die Epoche des Jugendstil aufgreift und einer gründlichen Revision unterzieht, so geht es nicht nur darum, kunsthistorisch bedeutsame Exponate etwa von Gustav Klimt, Alphonse Mucha oder Henry van de Velde in einer gefälligen Präsentation zusammenzutragen. Das ist zuvor andernorts und auch im eigenen Haus oft genug geschehen. Die Ausstellung „Jugendstil. Die große Utopie“ hingegen wagt sich an wesentlich grundlegendere Fragestellungen heran. Ähnlich wie heute ging es angesichts enormer technologischer und gesellschaftlicher Umwälzungen auch um 1900 um die elementare Frage „Wie wollen wir in Zukunft leben?“. ...mehr

Vor 200 Jahren wurde das Rheinland preußisch. Wie dies ab 1815 auch zu Veränderungen auf dem Feld der Künste führte, thematisieren nun zwei Ausstellungen in Leverkusen und Jülich

Neue akademische Sichtweisen


Leonhard Rausch, Blick von einer Anhöhe auf eine Stadt (Kalksteinbruch bei Erkrath), nach 1850

Weit hinten in der Bildmitte erhebt sich auf einer Anhöhe majestätisch thronend die Kirche der rheinischen Stadt Erkrath. Beschaulich liegt das Ensemble aus umgebenden Wohnbauten und einem weiteren Gotteshaus inmitten einer hügeligen Feld- und Waldlandschaft, wäre da nicht die vordergründige Betriebsamkeit auf einem abgeholzten karstigen Areal. Arbeiter transportieren auf Schubkarren den Kalkstein zum Sammelplatz, wo ein Handwerkertrupp das Material weiter bearbeitet. Von der offenbaren Landschaftszerstörung ist in der entrückten Lieblichkeit der Stadtlandschaft nichts zu spüren. Die intensive Ausbeutung der Natur im 19. Jahrhundert, der teils ganze Landstriche wie das nahegelegene Neandertal zum Opfer fielen, wurde vom Maler Leonhard Rausch in seinem nach 1850 entstandenen Gemälde „Blick von einer Anhöhe auf eine Stadt“ deutlich beklagt, zugleich aber in verklärter Weise konserviert. ...mehr

ArchivArchiv*09/2017 - 09/2017 - 08/2017 - 08/2017 - 07/2017  - 06/2017 - 06/2017 - 05/2017 - 04/2017 - 03/2017 - 03/2017  - 02/2017 - 02/2017 - 01/2017 - 01/2017 - 11/2016 - 11/2016  - 10/2016 - 09/2016 - 08/2016 - 07/2016 - 07/2016 - 06/2016  - 05/2016 - 05/2016 - 04/2016 - 04/2016 - 03/2016 - 03/2016  - 02/2016 - 02/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 12/2015  - 11/2015 - 10/2015 - 10/2015 - 09/2015 - 09/2015 - 08/2015  - 08/2015 - 07/2015 - 06/2015 - 05/2015 - 05/2015 - 04/2015  - 04/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 02/2015 - 02/2015  - 01/2015 - 01/2015 - 11/2014 - 11/2014 - 10/2014 - 10/2014  - 09/2014 - 09/2014 - 08/2014 - 08/2014 - 07/2014 - 07/2014  - 06/2014 - 06/2014 - 05/2014 - 05/2014 - 04/2014 - 04/2014  - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 02/2014 - 02/2014 - 01/2014  - 01/2014 - 01/2014 - 12/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 10/2013  - 10/2013 - 09/2013 - 08/2013 - 08/2013 - 07/2013 - 07/2013  - 06/2013 - 05/2013 - 05/2013 - 04/2013 - 04/2013 - 03/2013  - 02/2013 - 02/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012  - 11/2012 - 10/2012 - 10/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 09/2012  - 08/2012 - 08/2012 - 07/2012 - 07/2012 - 06/2012 - 06/2012  - 05/2012 - 05/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 03/2012  - 02/2012 - 02/2012 - 02/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 01/2012  - 12/2011 - 11/2011 - 11/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 09/2011  - 09/2011 - 09/2011 - 08/2011 - 07/2011 - 07/2011 - 07/2011  - 06/2011 - 05/2011 - 04/2011 - 04/2011 - 03/2011 - 03/2011  - 02/2011 - 02/2011 - 02/2011 - 01/2011 - 12/2010 - 12/2010  - 11/2010 - 10/2010 - 10/2010 - 09/2010 - 08/2010 - 07/2010  - 07/2010 - 07/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 05/2010 - 05/2010  - 04/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 03/2010 - 03/2010 - 02/2010  - 02/2010 - 02/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 12/2009  - 11/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 10/2009  - 09/2009 - 09/2009 - 08/2009 - 07/2009 - 07/2009 - 06/2009  - 06/2009 - 05/2009 - 05/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 03/2009  - 03/2009 - 03/2009 - 02/2009 - 02/2009 - 01/2009 - 01/2009  - 01/2009 - 12/2008 - 12/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 10/2008  - 10/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 08/2008  - 08/2008 - 07/2008 - 07/2008 - 07/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







Ausstellungen

Berlin (5)

Bruxelles (1)

Dresden (1)

Frankfurt am Main (1)

Genf (1)

Hamburg (2)

Hohenberg an der Eger (1)

Leipzig (1)

Lichtenau (1)

München (1)

Nürnberg (1)

Salzburg (4)

Schwäbisch Hall (1)

Speyer (1)

Vaduz (1)

Weimar (2)

Wien (1)

Wiesbaden (1)

Wolfsburg (3)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce