Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Museumsausstellung

Vor 500 Jahren verstarb im niederländischen ’s-Hertogenbosch der Maler Hieronymus Bosch. Aus diesem Anlass kehren die meisten seiner Werke für eine Ausstellung an den Entstehungsort zurück

Balanceakt zwischen Realität und Science Fiction


Hieronymus Bosch, Heuwagen, um 1515

Schwärme spinnenartiger Monster fliegen ins Paradies. Unheil droht. Auf dem Boden tummeln sich deformierte Mischwesen mit garstigen Fängen, gefährlichen Mäulern oder struppigem Fell. Dazwischen verführen nackte weibliche Schönheiten den Menschen. Nicht erst zu jüngster Zeit, sondern schon vor 500 Jahren erfand der Niederländer Hieronymus Bosch traumhafte Gebilde zwischen kosmischen Weiten und sexuellen Begierden. Blicke in gespenstige Tunnelgänge oder mechanische, unter Trichtern versteckte Kleinwesen variierte Bosch mit Vorliebe. Der wohl bedeutendste mittelalterliche Künstler der Niederlande schien seiner Zeit weit voraus. Landschaften, Menschen, Tiere – Boschs Sujets erscheinen nicht in klassischer Schönheit. Der Meister des Gegennatürlichen formulierte harsche Kritik an den allgemeinen Verhältnissen. Gerade seine Eigenwilligkeit faszinierte seine Sammler und Hauptauftraggeber wie Herzog Philipp den Schönen von Burgund oder Spaniens König Philipp II. Vor dem Hintergrund einer stark religiös geprägten Gesellschaft entwickelte der überzeugte, aber skeptische Katholik „Visionen eines Genies“, wie der Untertitel der fulminanten Überblicksschau in seinem Geburtsort andeutet. ...mehr

Das Ernst Barlach Haus in Hamburg zeigt gefundene Skulpturen des niederländischen Künstlers und Spurensicherers Herman de Vries

Vom Suchen und Finden


Von einem, der auszog, Skulpturen zu finden: Den niederländischen Künstler Herman de Vries zieht es immer wieder in die Natur – ob in die Einsamkeit des Steigerwaldes, ob in die Lagune von Venedig, wo er im vergangenen Jahr auf der Biennale den viel beachteten niederländischen Pavillon bespielte, oder an die wilden Strände in Südfrankreich oder auf der Insel La Gomera. Von seinen Pirschzügen bringt er allerlei wunderliche Dinge mit: Baumwurzeln, Steine, Stämme, Gräser, Erden, Blüten und vieles mehr. Diese „sculptures trouvées“, die „gefundene Skulpturen“, bringt er in sein Atelier und transformiert sie durch von der Wissenschaft entlehnten Systematisierungen in künstlerische Werke. Herman de Vries ist ein Spurensicherer par excellence. ...mehr

„Gefährliche Liebschaften“ und die Kunst des französischen Rokoko im Frankfurter Liebieghaus

Schöner Schein


Etienne Maurice Falconet, Der drohende Amor, 1757

Der Betrachter als Mitwisser – das ist der Effekt von Etienne Maurice Falconets marmorner Skulptur „Der drohende Amor“, die dem 1716 geborenen französischen Bildhauer 1757 das Lob nicht nur der Pariser Salon-Besucher, sondern auch der mächtigen Madame de Pompadour eintrug, die das erst in Gips modellierte und einer zunächst nicht sonderlich interessierten Öffentlichkeit präsentierte Werk in Auftrag gegeben hatte. Auch aus der Rückschau gehört die ohne Sockel knapp neunzig Zentimeter hohe Figur zu den besten und zugleich signifikantesten bildhauerischen Werken nicht nur ihres Schöpfers, sondern wohl des ganzen 18. Jahrhunderts überhaupt. Das liegt nicht nur an der virtuosen Beherrschung des Materials, der perfekten Proportionierung und der stupenden Behandlung der Oberflächen, an der verschiedenste Arten von Stofflichkeit geradezu naturalistisch herausgearbeitet sind. Auch die Mimik und Gestik des geflügelten Knaben, der mit dem vor dem Mund erhobenen Zeigefinger dem Betrachter zu verstehen gibt, dass dieser gefälligst für sich behalten soll, wem sogleich der nächste Liebespfeils ins Herz geschossen wird, sind ungemein geistvoll entwickelt. ...mehr

Anlässlich der Verleihung des Oskar-Schlemmer-Preises stellt die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe den Fotokünstler Elger Esser in einer Überblicksschau vor

Malerische Vergegenwärtigung alter Orte


Wie von einem seichten Sandsturm erfasst und gelblich schimmernd, mutet die Szenerie auf dem Nil an. In flügelartig steiler Stellung zeigen Klüver- und Besansegel der Dschunke nach oben. Sie lassen das unmittelbar vor dem Betrachter gemächlich schippernde Holzgefährt fast wie einen Wasservogel erscheinen. Elger Esser hat den richtigen Zeitpunkt abgepasst und die Dschunke so geschickt platziert, dass sie eine Brückenfunktion einnimmt und optisch die Lücke zwischen zwei Landzungen im Hintergrund schließt. Ein Bild, ähnlich einem Landschaftsgemälde aus alten Zeiten – oder doch nicht? Der lyrische, etwas verblichen wirkende Farbabzug stammt aus dem Jahr 2011, als der Fotograf Elger Esser selbst auf dem Nil segelte. Unter seinen Kollegen aus der Becher-Schule gilt er als Individualist, der im Gegensatz zur objektiven Lichtbildkunst gefühlsbetont agiert. ...mehr

Florenz am Mainufer: Das Frankfurter Städel Museum zeigt den Florentiner Manierismus, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat

Alte Meister in neuem Licht


Francesco Salviati, Porträt eines jungen Mannes, 1546/48

„Die Gotik hat nichts mit den Goten zu tun und die Romanik nichts mit den Römern. Der Manierismus aber hat sehr wohl etwas mit der Maniera zu tun“, sagt Bastian Eclercy, der Sammlungsleiter für italienische, französische und spanische Malerei vor 1800 am Städel Museum in Frankfurt. Die von ihm kuratierte, umfangreiche Sonderausstellung „Maniera. Pontormo, Bronzino und das Florenz der Medici“ dürfte in den nächsten Wochen und Monaten zu einem der größten Publikumsrenner im deutschen Museumsbetrieb werden. Anhand von 50 teils weltberühmten Gemälden sowie 81 weiteren Exponaten, darunter viele Zeichnungen und Skulpturen, wird der Florentiner Manierismus und damit eines der zentralen Kapitel der italienischen Kunstgeschichte erstmals außerhalb von Florenz in dieser Fülle vorgestellt. Viele der Bilder waren noch nie jenseits der Stadtgrenzen der toskanischen Kapitale zu sehen. Etliche andere hochkarätige Leihgaben sind aus Paris, London, Windsor Castle, New York oder Los Angeles an den Main gereist. ...mehr

Farben, Formen und der unüberhörbare Sound der Megastadt an der Copacabana: Das Olympische Museum im schweizerischen Lausanne wirft rund ein halbes Jahr vor den Olympischen Spielen einen umfassenden Blick auf Kunst und Kultur in Rio de Janeiro

Diversität als Kraftquelle


Im Olympischen Museum im schweizerischen Lausanne gehört es schon zur guten Tradition: Das jeweilige Gastland der Olympischen Sommer- oder Winterspiele wird in der Geburtsstadt der Olympischen Spiele der Neuzeit mit einer großen kunst- und kulturgeschichtlichen Ausstellung gewürdigt. Mit der abwechslungsreichen Schau „Destination Rio 2016: Rhythms and Diversity“ widmet sich das Ende 2013 nach umfangreichen Erweiterungsmaßnahmen wiedereröffnete Museum hoch über dem Genfer See jetzt der kulturellen Diversität eines Landes, das einerseits für übersprühende Lebensfreude, andererseits aber auch für explosive soziale Konflikte und signifikante Unterschiede zwischen Arm und Reich steht. Favelas und Villenviertel grenzen hier oftmals direkt aneinander. Ein schwieriges Thema also, das mit viel Kennerschaft und Fingerspitzengefühl in Szene gesetzt werden muss, um eine klischeehafte oder allzu blauäugige Darstellung zu vermeiden. ...mehr

Stress ade: Der dänische Künstler Jeppe Hein hat die zentrale Halle des Kunstmuseums Wolfsburg in einen Wohlfühl- und Entschleunigungsparcours verwandelt. In der labyrinthisch angelegten Ausstellung mit vielen interaktiven Installationen thematisiert er seinen Burnout – er zeigt aber auch dem Betrachter Wege zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit auf

Ganz entspannt im Hier und Jetzt


Jeppe Hein

Er war jung, berühmt, gutaussehend und erfolgreich. Einzelausstellungen in Tokio, Vancouver, Paris, Brüssel und Seattle, dazu noch Gruppenausstellungen und Biennalen in aller Welt, Gastprofessuren, längere Studienaufenthalte im Ausland, Projekte im öffentlichen Raum und zahlreiche andere Verpflichtungen absolvierte er scheinbar spielerisch. Das Jahr 2009 war für den 1974 geborenen dänischen Künstler Jeppe Hein eigentlich überaus erfolgreich. Seine Karriere, die rund zehn Jahre zuvor rasant an Fahrt aufgenommen hatte, war auf ihrem Zenit angelangt. Im Dezember geschah dann aber, was offenbar geschehen musste: Hein erlitt einen schweren Burnout, der ihn dazu zwang, seine bisherige Lebens- und Arbeitspraxis vollkommen in Frage zu stellen und seinen Alltag neu auszurichten. ...mehr

Olafur Eliasson ist mit seinen technisch-künstlerischen Werken zu Gast im barocken Winterpalais in Wien

Wundersame Doppelungen


Seit Ende November begeistert eine große Einzelpräsentation des dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson im Winterpalais des Prinzen Eugen in Wien. Die Kooperation des Belvedere mit der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, kurz TBA21, und der Juan und Patricia Vergez Collection zeigt Arbeiten des Künstlers aus über zwei Dekaden und erkundet Verwandtschaften zwischen Eliassons Werk und dem prachtvoll ausgestatteten barocken Schauplatz in der Wiener Innenstadt. Unter der gespiegelten Überschrift „Baroque Baroque“ hinterfragt Eliasson in einem Terrain der Verdoppelungen und Paradoxe unsere Sehgewohnheiten ebenso wie vertraut gewordene Raumwahrnehmungen. ...mehr

Das Karlsruher ZKM zeigt im Rahmen der Globale die Ausstellung „Exo-Evolution“, die sich mit Kunst und Naturwissenschaft beschäftigt

Die neuen Werkzeuge der Kunst


In Zeitlupe führt der einarmige, orangefarbene Roboter den Kugelschreiber über die überdimensionierte Leinwand. Für den gesamten Zeitraum der Ausstellung wird er ihn nicht mehr absetzten und auf diese Weise eine beinahe fotorealistische Marslandschaft zeichnen, von der zum jetzigen Zeitpunkt schon ein großer Teil vollendet ist. Die Konstruktion eines so komplexen Werks aus einer einzigen Linie wäre einem Menschen nicht möglich. Der Künstler erweitert hier seine Möglichkeiten, indem er sich ein Werkzeug konstruiert, das Kunst herstellen kann, die mit seinen Händen nicht umsetzbar wäre. Mit ihrer Installation „the big picture“ schaffen Matthias Gommel, Martina Haitz und Jan Zappe von „robotlab“ ein beinahe meditatives und fesselndes Beispiel für die durch das ZKM ausgerufene „Exo-Evolution“. Der Roboter ersetzt den menschlichen Arm und übernimmt das Zeichnen. Auch das Motiv ist der Fotografie eines Marsroboters der NASA entnommen, die nun durch algorithmisch transformierte Bilddaten als endlose Linie eines Kugelschreibers wiedergegeben wird. ...mehr

ArchivArchiv*11/2017 - 10/2017 - 10/2017 - 09/2017 - 09/2017  - 08/2017 - 08/2017 - 07/2017 - 06/2017 - 06/2017 - 05/2017  - 04/2017 - 03/2017 - 03/2017 - 02/2017 - 01/2017 - 01/2017  - 12/2016 - 11/2016 - 10/2016 - 10/2016 - 09/2016 - 08/2016  - 07/2016 - 07/2016 - 06/2016 - 05/2016 - 05/2016 - 04/2016  - 04/2016 - 03/2016 - 03/2016 - 02/2016 - 02/2016 - 01/2016  - 01/2016 - 12/2015 - 12/2015 - 11/2015 - 10/2015 - 10/2015  - 09/2015 - 09/2015 - 08/2015 - 08/2015 - 07/2015 - 06/2015  - 05/2015 - 04/2015 - 04/2015 - 04/2015 - 03/2015 - 03/2015  - 03/2015 - 02/2015 - 02/2015 - 01/2015 - 01/2015 - 11/2014  - 11/2014 - 10/2014 - 10/2014 - 09/2014 - 09/2014 - 08/2014  - 08/2014 - 07/2014 - 07/2014 - 06/2014 - 06/2014 - 05/2014  - 04/2014 - 04/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014  - 02/2014 - 02/2014 - 01/2014 - 01/2014 - 01/2014 - 12/2013  - 11/2013 - 11/2013 - 10/2013 - 10/2013 - 09/2013 - 08/2013  - 07/2013 - 07/2013 - 07/2013 - 06/2013 - 05/2013 - 05/2013  - 04/2013 - 04/2013 - 03/2013 - 02/2013 - 02/2013 - 01/2013  - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012 - 11/2012 - 10/2012 - 10/2012  - 09/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 08/2012 - 08/2012 - 07/2012  - 07/2012 - 06/2012 - 06/2012 - 05/2012 - 04/2012 - 04/2012  - 04/2012 - 03/2012 - 03/2012 - 02/2012 - 02/2012 - 02/2012  - 01/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 12/2011 - 11/2011 - 11/2011  - 10/2011 - 10/2011 - 09/2011 - 09/2011 - 08/2011 - 08/2011  - 07/2011 - 07/2011 - 07/2011 - 06/2011 - 05/2011 - 04/2011  - 04/2011 - 03/2011 - 03/2011 - 02/2011 - 02/2011 - 01/2011  - 01/2011 - 12/2010 - 11/2010 - 11/2010 - 10/2010 - 09/2010  - 09/2010 - 08/2010 - 07/2010 - 07/2010 - 07/2010 - 06/2010  - 06/2010 - 05/2010 - 05/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 04/2010  - 03/2010 - 03/2010 - 02/2010 - 02/2010 - 02/2010 - 01/2010  - 01/2010 - 01/2010 - 12/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 11/2009  - 10/2009 - 10/2009 - 09/2009 - 09/2009 - 08/2009 - 08/2009  - 07/2009 - 07/2009 - 06/2009 - 06/2009 - 05/2009 - 04/2009  - 04/2009 - 04/2009 - 03/2009 - 03/2009 - 03/2009 - 02/2009  - 02/2009 - 01/2009 - 01/2009 - 12/2008 - 12/2008 - 11/2008  - 11/2008 - 11/2008 - 10/2008 - 10/2008 - 09/2008 - 09/2008  - 09/2008 - 08/2008 - 08/2008 - 08/2008 - 07/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







Ausstellungen

Bautzen (1)

Berlin (4)

Bruxelles (1)

Dresden (1)

Frankfurt am Main (1)

Genf (1)

Hamburg (2)

Hohenberg an der Eger (1)

Karlsruhe (1)

Leipzig (1)

Linz (1)

München (1)

Salzburg (2)

Schwäbisch Hall (1)

Speyer (1)

Stuttgart (1)

Vaduz (1)

Weimar (2)

Wiesbaden (1)

Wolfsburg (4)

Wuppertal (1)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce